Chemie · Klasse 11 · Kapitel
Säuren, Basen, Salze
- Entdecken Frage, Vorstellung, Bild
- Merken kommt ins Heft
- Beispiel vorgerechnet, Schritt für Schritt
- Üben selbst rechnen
- Achtung typischer Fehler
- Weiterdenken zum Knobeln und Vernetzen
○ mit Starthilfe, ● für alle, ★ zum Weiterdenken. Du wählst mindestens eine ★-Aufgabe. Du rechnest ins Heft.
1Ich definiere Säuren und Basen nach Brønsted und unterscheide Säure und saure Lösung.
MerkenSäuren und Basen nach Brønsted
Eine Säure gibt ein Proton ab, eine Base nimmt eines auf.
Salzsäure enthält H₃O⁺- und Cl⁻-Ionen. Wasser kann Base und Säure sein.
BeispielSäuren und Basen nach Brønsted
Schritt für Schritt
- Vergleiche vor und nach der Reaktion, wo ein Proton weggeht und wo es ankommt.
- Eine Base nimmt das Proton auf.
- Das ist H₂O.
- Vergleiche vor und nach der Reaktion, wo ein Proton weggeht und wo es ankommt.
- Eine Base nimmt das Proton auf.
- Das ist H₂O.
AchtungProtonenübertragung in die falsche Richtung gedacht
NH₃ + H₂O: Ammoniak gibt ein Proton an Wasser ab.
Wasser gibt ein Proton an Ammoniak ab: NH₃ + H₂O ⇌ NH₄⁺ + OH⁻.
Vergleiche jedes Teilchen vor und nach der Reaktion. Zähle, ob ein H⁺ dazukam oder wegging.
ÜbenJetzt du
- ○1Ammoniak reagiert mit Wasser: NH₃ + H₂O ⇌ NH₄⁺ + OH⁻. Wie wirkt NH₃?So fängst du an:NH₄⁺ hat ein Proton mehr als NH₃.
Lösung zeigen
- NH₄⁺ hat ein Proton mehr als NH₃.
- NH₃ nimmt es auf.
- Ein Protonenakzeptor ist eine Base.
Ergebnis:Als Base, denn es nimmt ein Proton auf - ●2Was ist eine Säure nach Brønsted?
Lösung zeigen
- Brønsted betrachtet die Teilchen.
- Säuren sind Protonendonatoren.
- Sie geben ein H⁺ ab.
Ergebnis:Ein Teilchen, das ein Proton abgeben kann - ★3Welches Teilchen wirkt in der Reaktion CH₃COOH + H₂O ⇌ CH₃COO⁻ + H₃O⁺ als Base?
Lösung zeigen
- Vergleiche vor und nach der Reaktion, wo ein Proton weggeht und wo es ankommt.
- Eine Base nimmt das Proton auf.
- Das ist H₂O.
Ergebnis:Das Teilchen H₂O
2Ich erkenne korrespondierende Säure-Base-Paare und Ampholyte.
MerkenKorrespondierende Paare
Jede Säure bildet durch Protonenabgabe ihre korrespondierende Base: HA + H₂O ⇌ A⁻ + H₃O⁺.
Teilchen, die beides können (H₂O, HCO₃⁻), heißen Ampholyte.
BeispielKorrespondierende Paare und Ampholyte
Schritt für Schritt
- Die Säure entsteht durch Aufnahme eines Protons.
- Zu HSO₄⁻ wird ein H⁺ addiert, die Ladung steigt um eins.
- Das ist H₂SO₄.
- Die Säure entsteht durch Aufnahme eines Protons.
- Zu HSO₄⁻ wird ein H⁺ addiert, die Ladung steigt um eins.
- Das ist H₂SO₄.
