Chemie · Klasse 11 · Kapitel
Säuren, Basen, Salze
- Entdecken Frage, Vorstellung, Bild
- Merken kommt ins Heft
- Beispiel vorgerechnet, Schritt für Schritt
- Üben selbst rechnen
- Achtung typischer Fehler
- Weiterdenken zum Knobeln und Vernetzen
○ mit Starthilfe, ● für alle, ★ zum Weiterdenken. Du wählst mindestens eine ★-Aufgabe. Du rechnest ins Heft.
1Ich definiere Säuren und Basen nach Brønsted und unterscheide Säure und saure Lösung.
MerkenSäuren und Basen nach Brønsted
Eine Säure gibt ein Proton ab, eine Base nimmt eines auf.
Salzsäure enthält H₃O⁺- und Cl⁻-Ionen. Wasser kann Base und Säure sein.
BeispielSäuren und Basen nach Brønsted
Schritt für Schritt
- Vergleiche vor und nach der Reaktion, wo ein Proton weggeht und wo es ankommt.
- Eine Säure gibt das Proton ab.
- Das ist H₂SO₄.
- Vergleiche vor und nach der Reaktion, wo ein Proton weggeht und wo es ankommt.
- Eine Säure gibt das Proton ab.
- Das ist H₂SO₄.
AchtungProtonenübertragung in die falsche Richtung gedacht
Welches Teilchen wirkt in der Reaktion HF + H₂O ⇌ F⁻ + H₃O⁺ als Säure → Das Teilchen H₂O
Welches Teilchen wirkt in der Reaktion HF + H₂O ⇌ F⁻ + H₃O⁺ als Säure → Das Teilchen HF
Vergleiche jedes Teilchen vor und nach der Reaktion. Zähle, ob ein H⁺ dazukam oder wegging.
ÜbenJetzt du
- ○1Welches Teilchen wirkt in der Reaktion CH₃COOH + H₂O ⇌ CH₃COO⁻ + H₃O⁺ als Base?So fängst du an:Vergleiche vor und nach der Reaktion, wo ein Proton weggeht und wo es ankommt.
Lösung zeigen
- Vergleiche vor und nach der Reaktion, wo ein Proton weggeht und wo es ankommt.
- Eine Base nimmt das Proton auf.
- Das ist H₂O.
Ergebnis:Das Teilchen H₂O - ●2Welches Teilchen wirkt in der Reaktion HSO₄⁻ + H₂O ⇌ SO₄²⁻ + H₃O⁺ als Säure?
Lösung zeigen
- Vergleiche vor und nach der Reaktion, wo ein Proton weggeht und wo es ankommt.
- Eine Säure gibt das Proton ab.
- Das ist HSO₄⁻.
Ergebnis:Das Teilchen HSO₄⁻ - ★3Welches Teilchen wirkt in der Reaktion HF + H₂O ⇌ F⁻ + H₃O⁺ als Säure?
Lösung zeigen
- Vergleiche vor und nach der Reaktion, wo ein Proton weggeht und wo es ankommt.
- Eine Säure gibt das Proton ab.
- Das ist HF.
Ergebnis:Das Teilchen HF
2Ich erkenne korrespondierende Säure-Base-Paare und Ampholyte.
MerkenKorrespondierende Paare
Jede Säure bildet durch Protonenabgabe ihre korrespondierende Base: HA + H₂O ⇌ A⁻ + H₃O⁺.
Teilchen, die beides können (H₂O, HCO₃⁻), heißen Ampholyte.
BeispielKorrespondierende Paare und Ampholyte
Schritt für Schritt
- Die Säure entsteht durch Aufnahme eines Protons.
- Zu NH₃ wird ein H⁺ addiert, die Ladung steigt um eins.
- Das ist NH₄⁺.
- Die Säure entsteht durch Aufnahme eines Protons.
- Zu NH₃ wird ein H⁺ addiert, die Ladung steigt um eins.
