Chemie · Klasse 11 · Kapitel
Säuren, Basen, Salze
- Entdecken Frage, Vorstellung, Bild
- Merken kommt ins Heft
- Beispiel vorgerechnet, Schritt für Schritt
- Üben selbst rechnen
- Achtung typischer Fehler
- Weiterdenken zum Knobeln und Vernetzen
○ mit Starthilfe, ● für alle, ★ zum Weiterdenken. Du wählst mindestens eine ★-Aufgabe. Du rechnest ins Heft.
1Ich definiere Säuren und Basen nach Brønsted und unterscheide Säure und saure Lösung.
MerkenSäuren und Basen nach Brønsted
Eine Säure gibt ein Proton ab, eine Base nimmt eines auf.
Salzsäure enthält H₃O⁺- und Cl⁻-Ionen. Wasser kann Base und Säure sein.
BeispielSäuren und Basen nach Brønsted
Schritt für Schritt
- Vergleiche vor und nach der Reaktion, wo ein Proton weggeht und wo es ankommt.
- Eine Base nimmt das Proton auf.
- Das ist H₂O.
- Vergleiche vor und nach der Reaktion, wo ein Proton weggeht und wo es ankommt.
- Eine Base nimmt das Proton auf.
- Das ist H₂O.
AchtungProtonenübertragung in die falsche Richtung gedacht
NH₃ + H₂O: Ammoniak gibt ein Proton an Wasser ab.
Wasser gibt ein Proton an Ammoniak ab: NH₃ + H₂O ⇌ NH₄⁺ + OH⁻.
Vergleiche jedes Teilchen vor und nach der Reaktion. Zähle, ob ein H⁺ dazukam oder wegging.
ÜbenJetzt du
- ○1Welches Teilchen wirkt in der Reaktion CO₃²⁻ + H₂O ⇌ HCO₃⁻ + OH⁻ als Base?So fängst du an:Vergleiche vor und nach der Reaktion, wo ein Proton weggeht und wo es ankommt.
Lösung zeigen
- Vergleiche vor und nach der Reaktion, wo ein Proton weggeht und wo es ankommt.
- Eine Base nimmt das Proton auf.
- Das ist CO₃²⁻.
Ergebnis:Das Teilchen CO₃²⁻ - ●2Ammoniak reagiert mit Wasser: NH₃ + H₂O ⇌ NH₄⁺ + OH⁻. Wie wirkt NH₃?
Lösung zeigen
- NH₄⁺ hat ein Proton mehr als NH₃.
- NH₃ nimmt es auf.
- Ein Protonenakzeptor ist eine Base.
Ergebnis:Als Base, denn es nimmt ein Proton auf - ★3Welche Aussage über Wasser in der Reaktion HCl + H₂O → H₃O⁺ + Cl⁻ stimmt?
Lösung zeigen
- H₃O⁺ hat ein H⁺ mehr als H₂O.
- Das Wassermolekül hat es aufgenommen.
- Also wirkt es als Base.
Ergebnis:Wasser nimmt ein Proton auf und wirkt als Base
2Ich erkenne korrespondierende Säure-Base-Paare und Ampholyte.
MerkenKorrespondierende Paare
Jede Säure bildet durch Protonenabgabe ihre korrespondierende Base: HA + H₂O ⇌ A⁻ + H₃O⁺.
Teilchen, die beides können (H₂O, HCO₃⁻), heißen Ampholyte.
BeispielKorrespondierende Paare und Ampholyte
Schritt für Schritt
- Die Base entsteht durch Abgabe eines Protons.
- Von H₂SO₄ wird ein H⁺ abgezogen, die Ladung sinkt um eins.
- Das ist HSO₄⁻.
- Die Base entsteht durch Abgabe eines Protons.
- Von H₂SO₄ wird ein H⁺ abgezogen, die Ladung sinkt um eins.
- Das ist HSO₄⁻.
AchtungKorrespondierendes Paar falsch zugeordnet
Welches Teilchen ist die korrespondierende Base zu H₂SO₄ → Cl⁻
Welches Teilchen ist die korrespondierende Base zu H₂SO₄ → HSO₄⁻
Zeichne das Säureteilchen und markiere ein H⁺, das abgegeben wird. Prüfe, ob die Ladung um eins sinkt.
ÜbenJetzt du
- ○4Welches Teilchen ist die korrespondierende Säure zu CO₃²⁻?So fängst du an:Die Säure entsteht durch Aufnahme eines Protons.
