Chemie · Klasse 11 · Kapitel
Säuren, Basen, Salze
- Entdecken Frage, Vorstellung, Bild
- Merken kommt ins Heft
- Beispiel vorgerechnet, Schritt für Schritt
- Üben selbst rechnen
- Achtung typischer Fehler
- Weiterdenken zum Knobeln und Vernetzen
○ mit Starthilfe, ● für alle, ★ zum Weiterdenken. Du wählst mindestens eine ★-Aufgabe. Du rechnest ins Heft.
1Ich definiere Säuren und Basen nach Brønsted und unterscheide Säure und saure Lösung.
MerkenSäuren und Basen nach Brønsted
Eine Säure gibt ein Proton ab, eine Base nimmt eines auf.
Salzsäure enthält H₃O⁺- und Cl⁻-Ionen. Wasser kann Base und Säure sein.
BeispielSäuren und Basen nach Brønsted
Schritt für Schritt
- Vergleiche vor und nach der Reaktion, wo ein Proton weggeht und wo es ankommt.
- Eine Säure gibt das Proton ab.
- Das ist H₂PO₄⁻.
- Vergleiche vor und nach der Reaktion, wo ein Proton weggeht und wo es ankommt.
- Eine Säure gibt das Proton ab.
- Das ist H₂PO₄⁻.
AchtungProtonenübertragung in die falsche Richtung gedacht
Welches Teilchen wirkt in der Reaktion HF + H₂O ⇌ F⁻ + H₃O⁺ als Base → Das Teilchen HF
Welches Teilchen wirkt in der Reaktion HF + H₂O ⇌ F⁻ + H₃O⁺ als Base → Das Teilchen H₂O
Vergleiche jedes Teilchen vor und nach der Reaktion. Zähle, ob ein H⁺ dazukam oder wegging.
ÜbenJetzt du
- ○1Welches Teilchen wirkt in der Reaktion HNO₃ + H₂O → NO₃⁻ + H₃O⁺ als Base?So fängst du an:Vergleiche vor und nach der Reaktion, wo ein Proton weggeht und wo es ankommt.
Lösung zeigen
- Vergleiche vor und nach der Reaktion, wo ein Proton weggeht und wo es ankommt.
- Eine Base nimmt das Proton auf.
- Das ist H₂O.
Ergebnis:Das Teilchen H₂O - ●2Welches Teilchen wirkt in der Reaktion HF + H₂O ⇌ F⁻ + H₃O⁺ als Base?
Lösung zeigen
- Vergleiche vor und nach der Reaktion, wo ein Proton weggeht und wo es ankommt.
- Eine Base nimmt das Proton auf.
- Das ist H₂O.
Ergebnis:Das Teilchen H₂O - ★3Welche Aussage über Wasser in der Reaktion HCl + H₂O → H₃O⁺ + Cl⁻ stimmt?
Lösung zeigen
- H₃O⁺ hat ein H⁺ mehr als H₂O.
- Das Wassermolekül hat es aufgenommen.
- Also wirkt es als Base.
Ergebnis:Wasser nimmt ein Proton auf und wirkt als Base
2Ich erkenne korrespondierende Säure-Base-Paare und Ampholyte.
MerkenKorrespondierende Paare
Jede Säure bildet durch Protonenabgabe ihre korrespondierende Base: HA + H₂O ⇌ A⁻ + H₃O⁺.
Teilchen, die beides können (H₂O, HCO₃⁻), heißen Ampholyte.
BeispielKorrespondierende Paare und Ampholyte
Schritt für Schritt
- Die Säure entsteht durch Aufnahme eines Protons.
- Zu H₂O wird ein H⁺ addiert, die Ladung steigt um eins.
- Das ist H₃O⁺.
- Die Säure entsteht durch Aufnahme eines Protons.
- Zu H₂O wird ein H⁺ addiert, die Ladung steigt um eins.
