Chemie · Klasse 11 · Kapitel
Säuren, Basen, Salze
- Entdecken Frage, Vorstellung, Bild
- Merken kommt ins Heft
- Beispiel vorgerechnet, Schritt für Schritt
- Üben selbst rechnen
- Achtung typischer Fehler
- Weiterdenken zum Knobeln und Vernetzen
○ mit Starthilfe, ● für alle, ★ zum Weiterdenken. Du wählst mindestens eine ★-Aufgabe. Du rechnest ins Heft.
1Ich definiere Säuren und Basen nach Brønsted und unterscheide Säure und saure Lösung.
MerkenSäuren und Basen nach Brønsted
Eine Säure gibt ein Proton ab, eine Base nimmt eines auf.
Salzsäure enthält H₃O⁺- und Cl⁻-Ionen. Wasser kann Base und Säure sein.
BeispielSäuren und Basen nach Brønsted
Schritt für Schritt
- Vergleiche vor und nach der Reaktion, wo ein Proton weggeht und wo es ankommt.
- Eine Base nimmt das Proton auf.
- Das ist HCO₃⁻.
- Vergleiche vor und nach der Reaktion, wo ein Proton weggeht und wo es ankommt.
- Eine Base nimmt das Proton auf.
- Das ist HCO₃⁻.
AchtungProtonenübertragung in die falsche Richtung gedacht
NH₃ + H₂O: Ammoniak gibt ein Proton an Wasser ab.
Wasser gibt ein Proton an Ammoniak ab: NH₃ + H₂O ⇌ NH₄⁺ + OH⁻.
Vergleiche jedes Teilchen vor und nach der Reaktion. Zähle, ob ein H⁺ dazukam oder wegging.
ÜbenJetzt du
- ○1Welches Teilchen wirkt in der Reaktion H₂PO₄⁻ + H₂O ⇌ HPO₄²⁻ + H₃O⁺ als Base?So fängst du an:Vergleiche vor und nach der Reaktion, wo ein Proton weggeht und wo es ankommt.
Lösung zeigen
- Vergleiche vor und nach der Reaktion, wo ein Proton weggeht und wo es ankommt.
- Eine Base nimmt das Proton auf.
- Das ist H₂O.
Ergebnis:Das Teilchen H₂O - ●2Welches Teilchen wirkt in der Reaktion HCl + H₂O → Cl⁻ + H₃O⁺ als Säure?
Lösung zeigen
- Vergleiche vor und nach der Reaktion, wo ein Proton weggeht und wo es ankommt.
- Eine Säure gibt das Proton ab.
- Das ist HCl.
Ergebnis:Das Teilchen HCl - ★3Welche Aussage über Wasser in der Reaktion HCl + H₂O → H₃O⁺ + Cl⁻ stimmt?
Lösung zeigen
- H₃O⁺ hat ein H⁺ mehr als H₂O.
- Das Wassermolekül hat es aufgenommen.
- Also wirkt es als Base.
Ergebnis:Wasser nimmt ein Proton auf und wirkt als Base
2Ich erkenne korrespondierende Säure-Base-Paare und Ampholyte.
MerkenKorrespondierende Paare
Jede Säure bildet durch Protonenabgabe ihre korrespondierende Base: HA + H₂O ⇌ A⁻ + H₃O⁺.
Teilchen, die beides können (H₂O, HCO₃⁻), heißen Ampholyte.
BeispielKorrespondierende Paare und Ampholyte
Schritt für Schritt
- Die Base entsteht durch Abgabe eines Protons.
- Von H₂SO₄ wird ein H⁺ abgezogen, die Ladung sinkt um eins.
- Das ist HSO₄⁻.
- Die Base entsteht durch Abgabe eines Protons.
- Von H₂SO₄ wird ein H⁺ abgezogen, die Ladung sinkt um eins.
- Das ist HSO₄⁻.
