Chemie · Klasse 11 · Kapitel
Säuren, Basen, Salze
- Entdecken Frage, Vorstellung, Bild
- Merken kommt ins Heft
- Beispiel vorgerechnet, Schritt für Schritt
- Üben selbst rechnen
- Achtung typischer Fehler
- Weiterdenken zum Knobeln und Vernetzen
○ mit Starthilfe, ● für alle, ★ zum Weiterdenken. Du wählst mindestens eine ★-Aufgabe. Du rechnest ins Heft.
1Ich definiere Säuren und Basen nach Brønsted und unterscheide Säure und saure Lösung.
MerkenSäuren und Basen nach Brønsted
Eine Säure gibt ein Proton ab, eine Base nimmt eines auf.
Salzsäure enthält H₃O⁺- und Cl⁻-Ionen. Wasser kann Base und Säure sein.
BeispielSäuren und Basen nach Brønsted
Schritt für Schritt
- Vergleiche vor und nach der Reaktion, wo ein Proton weggeht und wo es ankommt.
- Eine Säure gibt das Proton ab.
- Das ist H₂PO₄⁻.
- Vergleiche vor und nach der Reaktion, wo ein Proton weggeht und wo es ankommt.
- Eine Säure gibt das Proton ab.
- Das ist H₂PO₄⁻.
AchtungProtonenübertragung in die falsche Richtung gedacht
Welches Teilchen wirkt in der Reaktion HF + H₂O ⇌ F⁻ + H₃O⁺ als Base → Das Teilchen HF
Welches Teilchen wirkt in der Reaktion HF + H₂O ⇌ F⁻ + H₃O⁺ als Base → Das Teilchen H₂O
Vergleiche jedes Teilchen vor und nach der Reaktion. Zähle, ob ein H⁺ dazukam oder wegging.
ÜbenJetzt du
- ○1Welches Teilchen wirkt in der Reaktion H₂SO₄ + H₂O → HSO₄⁻ + H₃O⁺ als Säure?So fängst du an:Vergleiche vor und nach der Reaktion, wo ein Proton weggeht und wo es ankommt.
Lösung zeigen
- Vergleiche vor und nach der Reaktion, wo ein Proton weggeht und wo es ankommt.
- Eine Säure gibt das Proton ab.
- Das ist H₂SO₄.
Ergebnis:Das Teilchen H₂SO₄ - ●2Welches Teilchen wirkt in der Reaktion HF + H₂O ⇌ F⁻ + H₃O⁺ als Base?
Lösung zeigen
- Vergleiche vor und nach der Reaktion, wo ein Proton weggeht und wo es ankommt.
- Eine Base nimmt das Proton auf.
- Das ist H₂O.
Ergebnis:Das Teilchen H₂O - ★3Welche Aussage über Wasser in der Reaktion HCl + H₂O → H₃O⁺ + Cl⁻ stimmt?
Lösung zeigen
- H₃O⁺ hat ein H⁺ mehr als H₂O.
- Das Wassermolekül hat es aufgenommen.
- Also wirkt es als Base.
Ergebnis:Wasser nimmt ein Proton auf und wirkt als Base
2Ich erkenne korrespondierende Säure-Base-Paare und Ampholyte.
MerkenKorrespondierende Paare
Jede Säure bildet durch Protonenabgabe ihre korrespondierende Base: HA + H₂O ⇌ A⁻ + H₃O⁺.
Teilchen, die beides können (H₂O, HCO₃⁻), heißen Ampholyte.
BeispielKorrespondierende Paare und Ampholyte
Schritt für Schritt
- Die Base entsteht durch Abgabe eines Protons.
- Von H₃PO₄ wird ein H⁺ abgezogen, die Ladung sinkt um eins.
- Das ist H₂PO₄⁻.
- Die Base entsteht durch Abgabe eines Protons.
- Von H₃PO₄ wird ein H⁺ abgezogen, die Ladung sinkt um eins.
- Das ist H₂PO₄⁻.
AchtungKorrespondierendes Paar falsch zugeordnet
Welches Teilchen ist die korrespondierende Base zu H₃PO₄ → HCO₃⁻
Welches Teilchen ist die korrespondierende Base zu H₃PO₄ → H₂PO₄⁻
Zeichne das Säureteilchen und markiere ein H⁺, das abgegeben wird. Prüfe, ob die Ladung um eins sinkt.
ÜbenJetzt du
- ○4Welches Teilchen ist die korrespondierende Base zu H₂O?So fängst du an:Die Base entsteht durch Abgabe eines Protons.
