Chemie · Klasse 11 · Kapitel
Säuren, Basen, Salze
- Entdecken Frage, Vorstellung, Bild
- Merken kommt ins Heft
- Beispiel vorgerechnet, Schritt für Schritt
- Üben selbst rechnen
- Achtung typischer Fehler
- Weiterdenken zum Knobeln und Vernetzen
○ mit Starthilfe, ● für alle, ★ zum Weiterdenken. Du wählst mindestens eine ★-Aufgabe. Du rechnest ins Heft.
1Ich definiere Säuren und Basen nach Brønsted und unterscheide Säure und saure Lösung.
MerkenSäuren und Basen nach Brønsted
Eine Säure gibt ein Proton ab, eine Base nimmt eines auf.
Salzsäure enthält H₃O⁺- und Cl⁻-Ionen. Wasser kann Base und Säure sein.
BeispielSäuren und Basen nach Brønsted
Schritt für Schritt
- Vergleiche vor und nach der Reaktion, wo ein Proton weggeht und wo es ankommt.
- Eine Säure gibt das Proton ab.
- Das ist H₂O.
- Vergleiche vor und nach der Reaktion, wo ein Proton weggeht und wo es ankommt.
- Eine Säure gibt das Proton ab.
- Das ist H₂O.
AchtungProtonenübertragung in die falsche Richtung gedacht
NH₃ + H₂O: Ammoniak gibt ein Proton an Wasser ab.
Wasser gibt ein Proton an Ammoniak ab: NH₃ + H₂O ⇌ NH₄⁺ + OH⁻.
Vergleiche jedes Teilchen vor und nach der Reaktion. Zähle, ob ein H⁺ dazukam oder wegging.
ÜbenJetzt du
- ○1Welches Teilchen wirkt in der Reaktion CH₃COOH + H₂O ⇌ CH₃COO⁻ + H₃O⁺ als Säure?So fängst du an:Vergleiche vor und nach der Reaktion, wo ein Proton weggeht und wo es ankommt.
Lösung zeigen
- Vergleiche vor und nach der Reaktion, wo ein Proton weggeht und wo es ankommt.
- Eine Säure gibt das Proton ab.
- Das ist CH₃COOH.
Ergebnis:Das Teilchen CH₃COOH - ●2Welches Teilchen wirkt in der Reaktion NH₄⁺ + H₂O ⇌ NH₃ + H₃O⁺ als Base?
Lösung zeigen
- Vergleiche vor und nach der Reaktion, wo ein Proton weggeht und wo es ankommt.
- Eine Base nimmt das Proton auf.
- Das ist H₂O.
Ergebnis:Das Teilchen H₂O - ★3Welche Aussage über Wasser in der Reaktion HCl + H₂O → H₃O⁺ + Cl⁻ stimmt?
Lösung zeigen
- H₃O⁺ hat ein H⁺ mehr als H₂O.
- Das Wassermolekül hat es aufgenommen.
- Also wirkt es als Base.
Ergebnis:Wasser nimmt ein Proton auf und wirkt als Base
2Ich erkenne korrespondierende Säure-Base-Paare und Ampholyte.
MerkenKorrespondierende Paare
Jede Säure bildet durch Protonenabgabe ihre korrespondierende Base: HA + H₂O ⇌ A⁻ + H₃O⁺.
Teilchen, die beides können (H₂O, HCO₃⁻), heißen Ampholyte.
BeispielKorrespondierende Paare und Ampholyte
Schritt für Schritt
- Die Base entsteht durch Abgabe eines Protons.
- Von HCO₃⁻ wird ein H⁺ abgezogen, die Ladung sinkt um eins.
- Das ist CO₃²⁻.
- Die Base entsteht durch Abgabe eines Protons.
- Von HCO₃⁻ wird ein H⁺ abgezogen, die Ladung sinkt um eins.
- Das ist CO₃²⁻.