AchtungKorrespondierendes Paar falsch zugeordnet
Welches Teilchen ist die korrespondierende Base zu H₂SO₄ → SO₄²⁻
Welches Teilchen ist die korrespondierende Base zu H₂SO₄ → HSO₄⁻
Zeichne das Säureteilchen und markiere ein H⁺, das abgegeben wird. Prüfe, ob die Ladung um eins sinkt.
ÜbenJetzt du
- ○4Welches Teilchen ist die korrespondierende Base zu HNO₃?So fängst du an:Die Base entsteht durch Abgabe eines Protons.
Lösung zeigen
- Die Base entsteht durch Abgabe eines Protons.
- Von HNO₃ wird ein H⁺ abgezogen, die Ladung sinkt um eins.
- Das ist NO₃⁻.
Ergebnis:NO₃⁻ - ●5Was unterscheidet eine Säure von ihrer korrespondierenden Base?
Lösung zeigen
- HA und A⁻ bilden ein Paar.
- HA gibt H⁺ ab.
- Der Unterschied ist ein Proton.
Ergebnis:Genau ein Proton - ★6Warum ist Wasser ein Ampholyt?
Lösung zeigen
- Mit HCl bildet H₂O das Ion H₃O⁺.
- Mit NH₃ bildet es OH⁻.
- Beides kann es: Ampholyt.
Ergebnis:Es kann je nach Partner ein Proton aufnehmen oder abgeben
3Ich erkläre saure und basische Lösungen aus Nichtmetall- und Metalloxiden.
MerkenOxide und Wasser
Nichtmetalloxide bilden mit Wasser Säuren, Metalloxide Laugen.
Indikatoren zeigen H₃O⁺ und OH⁻ an.
BeispielOxide und Wasser: saure und basische Lösungen
Schritt für Schritt
- Schwefeldioxid ist ein Nichtmetalloxid.
- Nichtmetalloxide bilden mit Wasser Säuren.
- Der Indikator zeigt eine saure Lösung.
- Schwefeldioxid ist ein Nichtmetalloxid.
- Nichtmetalloxide bilden mit Wasser Säuren.
- Der Indikator zeigt eine saure Lösung.
AchtungMetall und Nichtmetall verwechselt
Kohlenstoffdioxid ist ein Metalloxid.
Kohlenstoff ist ein Nichtmetall, also ist CO₂ ein Nichtmetalloxid.
Such das Element vor „oxid“ im Periodensystem. Steht es links, ist es ein Metall.
ÜbenJetzt du
- ○7Wie reagiert die wässrige Lösung von Dichloroxid (Cl₂O) gegenüber Universalindikator?So fängst du an:Dichloroxid ist ein Nichtmetalloxid.
Lösung zeigen
- Dichloroxid ist ein Nichtmetalloxid.
- Nichtmetalloxide bilden mit Wasser Säuren.
- Der Indikator zeigt eine saure Lösung.
Ergebnis:sauer, Färbung zu Rot hin - ●8Wie reagiert die wässrige Lösung von Distickstoffpentoxid (N₂O₅) gegenüber Universalindikator?
Lösung zeigen
- Distickstoffpentoxid ist ein Nichtmetalloxid.
- Nichtmetalloxide bilden mit Wasser Säuren.
- Der Indikator zeigt eine saure Lösung.
Ergebnis:sauer, Färbung zu Rot hin - ★9Warum ist natürlicher Regen schwach sauer (pH etwa 5,6), obwohl er aus reinem Wasserdampf entsteht?
Lösung zeigen
- Die Luft enthält Kohlenstoffdioxid.
- Es löst sich im Regen.
- CO₂ + H₂O ⇌ H₂CO₃ macht den Regen schwach sauer.
Ergebnis:Gelöstes Kohlenstoffdioxid aus der Luft bildet Kohlensäure
4Ich berechne den pH-Wert aus der Oxonium-Ionenkonzentration und umgekehrt.
MerkenpH-Wert
pH = −lg c(H₃O⁺). Eine Stufe bedeutet den Faktor zehn.