Lösung zeigen
- Die Säure entsteht durch Aufnahme eines Protons.
- Zu CO₃²⁻ wird ein H⁺ addiert, die Ladung steigt um eins.
- Das ist HCO₃⁻.
Ergebnis:HCO₃⁻ - ●5Welches Teilchen ist die korrespondierende Säure zu H₂O?
Lösung zeigen
- Die Säure entsteht durch Aufnahme eines Protons.
- Zu H₂O wird ein H⁺ addiert, die Ladung steigt um eins.
- Das ist H₃O⁺.
Ergebnis:H₃O⁺ - ★6Welches Teilchen ist die korrespondierende Base zu H₂CO₃?
Lösung zeigen
- Die Base entsteht durch Abgabe eines Protons.
- Von H₂CO₃ wird ein H⁺ abgezogen, die Ladung sinkt um eins.
- Das ist HCO₃⁻.
Ergebnis:HCO₃⁻
3Ich erkläre saure und basische Lösungen aus Nichtmetall- und Metalloxiden.
MerkenOxide und Wasser
Nichtmetalloxide bilden mit Wasser Säuren, Metalloxide Laugen.
Indikatoren zeigen H₃O⁺ und OH⁻ an.
BeispielOxide und Wasser: saure und basische Lösungen
Schritt für Schritt
- Distickstofftrioxid ist ein Nichtmetalloxid.
- Nichtmetalloxide bilden mit Wasser Säuren.
- Der Indikator zeigt eine saure Lösung.
- Distickstofftrioxid ist ein Nichtmetalloxid.
- Nichtmetalloxide bilden mit Wasser Säuren.
- Der Indikator zeigt eine saure Lösung.
AchtungMetall und Nichtmetall verwechselt
Kohlenstoffdioxid ist ein Metalloxid.
Kohlenstoff ist ein Nichtmetall, also ist CO₂ ein Nichtmetalloxid.
Such das Element vor „oxid“ im Periodensystem. Steht es links, ist es ein Metall.
ÜbenJetzt du
- ○7Calciumoxid reagiert mit Wasser zu Calciumhydroxid. Welches Ion macht die Lösung alkalisch?So fängst du an:Calciumhydroxid gibt OH⁻-Ionen ab.
Lösung zeigen
- Calciumhydroxid gibt OH⁻-Ionen ab.
- Sie machen die Lösung alkalisch.
- Der Indikator färbt sich blau.
Ergebnis:das Hydroxid-Ion OH⁻ - ●8Welche Gleichung beschreibt die Bildung von Kohlensäure aus Kohlenstoffdioxid und Wasser?
Lösung zeigen
- Die Atomzahlen müssen links und rechts gleich sein.
- C: 1, H: 2, O: 3 auf beiden Seiten.
- Das ist H₂CO₃.
Ergebnis:CO₂ + H₂O ⇌ H₂CO₃ - ★9Warum ist natürlicher Regen schwach sauer (pH etwa 5,6), obwohl er aus reinem Wasserdampf entsteht?
Lösung zeigen
- Die Luft enthält Kohlenstoffdioxid.
- Es löst sich im Regen.
- CO₂ + H₂O ⇌ H₂CO₃ macht den Regen schwach sauer.
Ergebnis:Gelöstes Kohlenstoffdioxid aus der Luft bildet Kohlensäure
4Ich berechne den pH-Wert aus der Oxonium-Ionenkonzentration und umgekehrt.
MerkenpH-Wert
pH = −lg c(H₃O⁺). Eine Stufe bedeutet den Faktor zehn.
In Laugen gilt pOH = −lg c(OH⁻) und pH + pOH = 14 bei 25 Grad Celsius.
BeispielpH-Wert und Oxonium-Ionenkonzentration
Schritt für Schritt
- c(H₃O⁺) = 10 hoch minus pH.
- c = 10⁻² mol/L.
- c = 0,01 mol/L
- c(H₃O⁺) = 10 hoch minus pH.
- c = 10⁻² mol/L.
- c = 0,01 mol/L
AchtungpH-Wert mit der Konzentration gleichgesetzt
Eine Lösung hat den pH-Wert 2. Bestimme: Wie groß ist c(H₃O⁺) → 2 mol/L
Eine Lösung hat den pH-Wert 2. Bestimme: Wie groß ist c(H₃O⁺) → 0,01 mol/L
Schreibe die Konzentration als Zehnerpotenz. Der negative Exponent ist der pH-Wert.