Lösung zeigen
- Die Base entsteht durch Abgabe eines Protons.
- Von H₂O wird ein H⁺ abgezogen, die Ladung sinkt um eins.
- Das ist OH⁻.
Ergebnis:OH⁻ - ●5Welches Teilchen ist die korrespondierende Base zu H₂PO₄⁻?
Lösung zeigen
- Die Base entsteht durch Abgabe eines Protons.
- Aus H₂PO₄⁻ wird HPO₄ mit einer Ladung weniger.
- Die Base ist HPO₄²⁻.
Ergebnis:HPO₄²⁻ - ★6Warum ist Wasser ein Ampholyt?
Lösung zeigen
- Mit HCl bildet H₂O das Ion H₃O⁺.
- Mit NH₃ bildet es OH⁻.
- Beides kann es: Ampholyt.
Ergebnis:Es kann je nach Partner ein Proton aufnehmen oder abgeben
3Ich erkläre saure und basische Lösungen aus Nichtmetall- und Metalloxiden.
MerkenOxide und Wasser
Nichtmetalloxide bilden mit Wasser Säuren, Metalloxide Laugen.
Indikatoren zeigen H₃O⁺ und OH⁻ an.
BeispielOxide und Wasser: saure und basische Lösungen
Schritt für Schritt
- Distickstoffpentoxid ist ein Nichtmetalloxid.
- Nichtmetalloxide bilden mit Wasser Säuren.
- Der Indikator zeigt eine saure Lösung.
- Distickstoffpentoxid ist ein Nichtmetalloxid.
- Nichtmetalloxide bilden mit Wasser Säuren.
- Der Indikator zeigt eine saure Lösung.
AchtungMetall und Nichtmetall verwechselt
Kohlenstoffdioxid ist ein Metalloxid.
Kohlenstoff ist ein Nichtmetall, also ist CO₂ ein Nichtmetalloxid.
Such das Element vor „oxid“ im Periodensystem. Steht es links, ist es ein Metall.
ÜbenJetzt du
- ○7Wie reagiert die wässrige Lösung von Schwefeltrioxid (SO₃) gegenüber Universalindikator?So fängst du an:Schwefeltrioxid ist ein Nichtmetalloxid.
Lösung zeigen
- Schwefeltrioxid ist ein Nichtmetalloxid.
- Nichtmetalloxide bilden mit Wasser Säuren.
- Der Indikator zeigt eine saure Lösung.
Ergebnis:sauer, Färbung zu Rot hin - ●8Magnesiumoxid wird in Wasser gegeben, der Universalindikator färbt sich blau. Wie lässt sich das erklären?
Lösung zeigen
- Magnesium ist ein Metall.
- Metalloxide bilden mit Wasser OH⁻-Ionen.
- Das erklärt die alkalische Reaktion.
Ergebnis:Das Metalloxid reagiert mit Wasser zu einer Lauge - ★9Wie reagiert die wässrige Lösung von Phosphor(V)-oxid (P₄O₁₀) gegenüber Universalindikator?
Lösung zeigen
- Phosphor(V)-oxid ist ein Nichtmetalloxid.
- Nichtmetalloxide bilden mit Wasser Säuren.
- Der Indikator zeigt eine saure Lösung.
Ergebnis:sauer, Färbung zu Rot hin
4Ich berechne den pH-Wert aus der Oxonium-Ionenkonzentration und umgekehrt.
MerkenpH-Wert
pH = −lg c(H₃O⁺). Eine Stufe bedeutet den Faktor zehn.
In Laugen gilt pOH = −lg c(OH⁻) und pH + pOH = 14 bei 25 Grad Celsius.
BeispielpH-Wert und Oxonium-Ionenkonzentration
Schritt für Schritt
- pOH = −lg 0,01 = 2.
- pH + pOH = 14.
- pH = 14 − 2 = 12
- pOH = −lg 0,01 = 2.
- pH + pOH = 14.
- pH = 14 − 2 = 12
AchtungpH-Wert mit der Konzentration gleichgesetzt
Eine Lösung hat den pH-Wert 4. Bestimme: Wie groß ist c(H₃O⁺) → 4 mol/L
Eine Lösung hat den pH-Wert 4. Bestimme: Wie groß ist c(H₃O⁺) → 0,0001 mol/L
Schreibe die Konzentration als Zehnerpotenz. Der negative Exponent ist der pH-Wert.