In Laugen gilt pOH = −lg c(OH⁻) und pH + pOH = 14 bei 25 Grad Celsius.
BeispielpH-Wert und Oxonium-Ionenkonzentration
Schritt für Schritt
- Faktor 100 sind 2 Zehnerstufen.
- Jede Stufe erhöht den pH-Wert um 1.
- pH = 1 + 2 = 3
- Faktor 100 sind 2 Zehnerstufen.
- Jede Stufe erhöht den pH-Wert um 1.
- pH = 1 + 2 = 3
AchtungpH-Wert mit der Konzentration gleichgesetzt
Eine Lösung hat den pH-Wert 2. Bestimme: Wie groß ist c(H₃O⁺) → 2 mol/L
Eine Lösung hat den pH-Wert 2. Bestimme: Wie groß ist c(H₃O⁺) → 0,01 mol/L
Schreibe die Konzentration als Zehnerpotenz. Der negative Exponent ist der pH-Wert.
ÜbenJetzt du
- ○10Eine Natronlauge hat c(OH⁻) = 0,0010 mol/L. Welchen pH-Wert hat sie bei 25 Grad Celsius?So fängst du an:pOH = −lg 0,0010 = 3.
Lösung zeigen
- pOH = −lg 0,0010 = 3.
- pH + pOH = 14.
- pH = 14 − 3 = 11
Ergebnis:pH-Wert 11 - ●11Eine Lösung hat den pH-Wert 2. Bestimme: Wie groß ist c(H₃O⁺)?
Lösung zeigen
- c(H₃O⁺) = 10 hoch minus pH.
- c = 10⁻² mol/L.
- c = 0,01 mol/L
Ergebnis:0,01 mol/L - ★12Reines Wasser hat bei 25 Grad Celsius c(H₃O⁺) = 1,0 · 10⁻⁷ mol/L. Wie groß ist dann c(OH⁻)?
Lösung zeigen
- In reinem Wasser entstehen H₃O⁺ und OH⁻ gleich oft.
- Also c(OH⁻) = c(H₃O⁺).
- c(OH⁻) = 1,0 · 10⁻⁷ mol/L
Ergebnis:1,0 · 10⁻⁷ mol/L
5Ich beschreibe Neutralisation und Salzbildungsreaktionen auf Teilchenebene.
MerkenNeutralisation und Salzbildung
H₃O⁺ + OH⁻ → 2 H₂O. Die übrigen Ionen bleiben gelöst und bilden beim Eindampfen das Salz.
Auch Metalle und Metalloxide bilden mit Säuren Salze.
BeispielNeutralisation und Salzbildungsreaktionen
Schritt für Schritt
- n(H₃O⁺) = 1 · 0,2 mol/L · 0,04 L.
- n(OH⁻) = 2 · 0,5 mol/L · V muss gleich sein.
- V = 8 mL
- n(H₃O⁺) = 1 · 0,2 mol/L · 0,04 L.
- n(OH⁻) = 2 · 0,5 mol/L · V muss gleich sein.
- V = 8 mL
AchtungTitration immer im Verhältnis eins zu eins
H₂SO₄ und NaOH reagieren 1 : 1, also n(H₂SO₄) = n(NaOH).
H₂SO₄ + 2 NaOH → Na₂SO₄ + 2 H₂O: n(H₂SO₄) = n(NaOH) : 2.
Schreibe die Neutralisationsgleichung vollständig auf. Lies das Stoffmengenverhältnis aus den Koeffizienten ab.
ÜbenJetzt du
- ○1320,0 mL Natronlauge (c = 0,100 mol/L) werden mit Salzsäure (c = 0,200 mol/L) neutralisiert. Bestimme: Welches Volumen Salzsäure wird gebraucht?So fängst du an:n(NaOH) = 0,100 mol/L · 0,0200 L = 0,00200 mol.
Lösung zeigen
- n(NaOH) = 0,100 mol/L · 0,0200 L = 0,00200 mol.
- n(HCl) = n(NaOH).