ÜbenJetzt du
- ○10Eine Natronlauge hat c(OH⁻) = 0,0001 mol/L. Welchen pH-Wert hat sie bei 25 Grad Celsius?So fängst du an:pOH = −lg 0,0001 = 4.
Lösung zeigen
- pOH = −lg 0,0001 = 4.
- pH + pOH = 14.
- pH = 14 − 4 = 10
Ergebnis:pH-Wert 10 - ●11Salzsäure mit pH 1 wird im Verhältnis 1 : 1000 mit Wasser verdünnt. Welchen pH-Wert hat die Lösung danach?
Lösung zeigen
- Faktor 1000 sind 3 Zehnerstufen.
- Jede Stufe erhöht den pH-Wert um 1.
- pH = 1 + 3 = 4
Ergebnis:pH-Wert 4 - ★12Reines Wasser hat bei 25 Grad Celsius c(H₃O⁺) = 1,0 · 10⁻⁷ mol/L. Wie groß ist dann c(OH⁻)?
Lösung zeigen
- In reinem Wasser entstehen H₃O⁺ und OH⁻ gleich oft.
- Also c(OH⁻) = c(H₃O⁺).
- c(OH⁻) = 1,0 · 10⁻⁷ mol/L
Ergebnis:1,0 · 10⁻⁷ mol/L
5Ich beschreibe Neutralisation und Salzbildungsreaktionen auf Teilchenebene.
MerkenNeutralisation und Salzbildung
H₃O⁺ + OH⁻ → 2 H₂O. Die übrigen Ionen bleiben gelöst und bilden beim Eindampfen das Salz.
Auch Metalle und Metalloxide bilden mit Säuren Salze.
BeispielNeutralisation und Salzbildungsreaktionen
Schritt für Schritt
- Die Base Magnesiumhydroxid-Aufschlämmung liefert das Metall Magnesium.
- Die Säure Schwefelsäure liefert den Säurerest sulfat.
- Das Salz heißt Magnesiumsulfat.
- Die Base Magnesiumhydroxid-Aufschlämmung liefert das Metall Magnesium.
- Die Säure Schwefelsäure liefert den Säurerest sulfat.
- Das Salz heißt Magnesiumsulfat.
AchtungSalz mit falschem Säurerest benannt
Natronlauge und Schwefelsäure ergeben Natriumchlorid.
Der Säurerest bleibt erhalten: Schwefelsäure ergibt Sulfate, also Natriumsulfat.
Schreibe auf, aus welcher Säure der Rest stammt. Kombiniere ihn mit dem Metall der Base.
ÜbenJetzt du
- ○1310 mL Schwefelsäure (c = 0,1 mol/L) werden mit Kalilauge (c = 0,5 mol/L) neutralisiert (Schwefelsäure gibt zwei Protonen ab). Bestimme: Welches Volumen Kalilauge wird gebraucht?So fängst du an:n(H₃O⁺) = 2 · 0,1 mol/L · 0,01 L.
Lösung zeigen
- n(H₃O⁺) = 2 · 0,1 mol/L · 0,01 L.
- n(OH⁻) = 1 · 0,5 mol/L · V muss gleich sein.
- V = 4 mL
Ergebnis:4 mL - ●14Welches Salz entsteht bei der Neutralisation von Calciumhydroxid-Lösung mit Salzsäure?
Lösung zeigen
- Die Base Calciumhydroxid-Lösung liefert das Metall Calcium.
- Die Säure Salzsäure liefert den Säurerest chlorid.
- Das Salz heißt Calciumchlorid.
Ergebnis:Calciumchlorid - ★15Die Neutralisation von Essigsäure mit Natronlauge ergibt eine Lösung mit pH über 7. Warum?
Lösung zeigen
- Acetat-Ionen nehmen Protonen von Wasser auf.
- Dabei entstehen OH⁻-Ionen.
- Die Lösung ist leicht alkalisch.
Ergebnis:Das Acetat-Ion ist eine schwache Base
6Ich beschreibe Salze als Ionenverbindungen und leite ihre Formeln ab.
MerkenSalze
Salze sind Ionenverbindungen mit Gitter.
Die Ladungen gleichen sich aus. Die Formel nennt das kleinste Verhältnis.
BeispielSalze als Ionenverbindungen
Schritt für Schritt
- Ladungen: Al³⁺ und O²⁻.
- Kleinste Zahl für Ladungssumme Null: 2 mal Al, 3 mal O.
- Formel: Al₂O₃.
- Ladungen: Al³⁺ und O²⁻.