AchtungKorrespondierendes Paar falsch zugeordnet
Welches Teilchen ist die korrespondierende Base zu HCO₃⁻ → SO₄²⁻
Welches Teilchen ist die korrespondierende Base zu HCO₃⁻ → CO₃²⁻
Zeichne das Säureteilchen und markiere ein H⁺, das abgegeben wird. Prüfe, ob die Ladung um eins sinkt.
ÜbenJetzt du
- ○4Welches Teilchen ist die korrespondierende Säure zu CO₃²⁻?So fängst du an:Die Säure entsteht durch Aufnahme eines Protons.
Lösung zeigen
- Die Säure entsteht durch Aufnahme eines Protons.
- Zu CO₃²⁻ wird ein H⁺ addiert, die Ladung steigt um eins.
- Das ist HCO₃⁻.
Ergebnis:HCO₃⁻ - ●5Welches Teilchen ist die korrespondierende Säure zu NO₃⁻?
Lösung zeigen
- Die Säure entsteht durch Aufnahme eines Protons.
- Zu NO₃⁻ wird ein H⁺ addiert, die Ladung steigt um eins.
- Das ist HNO₃.
Ergebnis:HNO₃ - ★6Welches Teilchen ist die korrespondierende Säure zu SO₄²⁻?
Lösung zeigen
- Die Säure entsteht durch Aufnahme eines Protons.
- Zu SO₄²⁻ wird ein H⁺ addiert, die Ladung steigt um eins.
- Das ist HSO₄⁻.
Ergebnis:HSO₄⁻
3Ich erkläre saure und basische Lösungen aus Nichtmetall- und Metalloxiden.
MerkenOxide und Wasser
Nichtmetalloxide bilden mit Wasser Säuren, Metalloxide Laugen.
Indikatoren zeigen H₃O⁺ und OH⁻ an.
BeispielOxide und Wasser: saure und basische Lösungen
Schritt für Schritt
- Calciumhydroxid gibt OH⁻-Ionen ab.
- Sie machen die Lösung alkalisch.
- Der Indikator färbt sich blau.
- Calciumhydroxid gibt OH⁻-Ionen ab.
- Sie machen die Lösung alkalisch.
- Der Indikator färbt sich blau.
AchtungOxide bilden mit Wasser immer Säuren
Jedes Oxid bildet mit Wasser eine Säure.
Nichtmetalloxide ergeben Säuren, Metalloxide meist Laugen.
Prüfe, ob im Oxid ein Metall oder ein Nichtmetall steckt. Ordne danach Säure oder Lauge zu.
ÜbenJetzt du
- ○7Wie reagiert die wässrige Lösung von Distickstofftrioxid (N₂O₃) gegenüber Universalindikator?So fängst du an:Distickstofftrioxid ist ein Nichtmetalloxid.
Lösung zeigen
- Distickstofftrioxid ist ein Nichtmetalloxid.
- Nichtmetalloxide bilden mit Wasser Säuren.
- Der Indikator zeigt eine saure Lösung.
Ergebnis:sauer, Färbung zu Rot hin - ●8Wie reagiert die wässrige Lösung von Phosphor(V)-oxid (P₄O₁₀) gegenüber Universalindikator?
Lösung zeigen
- Phosphor(V)-oxid ist ein Nichtmetalloxid.
- Nichtmetalloxide bilden mit Wasser Säuren.
- Der Indikator zeigt eine saure Lösung.
Ergebnis:sauer, Färbung zu Rot hin - ★9Warum ist natürlicher Regen schwach sauer (pH etwa 5,6), obwohl er aus reinem Wasserdampf entsteht?
Lösung zeigen
- Die Luft enthält Kohlenstoffdioxid.
- Es löst sich im Regen.
- CO₂ + H₂O ⇌ H₂CO₃ macht den Regen schwach sauer.
Ergebnis:Gelöstes Kohlenstoffdioxid aus der Luft bildet Kohlensäure
4Ich berechne den pH-Wert aus der Oxonium-Ionenkonzentration und umgekehrt.
