Chemie · Klasse 11 · Kapitel
Säuren, Basen, Salze
- Entdecken Frage, Vorstellung, Bild
- Merken kommt ins Heft
- Beispiel vorgerechnet, Schritt für Schritt
- Üben selbst rechnen
- Achtung typischer Fehler
- Weiterdenken zum Knobeln und Vernetzen
○ mit Starthilfe, ● für alle, ★ zum Weiterdenken. Du wählst mindestens eine ★-Aufgabe. Du rechnest ins Heft.
1Ich definiere Säuren und Basen nach Brønsted und unterscheide Säure und saure Lösung.
MerkenSäuren und Basen nach Brønsted
Eine Säure gibt ein Proton ab, eine Base nimmt eines auf.
Salzsäure enthält H₃O⁺- und Cl⁻-Ionen. Wasser kann Base und Säure sein.
BeispielSäuren und Basen nach Brønsted
Schritt für Schritt
- Vergleiche vor und nach der Reaktion, wo ein Proton weggeht und wo es ankommt.
- Eine Säure gibt das Proton ab.
- Das ist H₂O.
- Vergleiche vor und nach der Reaktion, wo ein Proton weggeht und wo es ankommt.
- Eine Säure gibt das Proton ab.
- Das ist H₂O.
AchtungProtonenübertragung in die falsche Richtung gedacht
NH₃ + H₂O: Ammoniak gibt ein Proton an Wasser ab.
Wasser gibt ein Proton an Ammoniak ab: NH₃ + H₂O ⇌ NH₄⁺ + OH⁻.
Vergleiche jedes Teilchen vor und nach der Reaktion. Zähle, ob ein H⁺ dazukam oder wegging.
ÜbenJetzt du
- ○1Welches Teilchen wirkt in der Reaktion HSO₄⁻ + H₂O ⇌ SO₄²⁻ + H₃O⁺ als Säure?So fängst du an:Vergleiche vor und nach der Reaktion, wo ein Proton weggeht und wo es ankommt.
Lösung zeigen
- Vergleiche vor und nach der Reaktion, wo ein Proton weggeht und wo es ankommt.
- Eine Säure gibt das Proton ab.
- Das ist HSO₄⁻.
Ergebnis:Das Teilchen HSO₄⁻ - ●2Welches Teilchen wirkt in der Reaktion NH₃ + H₂O ⇌ NH₄⁺ + OH⁻ als Base?
Lösung zeigen
- Vergleiche vor und nach der Reaktion, wo ein Proton weggeht und wo es ankommt.
- Eine Base nimmt das Proton auf.
- Das ist NH₃.
Ergebnis:Das Teilchen NH₃ - ★3Welche Aussage über Wasser in der Reaktion HCl + H₂O → H₃O⁺ + Cl⁻ stimmt?
Lösung zeigen
- H₃O⁺ hat ein H⁺ mehr als H₂O.
- Das Wassermolekül hat es aufgenommen.
- Also wirkt es als Base.
Ergebnis:Wasser nimmt ein Proton auf und wirkt als Base
2Ich erkenne korrespondierende Säure-Base-Paare und Ampholyte.
MerkenKorrespondierende Paare
Jede Säure bildet durch Protonenabgabe ihre korrespondierende Base: HA + H₂O ⇌ A⁻ + H₃O⁺.
Teilchen, die beides können (H₂O, HCO₃⁻), heißen Ampholyte.
BeispielKorrespondierende Paare und Ampholyte
Schritt für Schritt
- Die Base entsteht durch Abgabe eines Protons.
- Von H₂CO₃ wird ein H⁺ abgezogen, die Ladung sinkt um eins.
- Das ist HCO₃⁻.
- Die Base entsteht durch Abgabe eines Protons.
- Von H₂CO₃ wird ein H⁺ abgezogen, die Ladung sinkt um eins.
- Das ist HCO₃⁻.
AchtungKorrespondierendes Paar falsch zugeordnet
Welches Teilchen ist die korrespondierende Base zu H₂CO₃ → CO₃²⁻
Welches Teilchen ist die korrespondierende Base zu H₂CO₃ → HCO₃⁻
Zeichne das Säureteilchen und markiere ein H⁺, das abgegeben wird. Prüfe, ob die Ladung um eins sinkt.
ÜbenJetzt du
- ○4Welches Teilchen ist die korrespondierende Base zu H₂PO₄⁻?So fängst du an:Die Base entsteht durch Abgabe eines Protons.