- Kleinste Zahl für Ladungssumme Null: 2 mal Al, 3 mal O.
- Formel: Al₂O₃.
AchtungLadungen im Salz nicht ausgeglichen
Welche Formel hat Aluminiumoxid (Al³⁺, O²⁻) → AlO
Welche Formel hat Aluminiumoxid (Al³⁺, O²⁻) → Al₂O₃
Zähl die Ladungen: Plus und Minus müssen zusammen null ergeben. Nimm so viele Ionen, bis es aufgeht.
ÜbenJetzt du
- ○16Welche Formel hat Kaliumoxid (K⁺, O²⁻)?So fängst du an:Ladungen: K⁺ und O²⁻.
Lösung zeigen
- Ladungen: K⁺ und O²⁻.
- Kleinste Zahl für Ladungssumme Null: 2 mal K, 1 mal O.
- Formel: K₂O.
Ergebnis:K₂O - ●17Welche Formel hat Kaliumsulfid (K⁺, S²⁻)?
Lösung zeigen
- Ladungen: K⁺ und S²⁻.
- Kleinste Zahl für Ladungssumme Null: 2 mal K, 1 mal S.
- Formel: K₂S.
Ergebnis:K₂S - ★18Welche Formel hat Aluminiumsulfat (Al³⁺, SO₄²⁻)?
Lösung zeigen
- Ladungen: Al³⁺ und SO₄²⁻.
- Kleinste Zahl für Ladungssumme Null: 2 mal Al, 3 mal SO₄.
- Formel: Al₂(SO₄)₃.
Ergebnis:Al₂(SO₄)₃
7Ich erkläre Leitfähigkeit und Solvatation von Salzlösungen.
MerkenSolvatation
Wassermoleküle lösen Ionen aus dem Gitter und umgeben sie als Hydrathülle.
Die beweglichen Ionen leiten den Strom.
BeispielSolvatation und Leitfähigkeit von Salzlösungen
Schritt für Schritt
- Aluminiumchlorid besteht aus Ionen im Gitter.
- Wassermoleküle lösen die Ionen heraus.
- Es entstehen Al³⁺ und 3 Cl⁻.
- Aluminiumchlorid besteht aus Ionen im Gitter.
- Wassermoleküle lösen die Ionen heraus.
- Es entstehen Al³⁺ und 3 Cl⁻.
AchtungSalz aus Molekülen
Kochsalz besteht aus NaCl-Molekülen, je ein Na und ein Cl.
Kochsalz ist ein Ionengitter. NaCl gibt nur das Verhältnis an: 1 : 1.
Zähl im Gitterbild die Nachbarn eines Natrium-Ions. Wie viele Chlorid-Ionen sind es?
ÜbenJetzt du
- ○19Welche Ionen entstehen beim Lösen von Aluminiumsulfat (Al₂(SO₄)₃) in Wasser?So fängst du an:Aluminiumsulfat besteht aus Ionen im Gitter.
Lösung zeigen
- Aluminiumsulfat besteht aus Ionen im Gitter.
- Wassermoleküle lösen die Ionen heraus.
- Es entstehen 2 Al³⁺ und 3 SO₄²⁻.
Ergebnis:2 Al³⁺ und 3 SO₄²⁻ - ●20Welche Ionen entstehen beim Lösen von Magnesiumchlorid (MgCl₂) in Wasser?
Lösung zeigen
- Magnesiumchlorid besteht aus Ionen im Gitter.
- Wassermoleküle lösen die Ionen heraus.
- Es entstehen Mg²⁺ und 2 Cl⁻.
Ergebnis:Mg²⁺ und 2 Cl⁻ - ★21Mit welcher Seite richten sich Wassermoleküle zu einem Chlorid-Ion aus?
Lösung zeigen
- Cl⁻ ist negativ.
- Es zieht die positive Seite des Wassers an.
- Das sind die Wasserstoffatome.
Ergebnis:Mit den Wasserstoffatomen, der positiven Seite, zum Anion
8Ich beschreibe die Löslichkeit von Salzen als exothermen und endothermen Vorgang.
MerkenLöslichkeit
Löslichkeit ist die Masse, die sich in 100 g Wasser löst.
Überwiegt die Hydratationsenergie, ist Lösen exotherm.
BeispielLöslichkeit und Energie beim Lösen
Schritt für Schritt
- Die Lösung wiegt 100 g + 65 g = 165 g.
- w = 65 g : 165 g.
- w = 39,4 %
- Die Lösung wiegt 100 g + 65 g = 165 g.