MerkenpH-Wert
pH = −lg c(H₃O⁺). Eine Stufe bedeutet den Faktor zehn.
In Laugen gilt pOH = −lg c(OH⁻) und pH + pOH = 14 bei 25 Grad Celsius.
BeispielpH-Wert und Oxonium-Ionenkonzentration
Schritt für Schritt
- Faktor 100 sind 2 Zehnerstufen.
- Jede Stufe erhöht den pH-Wert um 1.
- pH = 2 + 2 = 4
- Faktor 100 sind 2 Zehnerstufen.
- Jede Stufe erhöht den pH-Wert um 1.
- pH = 2 + 2 = 4
AchtungpH-Wert mit der Konzentration gleichgesetzt
Eine Salzsäure hat c(H₃O⁺) = 0,0001 mol/L. Welchen pH-Wert hat sie → pH-Wert 0,0001
Eine Salzsäure hat c(H₃O⁺) = 0,0001 mol/L. Welchen pH-Wert hat sie → pH-Wert 4
Schreibe die Konzentration als Zehnerpotenz. Der negative Exponent ist der pH-Wert.
ÜbenJetzt du
- ○10Eine Salzsäure hat c(H₃O⁺) = 0,0001 mol/L. Welchen pH-Wert hat sie?So fängst du an:pH = −lg c(H₃O⁺).
Lösung zeigen
- pH = −lg c(H₃O⁺).
- 0,0001 = 10⁻⁴.
- pH = 4
Ergebnis:pH-Wert 4 - ●11Salzsäure mit pH 1 wird im Verhältnis 1 : 100 mit Wasser verdünnt. Welcher pH-Wert ergibt sich?
Lösung zeigen
- Faktor 100 sind zwei Zehnerstufen.
- Jede Stufe erhöht den pH-Wert um 1.
- pH = 1 + 2 = 3
Ergebnis:pH-Wert 3 - ★12Reines Wasser hat bei 25 Grad Celsius c(H₃O⁺) = 1,0 · 10⁻⁷ mol/L. Wie groß ist dann c(OH⁻)?
Lösung zeigen
- In reinem Wasser entstehen H₃O⁺ und OH⁻ gleich oft.
- Also c(OH⁻) = c(H₃O⁺).
- c(OH⁻) = 1,0 · 10⁻⁷ mol/L
Ergebnis:1,0 · 10⁻⁷ mol/L
5Ich beschreibe Neutralisation und Salzbildungsreaktionen auf Teilchenebene.
MerkenNeutralisation und Salzbildung
H₃O⁺ + OH⁻ → 2 H₂O. Die übrigen Ionen bleiben gelöst und bilden beim Eindampfen das Salz.
Auch Metalle und Metalloxide bilden mit Säuren Salze.
BeispielNeutralisation und Salzbildungsreaktionen
Schritt für Schritt
- Die Base Natronlauge liefert das Metall Natrium.
- Die Säure Salpetersäure liefert den Säurerest nitrat.
- Das Salz heißt Natriumnitrat.
- Die Base Natronlauge liefert das Metall Natrium.
- Die Säure Salpetersäure liefert den Säurerest nitrat.
- Das Salz heißt Natriumnitrat.
AchtungSalz mit falschem Säurerest benannt
Natronlauge und Schwefelsäure ergeben Natriumchlorid.
Der Säurerest bleibt erhalten: Schwefelsäure ergibt Sulfate, also Natriumsulfat.
Schreibe auf, aus welcher Säure der Rest stammt. Kombiniere ihn mit dem Metall der Base.
ÜbenJetzt du
- ○1325 mL Salzsäure (c = 0,2 mol/L) werden mit Magnesiumhydroxid-Aufschlämmung (c = 0,1 mol/L) neutralisiert (Calcium- und Magnesiumhydroxid liefern je Formeleinheit zwei Hydroxid-Ionen). Bestimme: Welches Volumen Magnesiumhydroxid-Aufschlämmung wird gebraucht?So fängst du an:n(H₃O⁺) = 1 · 0,2 mol/L · 0,025 L.
