Mathematik · Klasse 12 und 13 · Kapitel
Binomialverteilung
EntdeckenDie Frage zum Kapitel
Ein Würfel wird 10-mal geworfen. Wie wahrscheinlich sind genau drei Sechsen? Rechne mit dem Baumdiagramm.
Schreib eine Vermutung auf, bevor du weiterliest.
Für die Lehrkraft: Der Baum hat 1024 Pfade; die Pfade mit genau drei Sechsen zu zählen ist mühsam und fehleranfällig. Die Klasse braucht die Zählformel. 120 Pfade haben genau drei Sechsen – das ist 10 über 3 –, jeder mit derselben Wahrscheinlichkeit. Die Bernoulli-Formel fasst das zusammen.
- Entdecken Frage, Vorstellung, Bild
- Merken kommt ins Heft
- Beispiel vorgerechnet, Schritt für Schritt
- Üben selbst rechnen
- Achtung typischer Fehler
- Weiterdenken zum Knobeln und Vernetzen
○ mit Starthilfe, ● für alle, ★ zum Weiterdenken. Du wählst mindestens eine ★-Aufgabe. Du rechnest ins Heft.
Fit für das Kapitel?
Das brauchst du aus früheren Themen. Klappt es nicht, frag nach, bevor es losgeht.
ÜbenWeißt du das noch?
Ein zweistufiges Experiment mit Zurücklegen hat auf jeder Stufe dieselbe Wahrscheinlichkeit.
- ●40Urne mit 3 roten und 4 blauen Kugeln. Zweimal ziehen mit Zurücklegen. Berechne P(rot, rot).
Lösung zeigen
- Pfadregel: Wahrscheinlichkeiten entlang des Pfades multiplizieren
- 37 · 37 = 0,1837
Ergebnis:≈ 18,4 % - ●41Urne mit 2 roten und 4 blauen Kugeln. Zweimal ziehen mit Zurücklegen. Berechne P(rot, rot).
Lösung zeigen
- Pfadregel: Wahrscheinlichkeiten entlang des Pfades multiplizieren
- 26 · 26 = 0,1111
Ergebnis:≈ 11,1 %
So kannst du es dir vorstellen
Entdeckenn gleiche Versuche, zwei Ausgänge
Die Binomialverteilung passt genau dann, wenn immer wieder dasselbe Experiment läuft, es nur Treffer und Niete gibt und p sich nicht ändert. Diese Prüfung kommt VOR jeder Rechnung.
WeiterdenkenDenk nach
Ziehen aus einer Urne ohne Zurücklegen – ist das binomialverteilt? Warum nicht?
1Ich erkenne Bernoulli-Ketten (n, p) in Sachsituationen.
EntdeckenFrage
Wie wahrscheinlich sind bei zehn Münzwürfen genau fünfmal Kopf – die Hälfte?
Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.
Auflösung
Nur 24,6 %. „Halbe-halbe“ ist der wahrscheinlichste Ausgang, aber nicht wahrscheinlich – die Binomialverteilung verteilt die Masse auf die Nachbarn.
MerkenBernoulli-Kette
n gleiche, unabhängige Versuche mit Trefferwahrscheinlichkeit p – nur „Treffer“ oder „Niete“.
Eselsbrücke: Bernoulli: „n über k, p hoch k, q hoch Rest“ – P(X = k) = (n k) pᵏ (1−p)ⁿ⁻ᵏ
BeispielBernoulli-Kette erkennen
Schritt für Schritt
- Bedingungen: nur zwei Ausgänge, immer dieselbe Wahrscheinlichkeit, Versuche unabhängig.
- Nicht erfüllt: Entweder ändert sich p von Zug zu Zug, oder n steht nicht fest.
- Entweder ändert sich p, oder die Anzahl der Versuche steht nicht von vornherein fest.
- Bedingungen: nur zwei Ausgänge, immer dieselbe Wahrscheinlichkeit, Versuche unabhängig.
- Nicht erfüllt: Entweder ändert sich p von Zug zu Zug, oder n steht nicht fest.
- Entweder ändert sich p, oder die Anzahl der Versuche steht nicht von vornherein fest.
AchtungBinomialkoeffizient vergessen
n = 5, p = 0,3: P(X = 2) = 0,3^2 · 0,7^3 = 0,031
n = 5, p = 0,3: P(X = 2) = (5 über 2) · 0,3^2 · 0,7^3 = 10 · 0,031 = 0,31
pᵏ · (1 − p)ⁿ⁻ᵏ ist nur ein Pfad – mit (n über k) multiplizieren.
ÜbenJetzt du
- ○1Ein Spieler wirft so lange, bis die erste Sechs fällt. Interessiert: Wie viele Würfe braucht er? Entscheide, ob eine Bernoulli-Kette vorliegt. Bestimme gegebenenfalls n und p.So fängst du an:Bedingungen: nur zwei Ausgänge, immer dieselbe Wahrscheinlichkeit, Versuche unabhängig.
Lösung zeigen
- Bedingungen: nur zwei Ausgänge, immer dieselbe Wahrscheinlichkeit, Versuche unabhängig.
