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Chemie · Klasse 11 · Kapitel

Andere ZahlenBasiswissenAlle Kapitel

Stoffe trennen, nachweisen und messen

  • Entdecken Frage, Vorstellung, Bild
  • Merken kommt ins Heft
  • Beispiel vorgerechnet, Schritt für Schritt
  • Üben selbst rechnen
  • Achtung typischer Fehler
  • Weiterdenken zum Knobeln und Vernetzen

○ mit Starthilfe, ● für alle, ★ zum Weiterdenken. Du wählst mindestens eine ★-Aufgabe. Du rechnest ins Heft.

1Ich trenne Stoffgemische durch Filtrieren, Dekantieren und Adsorbieren.

MerkenStofftrennung

Jedes Trennverfahren nutzt einen Unterschied der Stoffe.

Filtrieren trennt nach Teilchengröße, Dekantieren nach Dichte.

BeispielFiltrieren, Dekantieren, Adsorbieren

Mit welchem Verfahren trennt man Schlamm und Wasser, und welche Eigenschaft wird genutzt?
Schritt für Schritt
  1. Suche den Unterschied bei Schlamm und Wasser.
  2. Er liegt in der Dichte.
  3. Passend ist Dekantieren.
  1. Suche den Unterschied bei Schlamm und Wasser.
  2. Er liegt in der Dichte.
  3. Passend ist Dekantieren.
Ergebnis:
Dekantieren, es nutzt Dichte

AchtungTrennverfahren ohne passende Eigenschaft

So nicht
Salzwasser filtern, um das Salz zu bekommen.
So richtig
Salz ist gelöst und geht durch den Filter. Eindampfen trennt nach der Siedetemperatur.

Frag dich: In welcher Eigenschaft unterscheiden sich die beiden Stoffe? Such dann das passende Verfahren.

ÜbenJetzt du

  1. ○1
    Mit welchem Verfahren trennt man Kochsalz und Wasser, und welche Eigenschaft wird genutzt?
    So fängst du an:
    Suche den Unterschied bei Kochsalz und Wasser.
    Lösung zeigen
    1. Suche den Unterschied bei Kochsalz und Wasser.
    2. Er liegt in der Siedetemperatur.
    3. Passend ist Eindampfen.
    Ergebnis:
    Eindampfen, es nutzt Siedetemperatur
  2. ●2
    Mit welchem Verfahren trennt man Eisenpulver und Schwefelpulver, und welche Eigenschaft wird genutzt?
    Lösung zeigen
    1. Suche den Unterschied bei Eisenpulver und Schwefelpulver.
    2. Er liegt in der Magnetisierbarkeit.
    3. Passend ist Magnetabscheidung.
    Ergebnis:
    Magnetabscheidung, es nutzt Magnetisierbarkeit
  3. ★3
    Warum lässt sich eine Salzlösung nicht durch Filtrieren trennen?
    Lösung zeigen
    1. Im Wasser liegen einzelne Ionen vor.
    2. Sie sind kleiner als jede Filterpore.
    3. Das Salz läuft mit dem Wasser hindurch.
    Ergebnis:
    Die gelösten Ionen sind kleiner als die Poren des Filters

2Ich gewinne Reinstoffe durch Extraktion, Destillation und Umkristallisation.

MerkenReinstoffe gewinnen

Extraktion nutzt die Löslichkeit.

Destillation nutzt die Siedetemperatur. Umkristallisation nutzt die Temperaturabhängigkeit.