- Das ist NH₄⁺.
AchtungKorrespondierendes Paar falsch zugeordnet
Welches Teilchen ist die korrespondierende Säure zu NH₃ → HNO₃
Welches Teilchen ist die korrespondierende Säure zu NH₃ → NH₄⁺
Zeichne das Säureteilchen und markiere ein H⁺, das abgegeben wird. Prüfe, ob die Ladung um eins sinkt.
ÜbenJetzt du
- ○4Welches Teilchen ist die korrespondierende Base zu H₂CO₃?So fängst du an:Die Base entsteht durch Abgabe eines Protons.
Lösung zeigen
- Die Base entsteht durch Abgabe eines Protons.
- Von H₂CO₃ wird ein H⁺ abgezogen, die Ladung sinkt um eins.
- Das ist HCO₃⁻.
Ergebnis:HCO₃⁻ - ●5Welches Teilchen ist die korrespondierende Säure zu HSO₄⁻?
Lösung zeigen
- Die Säure entsteht durch Aufnahme eines Protons.
- Zu HSO₄⁻ wird ein H⁺ addiert, die Ladung steigt um eins.
- Das ist H₂SO₄.
Ergebnis:H₂SO₄ - ★6Warum ist Wasser ein Ampholyt?
Lösung zeigen
- Mit HCl bildet H₂O das Ion H₃O⁺.
- Mit NH₃ bildet es OH⁻.
- Beides kann es: Ampholyt.
Ergebnis:Es kann je nach Partner ein Proton aufnehmen oder abgeben
3Ich erkläre saure und basische Lösungen aus Nichtmetall- und Metalloxiden.
MerkenOxide und Wasser
Nichtmetalloxide bilden mit Wasser Säuren, Metalloxide Laugen.
Indikatoren zeigen H₃O⁺ und OH⁻ an.
BeispielOxide und Wasser: saure und basische Lösungen
Schritt für Schritt
- Distickstoffpentoxid ist ein Nichtmetalloxid.
- Nichtmetalloxide bilden mit Wasser Säuren.
- Der Indikator zeigt eine saure Lösung.
- Distickstoffpentoxid ist ein Nichtmetalloxid.
- Nichtmetalloxide bilden mit Wasser Säuren.
- Der Indikator zeigt eine saure Lösung.
AchtungMetall und Nichtmetall verwechselt
Kohlenstoffdioxid ist ein Metalloxid.
Kohlenstoff ist ein Nichtmetall, also ist CO₂ ein Nichtmetalloxid.
Such das Element vor „oxid“ im Periodensystem. Steht es links, ist es ein Metall.
ÜbenJetzt du
- ○7Welche Gleichung beschreibt die Bildung von Kohlensäure aus Kohlenstoffdioxid und Wasser?So fängst du an:Die Atomzahlen müssen links und rechts gleich sein.
Lösung zeigen
- Die Atomzahlen müssen links und rechts gleich sein.
- C: 1, H: 2, O: 3 auf beiden Seiten.
- Das ist H₂CO₃.
Ergebnis:CO₂ + H₂O ⇌ H₂CO₃ - ●8Calciumoxid reagiert mit Wasser zu Calciumhydroxid. Welches Ion macht die Lösung alkalisch?
Lösung zeigen
- Calciumhydroxid gibt OH⁻-Ionen ab.
- Sie machen die Lösung alkalisch.
- Der Indikator färbt sich blau.
Ergebnis:das Hydroxid-Ion OH⁻ - ★9Warum ist natürlicher Regen schwach sauer (pH etwa 5,6), obwohl er aus reinem Wasserdampf entsteht?
Lösung zeigen
- Die Luft enthält Kohlenstoffdioxid.
- Es löst sich im Regen.
- CO₂ + H₂O ⇌ H₂CO₃ macht den Regen schwach sauer.
Ergebnis:Gelöstes Kohlenstoffdioxid aus der Luft bildet Kohlensäure
4Ich berechne den pH-Wert aus der Oxonium-Ionenkonzentration und umgekehrt.