Lösung zeigen
- n(H₃O⁺) = 1 · 0,2 mol/L · 0,025 L.
- n(OH⁻) = 2 · 0,1 mol/L · V muss gleich sein.
- V = 25 mL
Ergebnis:25 mL - ●14Welches Salz entsteht bei der Neutralisation von Natronlauge mit Schwefelsäure?
Lösung zeigen
- Die Base Natronlauge liefert das Metall Natrium.
- Die Säure Schwefelsäure liefert den Säurerest sulfat.
- Das Salz heißt Natriumsulfat.
Ergebnis:Natriumsulfat - ★15Die Neutralisation von Essigsäure mit Natronlauge ergibt eine Lösung mit pH über 7. Warum?
Lösung zeigen
- Acetat-Ionen nehmen Protonen von Wasser auf.
- Dabei entstehen OH⁻-Ionen.
- Die Lösung ist leicht alkalisch.
Ergebnis:Das Acetat-Ion ist eine schwache Base
6Ich beschreibe Salze als Ionenverbindungen und leite ihre Formeln ab.
MerkenSalze
Salze sind Ionenverbindungen mit Gitter.
Die Ladungen gleichen sich aus. Die Formel nennt das kleinste Verhältnis.
BeispielSalze als Ionenverbindungen
Schritt für Schritt
- Ladungen: Ca²⁺ und Cl⁻.
- Kleinste Zahl für Ladungssumme Null: 1 mal Ca, 2 mal Cl.
- Formel: CaCl₂.
- Ladungen: Ca²⁺ und Cl⁻.
- Kleinste Zahl für Ladungssumme Null: 1 mal Ca, 2 mal Cl.
- Formel: CaCl₂.
AchtungLadungen im Salz nicht ausgeglichen
Welche Formel hat Calciumchlorid (Ca²⁺, Cl⁻) → CaCl
Welche Formel hat Calciumchlorid (Ca²⁺, Cl⁻) → CaCl₂
Zähl die Ladungen: Plus und Minus müssen zusammen null ergeben. Nimm so viele Ionen, bis es aufgeht.
ÜbenJetzt du
- ○16Wie sind die Ionen in einem Natriumchlorid-Kristall angeordnet?So fängst du an:Entgegengesetzte Ladungen ziehen sich an.
Lösung zeigen
- Entgegengesetzte Ladungen ziehen sich an.
- Jedes Ion hat sechs Nachbarn der anderen Sorte.
- So entsteht ein Gitter.
Ergebnis:Im Ionengitter ist jedes Ion von sechs entgegengesetzt geladenen Ionen umgeben - ●17Welche Formel hat Natriumphosphat (Na⁺, PO₄³⁻)?
Lösung zeigen
- Ladungen: Na⁺ und PO₄³⁻.
- Kleinste Zahl für Ladungssumme Null: 3 mal Na, 1 mal PO₄.
- Formel: Na₃PO₄.
Ergebnis:Na₃PO₄ - ★18Wie lautet die Formel von Ammoniumsulfat (NH₄⁺, SO₄²⁻)?
Lösung zeigen
- SO₄²⁻ trägt zwei negative Ladungen.
- Zwei NH₄⁺ gleichen sie aus.
- Das zusammengesetzte Ion steht in Klammern: (NH₄)₂SO₄.
Ergebnis:(NH₄)₂SO₄
7Ich erkläre Leitfähigkeit und Solvatation von Salzlösungen.
MerkenSolvatation
Wassermoleküle lösen Ionen aus dem Gitter und umgeben sie als Hydrathülle.
Die beweglichen Ionen leiten den Strom.
BeispielSolvatation und Leitfähigkeit von Salzlösungen
Schritt für Schritt
- Kaliumphosphat besteht aus Ionen im Gitter.
- Wassermoleküle lösen die Ionen heraus.
- Es entstehen 3 K⁺ und PO₄³⁻.
- Kaliumphosphat besteht aus Ionen im Gitter.