- Das ist H₃O⁺.
AchtungKorrespondierendes Paar falsch zugeordnet
Welches Teilchen ist die korrespondierende Säure zu H₂O → HCO₃⁻
Welches Teilchen ist die korrespondierende Säure zu H₂O → H₃O⁺
Zeichne das Säureteilchen und markiere ein H⁺, das abgegeben wird. Prüfe, ob die Ladung um eins sinkt.
ÜbenJetzt du
- ○4Welches Teilchen ist die korrespondierende Base zu HSO₄⁻?So fängst du an:Die Base entsteht durch Abgabe eines Protons.
Lösung zeigen
- Die Base entsteht durch Abgabe eines Protons.
- Von HSO₄⁻ wird ein H⁺ abgezogen, die Ladung sinkt um eins.
- Das ist SO₄²⁻.
Ergebnis:SO₄²⁻ - ●5Welches Teilchen ist die korrespondierende Base zu H₂SO₄?
Lösung zeigen
- Die Base entsteht durch Abgabe eines Protons.
- Von H₂SO₄ wird ein H⁺ abgezogen, die Ladung sinkt um eins.
- Das ist HSO₄⁻.
Ergebnis:HSO₄⁻ - ★6Warum ist Wasser ein Ampholyt?
Lösung zeigen
- Mit HCl bildet H₂O das Ion H₃O⁺.
- Mit NH₃ bildet es OH⁻.
- Beides kann es: Ampholyt.
Ergebnis:Es kann je nach Partner ein Proton aufnehmen oder abgeben
3Ich erkläre saure und basische Lösungen aus Nichtmetall- und Metalloxiden.
MerkenOxide und Wasser
Nichtmetalloxide bilden mit Wasser Säuren, Metalloxide Laugen.
Indikatoren zeigen H₃O⁺ und OH⁻ an.
BeispielOxide und Wasser: saure und basische Lösungen
Schritt für Schritt
- Kohlenstoffdioxid ist ein Nichtmetalloxid.
- Nichtmetalloxide bilden mit Wasser Säuren.
- Der Indikator zeigt eine saure Lösung.
- Kohlenstoffdioxid ist ein Nichtmetalloxid.
- Nichtmetalloxide bilden mit Wasser Säuren.
- Der Indikator zeigt eine saure Lösung.
AchtungMetall und Nichtmetall verwechselt
Kohlenstoffdioxid ist ein Metalloxid.
Kohlenstoff ist ein Nichtmetall, also ist CO₂ ein Nichtmetalloxid.
Such das Element vor „oxid“ im Periodensystem. Steht es links, ist es ein Metall.
ÜbenJetzt du
- ○7Wie reagiert die wässrige Lösung von Schwefeltrioxid (SO₃) gegenüber Universalindikator?So fängst du an:Schwefeltrioxid ist ein Nichtmetalloxid.
Lösung zeigen
- Schwefeltrioxid ist ein Nichtmetalloxid.
- Nichtmetalloxide bilden mit Wasser Säuren.
- Der Indikator zeigt eine saure Lösung.
Ergebnis:sauer, Färbung zu Rot hin - ●8Wie reagiert die wässrige Lösung von Dichloroxid (Cl₂O) gegenüber Universalindikator?
Lösung zeigen
- Dichloroxid ist ein Nichtmetalloxid.
- Nichtmetalloxide bilden mit Wasser Säuren.
- Der Indikator zeigt eine saure Lösung.
Ergebnis:sauer, Färbung zu Rot hin - ★9Warum ist natürlicher Regen schwach sauer (pH etwa 5,6), obwohl er aus reinem Wasserdampf entsteht?
Lösung zeigen
- Die Luft enthält Kohlenstoffdioxid.
- Es löst sich im Regen.
- CO₂ + H₂O ⇌ H₂CO₃ macht den Regen schwach sauer.