BeispielExtraktion, Destillation, Umkristallisation

Ein Gemisch aus Aceton (56 Grad Celsius) und Methanol (65 Grad Celsius) wird destilliert. Welcher Stoff geht zu Beginn überwiegend über?
Schritt für Schritt
  1. Aceton siedet bei 56 Grad Celsius, Methanol bei 65 Grad Celsius.
  2. Der leichter flüchtige Stoff verdampft zuerst.
  3. Zu Beginn geht überwiegend Aceton über.
  1. Aceton siedet bei 56 Grad Celsius, Methanol bei 65 Grad Celsius.
  2. Der leichter flüchtige Stoff verdampft zuerst.
  3. Zu Beginn geht überwiegend Aceton über.
Ergebnis:
Aceton, weil er bei niedrigerer Temperatur siedet

AchtungReihenfolge der Destillation nach der Menge statt nach der Siedetemperatur

So nicht
Zuerst geht der Stoff über, den es mehr im Gemisch gibt. Das Destillat hat dasselbe Verhältnis wie das Gemisch.
So richtig
Zuerst geht der Stoff mit der niedrigeren Siedetemperatur über, das Destillat ist reich an ihm.

Vergleiche die Siedetemperaturen der beiden Stoffe und ordne sie nach der Reihenfolge des Übergehens.

ÜbenJetzt du

  1. ○4
    Ein Gemisch aus Ethansäure (118 Grad Celsius) und Hexan (69 Grad Celsius) wird destilliert. Welcher Stoff geht zu Beginn überwiegend über?
    So fängst du an:
    Hexan siedet bei 69 Grad Celsius, Ethansäure bei 118 Grad Celsius.
    Lösung zeigen
    1. Hexan siedet bei 69 Grad Celsius, Ethansäure bei 118 Grad Celsius.
    2. Der leichter flüchtige Stoff verdampft zuerst.
    3. Zu Beginn geht überwiegend Hexan über.
    Ergebnis:
    Hexan, weil er bei niedrigerer Temperatur siedet
  2. ●5
    Ein Gemisch aus Ethanol (78 Grad Celsius) und Ethansäure (118 Grad Celsius) wird destilliert. Welcher Stoff geht zu Beginn überwiegend über?
    Lösung zeigen
    1. Ethanol siedet bei 78 Grad Celsius, Ethansäure bei 118 Grad Celsius.
    2. Der leichter flüchtige Stoff verdampft zuerst.
    3. Zu Beginn geht überwiegend Ethanol über.
    Ergebnis:
    Ethanol, weil er bei niedrigerer Temperatur siedet
  3. ★6
    Ethanol (78 Grad Celsius) und Wasser (100 Grad Celsius) werden destilliert. Was enthält das Destillat zu Beginn überwiegend?
    Lösung zeigen
    1. Ethanol siedet bei niedrigerer Temperatur.
    2. Es verdampft zuerst und geht über.
    3. Das erste Destillat ist ethanolreich.
    Ergebnis:
    Überwiegend Ethanol, weil der leichter flüchtige Stoff zuerst übergeht

3Ich werte Papier- und Dünnschichtchromatogramme aus.

MerkenChromatografie

Rf ist die Laufstrecke der Substanz geteilt durch die der Front.

Er liegt immer zwischen 0 und 1.

BeispielChromatografie und Rf-Wert

Eine Substanz legt 10 Zentimeter zurück, die Laufmittelfront 20 Zentimeter. Bestimme: Welchen Rf-Wert hat die Substanz?
Schritt für Schritt
  1. Rf = Strecke der Substanz : Strecke der Front.
  2. Rf = 10 cm : 20 cm.
  3. Rf = 0,50
  1. Rf = Strecke der Substanz : Strecke der Front.
  2. Rf = 10 cm : 20 cm.
  3. Rf = 0,50
Ergebnis:
0,50

AchtungRf-Wert falsch berechnet

So nicht
Rf = Laufstrecke der Front : Laufstrecke der Substanz, oder das Produkt beider.
So richtig
Rf = Laufstrecke der Substanz : Laufstrecke der Front, immer zwischen 0 und 1.

Prüfe dein Ergebnis: Ist der Rf-Wert kleiner als 1?