AchtungKorrespondierendes Paar falsch zugeordnet
Welches Teilchen ist die korrespondierende Säure zu HSO₄⁻ → H₃PO₄
Welches Teilchen ist die korrespondierende Säure zu HSO₄⁻ → H₂SO₄
Zeichne das Säureteilchen und markiere ein H⁺, das abgegeben wird. Prüfe, ob die Ladung um eins sinkt.
ÜbenJetzt du
- ○4Welches Teilchen ist die korrespondierende Base zu H₂CO₃?So fängst du an:Die Base entsteht durch Abgabe eines Protons.
Lösung zeigen
- Die Base entsteht durch Abgabe eines Protons.
- Von H₂CO₃ wird ein H⁺ abgezogen, die Ladung sinkt um eins.
- Das ist HCO₃⁻.
Ergebnis:HCO₃⁻ - ●5Welches Teilchen ist die korrespondierende Base zu HCN?
Lösung zeigen
- Die Base entsteht durch Abgabe eines Protons.
- Von HCN wird ein H⁺ abgezogen, die Ladung sinkt um eins.
- Das ist CN⁻.
Ergebnis:CN⁻ - ★6Welches Teilchen ist die korrespondierende Base zu H₂SO₄?
Lösung zeigen
- Die Base entsteht durch Abgabe eines Protons.
- Von H₂SO₄ wird ein H⁺ abgezogen, die Ladung sinkt um eins.
- Das ist HSO₄⁻.
Ergebnis:HSO₄⁻
3Ich erkläre saure und basische Lösungen aus Nichtmetall- und Metalloxiden.
MerkenOxide und Wasser
Nichtmetalloxide bilden mit Wasser Säuren, Metalloxide Laugen.
Indikatoren zeigen H₃O⁺ und OH⁻ an.
BeispielOxide und Wasser: saure und basische Lösungen
Schritt für Schritt
- Stickstoffdioxid ist ein Nichtmetalloxid.
- Nichtmetalloxide bilden mit Wasser Säuren.
- Der Indikator zeigt eine saure Lösung.
- Stickstoffdioxid ist ein Nichtmetalloxid.
- Nichtmetalloxide bilden mit Wasser Säuren.
- Der Indikator zeigt eine saure Lösung.
AchtungMetall und Nichtmetall verwechselt
Kohlenstoffdioxid ist ein Metalloxid.
Kohlenstoff ist ein Nichtmetall, also ist CO₂ ein Nichtmetalloxid.
Such das Element vor „oxid“ im Periodensystem. Steht es links, ist es ein Metall.
ÜbenJetzt du
- ○7Wie reagiert die wässrige Lösung von Dichloroxid (Cl₂O) gegenüber Universalindikator?So fängst du an:Dichloroxid ist ein Nichtmetalloxid.
Lösung zeigen
- Dichloroxid ist ein Nichtmetalloxid.
- Nichtmetalloxide bilden mit Wasser Säuren.
- Der Indikator zeigt eine saure Lösung.
Ergebnis:sauer, Färbung zu Rot hin - ●8Wie reagiert die wässrige Lösung von Phosphor(V)-oxid (P₄O₁₀) gegenüber Universalindikator?
Lösung zeigen
- Phosphor(V)-oxid ist ein Nichtmetalloxid.
- Nichtmetalloxide bilden mit Wasser Säuren.
- Der Indikator zeigt eine saure Lösung.
Ergebnis:sauer, Färbung zu Rot hin - ★9Warum ist natürlicher Regen schwach sauer (pH etwa 5,6), obwohl er aus reinem Wasserdampf entsteht?
Lösung zeigen
- Die Luft enthält Kohlenstoffdioxid.
- Es löst sich im Regen.
- CO₂ + H₂O ⇌ H₂CO₃ macht den Regen schwach sauer.
Ergebnis:Gelöstes Kohlenstoffdioxid aus der Luft bildet Kohlensäure
4Ich berechne den pH-Wert aus der Oxonium-Ionenkonzentration und umgekehrt.
MerkenpH-Wert
pH = −lg c(H₃O⁺). Eine Stufe bedeutet den Faktor zehn.