- V = 0,00200 mol : 0,200 mol/L = 0,0100 L = 10,0 mL
Ergebnis:10,0 mL - ●14Welches Salz entsteht bei der Neutralisation von Magnesiumhydroxid-Aufschlämmung mit Salpetersäure?
Lösung zeigen
- Die Base Magnesiumhydroxid-Aufschlämmung liefert das Metall Magnesium.
- Die Säure Salpetersäure liefert den Säurerest nitrat.
- Das Salz heißt Magnesiumnitrat.
Ergebnis:Magnesiumnitrat - ★15Die Neutralisation von Essigsäure mit Natronlauge ergibt eine Lösung mit pH über 7. Warum?
Lösung zeigen
- Acetat-Ionen nehmen Protonen von Wasser auf.
- Dabei entstehen OH⁻-Ionen.
- Die Lösung ist leicht alkalisch.
Ergebnis:Das Acetat-Ion ist eine schwache Base
6Ich beschreibe Salze als Ionenverbindungen und leite ihre Formeln ab.
MerkenSalze
Salze sind Ionenverbindungen mit Gitter.
Die Ladungen gleichen sich aus. Die Formel nennt das kleinste Verhältnis.
BeispielSalze als Ionenverbindungen
Schritt für Schritt
- Ladungen: Al³⁺ und SO₄²⁻.
- Kleinste Zahl für Ladungssumme Null: 2 mal Al, 3 mal SO₄.
- Formel: Al₂(SO₄)₃.
- Ladungen: Al³⁺ und SO₄²⁻.
- Kleinste Zahl für Ladungssumme Null: 2 mal Al, 3 mal SO₄.
- Formel: Al₂(SO₄)₃.
AchtungLadungen im Salz nicht ausgeglichen
Welche Formel hat Aluminiumsulfat (Al³⁺, SO₄²⁻) → AlSO₄
Welche Formel hat Aluminiumsulfat (Al³⁺, SO₄²⁻) → Al₂(SO₄)₃
Zähl die Ladungen: Plus und Minus müssen zusammen null ergeben. Nimm so viele Ionen, bis es aufgeht.
ÜbenJetzt du
- ○16Welche Formel hat Aluminiumsulfid (Al³⁺, S²⁻)?So fängst du an:Ladungen: Al³⁺ und S²⁻.
Lösung zeigen
- Ladungen: Al³⁺ und S²⁻.
- Kleinste Zahl für Ladungssumme Null: 2 mal Al, 3 mal S.
- Formel: Al₂S₃.
Ergebnis:Al₂S₃ - ●17Welche Formel hat Kaliumphosphat (K⁺, PO₄³⁻)?
Lösung zeigen
- Ladungen: K⁺ und PO₄³⁻.
- Kleinste Zahl für Ladungssumme Null: 3 mal K, 1 mal PO₄.
- Formel: K₃PO₄.
Ergebnis:K₃PO₄ - ★18Wie lautet die Formel von Ammoniumsulfat (NH₄⁺, SO₄²⁻)?
Lösung zeigen
- SO₄²⁻ trägt zwei negative Ladungen.
- Zwei NH₄⁺ gleichen sie aus.
- Das zusammengesetzte Ion steht in Klammern: (NH₄)₂SO₄.
Ergebnis:(NH₄)₂SO₄
7Ich erkläre Leitfähigkeit und Solvatation von Salzlösungen.
MerkenSolvatation
Wassermoleküle lösen Ionen aus dem Gitter und umgeben sie als Hydrathülle.
Die beweglichen Ionen leiten den Strom.
BeispielSolvatation und Leitfähigkeit von Salzlösungen
Schritt für Schritt
- Natriumphosphat besteht aus Ionen im Gitter.
- Wassermoleküle lösen die Ionen heraus.
- Es entstehen 3 Na⁺ und PO₄³⁻.
- Natriumphosphat besteht aus Ionen im Gitter.
- Wassermoleküle lösen die Ionen heraus.