- Nicht erfüllt: Entweder ändert sich p von Zug zu Zug, oder n steht nicht fest.
- Entweder ändert sich p, oder die Anzahl der Versuche steht nicht von vornherein fest.
Ergebnis:nein – n oder p sind nicht fest - ●225 Bauteile werden geprüft; jedes ist unabhängig mit 4 % Wahrscheinlichkeit defekt. Interessiert: Wie viele sind defekt? Entscheide, ob eine Bernoulli-Kette vorliegt. Bestimme gegebenenfalls n und p.
Lösung zeigen
- Bedingungen: nur zwei Ausgänge, immer dieselbe Wahrscheinlichkeit, Versuche unabhängig.
- Alle drei erfüllt – die Versuche sind unabhängig, p bleibt gleich.
- n = 25, p = 0,04
Ergebnis:ja: n = 25, p = 0,04 - ★3Aus einer Urne mit 10 Kugeln werden 3 Kugeln ohne Zurücklegen gezogen. Interessiert: Wie viele rote sind dabei? Entscheide, ob eine Bernoulli-Kette vorliegt. Bestimme gegebenenfalls n und p.
Lösung zeigen
- Bedingungen: nur zwei Ausgänge, immer dieselbe Wahrscheinlichkeit, Versuche unabhängig.
- Nicht erfüllt: Entweder ändert sich p von Zug zu Zug, oder n steht nicht fest.
- Entweder ändert sich p, oder die Anzahl der Versuche steht nicht von vornherein fest.
Ergebnis:nein – n oder p sind nicht fest
2Ich berechne P(X = k) mit der Bernoulli-Formel.
EntdeckenFrage
Wie wahrscheinlich ist es, fünf Fragen mit je vier Antworten allein durch Raten zu treffen?
Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.
Auflösung
Etwa ein Promille: 0,25 hoch 5 sind rund 0,001. Mindestens drei von fünf zu raten gelingt dagegen in etwa 10 von 100 Fällen – Raten reicht für ein Ausreichend nicht.
MerkenBinomialverteilung: P(X = k)
P(X = k) = (n über k) · pᵏ · (1 − p)ⁿ⁻ᵏ. (n über k) zählt, auf wie viele Arten k Treffer verteilt sein können.
BeispielBinomialverteilung: P(X = k)
Schritt für Schritt
- Bernoulli-Kette: n = 6, p = 0,25
- P(X = 4) = (6 über 4) · 0,254 · 0,752
- = 15 · 0,00391 · 0,5625 ≈ 0,033
- Bernoulli-Kette: n = 6, p = 0,25
- P(X = 4) = (6 über 4) · 0,254 · 0,752
- = 15 · 0,00391 · 0,5625 ≈ 0,033
ÜbenJetzt du
- ○4Ein Multiple-Choice-Test hat 6 Fragen mit je Trefferwahrscheinlichkeit 0,5 beim Raten. Berechne die Wahrscheinlichkeit für genau 4 richtige.So fängst du an:Bernoulli-Kette: n = 6, p = 0,5
Lösung zeigen
- Bernoulli-Kette: n = 6, p = 0,5
- P(X = 4) = (6 über 4) · 0,54 · 0,52
- = 15 · 0,0625 · 0,25 ≈ 0,2344
Ergebnis:≈ 23,4 % - ●5Ein Multiple-Choice-Test hat 6 Fragen mit je Trefferwahrscheinlichkeit 0,2 beim Raten. Berechne die Wahrscheinlichkeit für genau 2 richtige.
Lösung zeigen
- Bernoulli-Kette: n = 6, p = 0,2
- P(X = 2) = (6 über 2) · 0,22 · 0,84
- = 15 · 0,04 · 0,4096 ≈ 0,2458
Ergebnis:≈ 24,6 % - ★6Ein Multiple-Choice-Test hat 8 Fragen mit je Trefferwahrscheinlichkeit 0,2 beim Raten. Berechne die Wahrscheinlichkeit für genau 4 richtige.
Lösung zeigen
- Bernoulli-Kette: n = 8, p = 0,2
- P(X = 4) = (8 über 4) · 0,24 · 0,84
- = 70 · 0,0016 · 0,4096 ≈ 0,0459
Ergebnis:≈ 4,6 %
3Ich berechne kumulierte Wahrscheinlichkeiten P(X ≤ k) mit Tabelle oder Rechner.
EntdeckenFrage
Warum fragt eine Qualitätsprüfung nach höchstens drei Fehlern und nicht nach genau drei?
Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.
Auflösung
Weil die Entscheidung an einer Grenze hängt und nicht an einer einzelnen Zahl. Dafür addiert man die Wahrscheinlichkeiten von null bis drei – das ist die kumulierte Wahrscheinlichkeit.
MerkenKumuliert
P(X ≤ k) = Summe von P(X = 0) bis P(X = k); Tabelle oder Rechner.