Lösung zeigen
- Die Base entsteht durch Abgabe eines Protons.
- Aus H₂PO₄⁻ wird HPO₄ mit einer Ladung weniger.
- Die Base ist HPO₄²⁻.
Ergebnis:HPO₄²⁻ - ●5Welches Teilchen ist die korrespondierende Säure zu HSO₄⁻?
Lösung zeigen
- Die Säure entsteht durch Aufnahme eines Protons.
- Zu HSO₄⁻ wird ein H⁺ addiert, die Ladung steigt um eins.
- Das ist H₂SO₄.
Ergebnis:H₂SO₄ - ★6Welches Teilchen ist die korrespondierende Säure zu HCO₃⁻?
Lösung zeigen
- Die Säure entsteht durch Aufnahme eines Protons.
- Zu HCO₃⁻ wird ein H⁺ addiert, die Ladung steigt um eins.
- Das ist H₂CO₃.
Ergebnis:H₂CO₃
3Ich erkläre saure und basische Lösungen aus Nichtmetall- und Metalloxiden.
MerkenOxide und Wasser
Nichtmetalloxide bilden mit Wasser Säuren, Metalloxide Laugen.
Indikatoren zeigen H₃O⁺ und OH⁻ an.
BeispielOxide und Wasser: saure und basische Lösungen
Schritt für Schritt
- Distickstofftrioxid ist ein Nichtmetalloxid.
- Nichtmetalloxide bilden mit Wasser Säuren.
- Der Indikator zeigt eine saure Lösung.
- Distickstofftrioxid ist ein Nichtmetalloxid.
- Nichtmetalloxide bilden mit Wasser Säuren.
- Der Indikator zeigt eine saure Lösung.
AchtungMetall und Nichtmetall verwechselt
Kohlenstoffdioxid ist ein Metalloxid.
Kohlenstoff ist ein Nichtmetall, also ist CO₂ ein Nichtmetalloxid.
Such das Element vor „oxid“ im Periodensystem. Steht es links, ist es ein Metall.
ÜbenJetzt du
- ○7Wie reagiert die wässrige Lösung von Distickstoffpentoxid (N₂O₅) gegenüber Universalindikator?So fängst du an:Distickstoffpentoxid ist ein Nichtmetalloxid.
Lösung zeigen
- Distickstoffpentoxid ist ein Nichtmetalloxid.
- Nichtmetalloxide bilden mit Wasser Säuren.
- Der Indikator zeigt eine saure Lösung.
Ergebnis:sauer, Färbung zu Rot hin - ●8Wie reagiert die wässrige Lösung von Schwefeldioxid (SO₂) gegenüber Universalindikator?
Lösung zeigen
- Schwefeldioxid ist ein Nichtmetalloxid.
- Nichtmetalloxide bilden mit Wasser Säuren.
- Der Indikator zeigt eine saure Lösung.
Ergebnis:sauer, Färbung zu Rot hin - ★9Warum ist natürlicher Regen schwach sauer (pH etwa 5,6), obwohl er aus reinem Wasserdampf entsteht?
Lösung zeigen
- Die Luft enthält Kohlenstoffdioxid.
- Es löst sich im Regen.
- CO₂ + H₂O ⇌ H₂CO₃ macht den Regen schwach sauer.
Ergebnis:Gelöstes Kohlenstoffdioxid aus der Luft bildet Kohlensäure
4Ich berechne den pH-Wert aus der Oxonium-Ionenkonzentration und umgekehrt.
MerkenpH-Wert
pH = −lg c(H₃O⁺). Eine Stufe bedeutet den Faktor zehn.
In Laugen gilt pOH = −lg c(OH⁻) und pH + pOH = 14 bei 25 Grad Celsius.
BeispielpH-Wert und Oxonium-Ionenkonzentration
Schritt für Schritt
- pOH = −lg 0,1 = 1.
- pH + pOH = 14.
- pH = 14 − 1 = 13
- pOH = −lg 0,1 = 1.
- pH + pOH = 14.
- pH = 14 − 1 = 13
AchtungpH-Wert mit der Konzentration gleichgesetzt
Eine Salzsäure hat c(H₃O⁺) = 0,01 mol/L. Welchen pH-Wert hat sie → pH-Wert 0,01
Eine Salzsäure hat c(H₃O⁺) = 0,01 mol/L. Welchen pH-Wert hat sie → pH-Wert 2
Schreibe die Konzentration als Zehnerpotenz. Der negative Exponent ist der pH-Wert.