- Es entstehen 3 Na⁺ und PO₄³⁻.
AchtungSalz aus Molekülen
Welche Ionen entstehen beim Lösen von Bariumchlorid (BaCl₂) in Wasser → Moleküle der Formel BaCl₂
Welche Ionen entstehen beim Lösen von Bariumchlorid (BaCl₂) in Wasser → Ba²⁺ und 2 Cl⁻
Zähl im Gitterbild die Nachbarn eines Natrium-Ions. Wie viele Chlorid-Ionen sind es?
ÜbenJetzt du
- ○19Welche Ionen entstehen beim Lösen von Bariumchlorid (BaCl₂) in Wasser?So fängst du an:Bariumchlorid besteht aus Ionen im Gitter.
Lösung zeigen
- Bariumchlorid besteht aus Ionen im Gitter.
- Wassermoleküle lösen die Ionen heraus.
- Es entstehen Ba²⁺ und 2 Cl⁻.
Ergebnis:Ba²⁺ und 2 Cl⁻ - ●20Welche Ionen entstehen beim Lösen von Magnesiumchlorid (MgCl₂) in Wasser?
Lösung zeigen
- Magnesiumchlorid besteht aus Ionen im Gitter.
- Wassermoleküle lösen die Ionen heraus.
- Es entstehen Mg²⁺ und 2 Cl⁻.
Ergebnis:Mg²⁺ und 2 Cl⁻ - ★21Mit welcher Seite richten sich Wassermoleküle zu einem Chlorid-Ion aus?
Lösung zeigen
- Cl⁻ ist negativ.
- Es zieht die positive Seite des Wassers an.
- Das sind die Wasserstoffatome.
Ergebnis:Mit den Wasserstoffatomen, der positiven Seite, zum Anion
8Ich beschreibe die Löslichkeit von Salzen als exothermen und endothermen Vorgang.
MerkenLöslichkeit
Löslichkeit ist die Masse, die sich in 100 g Wasser löst.
Überwiegt die Hydratationsenergie, ist Lösen exotherm.
BeispielLöslichkeit und Energie beim Lösen
Schritt für Schritt
- Löslichkeit 37 g je 100 g Wasser.
- 400 g Wasser sind das 4-Fache.
- 37 g · 4 = 148 g
- Löslichkeit 37 g je 100 g Wasser.
- 400 g Wasser sind das 4-Fache.
- 37 g · 4 = 148 g
AchtungLöslichkeit je 100 g Wasser mit Masseprozent verwechselt
36 g Salz auf 100 g Wasser sind eine 36-prozentige Lösung.
Die Lösung wiegt 136 g, der Salzanteil ist 36 g : 136 g = 26,5 Prozent.
Addiere Masse des Salzes und des Wassers zur Masse der Lösung. Teile die Salzmasse durch diese Summe.
ÜbenJetzt du
- ○22Wie verändert sich die Löslichkeit der meisten Feststoffe in Wasser bei Temperaturerhöhung, und was gilt für Gase?So fängst du an:Löslichkeitskurven von Feststoffen steigen meist.
Lösung zeigen
- Löslichkeitskurven von Feststoffen steigen meist.
- Die von Gasen fallen.
- Das zeigt der Vergleich von Zucker und Kohlenstoffdioxid.
Ergebnis:Feststoffe lösen sich meist besser, Gase schlechter - ●23Die Löslichkeit von Kaliumsulfat beträgt bei 20 Grad Celsius 11 g je 100 g Wasser. Bestimme: Wie viel Masseprozent Salz hat die gesättigte Lösung?
Lösung zeigen
- Die Lösung wiegt 100 g + 11 g = 111 g.
- w = 11 g : 111 g.
- w = 9,9 %
Ergebnis:9,9 % - ★24Die Löslichkeit von Kaliumchlorid beträgt bei 20 Grad Celsius 34 g je 100 g Wasser. Bestimme: Wie viel Kaliumchlorid löst sich höchstens in 50 g Wasser?