MerkenpH-Wert
pH = −lg c(H₃O⁺). Eine Stufe bedeutet den Faktor zehn.
In Laugen gilt pOH = −lg c(OH⁻) und pH + pOH = 14 bei 25 Grad Celsius.
BeispielpH-Wert und Oxonium-Ionenkonzentration
Schritt für Schritt
- c(H₃O⁺) = 10 hoch minus pH.
- c = 10⁻² mol/L.
- c = 0,01 mol/L
- c(H₃O⁺) = 10 hoch minus pH.
- c = 10⁻² mol/L.
- c = 0,01 mol/L
AchtungpH-Wert mit der Konzentration gleichgesetzt
Eine Lösung hat den pH-Wert 2. Bestimme: Wie groß ist c(H₃O⁺) → 2 mol/L
Eine Lösung hat den pH-Wert 2. Bestimme: Wie groß ist c(H₃O⁺) → 0,01 mol/L
Schreibe die Konzentration als Zehnerpotenz. Der negative Exponent ist der pH-Wert.
ÜbenJetzt du
- ○10Eine Salzsäure hat c(H₃O⁺) = 0,1 mol/L. Welchen pH-Wert hat sie?So fängst du an:pH = −lg c(H₃O⁺).
Lösung zeigen
- pH = −lg c(H₃O⁺).
- 0,1 = 10⁻¹.
- pH = 1
Ergebnis:pH-Wert 1 - ●11Eine Natronlauge hat c(OH⁻) = 0,0001 mol/L. Welchen pH-Wert hat sie bei 25 Grad Celsius?
Lösung zeigen
- pOH = −lg 0,0001 = 4.
- pH + pOH = 14.
- pH = 14 − 4 = 10
Ergebnis:pH-Wert 10 - ★12Reines Wasser hat bei 25 Grad Celsius c(H₃O⁺) = 1,0 · 10⁻⁷ mol/L. Wie groß ist dann c(OH⁻)?
Lösung zeigen
- In reinem Wasser entstehen H₃O⁺ und OH⁻ gleich oft.
- Also c(OH⁻) = c(H₃O⁺).
- c(OH⁻) = 1,0 · 10⁻⁷ mol/L
Ergebnis:1,0 · 10⁻⁷ mol/L
5Ich beschreibe Neutralisation und Salzbildungsreaktionen auf Teilchenebene.
MerkenNeutralisation und Salzbildung
H₃O⁺ + OH⁻ → 2 H₂O. Die übrigen Ionen bleiben gelöst und bilden beim Eindampfen das Salz.
Auch Metalle und Metalloxide bilden mit Säuren Salze.
BeispielNeutralisation und Salzbildungsreaktionen
Schritt für Schritt
- n(H₃O⁺) = 2 · 0,1 mol/L · 0,01 L.
- n(OH⁻) = 1 · 0,5 mol/L · V muss gleich sein.
- V = 4 mL
- n(H₃O⁺) = 2 · 0,1 mol/L · 0,01 L.
- n(OH⁻) = 1 · 0,5 mol/L · V muss gleich sein.
- V = 4 mL
AchtungTitration immer im Verhältnis eins zu eins
H₂SO₄ und NaOH reagieren 1 : 1, also n(H₂SO₄) = n(NaOH).
H₂SO₄ + 2 NaOH → Na₂SO₄ + 2 H₂O: n(H₂SO₄) = n(NaOH) : 2.
Schreibe die Neutralisationsgleichung vollständig auf. Lies das Stoffmengenverhältnis aus den Koeffizienten ab.
ÜbenJetzt du
- ○1340 mL Salpetersäure (c = 0,2 mol/L) werden mit Calciumhydroxid-Lösung (c = 0,1 mol/L) neutralisiert (Calcium- und Magnesiumhydroxid liefern je Formeleinheit zwei Hydroxid-Ionen). Bestimme: Welches Volumen Calciumhydroxid-Lösung wird gebraucht?So fängst du an:n(H₃O⁺) = 1 · 0,2 mol/L · 0,04 L.