- Wassermoleküle lösen die Ionen heraus.
- Es entstehen 3 K⁺ und PO₄³⁻.
AchtungSalz aus Molekülen
Kochsalz besteht aus NaCl-Molekülen, je ein Na und ein Cl.
Kochsalz ist ein Ionengitter. NaCl gibt nur das Verhältnis an: 1 : 1.
Zähl im Gitterbild die Nachbarn eines Natrium-Ions. Wie viele Chlorid-Ionen sind es?
ÜbenJetzt du
- ○19Eine Lösung von Calciumchlorid CaCl₂ leitet den Strom besser als eine gleich konzentrierte Lösung von Natriumchlorid. Welche Erklärung passt?So fängst du an:CaCl₂ gibt Ca²⁺ und zwei Cl⁻ ab.
Lösung zeigen
- CaCl₂ gibt Ca²⁺ und zwei Cl⁻ ab.
- Das sind drei Ionen je Formeleinheit.
- Mehr Ladungsträger leiten besser.
Ergebnis:Je Formeleinheit entstehen drei Ionen statt zwei - ●20Welche Ionen entstehen beim Lösen von Calciumchlorid (CaCl₂) in Wasser?
Lösung zeigen
- Calciumchlorid besteht aus Ionen im Gitter.
- Wassermoleküle lösen die Ionen heraus.
- Es entstehen Ca²⁺ und 2 Cl⁻.
Ergebnis:Ca²⁺ und 2 Cl⁻ - ★21Mit welcher Seite richten sich Wassermoleküle zu einem Chlorid-Ion aus?
Lösung zeigen
- Cl⁻ ist negativ.
- Es zieht die positive Seite des Wassers an.
- Das sind die Wasserstoffatome.
Ergebnis:Mit den Wasserstoffatomen, der positiven Seite, zum Anion
8Ich beschreibe die Löslichkeit von Salzen als exothermen und endothermen Vorgang.
MerkenLöslichkeit
Löslichkeit ist die Masse, die sich in 100 g Wasser löst.
Überwiegt die Hydratationsenergie, ist Lösen exotherm.
BeispielLöslichkeit und Energie beim Lösen
Schritt für Schritt
- Löslichkeit 88 g je 100 g Wasser.
- 500 g Wasser sind das 5-Fache.
- 88 g · 5 = 440 g
- Löslichkeit 88 g je 100 g Wasser.
- 500 g Wasser sind das 5-Fache.
- 88 g · 5 = 440 g
AchtungLöslichkeit je 100 g Wasser mit Masseprozent verwechselt
36 g Salz auf 100 g Wasser sind eine 36-prozentige Lösung.
Die Lösung wiegt 136 g, der Salzanteil ist 36 g : 136 g = 26,5 Prozent.
Addiere Masse des Salzes und des Wassers zur Masse der Lösung. Teile die Salzmasse durch diese Summe.
ÜbenJetzt du
- ○22Die Löslichkeit von Natriumchlorid beträgt bei 20 Grad Celsius 36 g je 100 g Wasser. Bestimme: Wie viel Natriumchlorid löst sich höchstens in 50 g Wasser?So fängst du an:Löslichkeit 36 g je 100 g Wasser.
Lösung zeigen
- Löslichkeit 36 g je 100 g Wasser.
- 50 g Wasser sind das 0,5-Fache.
- 36 g · 0,5 = 18 g
Ergebnis:18 g - ●23Die Löslichkeit von Natriumchlorid beträgt bei 20 Grad Celsius 36 g je 100 g Wasser. Bestimme: Wie viel Natriumchlorid löst sich höchstens in 500 g Wasser?
Lösung zeigen
- Löslichkeit 36 g je 100 g Wasser.
- 500 g Wasser sind das 5-Fache.
- 36 g · 5 = 180 g
Ergebnis:180 g - ★24Die Löslichkeit von Kaliumchlorid beträgt bei 20 Grad Celsius 34 g je 100 g Wasser. Bestimme: Wie viel Masseprozent Salz hat die gesättigte Lösung?