Lösung zeigen
- Löslichkeit 34 g je 100 g Wasser.
- 50 g Wasser sind das 0,5-Fache.
- 34 g · 0,5 = 17 g
Ergebnis:17 g
Vermischte Übungen
Alles durcheinander – wie in der Arbeit. Überleg bei jeder Aufgabe zuerst: Welches Ziel ist das?
Üben
- ●25Welches Teilchen wirkt in der Reaktion NH₃ + H₂O ⇌ NH₄⁺ + OH⁻ als Base?
Lösung zeigen
- Vergleiche vor und nach der Reaktion, wo ein Proton weggeht und wo es ankommt.
- Eine Base nimmt das Proton auf.
- Das ist NH₃.
Ergebnis:Das Teilchen NH₃ - ●26Eine Natronlauge hat c(OH⁻) = 0,00001 mol/L. Welchen pH-Wert hat sie bei 25 Grad Celsius?
Lösung zeigen
- pOH = −lg 0,00001 = 5.
- pH + pOH = 14.
- pH = 14 − 5 = 9
Ergebnis:pH-Wert 9 - ●2710 mL Salzsäure (c = 0,4 mol/L) werden mit Magnesiumhydroxid-Aufschlämmung (c = 0,25 mol/L) neutralisiert (Calcium- und Magnesiumhydroxid liefern je Formeleinheit zwei Hydroxid-Ionen). Bestimme: Welches Volumen Magnesiumhydroxid-Aufschlämmung wird gebraucht?
Lösung zeigen
- n(H₃O⁺) = 1 · 0,4 mol/L · 0,01 L.
- n(OH⁻) = 2 · 0,25 mol/L · V muss gleich sein.
- V = 8 mL
Ergebnis:8 mL - ●28Welche Formel hat Natriumoxid (Na⁺, O²⁻)?
Lösung zeigen
- Ladungen: Na⁺ und O²⁻.
- Kleinste Zahl für Ladungssumme Null: 2 mal Na, 1 mal O.
- Formel: Na₂O.
Ergebnis:Na₂O - ●29Welche Ionen entstehen beim Lösen von Calciumchlorid (CaCl₂) in Wasser?
Lösung zeigen
- Calciumchlorid besteht aus Ionen im Gitter.
- Wassermoleküle lösen die Ionen heraus.
- Es entstehen Ca²⁺ und 2 Cl⁻.
Ergebnis:Ca²⁺ und 2 Cl⁻ - ●30Die Löslichkeit von Calciumchlorid beträgt bei 20 Grad Celsius 74 g je 100 g Wasser. Bestimme: Wie viel Masseprozent Salz hat die gesättigte Lösung?
Lösung zeigen
- Die Lösung wiegt 100 g + 74 g = 174 g.
- w = 74 g : 174 g.
- w = 42,5 %
Ergebnis:42,5 %
Auf einen Blick
MerkenDas Wichtigste
- Säuren und Basen nach Brønsted
- Eine Säure gibt ein Proton ab, eine Base nimmt eines auf.
- Korrespondierende Paare
- Jede Säure bildet durch Protonenabgabe ihre korrespondierende Base: HA + H₂O ⇌ A⁻ + H₃O⁺.
- Oxide und Wasser
- Nichtmetalloxide bilden mit Wasser Säuren, Metalloxide Laugen.
- pH-Wert
- pH = −lg c(H₃O⁺). Eine Stufe bedeutet den Faktor zehn.
- Neutralisation und Salzbildung
- H₃O⁺ + OH⁻ → 2 H₂O. Die übrigen Ionen bleiben gelöst und bilden beim Eindampfen das Salz.
- Salze
- Salze sind Ionenverbindungen mit Gitter.
- Solvatation
- Wassermoleküle lösen Ionen aus dem Gitter und umgeben sie als Hydrathülle.
- Löslichkeit
- Löslichkeit ist die Masse, die sich in 100 g Wasser löst.
Kannst du das?
