Chemie · Klasse 11 · Kapitel
Säuren, Basen, Salze
- Entdecken Frage, Vorstellung, Bild
- Merken kommt ins Heft
- Beispiel vorgerechnet, Schritt für Schritt
- Üben selbst rechnen
- Achtung typischer Fehler
- Weiterdenken zum Knobeln und Vernetzen
○ mit Starthilfe, ● für alle, ★ zum Weiterdenken. Du wählst mindestens eine ★-Aufgabe. Du rechnest ins Heft.
1Ich definiere Säuren und Basen nach Brønsted und unterscheide Säure und saure Lösung.
MerkenSäuren und Basen nach Brønsted
Eine Säure gibt ein Proton ab, eine Base nimmt eines auf.
Salzsäure enthält H₃O⁺- und Cl⁻-Ionen. Wasser kann Base und Säure sein.
BeispielSäuren und Basen nach Brønsted
Schritt für Schritt
- Vergleiche vor und nach der Reaktion, wo ein Proton weggeht und wo es ankommt.
- Eine Säure gibt das Proton ab.
- Das ist H₂PO₄⁻.
- Vergleiche vor und nach der Reaktion, wo ein Proton weggeht und wo es ankommt.
- Eine Säure gibt das Proton ab.
- Das ist H₂PO₄⁻.
AchtungProtonenübertragung in die falsche Richtung gedacht
NH₃ + H₂O: Ammoniak gibt ein Proton an Wasser ab.
Wasser gibt ein Proton an Ammoniak ab: NH₃ + H₂O ⇌ NH₄⁺ + OH⁻.
Vergleiche jedes Teilchen vor und nach der Reaktion. Zähle, ob ein H⁺ dazukam oder wegging.
ÜbenJetzt du
- ○1Welches Teilchen wirkt in der Reaktion CO₃²⁻ + H₂O ⇌ HCO₃⁻ + OH⁻ als Base?So fängst du an:Vergleiche vor und nach der Reaktion, wo ein Proton weggeht und wo es ankommt.
Lösung zeigen
- Vergleiche vor und nach der Reaktion, wo ein Proton weggeht und wo es ankommt.
- Eine Base nimmt das Proton auf.
- Das ist CO₃²⁻.
Ergebnis:Das Teilchen CO₃²⁻ - ●2Welches Teilchen wirkt in der Reaktion H₂SO₄ + H₂O → HSO₄⁻ + H₃O⁺ als Säure?
Lösung zeigen
- Vergleiche vor und nach der Reaktion, wo ein Proton weggeht und wo es ankommt.
- Eine Säure gibt das Proton ab.
- Das ist H₂SO₄.
Ergebnis:Das Teilchen H₂SO₄ - ★3Welche Aussage über Wasser in der Reaktion HCl + H₂O → H₃O⁺ + Cl⁻ stimmt?
Lösung zeigen
- H₃O⁺ hat ein H⁺ mehr als H₂O.
- Das Wassermolekül hat es aufgenommen.
- Also wirkt es als Base.
Ergebnis:Wasser nimmt ein Proton auf und wirkt als Base
2Ich erkenne korrespondierende Säure-Base-Paare und Ampholyte.
MerkenKorrespondierende Paare
Jede Säure bildet durch Protonenabgabe ihre korrespondierende Base: HA + H₂O ⇌ A⁻ + H₃O⁺.
Teilchen, die beides können (H₂O, HCO₃⁻), heißen Ampholyte.
BeispielKorrespondierende Paare und Ampholyte
Schritt für Schritt
- Die Säure entsteht durch Aufnahme eines Protons.
- Zu OH⁻ wird ein H⁺ addiert, die Ladung steigt um eins.
- Das ist H₂O.
- Die Säure entsteht durch Aufnahme eines Protons.
- Zu OH⁻ wird ein H⁺ addiert, die Ladung steigt um eins.
- Das ist H₂O.