In Laugen gilt pOH = −lg c(OH⁻) und pH + pOH = 14 bei 25 Grad Celsius.
BeispielpH-Wert und Oxonium-Ionenkonzentration
Schritt für Schritt
- Faktor 100 sind zwei Zehnerstufen.
- Jede Stufe erhöht den pH-Wert um 1.
- pH = 1 + 2 = 3
- Faktor 100 sind zwei Zehnerstufen.
- Jede Stufe erhöht den pH-Wert um 1.
- pH = 1 + 2 = 3
AchtungpH-Wert mit der Konzentration gleichgesetzt
Eine Salzsäure hat c(H₃O⁺) = 0,000001 mol/L. Welchen pH-Wert hat sie → pH-Wert 0,000001
Eine Salzsäure hat c(H₃O⁺) = 0,000001 mol/L. Welchen pH-Wert hat sie → pH-Wert 6
Schreibe die Konzentration als Zehnerpotenz. Der negative Exponent ist der pH-Wert.
ÜbenJetzt du
- ○10Eine Salzsäure hat c(H₃O⁺) = 0,000001 mol/L. Welchen pH-Wert hat sie?So fängst du an:pH = −lg c(H₃O⁺).
Lösung zeigen
- pH = −lg c(H₃O⁺).
- 0,000001 = 10⁻⁶.
- pH = 6
Ergebnis:pH-Wert 6 - ●11Salzsäure mit pH 2 wird im Verhältnis 1 : 10 mit Wasser verdünnt. Welchen pH-Wert hat die Lösung danach?
Lösung zeigen
- Faktor 10 sind 1 Zehnerstufen.
- Jede Stufe erhöht den pH-Wert um 1.
- pH = 2 + 1 = 3
Ergebnis:pH-Wert 3 - ★12Reines Wasser hat bei 25 Grad Celsius c(H₃O⁺) = 1,0 · 10⁻⁷ mol/L. Wie groß ist dann c(OH⁻)?
Lösung zeigen
- In reinem Wasser entstehen H₃O⁺ und OH⁻ gleich oft.
- Also c(OH⁻) = c(H₃O⁺).
- c(OH⁻) = 1,0 · 10⁻⁷ mol/L
Ergebnis:1,0 · 10⁻⁷ mol/L
5Ich beschreibe Neutralisation und Salzbildungsreaktionen auf Teilchenebene.
MerkenNeutralisation und Salzbildung
H₃O⁺ + OH⁻ → 2 H₂O. Die übrigen Ionen bleiben gelöst und bilden beim Eindampfen das Salz.
Auch Metalle und Metalloxide bilden mit Säuren Salze.
BeispielNeutralisation und Salzbildungsreaktionen
Schritt für Schritt
- Die Base Kalilauge liefert das Metall Kalium.
- Die Säure Salpetersäure liefert den Säurerest nitrat.
- Das Salz heißt Kaliumnitrat.
- Die Base Kalilauge liefert das Metall Kalium.
- Die Säure Salpetersäure liefert den Säurerest nitrat.
- Das Salz heißt Kaliumnitrat.
AchtungSalz mit falschem Säurerest benannt
Natronlauge und Schwefelsäure ergeben Natriumchlorid.
Der Säurerest bleibt erhalten: Schwefelsäure ergibt Sulfate, also Natriumsulfat.
Schreibe auf, aus welcher Säure der Rest stammt. Kombiniere ihn mit dem Metall der Base.
ÜbenJetzt du
- ○1320 mL Salzsäure (c = 0,1 mol/L) werden mit Magnesiumhydroxid-Aufschlämmung (c = 0,2 mol/L) neutralisiert (Calcium- und Magnesiumhydroxid liefern je Formeleinheit zwei Hydroxid-Ionen). Bestimme: Welches Volumen Magnesiumhydroxid-Aufschlämmung wird gebraucht?So fängst du an:n(H₃O⁺) = 1 · 0,1 mol/L · 0,02 L.