ÜbenJetzt du
- ○10Eine Lösung hat den pH-Wert 4. Bestimme: Wie groß ist c(H₃O⁺)?So fängst du an:c(H₃O⁺) = 10 hoch minus pH.
Lösung zeigen
- c(H₃O⁺) = 10 hoch minus pH.
- c = 10⁻⁴ mol/L.
- c = 0,0001 mol/L
Ergebnis:0,0001 mol/L - ●11Eine Salzsäure hat c(H₃O⁺) = 0,1 mol/L. Welchen pH-Wert hat sie?
Lösung zeigen
- pH = −lg c(H₃O⁺).
- 0,1 = 10⁻¹.
- pH = 1
Ergebnis:pH-Wert 1 - ★12Eine Salzsäure hat c(H₃O⁺) = 0,0001 mol/L. Welchen pH-Wert hat sie?
Lösung zeigen
- pH = −lg c(H₃O⁺).
- 0,0001 = 10⁻⁴.
- pH = 4
Ergebnis:pH-Wert 4
5Ich beschreibe Neutralisation und Salzbildungsreaktionen auf Teilchenebene.
MerkenNeutralisation und Salzbildung
H₃O⁺ + OH⁻ → 2 H₂O. Die übrigen Ionen bleiben gelöst und bilden beim Eindampfen das Salz.
Auch Metalle und Metalloxide bilden mit Säuren Salze.
BeispielNeutralisation und Salzbildungsreaktionen
Schritt für Schritt
- n(H₃O⁺) = 2 · 0,2 mol/L · 0,02 L.
- n(OH⁻) = 1 · 0,25 mol/L · V muss gleich sein.
- V = 32 mL
- n(H₃O⁺) = 2 · 0,2 mol/L · 0,02 L.
- n(OH⁻) = 1 · 0,25 mol/L · V muss gleich sein.
- V = 32 mL
AchtungTitration immer im Verhältnis eins zu eins
H₂SO₄ und NaOH reagieren 1 : 1, also n(H₂SO₄) = n(NaOH).
H₂SO₄ + 2 NaOH → Na₂SO₄ + 2 H₂O: n(H₂SO₄) = n(NaOH) : 2.
Schreibe die Neutralisationsgleichung vollständig auf. Lies das Stoffmengenverhältnis aus den Koeffizienten ab.
ÜbenJetzt du
- ○13Welche Ionen reagieren bei der Neutralisation von Salzsäure mit Natronlauge zu Wasser?So fängst du an:Alle Ionen werden aufgeschrieben.
Lösung zeigen
- Alle Ionen werden aufgeschrieben.
- Na⁺ und Cl⁻ stehen links und rechts gleich.
- Es reagieren H₃O⁺ und OH⁻ zu Wasser.
Ergebnis:Oxonium-Ionen und Hydroxid-Ionen - ●14Welches Salz entsteht bei der Neutralisation von Calciumhydroxid-Lösung mit Salpetersäure?
Lösung zeigen
- Die Base Calciumhydroxid-Lösung liefert das Metall Calcium.
- Die Säure Salpetersäure liefert den Säurerest nitrat.
- Das Salz heißt Calciumnitrat.
Ergebnis:Calciumnitrat - ★15Die Neutralisation von Essigsäure mit Natronlauge ergibt eine Lösung mit pH über 7. Warum?
Lösung zeigen
- Acetat-Ionen nehmen Protonen von Wasser auf.
- Dabei entstehen OH⁻-Ionen.
- Die Lösung ist leicht alkalisch.
Ergebnis:Das Acetat-Ion ist eine schwache Base
6Ich beschreibe Salze als Ionenverbindungen und leite ihre Formeln ab.
MerkenSalze
Salze sind Ionenverbindungen mit Gitter.
Die Ladungen gleichen sich aus. Die Formel nennt das kleinste Verhältnis.
BeispielSalze als Ionenverbindungen
Schritt für Schritt
- Ladungen: Ca²⁺ und PO₄³⁻.
- Kleinste Zahl für Ladungssumme Null: 3 mal Ca, 2 mal PO₄.
- Formel: Ca₃(PO₄)₂.
- Ladungen: Ca²⁺ und PO₄³⁻.
- Kleinste Zahl für Ladungssumme Null: 3 mal Ca, 2 mal PO₄.
- Formel: Ca₃(PO₄)₂.
