Chemie · Klasse 11 · Kapitel
Säuren, Basen, Salze
- Entdecken Frage, Vorstellung, Bild
- Merken kommt ins Heft
- Beispiel vorgerechnet, Schritt für Schritt
- Üben selbst rechnen
- Achtung typischer Fehler
- Weiterdenken zum Knobeln und Vernetzen
○ mit Starthilfe, ● für alle, ★ zum Weiterdenken. Du wählst mindestens eine ★-Aufgabe. Du rechnest ins Heft.
1Ich definiere Säuren und Basen nach Brønsted und unterscheide Säure und saure Lösung.
MerkenSäuren und Basen nach Brønsted
Eine Säure gibt ein Proton ab, eine Base nimmt eines auf.
Salzsäure enthält H₃O⁺- und Cl⁻-Ionen. Wasser kann Base und Säure sein.
BeispielSäuren und Basen nach Brønsted
Schritt für Schritt
- NH₄⁺ hat ein Proton mehr als NH₃.
- NH₃ nimmt es auf.
- Ein Protonenakzeptor ist eine Base.
- NH₄⁺ hat ein Proton mehr als NH₃.
- NH₃ nimmt es auf.
- Ein Protonenakzeptor ist eine Base.
AchtungEine Base muss Hydroxid-Ionen enthalten
Ammoniak enthält kein OH⁻ und ist deshalb keine Base.
Ammoniak nimmt ein Proton auf. Das macht es nach Brønsted zur Base.
Prüfe, ob das Teilchen ein Proton aufnehmen kann. Schreibe die Reaktion mit Wasser auf.
ÜbenJetzt du
- ○1Welches Teilchen wirkt in der Reaktion HNO₃ + H₂O → NO₃⁻ + H₃O⁺ als Base?So fängst du an:Vergleiche vor und nach der Reaktion, wo ein Proton weggeht und wo es ankommt.
Lösung zeigen
- Vergleiche vor und nach der Reaktion, wo ein Proton weggeht und wo es ankommt.
- Eine Base nimmt das Proton auf.
- Das ist H₂O.
Ergebnis:Das Teilchen H₂O - ●2Welches Teilchen wirkt in der Reaktion HCO₃⁻ + H₃O⁺ → H₂CO₃ + H₂O als Säure?
Lösung zeigen
- Vergleiche vor und nach der Reaktion, wo ein Proton weggeht und wo es ankommt.
- Eine Säure gibt das Proton ab.
- Das ist H₃O⁺.
Ergebnis:Das Teilchen H₃O⁺ - ★3Welche Aussage über Wasser in der Reaktion HCl + H₂O → H₃O⁺ + Cl⁻ stimmt?
Lösung zeigen
- H₃O⁺ hat ein H⁺ mehr als H₂O.
- Das Wassermolekül hat es aufgenommen.
- Also wirkt es als Base.
Ergebnis:Wasser nimmt ein Proton auf und wirkt als Base
2Ich erkenne korrespondierende Säure-Base-Paare und Ampholyte.
MerkenKorrespondierende Paare
Jede Säure bildet durch Protonenabgabe ihre korrespondierende Base: HA + H₂O ⇌ A⁻ + H₃O⁺.
Teilchen, die beides können (H₂O, HCO₃⁻), heißen Ampholyte.
BeispielKorrespondierende Paare und Ampholyte
Schritt für Schritt
- Die Base entsteht durch Abgabe eines Protons.
- Von H₂CO₃ wird ein H⁺ abgezogen, die Ladung sinkt um eins.
- Das ist HCO₃⁻.
- Die Base entsteht durch Abgabe eines Protons.
- Von H₂CO₃ wird ein H⁺ abgezogen, die Ladung sinkt um eins.
- Das ist HCO₃⁻.
AchtungKorrespondierendes Paar falsch zugeordnet
Welches Teilchen ist die korrespondierende Base zu H₂CO₃ → Cl⁻
Welches Teilchen ist die korrespondierende Base zu H₂CO₃ → HCO₃⁻
Zeichne das Säureteilchen und markiere ein H⁺, das abgegeben wird. Prüfe, ob die Ladung um eins sinkt.
ÜbenJetzt du
- ○4Welches Teilchen ist die korrespondierende Säure zu SO₄²⁻?So fängst du an:Die Säure entsteht durch Aufnahme eines Protons.
Lösung zeigen
- Die Säure entsteht durch Aufnahme eines Protons.
- Zu SO₄²⁻ wird ein H⁺ addiert, die Ladung steigt um eins.