Lösung zeigen
- n(H₃O⁺) = 1 · 0,1 mol/L · 0,02 L.
- n(OH⁻) = 2 · 0,2 mol/L · V muss gleich sein.
- V = 5 mL
Ergebnis:5 mL - ●14Welches Salz entsteht bei der Neutralisation von Magnesiumhydroxid-Aufschlämmung mit Salpetersäure?
Lösung zeigen
- Die Base Magnesiumhydroxid-Aufschlämmung liefert das Metall Magnesium.
- Die Säure Salpetersäure liefert den Säurerest nitrat.
- Das Salz heißt Magnesiumnitrat.
Ergebnis:Magnesiumnitrat - ★15Die Neutralisation von Essigsäure mit Natronlauge ergibt eine Lösung mit pH über 7. Warum?
Lösung zeigen
- Acetat-Ionen nehmen Protonen von Wasser auf.
- Dabei entstehen OH⁻-Ionen.
- Die Lösung ist leicht alkalisch.
Ergebnis:Das Acetat-Ion ist eine schwache Base
6Ich beschreibe Salze als Ionenverbindungen und leite ihre Formeln ab.
MerkenSalze
Salze sind Ionenverbindungen mit Gitter.
Die Ladungen gleichen sich aus. Die Formel nennt das kleinste Verhältnis.
BeispielSalze als Ionenverbindungen
Schritt für Schritt
- Ladungen: Mg²⁺ und PO₄³⁻.
- Kleinste Zahl für Ladungssumme Null: 3 mal Mg, 2 mal PO₄.
- Formel: Mg₃(PO₄)₂.
- Ladungen: Mg²⁺ und PO₄³⁻.
- Kleinste Zahl für Ladungssumme Null: 3 mal Mg, 2 mal PO₄.
- Formel: Mg₃(PO₄)₂.
AchtungLadungen im Salz nicht ausgeglichen
Welche Formel hat Magnesiumphosphat (Mg²⁺, PO₄³⁻) → MgPO₄
Welche Formel hat Magnesiumphosphat (Mg²⁺, PO₄³⁻) → Mg₃(PO₄)₂
Zähl die Ladungen: Plus und Minus müssen zusammen null ergeben. Nimm so viele Ionen, bis es aufgeht.
ÜbenJetzt du
- ○16Welche Formel hat Kaliumsulfid (K⁺, S²⁻)?So fängst du an:Ladungen: K⁺ und S²⁻.
Lösung zeigen
- Ladungen: K⁺ und S²⁻.
- Kleinste Zahl für Ladungssumme Null: 2 mal K, 1 mal S.
- Formel: K₂S.
Ergebnis:K₂S - ●17Welche Formel hat Natriumphosphat (Na⁺, PO₄³⁻)?
Lösung zeigen
- Ladungen: Na⁺ und PO₄³⁻.
- Kleinste Zahl für Ladungssumme Null: 3 mal Na, 1 mal PO₄.
- Formel: Na₃PO₄.
Ergebnis:Na₃PO₄ - ★18Wie lautet die Formel von Ammoniumsulfat (NH₄⁺, SO₄²⁻)?
Lösung zeigen
- SO₄²⁻ trägt zwei negative Ladungen.
- Zwei NH₄⁺ gleichen sie aus.
- Das zusammengesetzte Ion steht in Klammern: (NH₄)₂SO₄.
Ergebnis:(NH₄)₂SO₄
7Ich erkläre Leitfähigkeit und Solvatation von Salzlösungen.
MerkenSolvatation
Wassermoleküle lösen Ionen aus dem Gitter und umgeben sie als Hydrathülle.
Die beweglichen Ionen leiten den Strom.
BeispielSolvatation und Leitfähigkeit von Salzlösungen
Schritt für Schritt
- Natriumsulfat besteht aus Ionen im Gitter.
- Wassermoleküle lösen die Ionen heraus.