ÜbenJetzt du
- ○10Eine Natronlauge hat c(OH⁻) = 0,01 mol/L. Welchen pH-Wert hat sie bei 25 Grad Celsius?So fängst du an:pOH = −lg 0,01 = 2.
Lösung zeigen
- pOH = −lg 0,01 = 2.
- pH + pOH = 14.
- pH = 14 − 2 = 12
Ergebnis:pH-Wert 12 - ●11Eine Salzsäure hat c(H₃O⁺) = 0,01 mol/L. Welchen pH-Wert hat sie?
Lösung zeigen
- pH = −lg c(H₃O⁺).
- 0,01 = 10⁻².
- pH = 2
Ergebnis:pH-Wert 2 - ★12Reines Wasser hat bei 25 Grad Celsius c(H₃O⁺) = 1,0 · 10⁻⁷ mol/L. Wie groß ist dann c(OH⁻)?
Lösung zeigen
- In reinem Wasser entstehen H₃O⁺ und OH⁻ gleich oft.
- Also c(OH⁻) = c(H₃O⁺).
- c(OH⁻) = 1,0 · 10⁻⁷ mol/L
Ergebnis:1,0 · 10⁻⁷ mol/L
5Ich beschreibe Neutralisation und Salzbildungsreaktionen auf Teilchenebene.
MerkenNeutralisation und Salzbildung
H₃O⁺ + OH⁻ → 2 H₂O. Die übrigen Ionen bleiben gelöst und bilden beim Eindampfen das Salz.
Auch Metalle und Metalloxide bilden mit Säuren Salze.
BeispielNeutralisation und Salzbildungsreaktionen
Schritt für Schritt
- n(H₃O⁺) = 2 · 0,2 mol/L · 0,04 L.
- n(OH⁻) = 1 · 0,25 mol/L · V muss gleich sein.
- V = 64 mL
- n(H₃O⁺) = 2 · 0,2 mol/L · 0,04 L.
- n(OH⁻) = 1 · 0,25 mol/L · V muss gleich sein.
- V = 64 mL
AchtungTitration immer im Verhältnis eins zu eins
H₂SO₄ und NaOH reagieren 1 : 1, also n(H₂SO₄) = n(NaOH).
H₂SO₄ + 2 NaOH → Na₂SO₄ + 2 H₂O: n(H₂SO₄) = n(NaOH) : 2.
Schreibe die Neutralisationsgleichung vollständig auf. Lies das Stoffmengenverhältnis aus den Koeffizienten ab.
ÜbenJetzt du
- ○13Welches Salz entsteht bei der Neutralisation von Calciumhydroxid-Lösung mit Schwefelsäure?So fängst du an:Die Base Calciumhydroxid-Lösung liefert das Metall Calcium.
Lösung zeigen
- Die Base Calciumhydroxid-Lösung liefert das Metall Calcium.
- Die Säure Schwefelsäure liefert den Säurerest sulfat.
- Das Salz heißt Calciumsulfat.
Ergebnis:Calciumsulfat - ●14Welches Salz entsteht bei der Neutralisation von Calciumhydroxid-Lösung mit Salpetersäure?
Lösung zeigen
- Die Base Calciumhydroxid-Lösung liefert das Metall Calcium.
- Die Säure Salpetersäure liefert den Säurerest nitrat.
- Das Salz heißt Calciumnitrat.
Ergebnis:Calciumnitrat - ★15Die Neutralisation von Essigsäure mit Natronlauge ergibt eine Lösung mit pH über 7. Warum?
Lösung zeigen
- Acetat-Ionen nehmen Protonen von Wasser auf.
- Dabei entstehen OH⁻-Ionen.
- Die Lösung ist leicht alkalisch.
Ergebnis:Das Acetat-Ion ist eine schwache Base
6Ich beschreibe Salze als Ionenverbindungen und leite ihre Formeln ab.
MerkenSalze
Salze sind Ionenverbindungen mit Gitter.
Die Ladungen gleichen sich aus. Die Formel nennt das kleinste Verhältnis.
BeispielSalze als Ionenverbindungen
Schritt für Schritt
- Ladungen: NH₄⁺ und PO₄³⁻.