BeispielKumulierte Wahrscheinlichkeit P(X ≤ k)
Schritt für Schritt
- P(X ≤ 2) = P(X = 0) + … + P(X = 2)
- P(X = 0) = C(6;0) · 0,50 · 0,56 = 0,0156
- P(X = 1) = C(6;1) · 0,51 · 0,55 = 0,0938
- P(X = 2) = C(6;2) · 0,52 · 0,54 = 0,2344
- Summe ≈ 0,3438
- P(X ≤ 2) = P(X = 0) + … + P(X = 2)
- P(X = 0) = C(6;0) · 0,50 · 0,56 = 0,0156
- P(X = 1) = C(6;1) · 0,51 · 0,55 = 0,0938
- P(X = 2) = C(6;2) · 0,52 · 0,54 = 0,2344
- Summe ≈ 0,3438
Achtung„mindestens“ falsch übersetzt
P(mindestens 1 Treffer) = P(X = 1)
P(mindestens 1 Treffer) = 1 − P(X = 0)
„Mindestens 1“ = 1 − P(X = 0); „höchstens 2“ = P(X ≤ 2).
ÜbenJetzt du
- ○7X ist binomialverteilt mit n = 6 und p = 0,5. Berechne P(X ≤ 3).So fängst du an:P(X ≤ 3) = P(X = 0) + … + P(X = 3)
Lösung zeigen
- P(X ≤ 3) = P(X = 0) + … + P(X = 3)
- P(X = 0) = C(6;0) · 0,50 · 0,56 = 0,0156
- P(X = 1) = C(6;1) · 0,51 · 0,55 = 0,0938
- P(X = 2) = C(6;2) · 0,52 · 0,54 = 0,2344
- P(X = 3) = C(6;3) · 0,53 · 0,53 = 0,3125
- Summe ≈ 0,6563
Ergebnis:P(X ≤ 3) ≈ 0,6563 (65,6 %) - ●8X ist binomialverteilt mit n = 5 und p = 0,2. Berechne P(X ≤ 3).
Lösung zeigen
- P(X ≤ 3) = P(X = 0) + … + P(X = 3)
- P(X = 0) = C(5;0) · 0,20 · 0,85 = 0,3277
- P(X = 1) = C(5;1) · 0,21 · 0,84 = 0,4096
- P(X = 2) = C(5;2) · 0,22 · 0,83 = 0,2048
- P(X = 3) = C(5;3) · 0,23 · 0,82 = 0,0512
- Summe ≈ 0,9933
Ergebnis:P(X ≤ 3) ≈ 0,9933 (99,3 %) - ★9X ist binomialverteilt mit n = 6 und p = 0,25. Berechne P(X ≤ 1).
Lösung zeigen
- P(X ≤ 1) = P(X = 0) + … + P(X = 1)
- P(X = 0) = C(6;0) · 0,250 · 0,756 = 0,178
- P(X = 1) = C(6;1) · 0,251 · 0,755 = 0,356
- Summe ≈ 0,5339
Ergebnis:P(X ≤ 1) ≈ 0,5339 (53,4 %)
4Ich nutze das Gegenereignis für „mindestens“ und „höchstens“.
EntdeckenFrage
Wie oft musst du würfeln, damit mindestens eine Sechs wahrscheinlicher ist als keine?
Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.
Auflösung
Ab vier Würfen: Dann liegt die Wahrscheinlichkeit bei rund 52 Prozent, bei zehn Würfen bei 84 Prozent. Gerechnet wird über das Gegenteil, also über „keine einzige Sechs“.
MerkenMindestens einmal
Mindestens einmal heißt: nicht kein einziges Mal.
Deshalb über das Gegenereignis: P(X ≥ 1) = 1 − P(X = 0) = 1 − (1 − p)ⁿ.
BeispielBinomialverteilung: mindestens einmal
Schritt für Schritt
- Gegenereignis: keines defekt → (1 − 0,2)6 = 0,2621
- 1 − 0,2621 = 0,7379
- Gegenereignis: keines defekt → (1 − 0,2)6 = 0,2621
- 1 − 0,2621 = 0,7379
ÜbenJetzt du
- ○10Ein Bauteil ist mit Wahrscheinlichkeit 0,1 defekt. Es werden 3 Bauteile geprüft. Berechne P(mindestens eines defekt).So fängst du an:Gegenereignis: keines defekt → (1 − 0,1)3 = 0,729
Lösung zeigen
- Gegenereignis: keines defekt → (1 − 0,1)3 = 0,729
- 1 − 0,729 = 0,271
Ergebnis:≈ 27,1 % - ●11Ein Bauteil ist mit Wahrscheinlichkeit 0,1 defekt. Es werden 4 Bauteile geprüft. Berechne P(mindestens eines defekt).
Lösung zeigen
- Gegenereignis: keines defekt → (1 − 0,1)4 = 0,6561
- 1 − 0,6561 = 0,3439
Ergebnis:≈ 34,4 % - ★12Ein Bauteil ist mit Wahrscheinlichkeit 0,1 defekt. Es werden 6 Bauteile geprüft. Berechne P(mindestens eines defekt).