ÜbenJetzt du

  1. ○7
    Eine Substanz legt 15 Zentimeter zurück, die Laufmittelfront 20 Zentimeter. Bestimme: Welchen Rf-Wert hat die Substanz?
    So fängst du an:
    Rf = Strecke der Substanz : Strecke der Front.
    Lösung zeigen
    1. Rf = Strecke der Substanz : Strecke der Front.
    2. Rf = 15 cm : 20 cm.
    3. Rf = 0,75
    Ergebnis:
    0,75
  2. ●8
    Eine Substanz hat den Rf-Wert 0,40. Die Laufmittelfront hat 20 cm zurückgelegt. Bestimme: Wie weit ist die Substanz gewandert?
    Lösung zeigen
    1. Die Laufstrecke der Substanz ist Rf mal Frontstrecke.
    2. 0,40 · 20 cm
    3. Die Substanz ist 8 cm gewandert.
    Ergebnis:
    8 cm
  3. ★9
    Eine Substanz legt 1 Zentimeter zurück, die Laufmittelfront 20 Zentimeter. Bestimme: Welchen Rf-Wert hat die Substanz?
    Lösung zeigen
    1. Rf = Strecke der Substanz : Strecke der Front.
    2. Rf = 1 cm : 20 cm.
    3. Rf = 0,05
    Ergebnis:
    0,05

4Ich weise Alkali- und Erdalkalimetalle durch Flammenfärbung nach.

MerkenFlammenfärbung

Jedes Metall färbt die Flamme anders.

Natrium gelb, Kalium violett, Lithium karminrot, Calcium ziegelrot.

BeispielFlammenfärbung

Welche Farbe zeigt die Brennerflamme bei Caesiumionen?
Schritt für Schritt
  1. Vergleiche mit der Farbtabelle der Flammenfärbung.
  2. Caesiumionen gehören zu blauviolett.
  3. Die Flamme ist blauviolett.
  1. Vergleiche mit der Farbtabelle der Flammenfärbung.
  2. Caesiumionen gehören zu blauviolett.
  3. Die Flamme ist blauviolett.
Ergebnis:
blauviolett

AchtungFlammenfarben den falschen Metallen zugeordnet

So nicht
Welche Farbe zeigt die Brennerflamme bei Caesiumionen → rotviolett
So richtig
Welche Farbe zeigt die Brennerflamme bei Caesiumionen → blauviolett

Ordne die sechs Elemente ihrer Flammenfarbe zu und decke dann die Tabelle ab.

ÜbenJetzt du

  1. ○10
    Welche Ionen färben die Brennerflamme rotviolett?
    So fängst du an:
    Vergleiche mit der Farbtabelle der Flammenfärbung.
    Lösung zeigen
    1. Vergleiche mit der Farbtabelle der Flammenfärbung.
    2. Die Farbe rotviolett gehört zu Rubidiumionen.
    3. Gesucht sind Rubidiumionen.
    Ergebnis:
    Rubidiumionen
  2. ●11
    Warum leuchtet die Flamme beim Erhitzen eines Metallsalzes farbig?
    Lösung zeigen
    1. Die Wärme regt Elektronen an.
    2. Beim Zurückfallen geben sie Licht einer bestimmten Farbe ab.
    3. Jedes Element hat seine eigenen Farben.
    Ergebnis:
    Angeregte Elektronen fallen auf niedrigere Niveaus zurück und senden Licht aus
  3. ★12
    Welche Ionen färben die Brennerflamme blauviolett?
    Lösung zeigen
    1. Vergleiche mit der Farbtabelle der Flammenfärbung.
    2. Die Farbe blauviolett gehört zu Caesiumionen.
    3. Gesucht sind Caesiumionen.
    Ergebnis:
    Caesiumionen

5Ich weise Ionen durch Fällungsreaktionen nach.

MerkenFällungsnachweise

Das Reagenz bildet mit dem gesuchten Ion einen schwer löslichen Niederschlag.

Vor dem Chloridnachweis wird angesäuert.