Lösung zeigen
- n(H₃O⁺) = 1 · 0,2 mol/L · 0,04 L.
- n(OH⁻) = 2 · 0,1 mol/L · V muss gleich sein.
- V = 40 mL
Ergebnis:40 mL - ●14Welche Ionen reagieren bei der Neutralisation von Salzsäure mit Natronlauge zu Wasser?
Lösung zeigen
- Alle Ionen werden aufgeschrieben.
- Na⁺ und Cl⁻ stehen links und rechts gleich.
- Es reagieren H₃O⁺ und OH⁻ zu Wasser.
Ergebnis:Oxonium-Ionen und Hydroxid-Ionen - ★15Die Neutralisation von Essigsäure mit Natronlauge ergibt eine Lösung mit pH über 7. Warum?
Lösung zeigen
- Acetat-Ionen nehmen Protonen von Wasser auf.
- Dabei entstehen OH⁻-Ionen.
- Die Lösung ist leicht alkalisch.
Ergebnis:Das Acetat-Ion ist eine schwache Base
6Ich beschreibe Salze als Ionenverbindungen und leite ihre Formeln ab.
MerkenSalze
Salze sind Ionenverbindungen mit Gitter.
Die Ladungen gleichen sich aus. Die Formel nennt das kleinste Verhältnis.
BeispielSalze als Ionenverbindungen
Schritt für Schritt
- Ladungen: Ca²⁺ und PO₄³⁻.
- Kleinste Zahl für Ladungssumme Null: 3 mal Ca, 2 mal PO₄.
- Formel: Ca₃(PO₄)₂.
- Ladungen: Ca²⁺ und PO₄³⁻.
- Kleinste Zahl für Ladungssumme Null: 3 mal Ca, 2 mal PO₄.
- Formel: Ca₃(PO₄)₂.
AchtungLadungen im Salz nicht ausgeglichen
Welche Formel hat Calciumphosphat (Ca²⁺, PO₄³⁻) → CaPO₄
Welche Formel hat Calciumphosphat (Ca²⁺, PO₄³⁻) → Ca₃(PO₄)₂
Zähl die Ladungen: Plus und Minus müssen zusammen null ergeben. Nimm so viele Ionen, bis es aufgeht.
ÜbenJetzt du
- ○16Welche Formel hat Ammoniumphosphat (NH₄⁺, PO₄³⁻)?So fängst du an:Ladungen: NH₄⁺ und PO₄³⁻.
Lösung zeigen
- Ladungen: NH₄⁺ und PO₄³⁻.
- Kleinste Zahl für Ladungssumme Null: 3 mal NH₄, 1 mal PO₄.
- Formel: (NH₄)₃PO₄.
Ergebnis:(NH₄)₃PO₄ - ●17Welche Formel hat Aluminiumoxid (Al³⁺, O²⁻)?
Lösung zeigen
- Gesamtladung Null.
- 2 · (+3) + 3 · (−2) = 0.
- Also Al₂O₃.
Ergebnis:Al₂O₃ - ★18Welche Formel hat Kaliumsulfid (K⁺, S²⁻)?
Lösung zeigen
- Ladungen: K⁺ und S²⁻.
- Kleinste Zahl für Ladungssumme Null: 2 mal K, 1 mal S.
- Formel: K₂S.
Ergebnis:K₂S
7Ich erkläre Leitfähigkeit und Solvatation von Salzlösungen.
MerkenSolvatation
Wassermoleküle lösen Ionen aus dem Gitter und umgeben sie als Hydrathülle.
Die beweglichen Ionen leiten den Strom.
BeispielSolvatation und Leitfähigkeit von Salzlösungen
Schritt für Schritt
- Im Kristall sitzen die Ionen fest.
- In der Schmelze können sie wandern.