- Das ist HSO₄⁻.
Ergebnis:HSO₄⁻ - ●5Welches Teilchen ist die korrespondierende Säure zu NO₃⁻?
Lösung zeigen
- Die Säure entsteht durch Aufnahme eines Protons.
- Zu NO₃⁻ wird ein H⁺ addiert, die Ladung steigt um eins.
- Das ist HNO₃.
Ergebnis:HNO₃ - ★6Warum ist Wasser ein Ampholyt?
Lösung zeigen
- Mit HCl bildet H₂O das Ion H₃O⁺.
- Mit NH₃ bildet es OH⁻.
- Beides kann es: Ampholyt.
Ergebnis:Es kann je nach Partner ein Proton aufnehmen oder abgeben
3Ich erkläre saure und basische Lösungen aus Nichtmetall- und Metalloxiden.
MerkenOxide und Wasser
Nichtmetalloxide bilden mit Wasser Säuren, Metalloxide Laugen.
Indikatoren zeigen H₃O⁺ und OH⁻ an.
BeispielOxide und Wasser: saure und basische Lösungen
Schritt für Schritt
- Magnesium ist ein Metall.
- Metalloxide bilden mit Wasser OH⁻-Ionen.
- Das erklärt die alkalische Reaktion.
- Magnesium ist ein Metall.
- Metalloxide bilden mit Wasser OH⁻-Ionen.
- Das erklärt die alkalische Reaktion.
AchtungOxide bilden mit Wasser immer Säuren
Jedes Oxid bildet mit Wasser eine Säure.
Nichtmetalloxide ergeben Säuren, Metalloxide meist Laugen.
Prüfe, ob im Oxid ein Metall oder ein Nichtmetall steckt. Ordne danach Säure oder Lauge zu.
ÜbenJetzt du
- ○7Calciumoxid reagiert mit Wasser zu Calciumhydroxid. Welches Ion macht die Lösung alkalisch?So fängst du an:Calciumhydroxid gibt OH⁻-Ionen ab.
Lösung zeigen
- Calciumhydroxid gibt OH⁻-Ionen ab.
- Sie machen die Lösung alkalisch.
- Der Indikator färbt sich blau.
Ergebnis:das Hydroxid-Ion OH⁻ - ●8Wie reagiert die wässrige Lösung von Stickstoffdioxid (NO₂) gegenüber Universalindikator?
Lösung zeigen
- Stickstoffdioxid ist ein Nichtmetalloxid.
- Nichtmetalloxide bilden mit Wasser Säuren.
- Der Indikator zeigt eine saure Lösung.
Ergebnis:sauer, Färbung zu Rot hin - ★9Warum ist natürlicher Regen schwach sauer (pH etwa 5,6), obwohl er aus reinem Wasserdampf entsteht?
Lösung zeigen
- Die Luft enthält Kohlenstoffdioxid.
- Es löst sich im Regen.
- CO₂ + H₂O ⇌ H₂CO₃ macht den Regen schwach sauer.
Ergebnis:Gelöstes Kohlenstoffdioxid aus der Luft bildet Kohlensäure
4Ich berechne den pH-Wert aus der Oxonium-Ionenkonzentration und umgekehrt.
MerkenpH-Wert
pH = −lg c(H₃O⁺). Eine Stufe bedeutet den Faktor zehn.
In Laugen gilt pOH = −lg c(OH⁻) und pH + pOH = 14 bei 25 Grad Celsius.
BeispielpH-Wert und Oxonium-Ionenkonzentration
Schritt für Schritt
- Faktor 100 sind 2 Zehnerstufen.
- Jede Stufe erhöht den pH-Wert um 1.
- pH = 3 + 2 = 5
- Faktor 100 sind 2 Zehnerstufen.
- Jede Stufe erhöht den pH-Wert um 1.
- pH = 3 + 2 = 5
AchtungpH-Wert mit der Konzentration gleichgesetzt
Eine Salzsäure hat c(H₃O⁺) = 0,000001 mol/L. Welchen pH-Wert hat sie → pH-Wert 0,000001
Eine Salzsäure hat c(H₃O⁺) = 0,000001 mol/L. Welchen pH-Wert hat sie → pH-Wert 6
Schreibe die Konzentration als Zehnerpotenz. Der negative Exponent ist der pH-Wert.
ÜbenJetzt du
- ○10Salzsäure mit pH 1 wird im Verhältnis 1 : 100 mit Wasser verdünnt. Welchen pH-Wert hat die Lösung danach?So fängst du an:Faktor 100 sind 2 Zehnerstufen.