AchtungLadungen im Salz nicht ausgeglichen
Welche Formel hat Calciumphosphat (Ca²⁺, PO₄³⁻) → CaPO₄
Welche Formel hat Calciumphosphat (Ca²⁺, PO₄³⁻) → Ca₃(PO₄)₂
Zähl die Ladungen: Plus und Minus müssen zusammen null ergeben. Nimm so viele Ionen, bis es aufgeht.
ÜbenJetzt du
- ○16Welche Formel hat Ammoniumphosphat (NH₄⁺, PO₄³⁻)?So fängst du an:Ladungen: NH₄⁺ und PO₄³⁻.
Lösung zeigen
- Ladungen: NH₄⁺ und PO₄³⁻.
- Kleinste Zahl für Ladungssumme Null: 3 mal NH₄, 1 mal PO₄.
- Formel: (NH₄)₃PO₄.
Ergebnis:(NH₄)₃PO₄ - ●17Welche Formel hat Natriumsulfid (Na⁺, S²⁻)?
Lösung zeigen
- Ladungen: Na⁺ und S²⁻.
- Kleinste Zahl für Ladungssumme Null: 2 mal Na, 1 mal S.
- Formel: Na₂S.
Ergebnis:Na₂S - ★18Welche Formel hat Kaliumoxid (K⁺, O²⁻)?
Lösung zeigen
- Ladungen: K⁺ und O²⁻.
- Kleinste Zahl für Ladungssumme Null: 2 mal K, 1 mal O.
- Formel: K₂O.
Ergebnis:K₂O
7Ich erkläre Leitfähigkeit und Solvatation von Salzlösungen.
MerkenSolvatation
Wassermoleküle lösen Ionen aus dem Gitter und umgeben sie als Hydrathülle.
Die beweglichen Ionen leiten den Strom.
BeispielSolvatation und Leitfähigkeit von Salzlösungen
Schritt für Schritt
- Magnesiumchlorid besteht aus Ionen im Gitter.
- Wassermoleküle lösen die Ionen heraus.
- Es entstehen Mg²⁺ und 2 Cl⁻.
- Magnesiumchlorid besteht aus Ionen im Gitter.
- Wassermoleküle lösen die Ionen heraus.
- Es entstehen Mg²⁺ und 2 Cl⁻.
AchtungSalz aus Molekülen
Kochsalz besteht aus NaCl-Molekülen, je ein Na und ein Cl.
Kochsalz ist ein Ionengitter. NaCl gibt nur das Verhältnis an: 1 : 1.
Zähl im Gitterbild die Nachbarn eines Natrium-Ions. Wie viele Chlorid-Ionen sind es?
ÜbenJetzt du
- ○19Welche Wechselwirkung hält ein Natrium-Ion in der Hydrathülle?So fängst du an:Das Na⁺-Ion ist positiv.
Lösung zeigen
- Das Na⁺-Ion ist positiv.
- Das Sauerstoffende des Wassers ist negativ polarisiert.
- Beide ziehen sich an: Ionen-Dipol-Wechselwirkung.
Ergebnis:Die Anziehung zwischen dem Ion und dem Dipol des Wassermoleküls - ●20Eine Lösung von Calciumchlorid CaCl₂ leitet den Strom besser als eine gleich konzentrierte Lösung von Natriumchlorid. Welche Erklärung passt?
Lösung zeigen
- CaCl₂ gibt Ca²⁺ und zwei Cl⁻ ab.
- Das sind drei Ionen je Formeleinheit.
- Mehr Ladungsträger leiten besser.
Ergebnis:Je Formeleinheit entstehen drei Ionen statt zwei - ★21Mit welcher Seite richten sich Wassermoleküle zu einem Chlorid-Ion aus?
Lösung zeigen
- Cl⁻ ist negativ.
- Es zieht die positive Seite des Wassers an.
- Das sind die Wasserstoffatome.
Ergebnis:Mit den Wasserstoffatomen, der positiven Seite, zum Anion
8Ich beschreibe die Löslichkeit von Salzen als exothermen und endothermen Vorgang.
MerkenLöslichkeit
Löslichkeit ist die Masse, die sich in 100 g Wasser löst.
Überwiegt die Hydratationsenergie, ist Lösen exotherm.
BeispielLöslichkeit und Energie beim Lösen
Schritt für Schritt
- Die Lösung wiegt 100 g + 36 g = 136 g.
- w = 36 g : 136 g.
- w = 26,5 %
- Die Lösung wiegt 100 g + 36 g = 136 g.
- w = 36 g : 136 g.
- w = 26,5 %
AchtungLöslichkeit je 100 g Wasser mit Masseprozent verwechselt
36 g Salz auf 100 g Wasser sind eine 36-prozentige Lösung.