Lösung zeigen
- Gegenereignis: keines defekt → (1 − 0,1)6 = 0,5314
- 1 − 0,5314 = 0,4686
Ergebnis:≈ 46,9 %
5Ich berechne Erwartungswert und Standardabweichung.
EntdeckenFrage
Woher weiß eine Versicherung im Voraus, wie viel sie in einem Jahr auszahlen wird?
Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.
Auflösung
Aus dem Erwartungswert. Bei n Fällen mit Wahrscheinlichkeit p sind im Mittel n mal p zu erwarten, und die Streuung wächst nur mit der Wurzel – je mehr Verträge, desto verlässlicher.
MerkenErwartungswert und Standardabweichung
Im Mittel erwartet man μ = n · p Treffer; die Streuung darum ist σ = √(n · p · (1 − p)).
Beides folgt aus n und p allein.
BeispielErwartungswert und Standardabweichung
Schritt für Schritt
- Erwartungswert heißt: So viele Treffer sind auf lange Sicht im Mittel zu erwarten.
- μ = n · p = 400 · 0,25 = 100
- Erwartungswert heißt: So viele Treffer sind auf lange Sicht im Mittel zu erwarten.
- μ = n · p = 400 · 0,25 = 100
ÜbenJetzt du
- ○13X ist binomialverteilt mit n = 400 und p = 0,2. Berechne Erwartungswert.So fängst du an:Erwartungswert heißt: So viele Treffer sind auf lange Sicht im Mittel zu erwarten.
Lösung zeigen
- Erwartungswert heißt: So viele Treffer sind auf lange Sicht im Mittel zu erwarten.
- μ = n · p = 400 · 0,2 = 80
Ergebnis:μ = 80 - ●14X ist binomialverteilt mit n = 200 und p = 0,2. Berechne Erwartungswert.
Lösung zeigen
- Erwartungswert heißt: So viele Treffer sind auf lange Sicht im Mittel zu erwarten.
- μ = n · p = 200 · 0,2 = 40
Ergebnis:μ = 40 - ★15X ist binomialverteilt mit n = 50 und p = 0,1. Berechne Erwartungswert und Standardabweichung.
Lösung zeigen
- Erwartungswert heißt: So viele Treffer sind auf lange Sicht im Mittel zu erwarten.
- μ = n · p = 50 · 0,1 = 5
- σ = √n · p · (1 − p) = √4,5 ≈ 2,12
- Rund zwei Drittel der Ergebnisse liegen zwischen 2,88 und 7,12.
Ergebnis:μ = 5, σ ≈ 2,12
6Ich bestimme n oder p aus Bedingungen (Dreimal-Mindestens-Aufgabe).
EntdeckenFrage
Wie viele Blutspender braucht ein Termin, damit mit 95 Prozent Sicherheit einer mit AB negativ kommt?
Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.
Auflösung
Etwa 1 Prozent der Menschen in Deutschland hat AB negativ. Gesucht ist n mit 1 − 0,99ⁿ ≥ 0,95, also 0,99ⁿ ≤ 0,05. Logarithmieren ergibt n ≥ 298,1. Es braucht also 299 Spender.
Merkenn bestimmen
1 − (1 − p)ⁿ ≥ 0,9 → nach n auflösen mit Logarithmus.
BeispielWie viele Versuche? (Dreimal-Mindestens-Aufgabe)
Schritt für Schritt
- Gegenereignis: „kein einziges Mal“ hat die Wahrscheinlichkeit 0,5n
- Bedingung: 1 − 0,5n ≥ 0,95 → 0,5n ≤ 0,05
- n ≥ ln(0,05) / ln(0,5) ≈ 4,322
- Aufrunden, denn n muss ganzzahlig sein und die Ungleichung erfüllen.
- Beim Logarithmieren mit einer Zahl < 1 dreht sich das Zeichen – deshalb ≥ statt ≤.
- n = 5
- Gegenereignis: „kein einziges Mal“ hat die Wahrscheinlichkeit 0,5n
- Bedingung: 1 − 0,5n ≥ 0,95 → 0,5n ≤ 0,05
- n ≥ ln(0,05) / ln(0,5) ≈ 4,322
- Aufrunden, denn n muss ganzzahlig sein und die Ungleichung erfüllen.
- Beim Logarithmieren mit einer Zahl < 1 dreht sich das Zeichen – deshalb ≥ statt ≤.
- n = 5
ÜbenJetzt du
- ○16Ein Versuch gelingt mit p = 0,2. Bestimme, wie oft man ihn mindestens durchführen muss, damit er mit einer Wahrscheinlichkeit von mindestens 90 % wenigstens einmal gelingt?So fängst du an:Gegenereignis: „kein einziges Mal“ hat die Wahrscheinlichkeit 0,8n
Lösung zeigen
- Gegenereignis: „kein einziges Mal“ hat die Wahrscheinlichkeit 0,8n
- Bedingung: 1 − 0,8n ≥ 0,9 → 0,8n ≤ 0,1
- n ≥ ln(0,1) / ln(0,8) ≈ 10,319
- Aufrunden, denn n muss ganzzahlig sein und die Ungleichung erfüllen.