Lösung zeigen
- Faktor 100 sind 2 Zehnerstufen.
- Jede Stufe erhöht den pH-Wert um 1.
- pH = 1 + 2 = 3
Ergebnis:pH-Wert 3 - ●11Eine Salzsäure hat c(H₃O⁺) = 0,000001 mol/L. Welchen pH-Wert hat sie?
Lösung zeigen
- pH = −lg c(H₃O⁺).
- 0,000001 = 10⁻⁶.
- pH = 6
Ergebnis:pH-Wert 6 - ★12Reines Wasser hat bei 25 Grad Celsius c(H₃O⁺) = 1,0 · 10⁻⁷ mol/L. Wie groß ist dann c(OH⁻)?
Lösung zeigen
- In reinem Wasser entstehen H₃O⁺ und OH⁻ gleich oft.
- Also c(OH⁻) = c(H₃O⁺).
- c(OH⁻) = 1,0 · 10⁻⁷ mol/L
Ergebnis:1,0 · 10⁻⁷ mol/L
5Ich beschreibe Neutralisation und Salzbildungsreaktionen auf Teilchenebene.
MerkenNeutralisation und Salzbildung
H₃O⁺ + OH⁻ → 2 H₂O. Die übrigen Ionen bleiben gelöst und bilden beim Eindampfen das Salz.
Auch Metalle und Metalloxide bilden mit Säuren Salze.
BeispielNeutralisation und Salzbildungsreaktionen
Schritt für Schritt
- n(H₃O⁺) = 1 · 0,1 mol/L · 0,025 L.
- n(OH⁻) = 2 · 0,5 mol/L · V muss gleich sein.
- V = 2,5 mL
- n(H₃O⁺) = 1 · 0,1 mol/L · 0,025 L.
- n(OH⁻) = 2 · 0,5 mol/L · V muss gleich sein.
- V = 2,5 mL
AchtungTitration immer im Verhältnis eins zu eins
H₂SO₄ und NaOH reagieren 1 : 1, also n(H₂SO₄) = n(NaOH).
H₂SO₄ + 2 NaOH → Na₂SO₄ + 2 H₂O: n(H₂SO₄) = n(NaOH) : 2.
Schreibe die Neutralisationsgleichung vollständig auf. Lies das Stoffmengenverhältnis aus den Koeffizienten ab.
ÜbenJetzt du
- ○13Welches Salz entsteht bei der Neutralisation von Kalilauge mit Salzsäure?So fängst du an:Die Base Kalilauge liefert das Metall Kalium.
Lösung zeigen
- Die Base Kalilauge liefert das Metall Kalium.
- Die Säure Salzsäure liefert den Säurerest chlorid.
- Das Salz heißt Kaliumchlorid.
Ergebnis:Kaliumchlorid - ●14Welches Salz entsteht bei der Neutralisation von Natronlauge mit Salzsäure?
Lösung zeigen
- Die Base Natronlauge liefert das Metall Natrium.
- Die Säure Salzsäure liefert den Säurerest chlorid.
- Das Salz heißt Natriumchlorid.
Ergebnis:Natriumchlorid - ★15Die Neutralisation von Essigsäure mit Natronlauge ergibt eine Lösung mit pH über 7. Warum?
Lösung zeigen
- Acetat-Ionen nehmen Protonen von Wasser auf.
- Dabei entstehen OH⁻-Ionen.
- Die Lösung ist leicht alkalisch.
Ergebnis:Das Acetat-Ion ist eine schwache Base
6Ich beschreibe Salze als Ionenverbindungen und leite ihre Formeln ab.
MerkenSalze
Salze sind Ionenverbindungen mit Gitter.
Die Ladungen gleichen sich aus. Die Formel nennt das kleinste Verhältnis.
BeispielSalze als Ionenverbindungen
Schritt für Schritt
- Ladungen: K⁺ und S²⁻.
- Kleinste Zahl für Ladungssumme Null: 2 mal K, 1 mal S.
- Formel: K₂S.
- Ladungen: K⁺ und S²⁻.
- Kleinste Zahl für Ladungssumme Null: 2 mal K, 1 mal S.
- Formel: K₂S.
AchtungLadungen im Salz nicht ausgeglichen
Welche Formel hat Kaliumsulfid (K⁺, S²⁻) → KS
Welche Formel hat Kaliumsulfid (K⁺, S²⁻) → K₂S
Zähl die Ladungen: Plus und Minus müssen zusammen null ergeben. Nimm so viele Ionen, bis es aufgeht.