- w = 65 g : 165 g.
- w = 39,4 %
AchtungLöslichkeit je 100 g Wasser mit Masseprozent verwechselt
36 g Salz auf 100 g Wasser sind eine 36-prozentige Lösung.
Die Lösung wiegt 136 g, der Salzanteil ist 36 g : 136 g = 26,5 Prozent.
Addiere Masse des Salzes und des Wassers zur Masse der Lösung. Teile die Salzmasse durch diese Summe.
ÜbenJetzt du
- ○22Die Löslichkeit von Natriumnitrat beträgt bei 20 Grad Celsius 88 g je 100 g Wasser. Bestimme: Wie viel Natriumnitrat löst sich höchstens in 50 g Wasser?So fängst du an:Löslichkeit 88 g je 100 g Wasser.
Lösung zeigen
- Löslichkeit 88 g je 100 g Wasser.
- 50 g Wasser sind das 0,5-Fache.
- 88 g · 0,5 = 44 g
Ergebnis:44 g - ●23Die Löslichkeit von Calciumchlorid beträgt bei 20 Grad Celsius 74 g je 100 g Wasser. Bestimme: Wie viel Masseprozent Salz hat die gesättigte Lösung?
Lösung zeigen
- Die Lösung wiegt 100 g + 74 g = 174 g.
- w = 74 g : 174 g.
- w = 42,5 %
Ergebnis:42,5 % - ★24Bestimme: Wie viel Natriumchlorid löst sich bei 20 Grad Celsius höchstens in 250 g Wasser (Löslichkeit 36 g je 100 g Wasser)?
Lösung zeigen
- Löslichkeit 36 g je 100 g Wasser.
- 250 g sind das 2,5-fache.
- 36 g · 2,5 = 90 g
Ergebnis:90 g
Vermischte Übungen
Alles durcheinander – wie in der Arbeit. Überleg bei jeder Aufgabe zuerst: Welches Ziel ist das?
Üben
- ●25Welches Teilchen wirkt in der Reaktion HF + H₂O ⇌ F⁻ + H₃O⁺ als Säure?
Lösung zeigen
- Vergleiche vor und nach der Reaktion, wo ein Proton weggeht und wo es ankommt.
- Eine Säure gibt das Proton ab.
- Das ist HF.
Ergebnis:Das Teilchen HF - ●26Was unterscheidet eine Säure von ihrer korrespondierenden Base?
Lösung zeigen
- HA und A⁻ bilden ein Paar.
- HA gibt H⁺ ab.
- Der Unterschied ist ein Proton.
Ergebnis:Genau ein Proton - ●27Wie reagiert die wässrige Lösung von Phosphor(V)-oxid (P₄O₁₀) gegenüber Universalindikator?
Lösung zeigen
- Phosphor(V)-oxid ist ein Nichtmetalloxid.
- Nichtmetalloxide bilden mit Wasser Säuren.
- Der Indikator zeigt eine saure Lösung.
Ergebnis:sauer, Färbung zu Rot hin - ●28Eine Natronlauge hat c(OH⁻) = 0,00001 mol/L. Welchen pH-Wert hat sie bei 25 Grad Celsius?
Lösung zeigen
- pOH = −lg 0,00001 = 5.
- pH + pOH = 14.
- pH = 14 − 5 = 9
Ergebnis:pH-Wert 9 - ●29Welches Salz entsteht bei der Neutralisation von Kalilauge mit Salzsäure?
Lösung zeigen
- Die Base Kalilauge liefert das Metall Kalium.
- Die Säure Salzsäure liefert den Säurerest chlorid.
- Das Salz heißt Kaliumchlorid.
Ergebnis:Kaliumchlorid - ●30Welche Formel hat Natriumoxid (Na⁺, O²⁻)?
Lösung zeigen
- Ladungen: Na⁺ und O²⁻.
- Kleinste Zahl für Ladungssumme Null: 2 mal Na, 1 mal O.
- Formel: Na₂O.
Ergebnis:Na₂O
Auf einen Blick
MerkenDas Wichtigste
- Säuren und Basen nach Brønsted
- Eine Säure gibt ein Proton ab, eine Base nimmt eines auf.
- Korrespondierende Paare
- Jede Säure bildet durch Protonenabgabe ihre korrespondierende Base: HA + H₂O ⇌ A⁻ + H₃O⁺.
- Oxide und Wasser
- Nichtmetalloxide bilden mit Wasser Säuren, Metalloxide Laugen.