AchtungKorrespondierendes Paar falsch zugeordnet
Welches Teilchen ist die korrespondierende Säure zu OH⁻ → HCO₃⁻
Welches Teilchen ist die korrespondierende Säure zu OH⁻ → H₂O
Zeichne das Säureteilchen und markiere ein H⁺, das abgegeben wird. Prüfe, ob die Ladung um eins sinkt.
ÜbenJetzt du
- ○4Welches Teilchen ist die korrespondierende Säure zu NH₃?So fängst du an:Die Säure entsteht durch Aufnahme eines Protons.
Lösung zeigen
- Die Säure entsteht durch Aufnahme eines Protons.
- Zu NH₃ wird ein H⁺ addiert, die Ladung steigt um eins.
- Das ist NH₄⁺.
Ergebnis:NH₄⁺ - ●5Welches Teilchen ist die korrespondierende Säure zu Cl⁻?
Lösung zeigen
- Die Säure entsteht durch Aufnahme eines Protons.
- Zu Cl⁻ wird ein H⁺ addiert, die Ladung steigt um eins.
- Das ist HCl.
Ergebnis:HCl - ★6Warum ist Wasser ein Ampholyt?
Lösung zeigen
- Mit HCl bildet H₂O das Ion H₃O⁺.
- Mit NH₃ bildet es OH⁻.
- Beides kann es: Ampholyt.
Ergebnis:Es kann je nach Partner ein Proton aufnehmen oder abgeben
3Ich erkläre saure und basische Lösungen aus Nichtmetall- und Metalloxiden.
MerkenOxide und Wasser
Nichtmetalloxide bilden mit Wasser Säuren, Metalloxide Laugen.
Indikatoren zeigen H₃O⁺ und OH⁻ an.
BeispielOxide und Wasser: saure und basische Lösungen
Schritt für Schritt
- Dichloroxid ist ein Nichtmetalloxid.
- Nichtmetalloxide bilden mit Wasser Säuren.
- Der Indikator zeigt eine saure Lösung.
- Dichloroxid ist ein Nichtmetalloxid.
- Nichtmetalloxide bilden mit Wasser Säuren.
- Der Indikator zeigt eine saure Lösung.
AchtungMetall und Nichtmetall verwechselt
Kohlenstoffdioxid ist ein Metalloxid.
Kohlenstoff ist ein Nichtmetall, also ist CO₂ ein Nichtmetalloxid.
Such das Element vor „oxid“ im Periodensystem. Steht es links, ist es ein Metall.
ÜbenJetzt du
- ○7Wie reagiert die wässrige Lösung von Phosphor(V)-oxid (P₄O₁₀) gegenüber Universalindikator?So fängst du an:Phosphor(V)-oxid ist ein Nichtmetalloxid.
Lösung zeigen
- Phosphor(V)-oxid ist ein Nichtmetalloxid.
- Nichtmetalloxide bilden mit Wasser Säuren.
- Der Indikator zeigt eine saure Lösung.
Ergebnis:sauer, Färbung zu Rot hin - ●8Wie reagiert die wässrige Lösung von Distickstoffpentoxid (N₂O₅) gegenüber Universalindikator?
Lösung zeigen
- Distickstoffpentoxid ist ein Nichtmetalloxid.
- Nichtmetalloxide bilden mit Wasser Säuren.
- Der Indikator zeigt eine saure Lösung.
Ergebnis:sauer, Färbung zu Rot hin - ★9Warum ist natürlicher Regen schwach sauer (pH etwa 5,6), obwohl er aus reinem Wasserdampf entsteht?
Lösung zeigen
- Die Luft enthält Kohlenstoffdioxid.
- Es löst sich im Regen.
- CO₂ + H₂O ⇌ H₂CO₃ macht den Regen schwach sauer.
Ergebnis:Gelöstes Kohlenstoffdioxid aus der Luft bildet Kohlensäure
4Ich berechne den pH-Wert aus der Oxonium-Ionenkonzentration und umgekehrt.