BeispielIonen-Nachweise durch Fällungsreaktionen

Welcher Nachweis passt zu Chloridionen, und was ist zu sehen?
Schritt für Schritt
  1. Silberionen bilden mit Chlorid schwer lösliches Silberchlorid.
  2. Der Niederschlag ist weiß.
  3. Das Reagenz ist Silbernitrat.
  1. Silberionen bilden mit Chlorid schwer lösliches Silberchlorid.
  2. Der Niederschlag ist weiß.
  3. Das Reagenz ist Silbernitrat.
Ergebnis:
Zugabe von Silbernitrat-Lösung, es fällt weißes Silberchlorid aus

AchtungFällungsreagenz oder Niederschlag falsch zugeordnet

So nicht
Chlorid fällt mit Bariumchlorid, Sulfat mit Silbernitrat, und Silberiodid ist weiß.
So richtig
Chlorid: Silbernitrat, weißes Silberchlorid. Sulfat: Bariumchlorid, weißes Bariumsulfat. Iodid: Silbernitrat, gelbes Silberiodid.

Schreib das Kation des Reagenz und das gesuchte Anion auf und prüfe in der Löslichkeitstabelle, ob ein Niederschlag entsteht.

ÜbenJetzt du

  1. ○13
    Zu einer Lösung mit Eisen(III)-ionen wird Natronlauge gegeben. Welcher Niederschlag fällt aus?
    So fängst du an:
    Das Reagenz Natronlauge liefert den Fällungspartner.
    Lösung zeigen
    1. Das Reagenz Natronlauge liefert den Fällungspartner.
    2. Er bildet mit Eisen(III)-ionen einen schwer löslichen Stoff.
    3. Es fällt rotbraunes Eisen(III)-hydroxid aus.
    Ergebnis:
    Rotbraunes Eisen(III)-hydroxid
  2. ●14
    Zu einer Lösung mit Carbonationen wird Calciumchlorid-Lösung gegeben. Welcher Niederschlag fällt aus?
    Lösung zeigen
    1. Das Reagenz Calciumchlorid-Lösung liefert den Fällungspartner.
    2. Er bildet mit Carbonationen einen schwer löslichen Stoff.
    3. Es fällt weißes Calciumcarbonat aus.
    Ergebnis:
    Weißes Calciumcarbonat
  3. ★15
    Zu einer Lösung mit Chloridionen wird Silbernitrat-Lösung gegeben. Welcher Niederschlag fällt aus?
    Lösung zeigen
    1. Das Reagenz Silbernitrat-Lösung liefert den Fällungspartner.
    2. Er bildet mit Chloridionen einen schwer löslichen Stoff.
    3. Es fällt weißes Silberchlorid aus.
    Ergebnis:
    Weißes Silberchlorid

6Ich bestimme Konzentrationen mit der Fotometrie.

MerkenFotometrie

Die Absorbanz ist proportional zur Konzentration.

Mit einer Eichlösung folgt die Konzentration der Probe.

BeispielFotometrie und Lambert-Beer-Gesetz

Eine Eichlösung mit 4 mg/L liefert die Absorbanz 0,40. Die Probe hat die Absorbanz 0,60. Bestimme: Welche Konzentration hat die Probe?
Schritt für Schritt
  1. Die Absorbanz ist proportional zur Konzentration.
  2. 0,60 : 0,40 = 1,5.
  3. c = 1,5 · 4 mg/L = 6 mg/L
  1. Die Absorbanz ist proportional zur Konzentration.
  2. 0,60 : 0,40 = 1,5.
  3. c = 1,5 · 4 mg/L = 6 mg/L
Ergebnis:
6 mg/L

AchtungAbsorbanz und Konzentration falsch verknüpft

So nicht
Mehr Absorbanz heißt weniger Konzentration. Die Absorbanz wächst mit dem Quadrat der Konzentration.
So richtig
Die Absorbanz ist proportional zur Konzentration: doppelte Konzentration, doppelte Absorbanz.

Berechne das Verhältnis der Absorbanzen und wende es auf die Konzentration an.