- Es entstehen 2 Na⁺ und SO₄²⁻.
- Natriumsulfat besteht aus Ionen im Gitter.
- Wassermoleküle lösen die Ionen heraus.
- Es entstehen 2 Na⁺ und SO₄²⁻.
AchtungSalz aus Molekülen
Kochsalz besteht aus NaCl-Molekülen, je ein Na und ein Cl.
Kochsalz ist ein Ionengitter. NaCl gibt nur das Verhältnis an: 1 : 1.
Zähl im Gitterbild die Nachbarn eines Natrium-Ions. Wie viele Chlorid-Ionen sind es?
ÜbenJetzt du
- ○19Was geschieht beim Lösen von Natriumchlorid in Wasser auf Teilchenebene?So fängst du an:Wassermoleküle sind Dipole.
Lösung zeigen
- Wassermoleküle sind Dipole.
- Sie umgeben die Ionen mit ihren Ladungsseiten.
- So werden die Ionen aus dem Gitter gelöst.
Ergebnis:Wassermoleküle lagern sich an die Ionen an und lösen sie aus dem Gitter - ●20Welche Wechselwirkung hält ein Natrium-Ion in der Hydrathülle?
Lösung zeigen
- Das Na⁺-Ion ist positiv.
- Das Sauerstoffende des Wassers ist negativ polarisiert.
- Beide ziehen sich an: Ionen-Dipol-Wechselwirkung.
Ergebnis:Die Anziehung zwischen dem Ion und dem Dipol des Wassermoleküls - ★21Mit welcher Seite richten sich Wassermoleküle zu einem Chlorid-Ion aus?
Lösung zeigen
- Cl⁻ ist negativ.
- Es zieht die positive Seite des Wassers an.
- Das sind die Wasserstoffatome.
Ergebnis:Mit den Wasserstoffatomen, der positiven Seite, zum Anion
8Ich beschreibe die Löslichkeit von Salzen als exothermen und endothermen Vorgang.
MerkenLöslichkeit
Löslichkeit ist die Masse, die sich in 100 g Wasser löst.
Überwiegt die Hydratationsenergie, ist Lösen exotherm.
BeispielLöslichkeit und Energie beim Lösen
Schritt für Schritt
- Die Lösung wiegt 100 g + 32 g = 132 g.
- w = 32 g : 132 g.
- w = 24,2 %
- Die Lösung wiegt 100 g + 32 g = 132 g.
- w = 32 g : 132 g.
- w = 24,2 %
AchtungLöslichkeit je 100 g Wasser mit Masseprozent verwechselt
36 g Salz auf 100 g Wasser sind eine 36-prozentige Lösung.
Die Lösung wiegt 136 g, der Salzanteil ist 36 g : 136 g = 26,5 Prozent.
Addiere Masse des Salzes und des Wassers zur Masse der Lösung. Teile die Salzmasse durch diese Summe.
ÜbenJetzt du
- ○22Die Löslichkeit von Ammoniumchlorid beträgt bei 20 Grad Celsius 37 g je 100 g Wasser. Bestimme: Wie viel Ammoniumchlorid löst sich höchstens in 500 g Wasser?So fängst du an:Löslichkeit 37 g je 100 g Wasser.
Lösung zeigen
- Löslichkeit 37 g je 100 g Wasser.
- 500 g Wasser sind das 5-Fache.
- 37 g · 5 = 185 g
Ergebnis:185 g - ●23Die Löslichkeit von Kaliumnitrat beträgt bei 20 Grad Celsius 32 g je 100 g Wasser. Bestimme: Wie viel Kaliumnitrat löst sich höchstens in 250 g Wasser?
Lösung zeigen
- Löslichkeit 32 g je 100 g Wasser.
- 250 g Wasser sind das 2,5-Fache.