Ergebnis:Gelöstes Kohlenstoffdioxid aus der Luft bildet Kohlensäure
4Ich berechne den pH-Wert aus der Oxonium-Ionenkonzentration und umgekehrt.
MerkenpH-Wert
pH = −lg c(H₃O⁺). Eine Stufe bedeutet den Faktor zehn.
In Laugen gilt pOH = −lg c(OH⁻) und pH + pOH = 14 bei 25 Grad Celsius.
BeispielpH-Wert und Oxonium-Ionenkonzentration
Schritt für Schritt
- Faktor 100 sind 2 Zehnerstufen.
- Jede Stufe erhöht den pH-Wert um 1.
- pH = 1 + 2 = 3
- Faktor 100 sind 2 Zehnerstufen.
- Jede Stufe erhöht den pH-Wert um 1.
- pH = 1 + 2 = 3
AchtungpH-Wert linear gedacht
pH 2 ist doppelt so sauer wie pH 4.
pH 2 hat hundertmal mehr H⁺-Ionen als pH 4. Jede Stufe ist ein Faktor zehn.
Zähl die Stufen zwischen den beiden pH-Werten. Nimm für jede Stufe mal zehn.
ÜbenJetzt du
- ○10Salzsäure mit pH 2 wird im Verhältnis 1 : 1000 mit Wasser verdünnt. Welchen pH-Wert hat die Lösung danach?So fängst du an:Faktor 1000 sind 3 Zehnerstufen.
Lösung zeigen
- Faktor 1000 sind 3 Zehnerstufen.
- Jede Stufe erhöht den pH-Wert um 1.
- pH = 2 + 3 = 5
Ergebnis:pH-Wert 5 - ●11Salzsäure mit pH 1 wird im Verhältnis 1 : 1000 mit Wasser verdünnt. Welchen pH-Wert hat die Lösung danach?
Lösung zeigen
- Faktor 1000 sind 3 Zehnerstufen.
- Jede Stufe erhöht den pH-Wert um 1.
- pH = 1 + 3 = 4
Ergebnis:pH-Wert 4 - ★12Eine Natronlauge hat c(OH⁻) = 0,00001 mol/L. Welchen pH-Wert hat sie bei 25 Grad Celsius?
Lösung zeigen
- pOH = −lg 0,00001 = 5.
- pH + pOH = 14.
- pH = 14 − 5 = 9
Ergebnis:pH-Wert 9
5Ich beschreibe Neutralisation und Salzbildungsreaktionen auf Teilchenebene.
MerkenNeutralisation und Salzbildung
H₃O⁺ + OH⁻ → 2 H₂O. Die übrigen Ionen bleiben gelöst und bilden beim Eindampfen das Salz.
Auch Metalle und Metalloxide bilden mit Säuren Salze.
BeispielNeutralisation und Salzbildungsreaktionen
Schritt für Schritt
- Magnesium ist unedler als Wasserstoff.
- Es gibt Elektronen an H₃O⁺ ab.
- Es entstehen Mg²⁺, Cl⁻ und H₂.
- Magnesium ist unedler als Wasserstoff.
- Es gibt Elektronen an H₃O⁺ ab.
- Es entstehen Mg²⁺, Cl⁻ und H₂.
AchtungSalzbildung liefert immer Wasser
Magnesium und Salzsäure ergeben Magnesiumoxid und Wasser.
Magnesium und Salzsäure ergeben Magnesiumchlorid und Wasserstoff.
Bestimme die Reaktionspartner: Metall, Metalloxid oder Lauge? Ordne danach die Produkte zu.
ÜbenJetzt du
- ○13Welches Salz entsteht bei der Neutralisation von Natronlauge mit Salpetersäure?So fängst du an:Die Base Natronlauge liefert das Metall Natrium.
Lösung zeigen
- Die Base Natronlauge liefert das Metall Natrium.
- Die Säure Salpetersäure liefert den Säurerest nitrat.