- Kleinste Zahl für Ladungssumme Null: 3 mal NH₄, 1 mal PO₄.
- Formel: (NH₄)₃PO₄.
- Ladungen: NH₄⁺ und PO₄³⁻.
- Kleinste Zahl für Ladungssumme Null: 3 mal NH₄, 1 mal PO₄.
- Formel: (NH₄)₃PO₄.
AchtungLadungen im Salz nicht ausgeglichen
Welche Formel hat Ammoniumphosphat (NH₄⁺, PO₄³⁻) → NH₄PO₄
Welche Formel hat Ammoniumphosphat (NH₄⁺, PO₄³⁻) → (NH₄)₃PO₄
Zähl die Ladungen: Plus und Minus müssen zusammen null ergeben. Nimm so viele Ionen, bis es aufgeht.
ÜbenJetzt du
- ○16Welche Formel hat Natriumphosphat (Na⁺, PO₄³⁻)?So fängst du an:Ladungen: Na⁺ und PO₄³⁻.
Lösung zeigen
- Ladungen: Na⁺ und PO₄³⁻.
- Kleinste Zahl für Ladungssumme Null: 3 mal Na, 1 mal PO₄.
- Formel: Na₃PO₄.
Ergebnis:Na₃PO₄ - ●17Welche Formel hat Aluminiumsulfid (Al³⁺, S²⁻)?
Lösung zeigen
- Ladungen: Al³⁺ und S²⁻.
- Kleinste Zahl für Ladungssumme Null: 2 mal Al, 3 mal S.
- Formel: Al₂S₃.
Ergebnis:Al₂S₃ - ★18Welche Formel hat Natriumsulfat (Na⁺, SO₄²⁻)?
Lösung zeigen
- Ladungen: Na⁺ und SO₄²⁻.
- Kleinste Zahl für Ladungssumme Null: 2 mal Na, 1 mal SO₄.
- Formel: Na₂SO₄.
Ergebnis:Na₂SO₄
7Ich erkläre Leitfähigkeit und Solvatation von Salzlösungen.
MerkenSolvatation
Wassermoleküle lösen Ionen aus dem Gitter und umgeben sie als Hydrathülle.
Die beweglichen Ionen leiten den Strom.
BeispielSolvatation und Leitfähigkeit von Salzlösungen
Schritt für Schritt
- CaCl₂ gibt Ca²⁺ und zwei Cl⁻ ab.
- Das sind drei Ionen je Formeleinheit.
- Mehr Ladungsträger leiten besser.
- CaCl₂ gibt Ca²⁺ und zwei Cl⁻ ab.
- Das sind drei Ionen je Formeleinheit.
- Mehr Ladungsträger leiten besser.
AchtungSalzlösungen leiten durch freie Elektronen
In der Salzlösung wandern Elektronen von Pol zu Pol.
Ionen wandern: Kationen zum Minuspol, Anionen zum Pluspol.
Zeichne Draht, Elektroden und Lösung. Markiere, wo Elektronen und wo Ionen den Strom tragen.
ÜbenJetzt du
- ○19Welche Ionen entstehen beim Lösen von Kaliumphosphat (K₃PO₄) in Wasser?So fängst du an:Kaliumphosphat besteht aus Ionen im Gitter.
Lösung zeigen
- Kaliumphosphat besteht aus Ionen im Gitter.
- Wassermoleküle lösen die Ionen heraus.
- Es entstehen 3 K⁺ und PO₄³⁻.
Ergebnis:3 K⁺ und PO₄³⁻ - ●20Welche Ionen entstehen beim Lösen von Aluminiumsulfat (Al₂(SO₄)₃) in Wasser?
Lösung zeigen
- Aluminiumsulfat besteht aus Ionen im Gitter.
- Wassermoleküle lösen die Ionen heraus.
- Es entstehen 2 Al³⁺ und 3 SO₄²⁻.
Ergebnis:2 Al³⁺ und 3 SO₄²⁻ - ★21Mit welcher Seite richten sich Wassermoleküle zu einem Chlorid-Ion aus?
Lösung zeigen
- Cl⁻ ist negativ.
- Es zieht die positive Seite des Wassers an.
- Das sind die Wasserstoffatome.
Ergebnis:Mit den Wasserstoffatomen, der positiven Seite, zum Anion
8Ich beschreibe die Löslichkeit von Salzen als exothermen und endothermen Vorgang.