- Beim Logarithmieren mit einer Zahl < 1 dreht sich das Zeichen – deshalb ≥ statt ≤.
- n = 11
Ergebnis:n = 11 - ●17Ein Versuch gelingt mit p = 0,25. Bestimme, wie oft man ihn mindestens durchführen muss, damit er mit einer Wahrscheinlichkeit von mindestens 90 % wenigstens einmal gelingt?
Lösung zeigen
- Gegenereignis: „kein einziges Mal“ hat die Wahrscheinlichkeit 0,75n
- Bedingung: 1 − 0,75n ≥ 0,9 → 0,75n ≤ 0,1
- n ≥ ln(0,1) / ln(0,75) ≈ 8,004
- Aufrunden, denn n muss ganzzahlig sein und die Ungleichung erfüllen.
- Beim Logarithmieren mit einer Zahl < 1 dreht sich das Zeichen – deshalb ≥ statt ≤.
- n = 9
Ergebnis:n = 9 - ★18Ein Versuch gelingt mit p = 0,5. Bestimme, wie oft man ihn mindestens durchführen muss, damit er mit einer Wahrscheinlichkeit von mindestens 99 % wenigstens einmal gelingt?
Lösung zeigen
- Gegenereignis: „kein einziges Mal“ hat die Wahrscheinlichkeit 0,5n
- Bedingung: 1 − 0,5n ≥ 0,99 → 0,5n ≤ 0,01
- n ≥ ln(0,01) / ln(0,5) ≈ 6,644
- Aufrunden, denn n muss ganzzahlig sein und die Ungleichung erfüllen.
- Beim Logarithmieren mit einer Zahl < 1 dreht sich das Zeichen – deshalb ≥ statt ≤.
- n = 7
Ergebnis:n = 7
7Ich deute Histogramme der Binomialverteilung.
EntdeckenFrage
Wirft man 100 Münzen, kommt fast immer zwischen 40- und 60-mal Kopf. Wie viel ist fast immer?
Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.
Auflösung
Das Histogramm für n = 100 und p = 0,5 hat seinen Gipfel bei 50 und fällt zu beiden Seiten schnell ab. Addiert man die Säulen von 40 bis 60, erhält man rund 0,965. In etwa 96 von 100 Versuchsreihen landet man also in diesem Bereich.
MerkenHistogramm
Bei p = 0,5 symmetrisch, sonst schief; das Maximum liegt nahe μ.
BeispielStimmt das? Behauptungen zur Binomialverteilung
Schritt für Schritt
- Gegenereignis: bei keinem der 10 Versuche
- P(kein Treffer) = (1 − 120)10 = 0,599
- Also P(mindestens einmal) = 40,1 % – hoch, aber nicht sicher.
- Gegenereignis: bei keinem der 10 Versuche
- P(kein Treffer) = (1 − 120)10 = 0,599
- Also P(mindestens einmal) = 40,1 % – hoch, aber nicht sicher.
ÜbenJetzt du
- ○19Eine Münze wird 10-mal geworfen. Jemand sagt: „Genau 5-mal Kopf ist der wahrscheinlichste Fall – also fällt in mehr als der Hälfte aller Versuchsreihen genau 5-mal Kopf.“ Stimmt das? Begründe.So fängst du an:Der wahrscheinlichste Fall ist er wirklich: kein anderer Wert kommt häufiger vor.
Lösung zeigen
- Der wahrscheinlichste Fall ist er wirklich: kein anderer Wert kommt häufiger vor.
- Aber P(X = 5) = 2521024 ist nur 24,6 %
- „Am wahrscheinlichsten“ heißt nicht „meistens“.
Ergebnis:nein, nur 24,6 % - ●20Ein Ereignis tritt bei jedem Versuch mit Wahrscheinlichkeit 110 ein. Jemand sagt: „Bei 10 Versuchen tritt es dann ganz sicher mindestens einmal ein.“ Stimmt das? Begründe.
Lösung zeigen
- Gegenereignis: bei keinem der 10 Versuche
- P(kein Treffer) = (1 − 110)10 = 0,349
- Also P(mindestens einmal) = 65,1 % – hoch, aber nicht sicher.
Ergebnis:nein, 65,1 % - ★21Ein Ereignis tritt bei jedem Versuch mit Wahrscheinlichkeit 16 ein. Jemand sagt: „Bei 6 Versuchen tritt es dann ganz sicher mindestens einmal ein.“ Stimmt das? Begründe.
Lösung zeigen
- Gegenereignis: bei keinem der 6 Versuche
- P(kein Treffer) = (1 − 16)6 = 0,335
- Also P(mindestens einmal) = 66,5 % – hoch, aber nicht sicher.
Ergebnis:nein, 66,5 %
8Ich führe einfache Hypothesentests durch (Vertiefung).
EntdeckenFrage
Krake Paul tippte bei der Fußball-WM 2010 achtmal richtig. Konnte er hellsehen, oder reicht Glück als Erklärung?
Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.