- Das Salz heißt Natriumnitrat.
Ergebnis:Natriumnitrat - ●1425 mL Salzsäure (c = 0,4 mol/L) werden mit Magnesiumhydroxid-Aufschlämmung (c = 0,25 mol/L) neutralisiert (Calcium- und Magnesiumhydroxid liefern je Formeleinheit zwei Hydroxid-Ionen). Bestimme: Welches Volumen Magnesiumhydroxid-Aufschlämmung wird gebraucht?
Lösung zeigen
- n(H₃O⁺) = 1 · 0,4 mol/L · 0,025 L.
- n(OH⁻) = 2 · 0,25 mol/L · V muss gleich sein.
- V = 20 mL
Ergebnis:20 mL - ★15Die Neutralisation von Essigsäure mit Natronlauge ergibt eine Lösung mit pH über 7. Warum?
Lösung zeigen
- Acetat-Ionen nehmen Protonen von Wasser auf.
- Dabei entstehen OH⁻-Ionen.
- Die Lösung ist leicht alkalisch.
Ergebnis:Das Acetat-Ion ist eine schwache Base
6Ich beschreibe Salze als Ionenverbindungen und leite ihre Formeln ab.
MerkenSalze
Salze sind Ionenverbindungen mit Gitter.
Die Ladungen gleichen sich aus. Die Formel nennt das kleinste Verhältnis.
BeispielSalze als Ionenverbindungen
Schritt für Schritt
- Ca²⁺ hat zwei positive Ladungen.
- Jedes Cl⁻ hat eine negative.
- Also zwei Chlorid-Ionen: Ca²⁺ + 2 Cl⁻.
- Ca²⁺ hat zwei positive Ladungen.
- Jedes Cl⁻ hat eine negative.
- Also zwei Chlorid-Ionen: Ca²⁺ + 2 Cl⁻.
AchtungLadungen im Salz nicht ausgeglichen
Welche Formel hat Magnesiumchlorid (Mg²⁺, Cl⁻) → MgCl
Welche Formel hat Magnesiumchlorid (Mg²⁺, Cl⁻) → MgCl₂
Zähl die Ladungen: Plus und Minus müssen zusammen null ergeben. Nimm so viele Ionen, bis es aufgeht.
ÜbenJetzt du
- ○16Welche Formel hat Magnesiumchlorid (Mg²⁺, Cl⁻)?So fängst du an:Ladungen: Mg²⁺ und Cl⁻.
Lösung zeigen
- Ladungen: Mg²⁺ und Cl⁻.
- Kleinste Zahl für Ladungssumme Null: 1 mal Mg, 2 mal Cl.
- Formel: MgCl₂.
Ergebnis:MgCl₂ - ●17Welche Formel hat Ammoniumsulfat (NH₄⁺, SO₄²⁻)?
Lösung zeigen
- Ladungen: NH₄⁺ und SO₄²⁻.
- Kleinste Zahl für Ladungssumme Null: 2 mal NH₄, 1 mal SO₄.
- Formel: (NH₄)₂SO₄.
Ergebnis:(NH₄)₂SO₄ - ★18Welche Formel hat Natriumsulfid (Na⁺, S²⁻)?
Lösung zeigen
- Ladungen: Na⁺ und S²⁻.
- Kleinste Zahl für Ladungssumme Null: 2 mal Na, 1 mal S.
- Formel: Na₂S.
Ergebnis:Na₂S
7Ich erkläre Leitfähigkeit und Solvatation von Salzlösungen.
MerkenSolvatation
Wassermoleküle lösen Ionen aus dem Gitter und umgeben sie als Hydrathülle.
Die beweglichen Ionen leiten den Strom.
BeispielSolvatation und Leitfähigkeit von Salzlösungen
Schritt für Schritt
- Beim Lösen entstehen Na⁺ und Cl⁻.
- Sie sind in der Lösung beweglich.