MerkenLöslichkeit
Löslichkeit ist die Masse, die sich in 100 g Wasser löst.
Überwiegt die Hydratationsenergie, ist Lösen exotherm.
BeispielLöslichkeit und Energie beim Lösen
Schritt für Schritt
- Das Gitter aufzubrechen kostet Energie.
- Die Hydratation setzt mehr Energie frei.
- Der Überschuss erwärmt die Lösung.
- Das Gitter aufzubrechen kostet Energie.
- Die Hydratation setzt mehr Energie frei.
- Der Überschuss erwärmt die Lösung.
AchtungGitterenergie und Hydratationsenergie vertauscht
Beim Lösen mit Erwärmung ist die Gitterenergie größer als die Hydratationsenergie.
Erwärmung: Die Hydratationsenergie ist größer als die Gitterenergie. Der Überschuss wird frei.
Stelle die beiden Schritte gegenüber: Energie aufnehmen, Energie abgeben. Entscheide dann, was überwiegt.
ÜbenJetzt du
- ○22Die Löslichkeit von Calciumchlorid beträgt bei 20 Grad Celsius 74 g je 100 g Wasser. Bestimme: Wie viel Calciumchlorid löst sich höchstens in 400 g Wasser?So fängst du an:Löslichkeit 74 g je 100 g Wasser.
Lösung zeigen
- Löslichkeit 74 g je 100 g Wasser.
- 400 g Wasser sind das 4-Fache.
- 74 g · 4 = 296 g
Ergebnis:296 g - ●23Die Löslichkeit von Kaliumnitrat beträgt bei 20 Grad Celsius 32 g je 100 g Wasser. Bestimme: Wie viel Kaliumnitrat löst sich höchstens in 250 g Wasser?
Lösung zeigen
- Löslichkeit 32 g je 100 g Wasser.
- 250 g Wasser sind das 2,5-Fache.
- 32 g · 2,5 = 80 g
Ergebnis:80 g - ★24Bestimme: Wie viel Natriumchlorid löst sich bei 20 Grad Celsius höchstens in 250 g Wasser (Löslichkeit 36 g je 100 g Wasser)?
Lösung zeigen
- Löslichkeit 36 g je 100 g Wasser.
- 250 g sind das 2,5-fache.
- 36 g · 2,5 = 90 g
Ergebnis:90 g
Vermischte Übungen
Alles durcheinander – wie in der Arbeit. Überleg bei jeder Aufgabe zuerst: Welches Ziel ist das?
Üben
- ●25Trockenes Chlorwasserstoffgas färbt trockenes Indikatorpapier nicht, Salzsäure schon. Was erklärt das?
Lösung zeigen
- HCl-Moleküle sind ungeladen.
- Mit Wasser reagiert HCl zu H₃O⁺ und Cl⁻.
- Erst die Oxonium-Ionen färben den Indikator.
Ergebnis:Erst die Reaktion mit Wasser überträgt Protonen und bildet Oxonium-Ionen - ●26Welches Teilchen ist die korrespondierende Base zu H₂O?
Lösung zeigen
- Die Base entsteht durch Abgabe eines Protons.
- Von H₂O wird ein H⁺ abgezogen, die Ladung sinkt um eins.
- Das ist OH⁻.
Ergebnis:OH⁻ - ●27Welche Formel hat Natriumcarbonat (Na⁺, CO₃²⁻)?
Lösung zeigen
- Ladungen: Na⁺ und CO₃²⁻.
- Kleinste Zahl für Ladungssumme Null: 2 mal Na, 1 mal CO₃.
- Formel: Na₂CO₃.
Ergebnis:Na₂CO₃ - ●28Welche Ionen entstehen beim Lösen von Natriumsulfat (Na₂SO₄) in Wasser?
Lösung zeigen
- Natriumsulfat besteht aus Ionen im Gitter.
- Wassermoleküle lösen die Ionen heraus.
- Es entstehen 2 Na⁺ und SO₄²⁻.
Ergebnis:2 Na⁺ und SO₄²⁻ - ●29Die Löslichkeit von Natriumnitrat beträgt bei 20 Grad Celsius 88 g je 100 g Wasser. Bestimme: Wie viel Natriumnitrat löst sich höchstens in 50 g Wasser?
Lösung zeigen
- Löslichkeit 88 g je 100 g Wasser.