ÜbenJetzt du
- ○16Welche Formel hat Kaliumsulfat (K⁺, SO₄²⁻)?So fängst du an:Ladungen: K⁺ und SO₄²⁻.
Lösung zeigen
- Ladungen: K⁺ und SO₄²⁻.
- Kleinste Zahl für Ladungssumme Null: 2 mal K, 1 mal SO₄.
- Formel: K₂SO₄.
Ergebnis:K₂SO₄ - ●17Welche Formel hat Natriumsulfid (Na⁺, S²⁻)?
Lösung zeigen
- Ladungen: Na⁺ und S²⁻.
- Kleinste Zahl für Ladungssumme Null: 2 mal Na, 1 mal S.
- Formel: Na₂S.
Ergebnis:Na₂S - ★18Welche Formel hat Ammoniumcarbonat (NH₄⁺, CO₃²⁻)?
Lösung zeigen
- Ladungen: NH₄⁺ und CO₃²⁻.
- Kleinste Zahl für Ladungssumme Null: 2 mal NH₄, 1 mal CO₃.
- Formel: (NH₄)₂CO₃.
Ergebnis:(NH₄)₂CO₃
7Ich erkläre Leitfähigkeit und Solvatation von Salzlösungen.
MerkenSolvatation
Wassermoleküle lösen Ionen aus dem Gitter und umgeben sie als Hydrathülle.
Die beweglichen Ionen leiten den Strom.
BeispielSolvatation und Leitfähigkeit von Salzlösungen
Schritt für Schritt
- Natriumphosphat besteht aus Ionen im Gitter.
- Wassermoleküle lösen die Ionen heraus.
- Es entstehen 3 Na⁺ und PO₄³⁻.
- Natriumphosphat besteht aus Ionen im Gitter.
- Wassermoleküle lösen die Ionen heraus.
- Es entstehen 3 Na⁺ und PO₄³⁻.
AchtungSalz aus Molekülen
Kochsalz besteht aus NaCl-Molekülen, je ein Na und ein Cl.
Kochsalz ist ein Ionengitter. NaCl gibt nur das Verhältnis an: 1 : 1.
Zähl im Gitterbild die Nachbarn eines Natrium-Ions. Wie viele Chlorid-Ionen sind es?
ÜbenJetzt du
- ○19Eine Lösung von Calciumchlorid CaCl₂ leitet den Strom besser als eine gleich konzentrierte Lösung von Natriumchlorid. Welche Erklärung passt?So fängst du an:CaCl₂ gibt Ca²⁺ und zwei Cl⁻ ab.
Lösung zeigen
- CaCl₂ gibt Ca²⁺ und zwei Cl⁻ ab.
- Das sind drei Ionen je Formeleinheit.
- Mehr Ladungsträger leiten besser.
Ergebnis:Je Formeleinheit entstehen drei Ionen statt zwei - ●20Welche Wechselwirkung hält ein Natrium-Ion in der Hydrathülle?
Lösung zeigen
- Das Na⁺-Ion ist positiv.
- Das Sauerstoffende des Wassers ist negativ polarisiert.
- Beide ziehen sich an: Ionen-Dipol-Wechselwirkung.
Ergebnis:Die Anziehung zwischen dem Ion und dem Dipol des Wassermoleküls - ★21Mit welcher Seite richten sich Wassermoleküle zu einem Chlorid-Ion aus?
Lösung zeigen
- Cl⁻ ist negativ.
- Es zieht die positive Seite des Wassers an.
- Das sind die Wasserstoffatome.
Ergebnis:Mit den Wasserstoffatomen, der positiven Seite, zum Anion
8Ich beschreibe die Löslichkeit von Salzen als exothermen und endothermen Vorgang.
MerkenLöslichkeit
Löslichkeit ist die Masse, die sich in 100 g Wasser löst.
Überwiegt die Hydratationsenergie, ist Lösen exotherm.
BeispielLöslichkeit und Energie beim Lösen
Schritt für Schritt
- Die Lösung wiegt 100 g + 36 g = 136 g.
- w = 36 g : 136 g.
- w = 26,5 %
- Die Lösung wiegt 100 g + 36 g = 136 g.
- w = 36 g : 136 g.
- w = 26,5 %
AchtungLöslichkeit je 100 g Wasser mit Masseprozent verwechselt
36 g Salz auf 100 g Wasser sind eine 36-prozentige Lösung.