- Bewegte Ionen sind ein Strom.
- Beim Lösen entstehen Na⁺ und Cl⁻.
- Sie sind in der Lösung beweglich.
- Bewegte Ionen sind ein Strom.
AchtungSalz aus Molekülen
Welche Ionen entstehen beim Lösen von Bariumchlorid (BaCl₂) in Wasser → Moleküle der Formel BaCl₂
Welche Ionen entstehen beim Lösen von Bariumchlorid (BaCl₂) in Wasser → Ba²⁺ und 2 Cl⁻
Zähl im Gitterbild die Nachbarn eines Natrium-Ions. Wie viele Chlorid-Ionen sind es?
ÜbenJetzt du
- ○19Welche Ionen entstehen beim Lösen von Natriumsulfat (Na₂SO₄) in Wasser?So fängst du an:Natriumsulfat besteht aus Ionen im Gitter.
Lösung zeigen
- Natriumsulfat besteht aus Ionen im Gitter.
- Wassermoleküle lösen die Ionen heraus.
- Es entstehen 2 Na⁺ und SO₄²⁻.
Ergebnis:2 Na⁺ und SO₄²⁻ - ●20Welche Ionen entstehen beim Lösen von Bariumchlorid (BaCl₂) in Wasser?
Lösung zeigen
- Bariumchlorid besteht aus Ionen im Gitter.
- Wassermoleküle lösen die Ionen heraus.
- Es entstehen Ba²⁺ und 2 Cl⁻.
Ergebnis:Ba²⁺ und 2 Cl⁻ - ★21Mit welcher Seite richten sich Wassermoleküle zu einem Chlorid-Ion aus?
Lösung zeigen
- Cl⁻ ist negativ.
- Es zieht die positive Seite des Wassers an.
- Das sind die Wasserstoffatome.
Ergebnis:Mit den Wasserstoffatomen, der positiven Seite, zum Anion
8Ich beschreibe die Löslichkeit von Salzen als exothermen und endothermen Vorgang.
MerkenLöslichkeit
Löslichkeit ist die Masse, die sich in 100 g Wasser löst.
Überwiegt die Hydratationsenergie, ist Lösen exotherm.
BeispielLöslichkeit und Energie beim Lösen
Schritt für Schritt
- Die Lösung wiegt 100 g + 35 g = 135 g.
- w = 35 g : 135 g.
- w = 25,9 %
- Die Lösung wiegt 100 g + 35 g = 135 g.
- w = 35 g : 135 g.
- w = 25,9 %
AchtungLöslichkeit je 100 g Wasser mit Masseprozent verwechselt
36 g Salz auf 100 g Wasser sind eine 36-prozentige Lösung.
Die Lösung wiegt 136 g, der Salzanteil ist 36 g : 136 g = 26,5 Prozent.
Addiere Masse des Salzes und des Wassers zur Masse der Lösung. Teile die Salzmasse durch diese Summe.
ÜbenJetzt du
- ○22Die Löslichkeit von Kaliumnitrat beträgt bei 20 Grad Celsius 32 g je 100 g Wasser. Bestimme: Wie viel Kaliumnitrat löst sich höchstens in 250 g Wasser?So fängst du an:Löslichkeit 32 g je 100 g Wasser.
Lösung zeigen
- Löslichkeit 32 g je 100 g Wasser.
- 250 g Wasser sind das 2,5-Fache.
- 32 g · 2,5 = 80 g
Ergebnis:80 g - ●23Die Löslichkeit von Kaliumnitrat beträgt bei 20 Grad Celsius 32 g je 100 g Wasser. Bestimme: Wie viel Masseprozent Salz hat die gesättigte Lösung?
Lösung zeigen
- Die Lösung wiegt 100 g + 32 g = 132 g.
- w = 32 g : 132 g.