Auflösung
Die Nullhypothese sagt: Paul rät, p = 0,5. Acht Treffer in acht Tipps haben dann die Wahrscheinlichkeit 0,5⁸ = 1/256, rund 0,4 Prozent. Ein Test auf dem Niveau 5 Prozent verwirft die Nullhypothese. Ein Beweis für Hellsehen ist das nicht: Unter vielen Tierorakeln trifft eines leicht zufällig.
MerkenHypothesentest
Der Ablehnungsbereich kommt exakt aus der Binomialverteilung unter p₀: rechts das kleinste k mit P(X ≥ k) ≤ α, links das größte k mit P(X ≤ k) ≤ α, zweiseitig α/2 je Seite.
Liegt das Ergebnis darin, wird die Nullhypothese abgelehnt.
BeispielHypothesentest mit der Binomialverteilung
Schritt für Schritt
- H₀: p ≥ 0,4 gegen H₁: p < 0,4
- Unter H₀ ist X binomialverteilt mit n = 25 und p = 0,4.
- Gesucht: größtes k mit P(X ≤ k) ≤ 0,05
- P(X ≤ 6) ≈ 0,0736 > 0,05
- P(X ≤ 5) ≈ 0,0294 ≤ 0,05
- Ablehnungsbereich: X ≤ 5 (Fehler 1. Art ≈ 2,94 % ≤ 5 %)
- H₀: p ≥ 0,4 gegen H₁: p < 0,4
- Unter H₀ ist X binomialverteilt mit n = 25 und p = 0,4.
- Gesucht: größtes k mit P(X ≤ k) ≤ 0,05
- P(X ≤ 6) ≈ 0,0736 > 0,05
- P(X ≤ 5) ≈ 0,0294 ≤ 0,05
- Ablehnungsbereich: X ≤ 5 (Fehler 1. Art ≈ 2,94 % ≤ 5 %)
ÜbenJetzt du
- ○22Behauptet wird p₀ = 0,3. Bei n = 100 Versuchen soll auf dem Signifikanzniveau 5 % einseitig nach unten (linksseitig) getestet werden. Bestimme den Ablehnungsbereich mit der Binomialverteilung.So fängst du an:H₀: p ≥ 0,3 gegen H₁: p < 0,3
Lösung zeigen
- H₀: p ≥ 0,3 gegen H₁: p < 0,3
- Unter H₀ ist X binomialverteilt mit n = 100 und p = 0,3.
- Gesucht: größtes k mit P(X ≤ k) ≤ 0,05
- P(X ≤ 23) ≈ 0,0755 > 0,05
- P(X ≤ 22) ≈ 0,0479 ≤ 0,05
- Ablehnungsbereich: X ≤ 22 (Fehler 1. Art ≈ 4,79 % ≤ 5 %)
Ergebnis:H₀ ablehnen für X ≤ 22 - ●23Behauptet wird p₀ = 0,2. Bei n = 100 Versuchen soll auf dem Signifikanzniveau 1 % einseitig nach oben (rechtsseitig) getestet werden. Bestimme den Ablehnungsbereich mit der Binomialverteilung.
Lösung zeigen
- H₀: p ≤ 0,2 gegen H₁: p > 0,2
- Unter H₀ ist X binomialverteilt mit n = 100 und p = 0,2.
- Gesucht: kleinstes k mit P(X ≥ k) ≤ 0,01
- P(X ≥ 30) = 1 − P(X ≤ 29) ≈ 0,0112 > 0,01
- P(X ≥ 31) = 1 − P(X ≤ 30) ≈ 0,0061 ≤ 0,01
- Ablehnungsbereich: X ≥ 31 (Fehler 1. Art ≈ 0,61 % ≤ 1 %)
Ergebnis:H₀ ablehnen für X ≥ 31 - ★24Behauptet wird p₀ = 0,2. Bei n = 150 Versuchen soll auf dem Signifikanzniveau 5 % einseitig nach oben (rechtsseitig) getestet werden. Bestimme den Ablehnungsbereich mit der Binomialverteilung. Berechne außerdem die Wahrscheinlichkeit für den Fehler 2. Art, wenn in Wahrheit p = 0,4 ist.
Lösung zeigen
- H₀: p ≤ 0,2 gegen H₁: p > 0,2
- Unter H₀ ist X binomialverteilt mit n = 150 und p = 0,2.
- Gesucht: kleinstes k mit P(X ≥ k) ≤ 0,05
- P(X ≥ 38) = 1 − P(X ≤ 37) ≈ 0,0659 > 0,05
- P(X ≥ 39) = 1 − P(X ≤ 38) ≈ 0,0446 ≤ 0,05
- Ablehnungsbereich: X ≥ 39 (Fehler 1. Art ≈ 4,46 % ≤ 5 %)
- Fehler 2. Art: H₀ bleibt, obwohl p = 0,4: P(X ≤ 38) mit p = 0,4 ≈ 0,0001
Ergebnis:H₀ ablehnen für X ≥ 39; Fehler 2. Art ≈ 0 %
Vermischte Übungen
Alles durcheinander – wie in der Arbeit. Überleg bei jeder Aufgabe zuerst: Welches Ziel ist das?