Lösung zeigen
- Die Lösung wiegt 100 g + 34 g = 134 g.
- w = 34 g : 134 g.
- w = 25,4 %
Ergebnis:25,4 %
Vermischte Übungen
Alles durcheinander – wie in der Arbeit. Überleg bei jeder Aufgabe zuerst: Welches Ziel ist das?
Üben
- ●25Welches Teilchen wirkt in der Reaktion HNO₃ + H₂O → NO₃⁻ + H₃O⁺ als Säure?
Lösung zeigen
- Vergleiche vor und nach der Reaktion, wo ein Proton weggeht und wo es ankommt.
- Eine Säure gibt das Proton ab.
- Das ist HNO₃.
Ergebnis:Das Teilchen HNO₃ - ●26Welches Teilchen ist die korrespondierende Base zu HCl?
Lösung zeigen
- Die Base entsteht durch Abgabe eines Protons.
- Von HCl wird ein H⁺ abgezogen, die Ladung sinkt um eins.
- Das ist Cl⁻.
Ergebnis:Cl⁻ - ●27Welche Stoffe ergeben mit Wasser eine saure Lösung?
Lösung zeigen
- Saure Lösungen enthalten H₃O⁺-Ionen.
- Nichtmetalloxide bilden mit Wasser Säuren.
- Das gilt für CO₂, SO₂ und NO₂.
Ergebnis:Kohlenstoffdioxid, Schwefeldioxid und Stickstoffdioxid - ●28Eine Natronlauge hat c(OH⁻) = 0,1 mol/L. Welchen pH-Wert hat sie bei 25 Grad Celsius?
Lösung zeigen
- pOH = −lg 0,1 = 1.
- pH + pOH = 14.
- pH = 14 − 1 = 13
Ergebnis:pH-Wert 13 - ●29Welches Salz entsteht bei der Neutralisation von Kalilauge mit Schwefelsäure?
Lösung zeigen
- Die Base Kalilauge liefert das Metall Kalium.
- Die Säure Schwefelsäure liefert den Säurerest sulfat.
- Das Salz heißt Kaliumsulfat.
Ergebnis:Kaliumsulfat - ●30Warum ist ein Salzkristall hart und spröde?
Lösung zeigen
- Die starke Anziehung hält das Gitter hart.
- Bei einer Verschiebung liegen gleiche Ladungen nebeneinander.
- Sie stoßen sich ab, der Kristall bricht.
Ergebnis:Bei Verschiebung stoßen gleichnamige Ionen aufeinander und stoßen sich ab
Auf einen Blick
MerkenDas Wichtigste
- Säuren und Basen nach Brønsted
- Eine Säure gibt ein Proton ab, eine Base nimmt eines auf.
- Korrespondierende Paare
- Jede Säure bildet durch Protonenabgabe ihre korrespondierende Base: HA + H₂O ⇌ A⁻ + H₃O⁺.
- Oxide und Wasser
- Nichtmetalloxide bilden mit Wasser Säuren, Metalloxide Laugen.
- pH-Wert
- pH = −lg c(H₃O⁺). Eine Stufe bedeutet den Faktor zehn.
- Neutralisation und Salzbildung
- H₃O⁺ + OH⁻ → 2 H₂O. Die übrigen Ionen bleiben gelöst und bilden beim Eindampfen das Salz.
- Salze
- Salze sind Ionenverbindungen mit Gitter.
- Solvatation
- Wassermoleküle lösen Ionen aus dem Gitter und umgeben sie als Hydrathülle.
- Löslichkeit
- Löslichkeit ist die Masse, die sich in 100 g Wasser löst.
Kannst du das?
Je Ziel eine Aufgabe. Rechne sie ins Heft, dann kreuz ehrlich an. Keine Punkte, keine Note – der Test ist für dich.
ÜbenSelbsttest
Ich definiere Säuren und Basen nach Brønsted und unterscheide Säure und saure Lösung.