Die Lösung wiegt 136 g, der Salzanteil ist 36 g : 136 g = 26,5 Prozent.
Addiere Masse des Salzes und des Wassers zur Masse der Lösung. Teile die Salzmasse durch diese Summe.
ÜbenJetzt du
- ○22Die Löslichkeit von Ammoniumchlorid beträgt bei 20 Grad Celsius 37 g je 100 g Wasser. Bestimme: Wie viel Masseprozent Salz hat die gesättigte Lösung?So fängst du an:Die Lösung wiegt 100 g + 37 g = 137 g.
Lösung zeigen
- Die Lösung wiegt 100 g + 37 g = 137 g.
- w = 37 g : 137 g.
- w = 27,0 %
Ergebnis:27,0 % - ●23Die Löslichkeit von Natriumnitrat beträgt bei 20 Grad Celsius 88 g je 100 g Wasser. Bestimme: Wie viel Masseprozent Salz hat die gesättigte Lösung?
Lösung zeigen
- Die Lösung wiegt 100 g + 88 g = 188 g.
- w = 88 g : 188 g.
- w = 46,8 %
Ergebnis:46,8 % - ★24Bestimme: Wie viel Natriumchlorid löst sich bei 20 Grad Celsius höchstens in 250 g Wasser (Löslichkeit 36 g je 100 g Wasser)?
Lösung zeigen
- Löslichkeit 36 g je 100 g Wasser.
- 250 g sind das 2,5-fache.
- 36 g · 2,5 = 90 g
Ergebnis:90 g
Vermischte Übungen
Alles durcheinander – wie in der Arbeit. Überleg bei jeder Aufgabe zuerst: Welches Ziel ist das?
Üben
- ●25Welches Teilchen wirkt in der Reaktion HCl + H₂O → Cl⁻ + H₃O⁺ als Base?
Lösung zeigen
- Vergleiche vor und nach der Reaktion, wo ein Proton weggeht und wo es ankommt.
- Eine Base nimmt das Proton auf.
- Das ist H₂O.
Ergebnis:Das Teilchen H₂O - ●26Welches Teilchen ist die korrespondierende Base zu H₂SO₄?
Lösung zeigen
- Die Base entsteht durch Abgabe eines Protons.
- Von H₂SO₄ wird ein H⁺ abgezogen, die Ladung sinkt um eins.
- Das ist HSO₄⁻.
Ergebnis:HSO₄⁻ - ●27Wie reagiert die wässrige Lösung von Schwefeltrioxid (SO₃) gegenüber Universalindikator?
Lösung zeigen
- Schwefeltrioxid ist ein Nichtmetalloxid.
- Nichtmetalloxide bilden mit Wasser Säuren.
- Der Indikator zeigt eine saure Lösung.
Ergebnis:sauer, Färbung zu Rot hin - ●28Eine Lösung hat den pH-Wert 4. Bestimme: Wie groß ist c(H₃O⁺)?
Lösung zeigen
- c = 10 hoch minus pH.
- c = 10⁻⁴ mol/L.
- c = 0,0001 mol/L
Ergebnis:0,0001 mol/L - ●29Welches Salz entsteht bei der Neutralisation von Kalilauge mit Schwefelsäure?
Lösung zeigen
- Die Base Kalilauge liefert das Metall Kalium.
- Die Säure Schwefelsäure liefert den Säurerest sulfat.
- Das Salz heißt Kaliumsulfat.
Ergebnis:Kaliumsulfat - ●30Welche Formel hat Magnesiumchlorid (Mg²⁺, Cl⁻)?
Lösung zeigen
- Ladungen: Mg²⁺ und Cl⁻.
- Kleinste Zahl für Ladungssumme Null: 1 mal Mg, 2 mal Cl.
- Formel: MgCl₂.
Ergebnis:MgCl₂
Auf einen Blick
MerkenDas Wichtigste
- Säuren und Basen nach Brønsted
- Eine Säure gibt ein Proton ab, eine Base nimmt eines auf.
- Korrespondierende Paare
- Jede Säure bildet durch Protonenabgabe ihre korrespondierende Base: HA + H₂O ⇌ A⁻ + H₃O⁺.
- Oxide und Wasser
- Nichtmetalloxide bilden mit Wasser Säuren, Metalloxide Laugen.
- pH-Wert
- pH = −lg c(H₃O⁺). Eine Stufe bedeutet den Faktor zehn.