- w = 24,2 %
Ergebnis:24,2 % - ★24Die Löslichkeit von Kaliumchlorid beträgt bei 20 Grad Celsius 34 g je 100 g Wasser. Bestimme: Wie viel Masseprozent Salz hat die gesättigte Lösung?
Lösung zeigen
- Die Lösung wiegt 100 g + 34 g = 134 g.
- w = 34 g : 134 g.
- w = 25,4 %
Ergebnis:25,4 %
Vermischte Übungen
Alles durcheinander – wie in der Arbeit. Überleg bei jeder Aufgabe zuerst: Welches Ziel ist das?
Üben
- ●25Welches Teilchen wirkt in der Reaktion HSO₄⁻ + H₂O ⇌ SO₄²⁻ + H₃O⁺ als Säure?
Lösung zeigen
- Vergleiche vor und nach der Reaktion, wo ein Proton weggeht und wo es ankommt.
- Eine Säure gibt das Proton ab.
- Das ist HSO₄⁻.
Ergebnis:Das Teilchen HSO₄⁻ - ●26Welches Teilchen ist die korrespondierende Säure zu H₂PO₄⁻?
Lösung zeigen
- Die Säure entsteht durch Aufnahme eines Protons.
- Zu H₂PO₄⁻ wird ein H⁺ addiert, die Ladung steigt um eins.
- Das ist H₃PO₄.
Ergebnis:H₃PO₄ - ●27Wie reagiert die wässrige Lösung von Distickstoffpentoxid (N₂O₅) gegenüber Universalindikator?
Lösung zeigen
- Distickstoffpentoxid ist ein Nichtmetalloxid.
- Nichtmetalloxide bilden mit Wasser Säuren.
- Der Indikator zeigt eine saure Lösung.
Ergebnis:sauer, Färbung zu Rot hin - ●28Eine Lösung hat den pH-Wert 4. Bestimme: Wie groß ist c(H₃O⁺)?
Lösung zeigen
- c(H₃O⁺) = 10 hoch minus pH.
- c = 10⁻⁴ mol/L.
- c = 0,0001 mol/L
Ergebnis:0,0001 mol/L - ●29Welches Salz entsteht bei der Neutralisation von Natronlauge mit Schwefelsäure?
Lösung zeigen
- Die Base Natronlauge liefert das Metall Natrium.
- Die Säure Schwefelsäure liefert den Säurerest sulfat.
- Das Salz heißt Natriumsulfat.
Ergebnis:Natriumsulfat - ●30Welche Formel hat Kaliumphosphat (K⁺, PO₄³⁻)?
Lösung zeigen
- Ladungen: K⁺ und PO₄³⁻.
- Kleinste Zahl für Ladungssumme Null: 3 mal K, 1 mal PO₄.
- Formel: K₃PO₄.
Ergebnis:K₃PO₄
Auf einen Blick
MerkenDas Wichtigste
- Säuren und Basen nach Brønsted
- Eine Säure gibt ein Proton ab, eine Base nimmt eines auf.
- Korrespondierende Paare
- Jede Säure bildet durch Protonenabgabe ihre korrespondierende Base: HA + H₂O ⇌ A⁻ + H₃O⁺.
- Oxide und Wasser
- Nichtmetalloxide bilden mit Wasser Säuren, Metalloxide Laugen.
- pH-Wert
- pH = −lg c(H₃O⁺). Eine Stufe bedeutet den Faktor zehn.
- Neutralisation und Salzbildung
- H₃O⁺ + OH⁻ → 2 H₂O. Die übrigen Ionen bleiben gelöst und bilden beim Eindampfen das Salz.
- Salze
- Salze sind Ionenverbindungen mit Gitter.
- Solvatation
- Wassermoleküle lösen Ionen aus dem Gitter und umgeben sie als Hydrathülle.
- Löslichkeit
- Löslichkeit ist die Masse, die sich in 100 g Wasser löst.
Kannst du das?