- Bewegliche Ladungsträger leiten den Strom.
- Im Kristall sitzen die Ionen fest.
- In der Schmelze können sie wandern.
- Bewegliche Ladungsträger leiten den Strom.
AchtungSalzlösungen leiten durch freie Elektronen
In der Salzlösung wandern Elektronen von Pol zu Pol.
Ionen wandern: Kationen zum Minuspol, Anionen zum Pluspol.
Zeichne Draht, Elektroden und Lösung. Markiere, wo Elektronen und wo Ionen den Strom tragen.
ÜbenJetzt du
- ○19Welche Ionen entstehen beim Lösen von Kaliumphosphat (K₃PO₄) in Wasser?So fängst du an:Kaliumphosphat besteht aus Ionen im Gitter.
Lösung zeigen
- Kaliumphosphat besteht aus Ionen im Gitter.
- Wassermoleküle lösen die Ionen heraus.
- Es entstehen 3 K⁺ und PO₄³⁻.
Ergebnis:3 K⁺ und PO₄³⁻ - ●20Welche Ionen entstehen beim Lösen von Kaliumcarbonat (K₂CO₃) in Wasser?
Lösung zeigen
- Kaliumcarbonat besteht aus Ionen im Gitter.
- Wassermoleküle lösen die Ionen heraus.
- Es entstehen 2 K⁺ und CO₃²⁻.
Ergebnis:2 K⁺ und CO₃²⁻ - ★21Welche Ionen entstehen beim Lösen von Aluminiumsulfat (Al₂(SO₄)₃) in Wasser?
Lösung zeigen
- Aluminiumsulfat besteht aus Ionen im Gitter.
- Wassermoleküle lösen die Ionen heraus.
- Es entstehen 2 Al³⁺ und 3 SO₄²⁻.
Ergebnis:2 Al³⁺ und 3 SO₄²⁻
8Ich beschreibe die Löslichkeit von Salzen als exothermen und endothermen Vorgang.
MerkenLöslichkeit
Löslichkeit ist die Masse, die sich in 100 g Wasser löst.
Überwiegt die Hydratationsenergie, ist Lösen exotherm.
BeispielLöslichkeit und Energie beim Lösen
Schritt für Schritt
- Die Lösung wiegt 100 g + 74 g = 174 g.
- w = 74 g : 174 g.
- w = 42,5 %
- Die Lösung wiegt 100 g + 74 g = 174 g.
- w = 74 g : 174 g.
- w = 42,5 %
AchtungLöslichkeit je 100 g Wasser mit Masseprozent verwechselt
36 g Salz auf 100 g Wasser sind eine 36-prozentige Lösung.
Die Lösung wiegt 136 g, der Salzanteil ist 36 g : 136 g = 26,5 Prozent.
Addiere Masse des Salzes und des Wassers zur Masse der Lösung. Teile die Salzmasse durch diese Summe.
ÜbenJetzt du
- ○22Wie verändert sich die Löslichkeit der meisten Feststoffe in Wasser bei Temperaturerhöhung, und was gilt für Gase?So fängst du an:Löslichkeitskurven von Feststoffen steigen meist.
Lösung zeigen
- Löslichkeitskurven von Feststoffen steigen meist.
- Die von Gasen fallen.
- Das zeigt der Vergleich von Zucker und Kohlenstoffdioxid.
Ergebnis:Feststoffe lösen sich meist besser, Gase schlechter - ●23Die Löslichkeit von Kaliumsulfat beträgt bei 20 Grad Celsius 11 g je 100 g Wasser. Bestimme: Wie viel Kaliumsulfat löst sich höchstens in 200 g Wasser?
Lösung zeigen
- Löslichkeit 11 g je 100 g Wasser.
- 200 g Wasser sind das 2-Fache.
- 11 g · 2 = 22 g
Ergebnis:22 g - ★24Bestimme: Wie viel Natriumchlorid löst sich bei 20 Grad Celsius höchstens in 250 g Wasser (Löslichkeit 36 g je 100 g Wasser)?