Die Lösung wiegt 136 g, der Salzanteil ist 36 g : 136 g = 26,5 Prozent.
Addiere Masse des Salzes und des Wassers zur Masse der Lösung. Teile die Salzmasse durch diese Summe.
ÜbenJetzt du
- ○22Die Löslichkeit von Kaliumchlorid beträgt bei 20 Grad Celsius 34 g je 100 g Wasser. Bestimme: Wie viel Kaliumchlorid löst sich höchstens in 50 g Wasser?So fängst du an:Löslichkeit 34 g je 100 g Wasser.
Lösung zeigen
- Löslichkeit 34 g je 100 g Wasser.
- 50 g Wasser sind das 0,5-Fache.
- 34 g · 0,5 = 17 g
Ergebnis:17 g - ●23Die Löslichkeit von Natriumsulfat beträgt bei 20 Grad Celsius 19 g je 100 g Wasser. Bestimme: Wie viel Natriumsulfat löst sich höchstens in 200 g Wasser?
Lösung zeigen
- Löslichkeit 19 g je 100 g Wasser.
- 200 g Wasser sind das 2-Fache.
- 19 g · 2 = 38 g
Ergebnis:38 g - ★24Bestimme: Wie viel Natriumchlorid löst sich bei 20 Grad Celsius höchstens in 250 g Wasser (Löslichkeit 36 g je 100 g Wasser)?
Lösung zeigen
- Löslichkeit 36 g je 100 g Wasser.
- 250 g sind das 2,5-fache.
- 36 g · 2,5 = 90 g
Ergebnis:90 g
Vermischte Übungen
Alles durcheinander – wie in der Arbeit. Überleg bei jeder Aufgabe zuerst: Welches Ziel ist das?
Üben
- ●25Welches Teilchen wirkt in der Reaktion NH₃ + H₂O ⇌ NH₄⁺ + OH⁻ als Säure?
Lösung zeigen
- Vergleiche vor und nach der Reaktion, wo ein Proton weggeht und wo es ankommt.
- Eine Säure gibt das Proton ab.
- Das ist H₂O.
Ergebnis:Das Teilchen H₂O - ●26Welches Teilchen ist die korrespondierende Säure zu Cl⁻?
Lösung zeigen
- Die Säure entsteht durch Aufnahme eines Protons.
- Zu Cl⁻ wird ein H⁺ addiert, die Ladung steigt um eins.
- Das ist HCl.
Ergebnis:HCl - ●27Calciumoxid reagiert mit Wasser zu Calciumhydroxid. Welches Ion macht die Lösung alkalisch?
Lösung zeigen
- Calciumhydroxid gibt OH⁻-Ionen ab.
- Sie machen die Lösung alkalisch.
- Der Indikator färbt sich blau.
Ergebnis:das Hydroxid-Ion OH⁻ - ●28Salzsäure mit pH 3 wird im Verhältnis 1 : 100 mit Wasser verdünnt. Welchen pH-Wert hat die Lösung danach?
Lösung zeigen
- Faktor 100 sind 2 Zehnerstufen.
- Jede Stufe erhöht den pH-Wert um 1.
- pH = 3 + 2 = 5
Ergebnis:pH-Wert 5 - ●29Welches Salz entsteht bei der Neutralisation von Calciumhydroxid-Lösung mit Salzsäure?
Lösung zeigen
- Die Base Calciumhydroxid-Lösung liefert das Metall Calcium.
- Die Säure Salzsäure liefert den Säurerest chlorid.
- Das Salz heißt Calciumchlorid.
Ergebnis:Calciumchlorid - ●30Welche Formel hat Natriumoxid (Na⁺, O²⁻)?
Lösung zeigen
- Ladungen: Na⁺ und O²⁻.
- Kleinste Zahl für Ladungssumme Null: 2 mal Na, 1 mal O.
- Formel: Na₂O.
Ergebnis:Na₂O
Auf einen Blick
MerkenDas Wichtigste
- Säuren und Basen nach Brønsted
- Eine Säure gibt ein Proton ab, eine Base nimmt eines auf.
- Korrespondierende Paare
- Jede Säure bildet durch Protonenabgabe ihre korrespondierende Base: HA + H₂O ⇌ A⁻ + H₃O⁺.
- Oxide und Wasser
- Nichtmetalloxide bilden mit Wasser Säuren, Metalloxide Laugen.