MerkenpH-Wert
pH = −lg c(H₃O⁺). Eine Stufe bedeutet den Faktor zehn.
In Laugen gilt pOH = −lg c(OH⁻) und pH + pOH = 14 bei 25 Grad Celsius.
BeispielpH-Wert und Oxonium-Ionenkonzentration
Schritt für Schritt
- pH = −lg c(H₃O⁺).
- 0,01 = 10⁻².
- pH = 2
- pH = −lg c(H₃O⁺).
- 0,01 = 10⁻².
- pH = 2
AchtungpH-Wert mit der Konzentration gleichgesetzt
Eine Salzsäure hat c(H₃O⁺) = 0,01 mol/L. Welchen pH-Wert hat sie → pH-Wert 0,01
Eine Salzsäure hat c(H₃O⁺) = 0,01 mol/L. Welchen pH-Wert hat sie → pH-Wert 2
Schreibe die Konzentration als Zehnerpotenz. Der negative Exponent ist der pH-Wert.
ÜbenJetzt du
- ○10Salzsäure mit pH 3 wird im Verhältnis 1 : 10 mit Wasser verdünnt. Welchen pH-Wert hat die Lösung danach?So fängst du an:Faktor 10 sind 1 Zehnerstufen.
Lösung zeigen
- Faktor 10 sind 1 Zehnerstufen.
- Jede Stufe erhöht den pH-Wert um 1.
- pH = 3 + 1 = 4
Ergebnis:pH-Wert 4 - ●11Eine Natronlauge hat c(OH⁻) = 0,000001 mol/L. Welchen pH-Wert hat sie bei 25 Grad Celsius?
Lösung zeigen
- pOH = −lg 0,000001 = 6.
- pH + pOH = 14.
- pH = 14 − 6 = 8
Ergebnis:pH-Wert 8 - ★12Salzsäure mit pH 2 wird im Verhältnis 1 : 10 mit Wasser verdünnt. Welchen pH-Wert hat die Lösung danach?
Lösung zeigen
- Faktor 10 sind 1 Zehnerstufen.
- Jede Stufe erhöht den pH-Wert um 1.
- pH = 2 + 1 = 3
Ergebnis:pH-Wert 3
5Ich beschreibe Neutralisation und Salzbildungsreaktionen auf Teilchenebene.
MerkenNeutralisation und Salzbildung
H₃O⁺ + OH⁻ → 2 H₂O. Die übrigen Ionen bleiben gelöst und bilden beim Eindampfen das Salz.
Auch Metalle und Metalloxide bilden mit Säuren Salze.
BeispielNeutralisation und Salzbildungsreaktionen
Schritt für Schritt
- Die Base Magnesiumhydroxid-Aufschlämmung liefert das Metall Magnesium.
- Die Säure Schwefelsäure liefert den Säurerest sulfat.
- Das Salz heißt Magnesiumsulfat.
- Die Base Magnesiumhydroxid-Aufschlämmung liefert das Metall Magnesium.
- Die Säure Schwefelsäure liefert den Säurerest sulfat.
- Das Salz heißt Magnesiumsulfat.
AchtungSalz mit falschem Säurerest benannt
Natronlauge und Schwefelsäure ergeben Natriumchlorid.
Der Säurerest bleibt erhalten: Schwefelsäure ergibt Sulfate, also Natriumsulfat.
Schreibe auf, aus welcher Säure der Rest stammt. Kombiniere ihn mit dem Metall der Base.
ÜbenJetzt du
- ○13Welches Salz entsteht bei der Neutralisation von Calciumhydroxid-Lösung mit Salpetersäure?So fängst du an:Die Base Calciumhydroxid-Lösung liefert das Metall Calcium.
Lösung zeigen
- Die Base Calciumhydroxid-Lösung liefert das Metall Calcium.