Je Ziel eine Aufgabe. Rechne sie ins Heft, dann kreuz ehrlich an. Keine Punkte, keine Note – der Test ist für dich.
ÜbenSelbsttest
Ich definiere Säuren und Basen nach Brønsted und unterscheide Säure und saure Lösung.
31Welches Teilchen wirkt in der Reaktion HCO₃⁻ + H₃O⁺ → H₂CO₃ + H₂O als Base?Lösung zeigen
Ergebnis:Das Teilchen HCO₃⁻Ich erkenne korrespondierende Säure-Base-Paare und Ampholyte.
32Welches Teilchen ist die korrespondierende Base zu HCO₃⁻?Lösung zeigen
Ergebnis:CO₃²⁻Ich erkläre saure und basische Lösungen aus Nichtmetall- und Metalloxiden.
33Wie reagiert die wässrige Lösung von Stickstoffdioxid (NO₂) gegenüber Universalindikator?Lösung zeigen
Ergebnis:sauer, Färbung zu Rot hinIch berechne den pH-Wert aus der Oxonium-Ionenkonzentration und umgekehrt.
34Eine Salzsäure hat c(H₃O⁺) = 0,01 mol/L. Welchen pH-Wert hat sie?Lösung zeigen
Ergebnis:pH-Wert 2Ich beschreibe Neutralisation und Salzbildungsreaktionen auf Teilchenebene.
35Welche Stoffe entstehen, wenn Magnesium mit Salzsäure reagiert?Lösung zeigen
Ergebnis:Magnesiumchlorid und WasserstoffIch beschreibe Salze als Ionenverbindungen und leite ihre Formeln ab.
36Welche Formel hat Magnesiumchlorid (Mg²⁺, Cl⁻)?Lösung zeigen
Ergebnis:MgCl₂Ich erkläre Leitfähigkeit und Solvatation von Salzlösungen.
37Welche Ionen entstehen beim Lösen von Kaliumphosphat (K₃PO₄) in Wasser?Lösung zeigen
Ergebnis:3 K⁺ und PO₄³⁻Ich beschreibe die Löslichkeit von Salzen als exothermen und endothermen Vorgang.
38Die Löslichkeit von Natriumchlorid beträgt bei 20 Grad Celsius 36 g je 100 g Wasser. Bestimme: Wie viel Natriumchlorid löst sich höchstens in 200 g Wasser?Lösung zeigen
Ergebnis:72 g
Bei „unsicher“ oder „noch nicht“: Lies den Abschnitt zum Ziel noch einmal und rechne seine drei Aufgaben.
Lösungen
- Das Teilchen H₂O
- Das Teilchen H₂O
- Wasser nimmt ein Proton auf und wirkt als Base
- SO₄²⁻
- HSO₄⁻
- Es kann je nach Partner ein Proton aufnehmen oder abgeben
- sauer, Färbung zu Rot hin
- sauer, Färbung zu Rot hin
- Gelöstes Kohlenstoffdioxid aus der Luft bildet Kohlensäure
- pH-Wert 5
- pH-Wert 4
- pH-Wert 9
- Natriumnitrat
- 20 mL
- Das Acetat-Ion ist eine schwache Base
- MgCl₂
- (NH₄)₂SO₄
- Na₂S
- 2 Na⁺ und SO₄²⁻
- Ba²⁺ und 2 Cl⁻
- Mit den Wasserstoffatomen, der positiven Seite, zum Anion
- 80 g
- 24,2 %
- 25,4 %
- Das Teilchen HSO₄⁻
- H₃PO₄
- sauer, Färbung zu Rot hin
- 0,0001 mol/L
- Natriumsulfat
- K₃PO₄
- Das Teilchen HCO₃⁻
- CO₃²⁻
- sauer, Färbung zu Rot hin
- pH-Wert 2
- Magnesiumchlorid und Wasserstoff
- MgCl₂
- 3 K⁺ und PO₄³⁻
- 72 g