Lösung zeigen
- Löslichkeit 36 g je 100 g Wasser.
- 250 g sind das 2,5-fache.
- 36 g · 2,5 = 90 g
Ergebnis:90 g
Vermischte Übungen
Alles durcheinander – wie in der Arbeit. Überleg bei jeder Aufgabe zuerst: Welches Ziel ist das?
Üben
- ●25Welches Teilchen ist die korrespondierende Säure zu Cl⁻?
Lösung zeigen
- Die Säure entsteht durch Aufnahme eines Protons.
- Zu Cl⁻ wird ein H⁺ addiert, die Ladung steigt um eins.
- Das ist HCl.
Ergebnis:HCl - ●26Welche Stoffe ergeben mit Wasser eine saure Lösung?
Lösung zeigen
- Saure Lösungen enthalten H₃O⁺-Ionen.
- Nichtmetalloxide bilden mit Wasser Säuren.
- Das gilt für CO₂, SO₂ und NO₂.
Ergebnis:Kohlenstoffdioxid, Schwefeldioxid und Stickstoffdioxid - ●27Eine Natronlauge hat c(OH⁻) = 0,01 mol/L. Welchen pH-Wert hat sie bei 25 Grad Celsius?
Lösung zeigen
- pOH = −lg 0,01 = 2.
- pH + pOH = 14.
- pH = 14 − 2 = 12
Ergebnis:pH-Wert 12 - ●28Welches Salz entsteht bei der Neutralisation von Natronlauge mit Schwefelsäure?
Lösung zeigen
- Die Base Natronlauge liefert das Metall Natrium.
- Die Säure Schwefelsäure liefert den Säurerest sulfat.
- Das Salz heißt Natriumsulfat.
Ergebnis:Natriumsulfat - ●29Welche Formel hat Calciumchlorid (Ca²⁺, Cl⁻)?
Lösung zeigen
- Ladungen: Ca²⁺ und Cl⁻.
- Kleinste Zahl für Ladungssumme Null: 1 mal Ca, 2 mal Cl.
- Formel: CaCl₂.
Ergebnis:CaCl₂ - ●30Die Löslichkeit von Magnesiumsulfat beträgt bei 20 Grad Celsius 35 g je 100 g Wasser. Bestimme: Wie viel Masseprozent Salz hat die gesättigte Lösung?
Lösung zeigen
- Die Lösung wiegt 100 g + 35 g = 135 g.
- w = 35 g : 135 g.
- w = 25,9 %
Ergebnis:25,9 %
Auf einen Blick
MerkenDas Wichtigste
- Säuren und Basen nach Brønsted
- Eine Säure gibt ein Proton ab, eine Base nimmt eines auf.
- Korrespondierende Paare
- Jede Säure bildet durch Protonenabgabe ihre korrespondierende Base: HA + H₂O ⇌ A⁻ + H₃O⁺.
- Oxide und Wasser
- Nichtmetalloxide bilden mit Wasser Säuren, Metalloxide Laugen.
- pH-Wert
- pH = −lg c(H₃O⁺). Eine Stufe bedeutet den Faktor zehn.
- Neutralisation und Salzbildung
- H₃O⁺ + OH⁻ → 2 H₂O. Die übrigen Ionen bleiben gelöst und bilden beim Eindampfen das Salz.
- Salze
- Salze sind Ionenverbindungen mit Gitter.
- Solvatation
- Wassermoleküle lösen Ionen aus dem Gitter und umgeben sie als Hydrathülle.
- Löslichkeit
- Löslichkeit ist die Masse, die sich in 100 g Wasser löst.
Kannst du das?
Je Ziel eine Aufgabe. Rechne sie ins Heft, dann kreuz ehrlich an. Keine Punkte, keine Note – der Test ist für dich.
ÜbenSelbsttest
Ich definiere Säuren und Basen nach Brønsted und unterscheide Säure und saure Lösung.