- Die Säure Salpetersäure liefert den Säurerest nitrat.
- Das Salz heißt Calciumnitrat.
Ergebnis:Calciumnitrat - ●1425 mL Schwefelsäure (c = 0,4 mol/L) werden mit Natronlauge (c = 0,1 mol/L) neutralisiert (Schwefelsäure gibt zwei Protonen ab). Bestimme: Welches Volumen Natronlauge wird gebraucht?
Lösung zeigen
- n(H₃O⁺) = 2 · 0,4 mol/L · 0,025 L.
- n(OH⁻) = 1 · 0,1 mol/L · V muss gleich sein.
- V = 200 mL
Ergebnis:200 mL - ★15Die Neutralisation von Essigsäure mit Natronlauge ergibt eine Lösung mit pH über 7. Warum?
Lösung zeigen
- Acetat-Ionen nehmen Protonen von Wasser auf.
- Dabei entstehen OH⁻-Ionen.
- Die Lösung ist leicht alkalisch.
Ergebnis:Das Acetat-Ion ist eine schwache Base
6Ich beschreibe Salze als Ionenverbindungen und leite ihre Formeln ab.
MerkenSalze
Salze sind Ionenverbindungen mit Gitter.
Die Ladungen gleichen sich aus. Die Formel nennt das kleinste Verhältnis.
BeispielSalze als Ionenverbindungen
Schritt für Schritt
- Ladungen: Al³⁺ und Cl⁻.
- Kleinste Zahl für Ladungssumme Null: 1 mal Al, 3 mal Cl.
- Formel: AlCl₃.
- Ladungen: Al³⁺ und Cl⁻.
- Kleinste Zahl für Ladungssumme Null: 1 mal Al, 3 mal Cl.
- Formel: AlCl₃.
AchtungLadungen im Salz nicht ausgeglichen
Welche Formel hat Aluminiumchlorid (Al³⁺, Cl⁻) → AlCl
Welche Formel hat Aluminiumchlorid (Al³⁺, Cl⁻) → AlCl₃
Zähl die Ladungen: Plus und Minus müssen zusammen null ergeben. Nimm so viele Ionen, bis es aufgeht.
ÜbenJetzt du
- ○16Welche Formel hat Kaliumcarbonat (K⁺, CO₃²⁻)?So fängst du an:Ladungen: K⁺ und CO₃²⁻.
Lösung zeigen
- Ladungen: K⁺ und CO₃²⁻.
- Kleinste Zahl für Ladungssumme Null: 2 mal K, 1 mal CO₃.
- Formel: K₂CO₃.
Ergebnis:K₂CO₃ - ●17Welche Formel hat Aluminiumsulfid (Al³⁺, S²⁻)?
Lösung zeigen
- Ladungen: Al³⁺ und S²⁻.
- Kleinste Zahl für Ladungssumme Null: 2 mal Al, 3 mal S.
- Formel: Al₂S₃.
Ergebnis:Al₂S₃ - ★18Wie lautet die Formel von Ammoniumsulfat (NH₄⁺, SO₄²⁻)?
Lösung zeigen
- SO₄²⁻ trägt zwei negative Ladungen.
- Zwei NH₄⁺ gleichen sie aus.
- Das zusammengesetzte Ion steht in Klammern: (NH₄)₂SO₄.
Ergebnis:(NH₄)₂SO₄
7Ich erkläre Leitfähigkeit und Solvatation von Salzlösungen.
MerkenSolvatation
Wassermoleküle lösen Ionen aus dem Gitter und umgeben sie als Hydrathülle.
Die beweglichen Ionen leiten den Strom.
BeispielSolvatation und Leitfähigkeit von Salzlösungen
Schritt für Schritt
- CaCl₂ gibt Ca²⁺ und zwei Cl⁻ ab.
- Das sind drei Ionen je Formeleinheit.
- Mehr Ladungsträger leiten besser.
