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Deutsch · Blatt · Klasse 3

Lesen und verstehen: Geschichten und Sachtexte

Deutsch

Lesen und verstehen: Geschichten und Sachtexte

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Datum:
09.10.2026

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Angaben finden: Das Fragewort sagt, was du suchst: wo ein Ort, wann eine Zeit, warum ein Grund. Such die Stelle und zeig sie. Was nicht dasteht, zählt nicht.

Beispiel: Der Flohmarkt
Am Samstag ist Flohmarkt auf dem Schulhof. Emil verkauft seine alten Bücher. Er legt sie auf eine bunte Decke.

Ein Junge bleibt lange vor den Büchern stehen. Er hält ein Buch über Dinosaurier in der Hand. Dann schaut er in sein Portemonnaie und legt das Buch zurück.

Emil überlegt kurz. Dann gibt er dem Jungen das Buch. „Für dich“, sagt er. Der Junge strahlt über das ganze Gesicht.

Flohmarkt: Ein Markt, auf dem Leute alte Sachen verkaufen. Portemonnaie: Eine kleine Tasche für Geld.

Was hält der Junge in der Hand?

  1. Lies die Frage. Such dann die Stelle, an der die Antwort steht.
  2. Absatz 2: Er hält ein Buch über Dinosaurier in der Hand.
  3. Also: Ein Buch über Dinosaurier.

Ergebnis: Ein Buch über Dinosaurier.

Mit Starthilfe

Die Probe steht schon da. Mach sie und kreuze an.

  1. ○Der Flohmarkt
    Am Samstag ist Flohmarkt auf dem Schulhof. Emil verkauft seine alten Bücher. Er legt sie auf eine bunte Decke.

    Ein Junge bleibt lange vor den Büchern stehen. Er hält ein Buch über Dinosaurier in der Hand. Dann schaut er in sein Portemonnaie und legt das Buch zurück.

    Emil überlegt kurz. Dann gibt er dem Jungen das Buch. „Für dich“, sagt er. Der Junge strahlt über das ganze Gesicht.

    Flohmarkt: Ein Markt, auf dem Leute alte Sachen verkaufen. Portemonnaie: Eine kleine Tasche für Geld.

    Was hält der Junge in der Hand? Starthilfe: Lies die Frage. Such dann die Stelle, an der die Antwort steht.
    ☐ Eine bunte Decke. ☐ Ein Buch über Dinosaurier. ☐ Ein Spielzeugauto.

    So fängst du an: Probe: Zeig auf die Stelle im Text. Sagt sie genau das, wonach gefragt ist?

  2. ○Der Gräber unter der Wiese
    Der Maulwurf lebt fast immer unter der Erde. Dort gräbt er lange Gänge. Seine Vorderfüße sind breit wie Schaufeln. Damit schiebt er die Erde zur Seite. Was übrig bleibt, drückt er nach oben. So entstehen die kleinen Hügel auf der Wiese.

    Der Maulwurf hat winzige Augen. Er kann damit nur hell und dunkel unterscheiden. Das stört ihn nicht, denn in seinen Gängen ist es sowieso dunkel. Viel wichtiger ist seine Nase. Mit ihr riecht und tastet er.

    Am liebsten frisst der Maulwurf Regenwürmer. Er braucht jeden Tag ungefähr halb so viel Futter, wie er selbst wiegt. Deshalb ist er Tag und Nacht in seinen Gängen unterwegs. Einen Winterschlaf hält er nicht.

    In Deutschland steht der Maulwurf unter Schutz. Man darf ihn nicht fangen und nicht töten.

    Vorderfüße: Die Füße vorne am Körper eines Tieres. unterscheiden: Merken, dass zwei Dinge nicht gleich sind. Winterschlaf: Ein langer, tiefer Schlaf mancher Tiere im Winter.

    Was frisst der Maulwurf am liebsten? Welcher Satz sagt es? Starthilfe: Sag die Frage mit eigenen Worten. Dann lies Satz für Satz.
    ☐ In Deutschland steht der Maulwurf unter Schutz. ☐ Einen Winterschlaf hält er nicht. ☐ Am liebsten frisst der Maulwurf Regenwürmer.

    So fängst du an: Probe: Lies den Satz und dann die Frage. Beantwortet der Satz genau diese Frage?

Üben

Kreuze an. Sag dir die Probe leise vor, bevor du entscheidest.

  1. ●Wo ist der Schlüssel?
    Nach der Schule steht Ben vor der Haustür. Er sucht in seiner Jacke. Der Schlüssel ist nicht da.

    Ben läuft den Weg zurück. Am Spielplatz sucht er unter der Rutsche. Im Gras liegt nur ein roter Handschuh.

    Da ruft jemand seinen Namen. Frau Kaya von nebenan winkt mit etwas Glänzendem. „Der lag vor meinem Briefkasten“, sagt sie. Ben atmet tief aus.

    nebenan: Im Haus gleich daneben. Glänzendem: Etwas, das im Licht blinkt.

    Was liegt im Gras?
    ☐ Der Schlüssel. ☐ Eine Rutsche. ☐ Ein roter Handschuh.
  2. ●Das Baumhaus
    Paula und ihr Großvater bauen zusammen ein Baumhaus. Opa sägt die Bretter. Paula hält die Leiter fest.

    Am Abend ist das Dach endlich fertig. Paula klettert hinauf und setzt sich ans Fenster. Von oben sieht sie bis zum See.