Je Ziel eine Aufgabe. Rechne sie ins Heft, dann kreuz ehrlich an. Keine Punkte, keine Note – der Test ist für dich.
ÜbenSelbsttest
Ich definiere Säuren und Basen nach Brønsted und unterscheide Säure und saure Lösung.
31Welches Teilchen wirkt in der Reaktion HSO₄⁻ + H₂O ⇌ SO₄²⁻ + H₃O⁺ als Base?Lösung zeigen
Ergebnis:Das Teilchen H₂OIch erkenne korrespondierende Säure-Base-Paare und Ampholyte.
32Welches Teilchen ist die korrespondierende Säure zu CO₃²⁻?Lösung zeigen
Ergebnis:HCO₃⁻Ich erkläre saure und basische Lösungen aus Nichtmetall- und Metalloxiden.
33Calciumoxid reagiert mit Wasser zu Calciumhydroxid. Welches Ion macht die Lösung alkalisch?Lösung zeigen
Ergebnis:das Hydroxid-Ion OH⁻Ich berechne den pH-Wert aus der Oxonium-Ionenkonzentration und umgekehrt.
34Eine Lösung hat den pH-Wert 2. Bestimme: Wie groß ist c(H₃O⁺)?Lösung zeigen
Ergebnis:0,01 mol/LIch beschreibe Neutralisation und Salzbildungsreaktionen auf Teilchenebene.
35Welches Salz entsteht bei der Neutralisation von Calciumhydroxid-Lösung mit Schwefelsäure?Lösung zeigen
Ergebnis:CalciumsulfatIch beschreibe Salze als Ionenverbindungen und leite ihre Formeln ab.
36Welche Formel hat Kaliumphosphat (K⁺, PO₄³⁻)?Lösung zeigen
Ergebnis:K₃PO₄Ich erkläre Leitfähigkeit und Solvatation von Salzlösungen.
37Welche Ionen entstehen beim Lösen von Calciumchlorid (CaCl₂) in Wasser?Lösung zeigen
Ergebnis:Ca²⁺ und 2 Cl⁻Ich beschreibe die Löslichkeit von Salzen als exothermen und endothermen Vorgang.
38Die Löslichkeit von Kaliumsulfat beträgt bei 20 Grad Celsius 11 g je 100 g Wasser. Bestimme: Wie viel Masseprozent Salz hat die gesättigte Lösung?Lösung zeigen
Ergebnis:9,9 %
Bei „unsicher“ oder „noch nicht“: Lies den Abschnitt zum Ziel noch einmal und rechne seine drei Aufgaben.
Lösungen
- Das Teilchen H₂O
- Das Teilchen HCl
- Wasser nimmt ein Proton auf und wirkt als Base
- NO₃⁻
- Genau ein Proton
- Es kann je nach Partner ein Proton aufnehmen oder abgeben
- sauer, Färbung zu Rot hin
- sauer, Färbung zu Rot hin
- Gelöstes Kohlenstoffdioxid aus der Luft bildet Kohlensäure
- pH-Wert 11
- 0,01 mol/L
- 1,0 · 10⁻⁷ mol/L
- 10,0 mL
- Magnesiumnitrat
- Das Acetat-Ion ist eine schwache Base
- Al₂S₃
- K₃PO₄
- (NH₄)₂SO₄
- Ba²⁺ und 2 Cl⁻
- Mg²⁺ und 2 Cl⁻
- Mit den Wasserstoffatomen, der positiven Seite, zum Anion
- Feststoffe lösen sich meist besser, Gase schlechter
- 9,9 %
- 17 g
- Das Teilchen NH₃
- pH-Wert 9
- 8 mL
- Na₂O
- Ca²⁺ und 2 Cl⁻
- 42,5 %
- Das Teilchen H₂O
- HCO₃⁻
- das Hydroxid-Ion OH⁻
- 0,01 mol/L
- Calciumsulfat
- K₃PO₄
- Ca²⁺ und 2 Cl⁻
- 9,9 %