- Neutralisation und Salzbildung
- H₃O⁺ + OH⁻ → 2 H₂O. Die übrigen Ionen bleiben gelöst und bilden beim Eindampfen das Salz.
- Salze
- Salze sind Ionenverbindungen mit Gitter.
- Solvatation
- Wassermoleküle lösen Ionen aus dem Gitter und umgeben sie als Hydrathülle.
- Löslichkeit
- Löslichkeit ist die Masse, die sich in 100 g Wasser löst.
Kannst du das?
Je Ziel eine Aufgabe. Rechne sie ins Heft, dann kreuz ehrlich an. Keine Punkte, keine Note – der Test ist für dich.
ÜbenSelbsttest
Ich definiere Säuren und Basen nach Brønsted und unterscheide Säure und saure Lösung.
31Welches Teilchen wirkt in der Reaktion HSO₄⁻ + H₂O ⇌ SO₄²⁻ + H₃O⁺ als Säure?Lösung zeigen
Ergebnis:Das Teilchen HSO₄⁻Ich erkenne korrespondierende Säure-Base-Paare und Ampholyte.
32Welches Teilchen ist die korrespondierende Säure zu CN⁻?Lösung zeigen
Ergebnis:HCNIch erkläre saure und basische Lösungen aus Nichtmetall- und Metalloxiden.
33Wie reagiert die wässrige Lösung von Phosphor(V)-oxid (P₄O₁₀) gegenüber Universalindikator?Lösung zeigen
Ergebnis:sauer, Färbung zu Rot hinIch berechne den pH-Wert aus der Oxonium-Ionenkonzentration und umgekehrt.
34Eine Natronlauge hat c(OH⁻) = 0,01 mol/L. Welchen pH-Wert hat sie bei 25 Grad Celsius?Lösung zeigen
Ergebnis:pH-Wert 12Ich beschreibe Neutralisation und Salzbildungsreaktionen auf Teilchenebene.
35Welches Salz entsteht bei der Neutralisation von Kalilauge mit Salzsäure?Lösung zeigen
Ergebnis:KaliumchloridIch beschreibe Salze als Ionenverbindungen und leite ihre Formeln ab.
36Welche Formel hat Kaliumoxid (K⁺, O²⁻)?Lösung zeigen
Ergebnis:K₂OIch erkläre Leitfähigkeit und Solvatation von Salzlösungen.
37Welche Ionen entstehen beim Lösen von Kaliumphosphat (K₃PO₄) in Wasser?Lösung zeigen
Ergebnis:3 K⁺ und PO₄³⁻Ich beschreibe die Löslichkeit von Salzen als exothermen und endothermen Vorgang.
38Natriumhydrogencarbonat (Natron) kühlt Wasser beim Lösen leicht ab. Wie ist das einzuordnen?Lösung zeigen
Ergebnis:Endothermer Lösevorgang, die Umgebung gibt Energie ab
Bei „unsicher“ oder „noch nicht“: Lies den Abschnitt zum Ziel noch einmal und rechne seine drei Aufgaben.
Lösungen
- Das Teilchen H₂O
- Das Teilchen H₃O⁺
- Wasser nimmt ein Proton auf und wirkt als Base
- HSO₄⁻
- HNO₃
- Es kann je nach Partner ein Proton aufnehmen oder abgeben
- das Hydroxid-Ion OH⁻
- sauer, Färbung zu Rot hin
- Gelöstes Kohlenstoffdioxid aus der Luft bildet Kohlensäure
- pH-Wert 3
- pH-Wert 6
- 1,0 · 10⁻⁷ mol/L
- Kaliumchlorid
- Natriumchlorid
- Das Acetat-Ion ist eine schwache Base
- K₂SO₄
- Na₂S
- (NH₄)₂CO₃
- Je Formeleinheit entstehen drei Ionen statt zwei
- Die Anziehung zwischen dem Ion und dem Dipol des Wassermoleküls
- Mit den Wasserstoffatomen, der positiven Seite, zum Anion
- 27,0 %
- 46,8 %
- 90 g
- Das Teilchen H₂O
- HSO₄⁻
- sauer, Färbung zu Rot hin
- 0,0001 mol/L
- Kaliumsulfat
- MgCl₂
- Das Teilchen HSO₄⁻
- HCN
- sauer, Färbung zu Rot hin
- pH-Wert 12
- Kaliumchlorid
- K₂O
- 3 K⁺ und PO₄³⁻
- Endothermer Lösevorgang, die Umgebung gibt Energie ab