- CaCl₂ gibt Ca²⁺ und zwei Cl⁻ ab.
- Das sind drei Ionen je Formeleinheit.
- Mehr Ladungsträger leiten besser.
AchtungSalzlösungen leiten durch freie Elektronen
In der Salzlösung wandern Elektronen von Pol zu Pol.
Ionen wandern: Kationen zum Minuspol, Anionen zum Pluspol.
Zeichne Draht, Elektroden und Lösung. Markiere, wo Elektronen und wo Ionen den Strom tragen.
ÜbenJetzt du
- ○19Welche Ionen entstehen beim Lösen von Aluminiumchlorid (AlCl₃) in Wasser?So fängst du an:Aluminiumchlorid besteht aus Ionen im Gitter.
Lösung zeigen
- Aluminiumchlorid besteht aus Ionen im Gitter.
- Wassermoleküle lösen die Ionen heraus.
- Es entstehen Al³⁺ und 3 Cl⁻.
Ergebnis:Al³⁺ und 3 Cl⁻ - ●20Welche Ionen entstehen beim Lösen von Calciumchlorid (CaCl₂) in Wasser?
Lösung zeigen
- Calciumchlorid besteht aus Ionen im Gitter.
- Wassermoleküle lösen die Ionen heraus.
- Es entstehen Ca²⁺ und 2 Cl⁻.
Ergebnis:Ca²⁺ und 2 Cl⁻ - ★21Mit welcher Seite richten sich Wassermoleküle zu einem Chlorid-Ion aus?
Lösung zeigen
- Cl⁻ ist negativ.
- Es zieht die positive Seite des Wassers an.
- Das sind die Wasserstoffatome.
Ergebnis:Mit den Wasserstoffatomen, der positiven Seite, zum Anion
8Ich beschreibe die Löslichkeit von Salzen als exothermen und endothermen Vorgang.
MerkenLöslichkeit
Löslichkeit ist die Masse, die sich in 100 g Wasser löst.
Überwiegt die Hydratationsenergie, ist Lösen exotherm.
BeispielLöslichkeit und Energie beim Lösen
Schritt für Schritt
- Die Lösung wiegt 100 g + 11 g = 111 g.
- w = 11 g : 111 g.
- w = 9,9 %
- Die Lösung wiegt 100 g + 11 g = 111 g.
- w = 11 g : 111 g.
- w = 9,9 %
AchtungLöslichkeit je 100 g Wasser mit Masseprozent verwechselt
36 g Salz auf 100 g Wasser sind eine 36-prozentige Lösung.
Die Lösung wiegt 136 g, der Salzanteil ist 36 g : 136 g = 26,5 Prozent.
Addiere Masse des Salzes und des Wassers zur Masse der Lösung. Teile die Salzmasse durch diese Summe.
ÜbenJetzt du
- ○22Die Löslichkeit von Kaliumnitrat beträgt bei 20 Grad Celsius 32 g je 100 g Wasser. Bestimme: Wie viel Masseprozent Salz hat die gesättigte Lösung?So fängst du an:Die Lösung wiegt 100 g + 32 g = 132 g.
Lösung zeigen
- Die Lösung wiegt 100 g + 32 g = 132 g.
- w = 32 g : 132 g.
- w = 24,2 %
Ergebnis:24,2 % - ●23Die Löslichkeit von Calciumchlorid beträgt bei 20 Grad Celsius 74 g je 100 g Wasser. Bestimme: Wie viel Calciumchlorid löst sich höchstens in 50 g Wasser?
Lösung zeigen
- Löslichkeit 74 g je 100 g Wasser.
- 50 g Wasser sind das 0,5-Fache.
- 74 g · 0,5 = 37 g
Ergebnis:37 g - ★24Bestimme: Wie viel Natriumchlorid löst sich bei 20 Grad Celsius höchstens in 250 g Wasser (Löslichkeit 36 g je 100 g Wasser)?