- pH-Wert
- pH = −lg c(H₃O⁺). Eine Stufe bedeutet den Faktor zehn.
- Neutralisation und Salzbildung
- H₃O⁺ + OH⁻ → 2 H₂O. Die übrigen Ionen bleiben gelöst und bilden beim Eindampfen das Salz.
- Salze
- Salze sind Ionenverbindungen mit Gitter.
- Solvatation
- Wassermoleküle lösen Ionen aus dem Gitter und umgeben sie als Hydrathülle.
- Löslichkeit
- Löslichkeit ist die Masse, die sich in 100 g Wasser löst.
Kannst du das?
Je Ziel eine Aufgabe. Rechne sie ins Heft, dann kreuz ehrlich an. Keine Punkte, keine Note – der Test ist für dich.
ÜbenSelbsttest
Ich definiere Säuren und Basen nach Brønsted und unterscheide Säure und saure Lösung.
31Welches Teilchen wirkt in der Reaktion HCl + H₂O → Cl⁻ + H₃O⁺ als Säure?Lösung zeigen
Ergebnis:Das Teilchen HClIch erkenne korrespondierende Säure-Base-Paare und Ampholyte.
32Welches Teilchen ist die korrespondierende Säure zu HSO₄⁻?Lösung zeigen
Ergebnis:H₂SO₄Ich erkläre saure und basische Lösungen aus Nichtmetall- und Metalloxiden.
33Wie reagiert die wässrige Lösung von Schwefeltrioxid (SO₃) gegenüber Universalindikator?Lösung zeigen
Ergebnis:sauer, Färbung zu Rot hinIch berechne den pH-Wert aus der Oxonium-Ionenkonzentration und umgekehrt.
34Eine Salzsäure hat c(H₃O⁺) = 0,010 mol/L. Welchen pH-Wert hat sie?Lösung zeigen
Ergebnis:pH-Wert 2Ich beschreibe Neutralisation und Salzbildungsreaktionen auf Teilchenebene.
35Welches Salz entsteht bei der Neutralisation von Natronlauge mit Salpetersäure?Lösung zeigen
Ergebnis:NatriumnitratIch beschreibe Salze als Ionenverbindungen und leite ihre Formeln ab.
36Welche Formel hat Kaliumphosphat (K⁺, PO₄³⁻)?Lösung zeigen
Ergebnis:K₃PO₄Ich erkläre Leitfähigkeit und Solvatation von Salzlösungen.
37Welche Ionen entstehen beim Lösen von Natriumsulfat (Na₂SO₄) in Wasser?Lösung zeigen
Ergebnis:2 Na⁺ und SO₄²⁻Ich beschreibe die Löslichkeit von Salzen als exothermen und endothermen Vorgang.
38Die Löslichkeit von Ammoniumchlorid beträgt bei 20 Grad Celsius 37 g je 100 g Wasser. Bestimme: Wie viel Masseprozent Salz hat die gesättigte Lösung?Lösung zeigen
Ergebnis:27,0 %
Bei „unsicher“ oder „noch nicht“: Lies den Abschnitt zum Ziel noch einmal und rechne seine drei Aufgaben.
Lösungen
- Das Teilchen H₂SO₄
- Das Teilchen H₂O
- Wasser nimmt ein Proton auf und wirkt als Base
- OH⁻
- HPO₄²⁻
- Es kann je nach Partner ein Proton aufnehmen oder abgeben
- sauer, Färbung zu Rot hin
- Das Metalloxid reagiert mit Wasser zu einer Lauge
- sauer, Färbung zu Rot hin
- 0,0001 mol/L
- pH-Wert 1
- pH-Wert 4
- Oxonium-Ionen und Hydroxid-Ionen
- Calciumnitrat
- Das Acetat-Ion ist eine schwache Base
- (NH₄)₃PO₄
- Na₂S
- K₂O
- Die Anziehung zwischen dem Ion und dem Dipol des Wassermoleküls
- Je Formeleinheit entstehen drei Ionen statt zwei
- Mit den Wasserstoffatomen, der positiven Seite, zum Anion
- 17 g
- 38 g
- 90 g
- Das Teilchen H₂O
- HCl
- das Hydroxid-Ion OH⁻
- pH-Wert 5
- Calciumchlorid
- Na₂O
- Das Teilchen HCl
- H₂SO₄
- sauer, Färbung zu Rot hin
- pH-Wert 2
- Natriumnitrat
- K₃PO₄
- 2 Na⁺ und SO₄²⁻
- 27,0 %