- pH-Wert
- pH = −lg c(H₃O⁺). Eine Stufe bedeutet den Faktor zehn.
- Neutralisation und Salzbildung
- H₃O⁺ + OH⁻ → 2 H₂O. Die übrigen Ionen bleiben gelöst und bilden beim Eindampfen das Salz.
- Salze
- Salze sind Ionenverbindungen mit Gitter.
- Solvatation
- Wassermoleküle lösen Ionen aus dem Gitter und umgeben sie als Hydrathülle.
- Löslichkeit
- Löslichkeit ist die Masse, die sich in 100 g Wasser löst.
Kannst du das?
Je Ziel eine Aufgabe. Rechne sie ins Heft, dann kreuz ehrlich an. Keine Punkte, keine Note – der Test ist für dich.
ÜbenSelbsttest
Ich definiere Säuren und Basen nach Brønsted und unterscheide Säure und saure Lösung.
31Welches Teilchen wirkt in der Reaktion HCl + H₂O → Cl⁻ + H₃O⁺ als Säure?Lösung zeigen
Ergebnis:Das Teilchen HClIch erkenne korrespondierende Säure-Base-Paare und Ampholyte.
32Welches Teilchen ist die korrespondierende Säure zu NO₃⁻?Lösung zeigen
Ergebnis:HNO₃Ich erkläre saure und basische Lösungen aus Nichtmetall- und Metalloxiden.
33Wie reagiert die wässrige Lösung von Kohlenstoffdioxid (CO₂) gegenüber Universalindikator?Lösung zeigen
Ergebnis:sauer, Färbung zu Rot hinIch berechne den pH-Wert aus der Oxonium-Ionenkonzentration und umgekehrt.
34Eine Natronlauge hat c(OH⁻) = 0,01 mol/L. Welchen pH-Wert hat sie bei 25 Grad Celsius?Lösung zeigen
Ergebnis:pH-Wert 12Ich beschreibe Neutralisation und Salzbildungsreaktionen auf Teilchenebene.
35Welche Ionen reagieren bei der Neutralisation von Salzsäure mit Natronlauge zu Wasser?Lösung zeigen
Ergebnis:Oxonium-Ionen und Hydroxid-IonenIch beschreibe Salze als Ionenverbindungen und leite ihre Formeln ab.
36Welche Formel hat Kaliumsulfid (K⁺, S²⁻)?Lösung zeigen
Ergebnis:K₂SIch erkläre Leitfähigkeit und Solvatation von Salzlösungen.
37Welche Ionen entstehen beim Lösen von Kaliumphosphat (K₃PO₄) in Wasser?Lösung zeigen
Ergebnis:3 K⁺ und PO₄³⁻Ich beschreibe die Löslichkeit von Salzen als exothermen und endothermen Vorgang.
38Die Löslichkeit von Magnesiumsulfat beträgt bei 20 Grad Celsius 35 g je 100 g Wasser. Bestimme: Wie viel Masseprozent Salz hat die gesättigte Lösung?Lösung zeigen
Ergebnis:25,9 %
Bei „unsicher“ oder „noch nicht“: Lies den Abschnitt zum Ziel noch einmal und rechne seine drei Aufgaben.
Lösungen
- Das Teilchen CO₃²⁻
- Als Base, denn es nimmt ein Proton auf
- Wasser nimmt ein Proton auf und wirkt als Base
- HCO₃⁻
- H₃O⁺
- HCO₃⁻
- das Hydroxid-Ion OH⁻
- CO₂ + H₂O ⇌ H₂CO₃
- Gelöstes Kohlenstoffdioxid aus der Luft bildet Kohlensäure
- pH-Wert 10
- pH-Wert 4
- 1,0 · 10⁻⁷ mol/L
- 4 mL
- Calciumchlorid
- Das Acetat-Ion ist eine schwache Base
- K₂O
- K₂S
- Al₂(SO₄)₃
- 2 Al³⁺ und 3 SO₄²⁻
- Mg²⁺ und 2 Cl⁻
- Mit den Wasserstoffatomen, der positiven Seite, zum Anion
- 44 g
- 42,5 %
- 90 g
- Das Teilchen HF
- Genau ein Proton
- sauer, Färbung zu Rot hin
- pH-Wert 9
- Kaliumchlorid
- Na₂O
- Das Teilchen HCl
- HNO₃
- sauer, Färbung zu Rot hin
- pH-Wert 12
- Oxonium-Ionen und Hydroxid-Ionen
- K₂S
- 3 K⁺ und PO₄³⁻
- 25,9 %