- 32 g · 2,5 = 80 g
Ergebnis:80 g - ★24Bestimme: Wie viel Natriumchlorid löst sich bei 20 Grad Celsius höchstens in 250 g Wasser (Löslichkeit 36 g je 100 g Wasser)?
Lösung zeigen
- Löslichkeit 36 g je 100 g Wasser.
- 250 g sind das 2,5-fache.
- 36 g · 2,5 = 90 g
Ergebnis:90 g
Vermischte Übungen
Alles durcheinander – wie in der Arbeit. Überleg bei jeder Aufgabe zuerst: Welches Ziel ist das?
Üben
- ●25Welches Teilchen ist die korrespondierende Base zu H₃O⁺?
Lösung zeigen
- Die Base entsteht durch Abgabe eines Protons.
- Von H₃O⁺ wird ein H⁺ abgezogen, die Ladung sinkt um eins.
- Das ist H₂O.
Ergebnis:H₂O - ●26Wie reagiert die wässrige Lösung von Schwefeltrioxid (SO₃) gegenüber Universalindikator?
Lösung zeigen
- Schwefeltrioxid ist ein Nichtmetalloxid.
- Nichtmetalloxide bilden mit Wasser Säuren.
- Der Indikator zeigt eine saure Lösung.
Ergebnis:sauer, Färbung zu Rot hin - ●27Eine Natronlauge hat c(OH⁻) = 0,000001 mol/L. Welchen pH-Wert hat sie bei 25 Grad Celsius?
Lösung zeigen
- pOH = −lg 0,000001 = 6.
- pH + pOH = 14.
- pH = 14 − 6 = 8
Ergebnis:pH-Wert 8 - ●28Welche Ionen reagieren bei der Neutralisation von Salzsäure mit Natronlauge zu Wasser?
Lösung zeigen
- Alle Ionen werden aufgeschrieben.
- Na⁺ und Cl⁻ stehen links und rechts gleich.
- Es reagieren H₃O⁺ und OH⁻ zu Wasser.
Ergebnis:Oxonium-Ionen und Hydroxid-Ionen - ●29Welche Formel hat Natriumsulfid (Na⁺, S²⁻)?
Lösung zeigen
- Ladungen: Na⁺ und S²⁻.
- Kleinste Zahl für Ladungssumme Null: 2 mal Na, 1 mal S.
- Formel: Na₂S.
Ergebnis:Na₂S - ●30Welche Ionen entstehen beim Lösen von Kaliumcarbonat (K₂CO₃) in Wasser?
Lösung zeigen
- Kaliumcarbonat besteht aus Ionen im Gitter.
- Wassermoleküle lösen die Ionen heraus.
- Es entstehen 2 K⁺ und CO₃²⁻.
Ergebnis:2 K⁺ und CO₃²⁻
Auf einen Blick
MerkenDas Wichtigste
- Säuren und Basen nach Brønsted
- Eine Säure gibt ein Proton ab, eine Base nimmt eines auf.
- Korrespondierende Paare
- Jede Säure bildet durch Protonenabgabe ihre korrespondierende Base: HA + H₂O ⇌ A⁻ + H₃O⁺.
- Oxide und Wasser
- Nichtmetalloxide bilden mit Wasser Säuren, Metalloxide Laugen.
- pH-Wert
- pH = −lg c(H₃O⁺). Eine Stufe bedeutet den Faktor zehn.
- Neutralisation und Salzbildung
- H₃O⁺ + OH⁻ → 2 H₂O. Die übrigen Ionen bleiben gelöst und bilden beim Eindampfen das Salz.
- Salze
- Salze sind Ionenverbindungen mit Gitter.
- Solvatation
- Wassermoleküle lösen Ionen aus dem Gitter und umgeben sie als Hydrathülle.
- Löslichkeit
- Löslichkeit ist die Masse, die sich in 100 g Wasser löst.
Kannst du das?
Je Ziel eine Aufgabe. Rechne sie ins Heft, dann kreuz ehrlich an. Keine Punkte, keine Note – der Test ist für dich.