31Welches Teilchen wirkt in der Reaktion HNO₃ + H₂O → NO₃⁻ + H₃O⁺ als Base?Lösung zeigen
Ergebnis:Das Teilchen H₂OIch erkenne korrespondierende Säure-Base-Paare und Ampholyte.
32Welches Teilchen ist die korrespondierende Säure zu CO₃²⁻?Lösung zeigen
Ergebnis:HCO₃⁻Ich erkläre saure und basische Lösungen aus Nichtmetall- und Metalloxiden.
33Wie reagiert die wässrige Lösung von Phosphor(V)-oxid (P₄O₁₀) gegenüber Universalindikator?Lösung zeigen
Ergebnis:sauer, Färbung zu Rot hinIch berechne den pH-Wert aus der Oxonium-Ionenkonzentration und umgekehrt.
34Salzsäure mit pH 3 wird im Verhältnis 1 : 100 mit Wasser verdünnt. Welchen pH-Wert hat die Lösung danach?Lösung zeigen
Ergebnis:pH-Wert 5Ich beschreibe Neutralisation und Salzbildungsreaktionen auf Teilchenebene.
35Welche Ionen reagieren bei der Neutralisation von Salzsäure mit Natronlauge zu Wasser?Lösung zeigen
Ergebnis:Oxonium-Ionen und Hydroxid-IonenIch beschreibe Salze als Ionenverbindungen und leite ihre Formeln ab.
36Welche Formel hat Ammoniumphosphat (NH₄⁺, PO₄³⁻)?Lösung zeigen
Ergebnis:(NH₄)₃PO₄Ich erkläre Leitfähigkeit und Solvatation von Salzlösungen.
37Welche Wechselwirkung hält ein Natrium-Ion in der Hydrathülle?Lösung zeigen
Ergebnis:Die Anziehung zwischen dem Ion und dem Dipol des WassermolekülsIch beschreibe die Löslichkeit von Salzen als exothermen und endothermen Vorgang.
38Die Löslichkeit von Natriumchlorid beträgt bei 20 Grad Celsius etwa 36 g in 100 g Wasser. Bestimme: Wie viel Masseprozent hat die gesättigte Lösung?Lösung zeigen
Ergebnis:26,5 %
Bei „unsicher“ oder „noch nicht“: Lies den Abschnitt zum Ziel noch einmal und rechne seine drei Aufgaben.
Lösungen
- Das Teilchen H₂O
- Das Teilchen HSO₄⁻
- Das Teilchen HF
- HCO₃⁻
- H₂SO₄
- Es kann je nach Partner ein Proton aufnehmen oder abgeben
- CO₂ + H₂O ⇌ H₂CO₃
- das Hydroxid-Ion OH⁻
- Gelöstes Kohlenstoffdioxid aus der Luft bildet Kohlensäure
- pH-Wert 1
- pH-Wert 10
- 1,0 · 10⁻⁷ mol/L
- 40 mL
- Oxonium-Ionen und Hydroxid-Ionen
- Das Acetat-Ion ist eine schwache Base
- (NH₄)₃PO₄
- Al₂O₃
- K₂S
- 3 K⁺ und PO₄³⁻
- 2 K⁺ und CO₃²⁻
- 2 Al³⁺ und 3 SO₄²⁻
- Feststoffe lösen sich meist besser, Gase schlechter
- 22 g
- 90 g
- HCl
- Kohlenstoffdioxid, Schwefeldioxid und Stickstoffdioxid
- pH-Wert 12
- Natriumsulfat
- CaCl₂
- 25,9 %
- Das Teilchen H₂O
- HCO₃⁻
- sauer, Färbung zu Rot hin
- pH-Wert 5
- Oxonium-Ionen und Hydroxid-Ionen
- (NH₄)₃PO₄
- Die Anziehung zwischen dem Ion und dem Dipol des Wassermoleküls
- 26,5 %