ÜbenJetzt du

  1. ○16
    Eine Eichlösung mit 4 mg/L liefert die Absorbanz 0,50. Die Probe hat die Absorbanz 1,00. Bestimme: Welche Konzentration hat die Probe?
    So fängst du an:
    Die Absorbanz ist proportional zur Konzentration.
    Lösung zeigen
    1. Die Absorbanz ist proportional zur Konzentration.
    2. 1,00 : 0,50 = 2.
    3. c = 2 · 4 mg/L = 8 mg/L
    Ergebnis:
    8 mg/L
  2. ●17
    Eine Eichlösung mit 10 mg/L liefert die Absorbanz 0,50. Die Probe hat die Absorbanz 1,00. Bestimme: Welche Konzentration hat die Probe?
    Lösung zeigen
    1. Die Absorbanz ist proportional zur Konzentration.
    2. 1,00 : 0,50 = 2.
    3. c = 2 · 10 mg/L = 20 mg/L
    Ergebnis:
    20 mg/L
  3. ★18
    Eine Eichlösung mit 4,0 mg/L liefert die Absorbanz 0,20. Die Probe hat die Absorbanz 0,35. Bestimme: Welche Konzentration hat sie?
    Lösung zeigen
    1. Die Absorbanz ist proportional zur Konzentration.
    2. 0,35 : 0,20 = 1,75.
    3. c = 1,75 · 4,0 mg/L = 7,0 mg/L
    Ergebnis:
    7,0 mg/L

7Ich bestimme den Schmelzpunkt und prüfe damit die Reinheit eines Stoffes.

MerkenSchmelzpunkt

Ein reiner Stoff schmilzt in einem engen Bereich.

Verunreinigungen senken den Schmelzpunkt und verbreitern den Bereich.

BeispielSchmelzpunkt und Reinheit

Eine Probe schmilzt scharf bei 69 Grad Celsius. Welcher der drei Stoffe liegt am wahrscheinlichsten vor?
Schritt für Schritt
  1. Vergleiche den gemessenen Wert mit den Tabellenwerten.
  2. Stearinsäure schmilzt bei 69 Grad Celsius.
  3. Am wahrscheinlichsten ist Stearinsäure.
  1. Vergleiche den gemessenen Wert mit den Tabellenwerten.
  2. Stearinsäure schmilzt bei 69 Grad Celsius.
  3. Am wahrscheinlichsten ist Stearinsäure.
Ergebnis:
Stearinsäure

AchtungSchmelzpunkt dem falschen Stoff zugeordnet

So nicht
Bei welcher Temperatur schmilzt reines Salicylsäure laut Tabelle → 122 Grad Celsius
So richtig
Bei welcher Temperatur schmilzt reines Salicylsäure laut Tabelle → 159 Grad Celsius

Setze den gemessenen Wert neben die Tabellenwerte und suche den nächsten.

ÜbenJetzt du

  1. ○19
    Eine Probe schmilzt scharf bei 169 Grad Celsius. Welcher der drei Stoffe liegt am wahrscheinlichsten vor?
    So fängst du an:
    Vergleiche den gemessenen Wert mit den Tabellenwerten.
    Lösung zeigen
    1. Vergleiche den gemessenen Wert mit den Tabellenwerten.
    2. Paracetamol schmilzt bei 169 Grad Celsius.
    3. Am wahrscheinlichsten ist Paracetamol.
    Ergebnis:
    Paracetamol
  2. ●20
    Bei welcher Temperatur schmilzt reines Salicylsäure laut Tabelle?
    Lösung zeigen
    1. Der Schmelzpunkt ist eine Stoffeigenschaft.
    2. Lies ihn in der Tabelle ab.
    3. Reines Salicylsäure schmilzt bei 159 Grad Celsius.
    Ergebnis:
    159 Grad Celsius
  3. ★21
    Wozu bestimmt man zusätzlich einen Mischschmelzpunkt, wenn man einen Stoff identifizieren will?
    Lösung zeigen
    1. Man mischt die Probe mit dem vermuteten Stoff.
    2. Sind beide gleich, bleibt der Schmelzpunkt unverändert.
    3. Sonst wirkt der zweite Stoff wie eine Verunreinigung.
    Ergebnis:
    Bei Gleichheit bleibt der Schmelzpunkt der Mischung gleich, bei Verschiedenheit sinkt er