ÜbenSelbsttest
Ich definiere Säuren und Basen nach Brønsted und unterscheide Säure und saure Lösung.
31Welches Teilchen wirkt in der Reaktion HF + H₂O ⇌ F⁻ + H₃O⁺ als Base?Lösung zeigen
Ergebnis:Das Teilchen H₂OIch erkenne korrespondierende Säure-Base-Paare und Ampholyte.
32Welches Teilchen ist die korrespondierende Base zu H₂PO₄⁻?Lösung zeigen
Ergebnis:HPO₄²⁻Ich erkläre saure und basische Lösungen aus Nichtmetall- und Metalloxiden.
33Welche Stoffe ergeben mit Wasser eine saure Lösung?Lösung zeigen
Ergebnis:Kohlenstoffdioxid, Schwefeldioxid und StickstoffdioxidIch berechne den pH-Wert aus der Oxonium-Ionenkonzentration und umgekehrt.
34Eine Lösung hat den pH-Wert 2. Bestimme: Wie groß ist c(H₃O⁺)?Lösung zeigen
Ergebnis:0,01 mol/LIch beschreibe Neutralisation und Salzbildungsreaktionen auf Teilchenebene.
35Welche Ionen reagieren bei der Neutralisation von Salzsäure mit Natronlauge zu Wasser?Lösung zeigen
Ergebnis:Oxonium-Ionen und Hydroxid-IonenIch beschreibe Salze als Ionenverbindungen und leite ihre Formeln ab.
36Welche Formel hat Kaliumsulfat (K⁺, SO₄²⁻)?Lösung zeigen
Ergebnis:K₂SO₄Ich erkläre Leitfähigkeit und Solvatation von Salzlösungen.
37Welche Ionen entstehen beim Lösen von Natriumsulfat (Na₂SO₄) in Wasser?Lösung zeigen
Ergebnis:2 Na⁺ und SO₄²⁻Ich beschreibe die Löslichkeit von Salzen als exothermen und endothermen Vorgang.
38Die Löslichkeit von Calciumchlorid beträgt bei 20 Grad Celsius 74 g je 100 g Wasser. Bestimme: Wie viel Masseprozent Salz hat die gesättigte Lösung?Lösung zeigen
Ergebnis:42,5 %
Bei „unsicher“ oder „noch nicht“: Lies den Abschnitt zum Ziel noch einmal und rechne seine drei Aufgaben.
Lösungen
- Als Base, denn es nimmt ein Proton auf
- Ein Teilchen, das ein Proton abgeben kann
- Das Teilchen H₂O
- HCO₃⁻
- CN⁻
- HSO₄⁻
- sauer, Färbung zu Rot hin
- sauer, Färbung zu Rot hin
- Gelöstes Kohlenstoffdioxid aus der Luft bildet Kohlensäure
- pH-Wert 6
- pH-Wert 3
- 1,0 · 10⁻⁷ mol/L
- 5 mL
- Magnesiumnitrat
- Das Acetat-Ion ist eine schwache Base
- K₂S
- Na₃PO₄
- (NH₄)₂SO₄
- Wassermoleküle lagern sich an die Ionen an und lösen sie aus dem Gitter
- Die Anziehung zwischen dem Ion und dem Dipol des Wassermoleküls
- Mit den Wasserstoffatomen, der positiven Seite, zum Anion
- 185 g
- 80 g
- 90 g
- H₂O
- sauer, Färbung zu Rot hin
- pH-Wert 8
- Oxonium-Ionen und Hydroxid-Ionen
- Na₂S
- 2 K⁺ und CO₃²⁻
- Das Teilchen H₂O
- HPO₄²⁻
- Kohlenstoffdioxid, Schwefeldioxid und Stickstoffdioxid
- 0,01 mol/L
- Oxonium-Ionen und Hydroxid-Ionen
- K₂SO₄
- 2 Na⁺ und SO₄²⁻
- 42,5 %