Lösung zeigen
- Löslichkeit 36 g je 100 g Wasser.
- 250 g sind das 2,5-fache.
- 36 g · 2,5 = 90 g
Ergebnis:90 g
Vermischte Übungen
Alles durcheinander – wie in der Arbeit. Überleg bei jeder Aufgabe zuerst: Welches Ziel ist das?
Üben
- ●25Welches Teilchen wirkt in der Reaktion HCO₃⁻ + H₃O⁺ → H₂CO₃ + H₂O als Säure?
Lösung zeigen
- Vergleiche vor und nach der Reaktion, wo ein Proton weggeht und wo es ankommt.
- Eine Säure gibt das Proton ab.
- Das ist H₃O⁺.
Ergebnis:Das Teilchen H₃O⁺ - ●26Welches Teilchen ist die korrespondierende Säure zu H₂PO₄⁻?
Lösung zeigen
- Die Säure entsteht durch Aufnahme eines Protons.
- Zu H₂PO₄⁻ wird ein H⁺ addiert, die Ladung steigt um eins.
- Das ist H₃PO₄.
Ergebnis:H₃PO₄ - ●27Wie reagiert die wässrige Lösung von Distickstofftrioxid (N₂O₃) gegenüber Universalindikator?
Lösung zeigen
- Distickstofftrioxid ist ein Nichtmetalloxid.
- Nichtmetalloxide bilden mit Wasser Säuren.
- Der Indikator zeigt eine saure Lösung.
Ergebnis:sauer, Färbung zu Rot hin - ●28Welches Salz entsteht bei der Neutralisation von Calciumhydroxid-Lösung mit Schwefelsäure?
Lösung zeigen
- Die Base Calciumhydroxid-Lösung liefert das Metall Calcium.
- Die Säure Schwefelsäure liefert den Säurerest sulfat.
- Das Salz heißt Calciumsulfat.
Ergebnis:Calciumsulfat - ●29Welche Formel hat Magnesiumphosphat (Mg²⁺, PO₄³⁻)?
Lösung zeigen
- Ladungen: Mg²⁺ und PO₄³⁻.
- Kleinste Zahl für Ladungssumme Null: 3 mal Mg, 2 mal PO₄.
- Formel: Mg₃(PO₄)₂.
Ergebnis:Mg₃(PO₄)₂ - ●30Welche Ionen entstehen beim Lösen von Aluminiumsulfat (Al₂(SO₄)₃) in Wasser?
Lösung zeigen
- Aluminiumsulfat besteht aus Ionen im Gitter.
- Wassermoleküle lösen die Ionen heraus.
- Es entstehen 2 Al³⁺ und 3 SO₄²⁻.
Ergebnis:2 Al³⁺ und 3 SO₄²⁻
Auf einen Blick
MerkenDas Wichtigste
- Säuren und Basen nach Brønsted
- Eine Säure gibt ein Proton ab, eine Base nimmt eines auf.
- Korrespondierende Paare
- Jede Säure bildet durch Protonenabgabe ihre korrespondierende Base: HA + H₂O ⇌ A⁻ + H₃O⁺.
- Oxide und Wasser
- Nichtmetalloxide bilden mit Wasser Säuren, Metalloxide Laugen.
- pH-Wert
- pH = −lg c(H₃O⁺). Eine Stufe bedeutet den Faktor zehn.
- Neutralisation und Salzbildung
- H₃O⁺ + OH⁻ → 2 H₂O. Die übrigen Ionen bleiben gelöst und bilden beim Eindampfen das Salz.
- Salze
- Salze sind Ionenverbindungen mit Gitter.
- Solvatation
- Wassermoleküle lösen Ionen aus dem Gitter und umgeben sie als Hydrathülle.
- Löslichkeit
- Löslichkeit ist die Masse, die sich in 100 g Wasser löst.
Kannst du das?
Je Ziel eine Aufgabe. Rechne sie ins Heft, dann kreuz ehrlich an. Keine Punkte, keine Note – der Test ist für dich.