31Welches Teilchen wirkt in der Reaktion CO₃²⁻ + H₂O ⇌ HCO₃⁻ + OH⁻ als Säure?Lösung zeigen
Ergebnis:Das Teilchen H₂OIch erkenne korrespondierende Säure-Base-Paare und Ampholyte.
32Welches Teilchen ist die korrespondierende Säure zu HCO₃⁻?Lösung zeigen
Ergebnis:H₂CO₃Ich erkläre saure und basische Lösungen aus Nichtmetall- und Metalloxiden.
33Wie reagiert die wässrige Lösung von Phosphor(V)-oxid (P₄O₁₀) gegenüber Universalindikator?Lösung zeigen
Ergebnis:sauer, Färbung zu Rot hinIch berechne den pH-Wert aus der Oxonium-Ionenkonzentration und umgekehrt.
34Eine Lösung hat den pH-Wert 4. Bestimme: Wie groß ist c(H₃O⁺)?Lösung zeigen
Ergebnis:0,0001 mol/LIch beschreibe Neutralisation und Salzbildungsreaktionen auf Teilchenebene.
35Welches Salz entsteht bei der Neutralisation von Natronlauge mit Salpetersäure?Lösung zeigen
Ergebnis:NatriumnitratIch beschreibe Salze als Ionenverbindungen und leite ihre Formeln ab.
36Wie sind die Ionen in einem Natriumchlorid-Kristall angeordnet?Lösung zeigen
Ergebnis:Im Ionengitter ist jedes Ion von sechs entgegengesetzt geladenen Ionen umgebenIch erkläre Leitfähigkeit und Solvatation von Salzlösungen.
37Welche Ionen entstehen beim Lösen von Bariumchlorid (BaCl₂) in Wasser?Lösung zeigen
Ergebnis:Ba²⁺ und 2 Cl⁻Ich beschreibe die Löslichkeit von Salzen als exothermen und endothermen Vorgang.
38Die Löslichkeit von Kaliumnitrat beträgt bei 20 Grad Celsius 32 g je 100 g Wasser. Bestimme: Wie viel Masseprozent Salz hat die gesättigte Lösung?Lösung zeigen
Ergebnis:24,2 %
Bei „unsicher“ oder „noch nicht“: Lies den Abschnitt zum Ziel noch einmal und rechne seine drei Aufgaben.
Lösungen
- Das Teilchen CH₃COOH
- Das Teilchen H₂O
- Wasser nimmt ein Proton auf und wirkt als Base
- HCO₃⁻
- HNO₃
- HSO₄⁻
- sauer, Färbung zu Rot hin
- sauer, Färbung zu Rot hin
- Gelöstes Kohlenstoffdioxid aus der Luft bildet Kohlensäure
- pH-Wert 4
- pH-Wert 3
- 1,0 · 10⁻⁷ mol/L
- 25 mL
- Natriumsulfat
- Das Acetat-Ion ist eine schwache Base
- Im Ionengitter ist jedes Ion von sechs entgegengesetzt geladenen Ionen umgeben
- Na₃PO₄
- (NH₄)₂SO₄
- Je Formeleinheit entstehen drei Ionen statt zwei
- Ca²⁺ und 2 Cl⁻
- Mit den Wasserstoffatomen, der positiven Seite, zum Anion
- 18 g
- 180 g
- 25,4 %
- Das Teilchen HNO₃
- Cl⁻
- Kohlenstoffdioxid, Schwefeldioxid und Stickstoffdioxid
- pH-Wert 13
- Kaliumsulfat
- Bei Verschiebung stoßen gleichnamige Ionen aufeinander und stoßen sich ab
- Das Teilchen H₂O
- H₂CO₃
- sauer, Färbung zu Rot hin
- 0,0001 mol/L
- Natriumnitrat
- Im Ionengitter ist jedes Ion von sechs entgegengesetzt geladenen Ionen umgeben
- Ba²⁺ und 2 Cl⁻
- 24,2 %