    In der Nacht regnet es stundenlang. Am Morgen rennt Paula aufgeregt in den Garten. Im Baumhaus ist alles trocken. Paula hebt beide Daumen. Opa grinst.

    Bretter: Flache, lange Stücke aus Holz. grinst: Lacht mit breitem Mund, ohne Ton.

    Wer sägt die Bretter? Welcher Satz sagt es?
    ☐ Opa sägt die Bretter. ☐ Paula hält die Leiter fest. ☐ Im Baumhaus ist alles trocken.
  3. ●Der Stachelträger im Laub
    Der Igel ist ein Tier der Nacht. Am Tag schläft er in einem Versteck aus Laub. Erst am Abend geht er auf die Suche nach Futter.

    Auf dem Rücken trägt der Igel viele tausend Stacheln. Bei Gefahr rollt er sich zu einer Kugel zusammen. Dann schützen ihn die Stacheln. Seine Augen sind klein. Er hört und riecht aber sehr gut.

    Am liebsten frisst der Igel Käfer, Raupen und Regenwürmer. Milch darf man ihm nicht geben, denn davon wird er krank.

    Im Herbst frisst sich der Igel ein dickes Fettpolster an. Im Winter hält er einen langen Winterschlaf. Sein Herz schlägt dann ganz langsam. Er wacht erst im Frühling wieder auf.

    In Deutschland steht der Igel unter Schutz. Man darf ihn nicht einfach mitnehmen.

    Versteck: Ein Ort, an dem man nicht gesehen wird. Fettpolster: Eine dicke Schicht Fett unter der Haut, von der der Körper zehren kann. Winterschlaf: Ein langer, tiefer Schlaf mancher Tiere im Winter.

    Wo schläft der Igel am Tag?
    ☐ In einem Gang unter der Erde. ☐ In einem Versteck aus Laub. ☐ Zu einer Kugel gerollt auf dem Rasen.
  4. ●Die Reise der Kraniche
    Kraniche sind große graue Vögel mit langen Beinen. Im Sommer leben viele von ihnen in Mooren im Norden von Deutschland.

    Im Herbst wird das Futter knapp. Dann sammeln sich die Kraniche zu großen Gruppen. Gemeinsam fliegen sie nach Spanien. Dort ist der Winter mild.

    Am Himmel fliegen sie oft in einer langen Reihe. Dabei rufen sie laut. So verliert keiner die anderen. Im Frühling kehren sie zurück.

    Mooren: Ein Moor ist ein sehr nasser, weicher Boden mit Gras und Pfützen. knapp: Es gibt nur noch wenig davon.

    Wo leben viele Kraniche im Sommer? Welcher Satz sagt es?
    ☐ Dann sammeln sich die Kraniche zu großen Gruppen. ☐ Am Himmel fliegen sie oft in einer langen Reihe. ☐ Im Sommer leben viele von ihnen in Mooren im Norden von Deutschland.

Weiterdenken

Hier hilft nur die Probe, nicht das Gefühl.

  1. ★Die Reise der Kraniche
    Kraniche sind große graue Vögel mit langen Beinen. Im Sommer leben viele von ihnen in Mooren im Norden von Deutschland.

    Im Herbst wird das Futter knapp. Dann sammeln sich die Kraniche zu großen Gruppen. Gemeinsam fliegen sie nach Spanien. Dort ist der Winter mild.

    Am Himmel fliegen sie oft in einer langen Reihe. Dabei rufen sie laut. So verliert keiner die anderen. Im Frühling kehren sie zurück.

    Mooren: Ein Moor ist ein sehr nasser, weicher Boden mit Gras und Pfützen. knapp: Es gibt nur noch wenig davon.

    Wo leben viele Kraniche im Sommer?
    ☐ In Mooren im Norden von Deutschland. ☐ In Spanien. ☐ Am Himmel.

Eigene Sätze

  1. ★Schreibe zwei eigene Sätze. Unterstreiche darin, was du heute geübt hast.

Zum Vergleichen – erst entscheiden, dann umknicken

  1. Ein Buch über Dinosaurier.
  2. Am liebsten frisst der Maulwurf Regenwürmer.
  3. Ein roter Handschuh.
  4. Opa sägt die Bretter.
  5. In einem Versteck aus Laub.
  6. Im Sommer leben viele von ihnen in Mooren im Norden von Deutschland.
  7. In Mooren im Norden von Deutschland.

Lösungen mit Probe – für die Lehrkraft

  1. Zeig auf die Stelle im Text. Sagt sie genau das, wonach gefragt ist? → Ein Buch über Dinosaurier.
  2. Lies den Satz und dann die Frage. Beantwortet der Satz genau diese Frage? → Am liebsten frisst der Maulwurf Regenwürmer.
  3. Zeig auf die Stelle im Text. Sagt sie genau das, wonach gefragt ist? → Ein roter Handschuh.
  4. Lies den Satz und dann die Frage. Beantwortet der Satz genau diese Frage? → Opa sägt die Bretter.
  5. Zeig auf die Stelle im Text. Sagt sie genau das, wonach gefragt ist? → In einem Versteck aus Laub.
  6. Lies den Satz und dann die Frage. Beantwortet der Satz genau diese Frage? → Im Sommer leben viele von ihnen in Mooren im Norden von Deutschland.
  7. Zeig auf die Stelle im Text. Sagt sie genau das, wonach gefragt ist? → In Mooren im Norden von Deutschland.