Vermischte Übungen

Alles durcheinander – wie in der Arbeit. Überleg bei jeder Aufgabe zuerst: Welches Ziel ist das?

Üben

  1. ●22
    Welche Eigenschaft muss ein Lösemittel zur Extraktion von Öl aus Samen haben?
    Lösung zeigen
    1. Das Öl soll sich im Lösemittel lösen.
    2. Der Rest des Samens bleibt zurück.
    3. Das Lösemittel wird danach abdestilliert.
    Ergebnis:
    Es löst das Öl gut und lässt sich danach leicht abdestillieren
  2. ●23
    Eine Substanz hat den Rf-Wert 0,25. Die Laufmittelfront hat 4 cm zurückgelegt. Bestimme: Wie weit ist die Substanz gewandert?
    Lösung zeigen
    1. Die Laufstrecke der Substanz ist Rf mal Frontstrecke.
    2. 0,25 · 4 cm
    3. Die Substanz ist 1 cm gewandert.
    Ergebnis:
    1 cm
  3. ●24
    Welche Ionen färben die Brennerflamme gelbgrün?
    Lösung zeigen
    1. Vergleiche mit der Farbtabelle der Flammenfärbung.
    2. Die Farbe gelbgrün gehört zu Bariumionen.
    3. Gesucht sind Bariumionen.
    Ergebnis:
    Bariumionen
  4. ●25
    Nach dem Lambert-Beer-Gesetz ist die Absorbanz bei gleicher Küvette proportional zu …
    Lösung zeigen
    1. Je mehr Teilchen im Strahl, desto mehr Licht wird absorbiert.
    2. Die Absorbanz wächst linear.
    3. Sie ist proportional zur Konzentration.
    Ergebnis:
    der Konzentration des gelösten Stoffs
  5. ●26
    Bei welcher Temperatur schmilzt reines Benzoesäure laut Tabelle?
    Lösung zeigen
    1. Der Schmelzpunkt ist eine Stoffeigenschaft.
    2. Lies ihn in der Tabelle ab.
    3. Reines Benzoesäure schmilzt bei 122 Grad Celsius.
    Ergebnis:
    122 Grad Celsius
  6. ●27
    Ein Gemisch aus Ethansäure (118 Grad Celsius) und Wasser (100 Grad Celsius) wird destilliert. Welcher Stoff geht zu Beginn überwiegend über?
    Lösung zeigen
    1. Wasser siedet bei 100 Grad Celsius, Ethansäure bei 118 Grad Celsius.
    2. Der leichter flüchtige Stoff verdampft zuerst.
    3. Zu Beginn geht überwiegend Wasser über.
    Ergebnis:
    Wasser, weil er bei niedrigerer Temperatur siedet

Auf einen Blick

MerkenDas Wichtigste

Stofftrennung
Jedes Trennverfahren nutzt einen Unterschied der Stoffe.
Reinstoffe gewinnen
Extraktion nutzt die Löslichkeit.
Chromatografie
Rf ist die Laufstrecke der Substanz geteilt durch die der Front.
Flammenfärbung
Jedes Metall färbt die Flamme anders.
Fällungsnachweise
Das Reagenz bildet mit dem gesuchten Ion einen schwer löslichen Niederschlag.
Fotometrie
Die Absorbanz ist proportional zur Konzentration.
Schmelzpunkt
Ein reiner Stoff schmilzt in einem engen Bereich.

Kannst du das?