Üben
- ●25Ein Multiple-Choice-Test hat 5 Fragen mit je Trefferwahrscheinlichkeit 0,2 beim Raten. Berechne die Wahrscheinlichkeit für genau 2 richtige.
Lösung zeigen
- Bernoulli-Kette: n = 5, p = 0,2
- P(X = 2) = (5 über 2) · 0,22 · 0,83
- = 10 · 0,04 · 0,512 ≈ 0,2048
Ergebnis:≈ 20,5 % - ●26Ein Bauteil ist mit Wahrscheinlichkeit 0,05 defekt. Es werden 10 Bauteile geprüft. Berechne P(mindestens eines defekt).
Lösung zeigen
- Gegenereignis: keines defekt → (1 − 0,05)10 = 0,5987
- 1 − 0,5987 = 0,4013
Ergebnis:≈ 40,1 % - ●27X ist binomialverteilt mit n = 100 und p = 0,1. Berechne Erwartungswert.
Lösung zeigen
- Erwartungswert heißt: So viele Treffer sind auf lange Sicht im Mittel zu erwarten.
- μ = n · p = 100 · 0,1 = 10
Ergebnis:μ = 10 - ●28Eine Münze wird 12-mal geworfen. Interessiert: Wie oft fällt Kopf? Entscheide, ob eine Bernoulli-Kette vorliegt. Bestimme gegebenenfalls n und p.
Lösung zeigen
- Bedingungen: nur zwei Ausgänge, immer dieselbe Wahrscheinlichkeit, Versuche unabhängig.
- Alle drei erfüllt – die Versuche sind unabhängig, p bleibt gleich.
- n = 12, p = 0,5
Ergebnis:ja: n = 12, p = 0,5 - ●29X ist binomialverteilt mit n = 8 und p = 0,5. Berechne P(X ≤ 1).
Lösung zeigen
- P(X ≤ 1) = P(X = 0) + … + P(X = 1)
- P(X = 0) = C(8;0) · 0,50 · 0,58 = 0,0039
- P(X = 1) = C(8;1) · 0,51 · 0,57 = 0,0313
- Summe ≈ 0,0352
Ergebnis:P(X ≤ 1) ≈ 0,0352 (3,5 %) - ●30Ein Versuch gelingt mit p = 0,25. Bestimme, wie oft man ihn mindestens durchführen muss, damit er mit einer Wahrscheinlichkeit von mindestens 95 % wenigstens einmal gelingt?
Lösung zeigen
- Gegenereignis: „kein einziges Mal“ hat die Wahrscheinlichkeit 0,75n
- Bedingung: 1 − 0,75n ≥ 0,95 → 0,75n ≤ 0,05
- n ≥ ln(0,05) / ln(0,75) ≈ 10,413
- Aufrunden, denn n muss ganzzahlig sein und die Ungleichung erfüllen.
- Beim Logarithmieren mit einer Zahl < 1 dreht sich das Zeichen – deshalb ≥ statt ≤.
- n = 11
Ergebnis:n = 11
Auf einen Blick
MerkenDas Wichtigste
- Bernoulli-Kette
- n gleiche, unabhängige Versuche mit Trefferwahrscheinlichkeit p – nur „Treffer“ oder „Niete“.
- Binomialverteilung: P(X = k)
- P(X = k) = (n über k) · pᵏ · (1 − p)ⁿ⁻ᵏ. (n über k) zählt, auf wie viele Arten k Treffer verteilt sein können.
- Kumuliert
- P(X ≤ k) = Summe von P(X = 0) bis P(X = k); Tabelle oder Rechner.
- Mindestens einmal
- Mindestens einmal heißt: nicht kein einziges Mal.
- Erwartungswert und Standardabweichung
- Im Mittel erwartet man μ = n · p Treffer; die Streuung darum ist σ = √(n · p · (1 − p)).
- n bestimmen
- 1 − (1 − p)ⁿ ≥ 0,9 → nach n auflösen mit Logarithmus.
- Histogramm
- Bei p = 0,5 symmetrisch, sonst schief; das Maximum liegt nahe μ.
- Hypothesentest
- Der Ablehnungsbereich kommt exakt aus der Binomialverteilung unter p₀: rechts das kleinste k mit P(X ≥ k) ≤ α, links das größte k mit P(X ≤ k) ≤ α, zweiseitig α/2 je Seite.
Kannst du das?
Je Ziel eine Aufgabe. Rechne sie ins Heft, dann kreuz ehrlich an. Keine Punkte, keine Note – der Test ist für dich.
ÜbenSelbsttest
Ich erkenne Bernoulli-Ketten (n, p) in Sachsituationen.
318 Bauteile werden geprüft; jedes ist unabhängig mit 4 % Wahrscheinlichkeit defekt. Interessiert: Wie viele sind defekt? Entscheide, ob eine Bernoulli-Kette vorliegt. Bestimme gegebenenfalls n und p.Lösung zeigen
Ergebnis:ja: n = 8, p = 0,04Ich berechne P(X = k) mit der Bernoulli-Formel.