ÜbenSelbsttest
Ich definiere Säuren und Basen nach Brønsted und unterscheide Säure und saure Lösung.
31Welches Teilchen wirkt in der Reaktion HCl + H₂O → Cl⁻ + H₃O⁺ als Base?Lösung zeigen
Ergebnis:Das Teilchen H₂OIch erkenne korrespondierende Säure-Base-Paare und Ampholyte.
32Welches Teilchen ist die korrespondierende Base zu HSO₄⁻?Lösung zeigen
Ergebnis:SO₄²⁻Ich erkläre saure und basische Lösungen aus Nichtmetall- und Metalloxiden.
33Wie reagiert die wässrige Lösung von Phosphor(V)-oxid (P₄O₁₀) gegenüber Universalindikator?Lösung zeigen
Ergebnis:sauer, Färbung zu Rot hinIch berechne den pH-Wert aus der Oxonium-Ionenkonzentration und umgekehrt.
34Eine Lösung hat den pH-Wert 3. Bestimme: Wie groß ist c(H₃O⁺)?Lösung zeigen
Ergebnis:0,001 mol/LIch beschreibe Neutralisation und Salzbildungsreaktionen auf Teilchenebene.
35Welche Ionen reagieren bei der Neutralisation von Salzsäure mit Natronlauge zu Wasser?Lösung zeigen
Ergebnis:Oxonium-Ionen und Hydroxid-IonenIch beschreibe Salze als Ionenverbindungen und leite ihre Formeln ab.
36Welche Formel hat Aluminiumchlorid (Al³⁺, Cl⁻)?Lösung zeigen
Ergebnis:AlCl₃Ich erkläre Leitfähigkeit und Solvatation von Salzlösungen.
37Welche Ionen entstehen beim Lösen von Natriumsulfat (Na₂SO₄) in Wasser?Lösung zeigen
Ergebnis:2 Na⁺ und SO₄²⁻Ich beschreibe die Löslichkeit von Salzen als exothermen und endothermen Vorgang.
38Die Löslichkeit von Kaliumbromid beträgt bei 20 Grad Celsius 65 g je 100 g Wasser. Bestimme: Wie viel Kaliumbromid löst sich höchstens in 200 g Wasser?Lösung zeigen
Ergebnis:130 g
Bei „unsicher“ oder „noch nicht“: Lies den Abschnitt zum Ziel noch einmal und rechne seine drei Aufgaben.
Lösungen
- Das Teilchen CO₃²⁻
- Das Teilchen H₂SO₄
- Wasser nimmt ein Proton auf und wirkt als Base
- NH₄⁺
- HCl
- Es kann je nach Partner ein Proton aufnehmen oder abgeben
- sauer, Färbung zu Rot hin
- sauer, Färbung zu Rot hin
- Gelöstes Kohlenstoffdioxid aus der Luft bildet Kohlensäure
- pH-Wert 4
- pH-Wert 8
- pH-Wert 3
- Calciumnitrat
- 200 mL
- Das Acetat-Ion ist eine schwache Base
- K₂CO₃
- Al₂S₃
- (NH₄)₂SO₄
- Al³⁺ und 3 Cl⁻
- Ca²⁺ und 2 Cl⁻
- Mit den Wasserstoffatomen, der positiven Seite, zum Anion
- 24,2 %
- 37 g
- 90 g
- Das Teilchen H₃O⁺
- H₃PO₄
- sauer, Färbung zu Rot hin
- Calciumsulfat
- Mg₃(PO₄)₂
- 2 Al³⁺ und 3 SO₄²⁻
- Das Teilchen H₂O
- SO₄²⁻
- sauer, Färbung zu Rot hin
- 0,001 mol/L
- Oxonium-Ionen und Hydroxid-Ionen
- AlCl₃
- 2 Na⁺ und SO₄²⁻
- 130 g