Je Ziel eine Aufgabe. Rechne sie ins Heft, dann kreuz ehrlich an. Keine Punkte, keine Note – der Test ist für dich.

ÜbenSelbsttest

  1. Ich trenne Stoffgemische durch Filtrieren, Dekantieren und Adsorbieren.

    28
    Mit welchem Verfahren trennt man Sand und Wasser, und welche Eigenschaft wird genutzt?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    Filtrieren, es nutzt Teilchengröße
  2. Ich gewinne Reinstoffe durch Extraktion, Destillation und Umkristallisation.

    29
    Wie funktioniert das Umkristallisieren von Benzoesäure aus Wasser?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    In heißem Wasser lösen, heiß filtrieren und langsam abkühlen, die reine Säure kristallisiert aus
  3. Ich werte Papier- und Dünnschichtchromatogramme aus.

    30
    Eine Substanz legt 4 Zentimeter zurück, die Laufmittelfront 5 Zentimeter. Bestimme: Welchen Rf-Wert hat die Substanz?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    0,80
  4. Ich weise Alkali- und Erdalkalimetalle durch Flammenfärbung nach.

    31
    Welche Ionen färben die Brennerflamme violett?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    Kaliumionen
  5. Ich weise Ionen durch Fällungsreaktionen nach.

    32
    Eine Probe gibt mit Bariumchlorid-Lösung einen weißen Niederschlag, der sich in Salzsäure nicht löst. Welches Ion war enthalten?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    Sulfationen, der Niederschlag ist Bariumsulfat
  6. Ich bestimme Konzentrationen mit der Fotometrie.

    33
    Eine Eichlösung mit 8 mg/L liefert die Absorbanz 0,40. Die Probe hat die Absorbanz 0,60. Bestimme: Welche Konzentration hat die Probe?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    12 mg/L
  7. Ich bestimme den Schmelzpunkt und prüfe damit die Reinheit eines Stoffes.

    34
    Bei welcher Temperatur schmilzt reines Paracetamol laut Tabelle?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    169 Grad Celsius

Bei „unsicher“ oder „noch nicht“: Lies den Abschnitt zum Ziel noch einmal und rechne seine drei Aufgaben.

Wörter

Proportional
doppelt so viel hier, doppelt so viel dort

Lösungen

  1. Eindampfen, es nutzt Siedetemperatur
  2. Magnetabscheidung, es nutzt Magnetisierbarkeit
  3. Die gelösten Ionen sind kleiner als die Poren des Filters
  4. Hexan, weil er bei niedrigerer Temperatur siedet
  5. Ethanol, weil er bei niedrigerer Temperatur siedet
  6. Überwiegend Ethanol, weil der leichter flüchtige Stoff zuerst übergeht
  7. 0,75
  8. 8 cm
  9. 0,05
  10. Rubidiumionen
  11. Angeregte Elektronen fallen auf niedrigere Niveaus zurück und senden Licht aus
  12. Caesiumionen
  13. Rotbraunes Eisen(III)-hydroxid
  14. Weißes Calciumcarbonat
  15. Weißes Silberchlorid
  16. 8 mg/L
  17. 20 mg/L
  18. 7,0 mg/L
  19. Paracetamol
  20. 159 Grad Celsius
  21. Bei Gleichheit bleibt der Schmelzpunkt der Mischung gleich, bei Verschiedenheit sinkt er
  22. Es löst das Öl gut und lässt sich danach leicht abdestillieren
  23. 1 cm
  24. Bariumionen
  25. der Konzentration des gelösten Stoffs
  26. 122 Grad Celsius
  27. Wasser, weil er bei niedrigerer Temperatur siedet
  28. Filtrieren, es nutzt Teilchengröße
  29. In heißem Wasser lösen, heiß filtrieren und langsam abkühlen, die reine Säure kristallisiert aus
  30. 0,80
  31. Kaliumionen
  32. Sulfationen, der Niederschlag ist Bariumsulfat
  33. 12 mg/L
  34. 169 Grad Celsius