32Ein Multiple-Choice-Test hat 6 Fragen mit je Trefferwahrscheinlichkeit 0,5 beim Raten. Berechne die Wahrscheinlichkeit für genau 2 richtige.Lösung zeigen
Ergebnis:≈ 23,4 %Ich berechne kumulierte Wahrscheinlichkeiten P(X ≤ k) mit Tabelle oder Rechner.
33X ist binomialverteilt mit n = 6 und p = 0,25. Berechne P(X ≤ 2).Lösung zeigen
Ergebnis:P(X ≤ 2) ≈ 0,8306 (83,1 %)Ich nutze das Gegenereignis für „mindestens“ und „höchstens“.
34Ein Bauteil ist mit Wahrscheinlichkeit 0,25 defekt. Es werden 5 Bauteile geprüft. Berechne P(mindestens eines defekt).Lösung zeigen
Ergebnis:≈ 76,3 %Ich berechne Erwartungswert und Standardabweichung.
35X ist binomialverteilt mit n = 50 und p = 0,1. Berechne Erwartungswert.Lösung zeigen
Ergebnis:μ = 5Ich bestimme n oder p aus Bedingungen (Dreimal-Mindestens-Aufgabe).
36Ein Versuch gelingt mit p = 0,2. Bestimme, wie oft man ihn mindestens durchführen muss, damit er mit einer Wahrscheinlichkeit von mindestens 95 % wenigstens einmal gelingt?Lösung zeigen
Ergebnis:n = 14Ich deute Histogramme der Binomialverteilung.
37Ein Ereignis tritt bei jedem Versuch mit Wahrscheinlichkeit 16 ein. Jemand sagt: „Bei 6 Versuchen tritt es dann ganz sicher mindestens einmal ein.“ Stimmt das? Begründe.Lösung zeigen
Ergebnis:nein, 66,5 %Ich führe einfache Hypothesentests durch (Vertiefung).
38Behauptet wird p₀ = 0,3. Bei n = 80 Versuchen soll auf dem Signifikanzniveau 5 % einseitig nach unten (linksseitig) getestet werden. Bestimme den Ablehnungsbereich mit der Binomialverteilung.Lösung zeigen
Ergebnis:H₀ ablehnen für X ≤ 16Ich bereite die Klausur vor.
39Ein Multiple-Choice-Test hat 5 Fragen mit je Trefferwahrscheinlichkeit 0,2 beim Raten. Berechne die Wahrscheinlichkeit für genau 3 richtige.Lösung zeigen
Ergebnis:≈ 5,1 %
Bei „unsicher“ oder „noch nicht“: Lies den Abschnitt zum Ziel noch einmal und rechne seine drei Aufgaben.
Die Frage vom Anfang
EntdeckenRückschau
Ein Würfel wird 10-mal geworfen. Wie wahrscheinlich sind genau drei Sechsen? Rechne mit dem Baumdiagramm.
Lies deine Vermutung vom Anfang. Kannst du die Frage jetzt mit dem Kapitel beantworten?
Auflösung
Mit dem Werkzeug aus diesem Kapitel: Die Bernoulli-Formel.
Wo brauchst du das?
Entdecken
Wie viele Ausschussteile? Wie oft Sechsen? Beruf: Qualitätskontrolle, Umfragen, Medizin.
Wörter
- Summe
- was herauskommt, wenn man zusammenzählt
- Wahrscheinlichkeit
- wie sicher etwas passiert
Wie es zusammenhängt
Das brauchst du vorher: Wahrscheinlichkeit, Potenzen und Wurzeln
Darauf baut auf: Normalverteilung
Lösungen
- nein – n oder p sind nicht fest
- ja: n = 25, p = 0,04
- nein – n oder p sind nicht fest
- ≈ 23,4 %
- ≈ 24,6 %
- ≈ 4,6 %
- P(X ≤ 3) ≈ 0,6563 (65,6 %)
- P(X ≤ 3) ≈ 0,9933 (99,3 %)
- P(X ≤ 1) ≈ 0,5339 (53,4 %)
- ≈ 27,1 %
- ≈ 34,4 %
- ≈ 46,9 %
- μ = 80
- μ = 40
- μ = 5, σ ≈ 2,12
- n = 11
- n = 9
- n = 7
- nein, nur 24,6 %
- nein, 65,1 %
- nein, 66,5 %
- H₀ ablehnen für X ≤ 22
- H₀ ablehnen für X ≥ 31
- H₀ ablehnen für X ≥ 39; Fehler 2. Art ≈ 0 %
- ≈ 20,5 %
- ≈ 40,1 %
- μ = 10
- ja: n = 12, p = 0,5
- P(X ≤ 1) ≈ 0,0352 (3,5 %)
- n = 11
- ja: n = 8, p = 0,04
- ≈ 23,4 %
- P(X ≤ 2) ≈ 0,8306 (83,1 %)
- ≈ 76,3 %
- μ = 5
- n = 14
- nein, 66,5 %
- H₀ ablehnen für X ≤ 16
- ≈ 5,1 %
- ≈ 18,4 %
- ≈ 11,1 %