- 50 g Wasser sind das 0,5-Fache.
- 88 g · 0,5 = 44 g
Ergebnis:44 g - ●30Welches Teilchen wirkt in der Reaktion HSO₄⁻ + H₂O ⇌ SO₄²⁻ + H₃O⁺ als Base?
Lösung zeigen
- Vergleiche vor und nach der Reaktion, wo ein Proton weggeht und wo es ankommt.
- Eine Base nimmt das Proton auf.
- Das ist H₂O.
Ergebnis:Das Teilchen H₂O
Auf einen Blick
MerkenDas Wichtigste
- Säuren und Basen nach Brønsted
- Eine Säure gibt ein Proton ab, eine Base nimmt eines auf.
- Korrespondierende Paare
- Jede Säure bildet durch Protonenabgabe ihre korrespondierende Base: HA + H₂O ⇌ A⁻ + H₃O⁺.
- Oxide und Wasser
- Nichtmetalloxide bilden mit Wasser Säuren, Metalloxide Laugen.
- pH-Wert
- pH = −lg c(H₃O⁺). Eine Stufe bedeutet den Faktor zehn.
- Neutralisation und Salzbildung
- H₃O⁺ + OH⁻ → 2 H₂O. Die übrigen Ionen bleiben gelöst und bilden beim Eindampfen das Salz.
- Salze
- Salze sind Ionenverbindungen mit Gitter.
- Solvatation
- Wassermoleküle lösen Ionen aus dem Gitter und umgeben sie als Hydrathülle.
- Löslichkeit
- Löslichkeit ist die Masse, die sich in 100 g Wasser löst.
Kannst du das?
Je Ziel eine Aufgabe. Rechne sie ins Heft, dann kreuz ehrlich an. Keine Punkte, keine Note – der Test ist für dich.
ÜbenSelbsttest
Ich definiere Säuren und Basen nach Brønsted und unterscheide Säure und saure Lösung.
31Welches Teilchen wirkt in der Reaktion CH₃COOH + H₂O ⇌ CH₃COO⁻ + H₃O⁺ als Säure?Lösung zeigen
Ergebnis:Das Teilchen CH₃COOHIch erkenne korrespondierende Säure-Base-Paare und Ampholyte.
32Welches Teilchen ist die korrespondierende Säure zu H₂O?Lösung zeigen
Ergebnis:H₃O⁺Ich erkläre saure und basische Lösungen aus Nichtmetall- und Metalloxiden.
33Schwefeltrioxid wird in Wasser eingeleitet. Wie reagiert die entstehende Lösung?Lösung zeigen
Ergebnis:sauer, es entsteht SchwefelsäureIch berechne den pH-Wert aus der Oxonium-Ionenkonzentration und umgekehrt.
34Salzsäure mit pH 1 wird im Verhältnis 1 : 100 mit Wasser verdünnt. Welcher pH-Wert ergibt sich?Lösung zeigen
Ergebnis:pH-Wert 3Ich beschreibe Neutralisation und Salzbildungsreaktionen auf Teilchenebene.
35Welches Salz entsteht bei der Neutralisation von Kalilauge mit Salpetersäure?Lösung zeigen
Ergebnis:KaliumnitratIch beschreibe Salze als Ionenverbindungen und leite ihre Formeln ab.
36Welche Formel hat Ammoniumsulfat (NH₄⁺, SO₄²⁻)?Lösung zeigen
Ergebnis:(NH₄)₂SO₄Ich erkläre Leitfähigkeit und Solvatation von Salzlösungen.
37Eine Lösung von Calciumchlorid CaCl₂ leitet den Strom besser als eine gleich konzentrierte Lösung von Natriumchlorid. Welche Erklärung passt?Lösung zeigen
Ergebnis:Je Formeleinheit entstehen drei Ionen statt zweiIch beschreibe die Löslichkeit von Salzen als exothermen und endothermen Vorgang.
38Die Löslichkeit von Kaliumchlorid beträgt bei 20 Grad Celsius 34 g je 100 g Wasser. Bestimme: Wie viel Masseprozent Salz hat die gesättigte Lösung?Lösung zeigen
Ergebnis:25,4 %
Bei „unsicher“ oder „noch nicht“: Lies den Abschnitt zum Ziel noch einmal und rechne seine drei Aufgaben.
Lösungen
- Das Teilchen HSO₄⁻
- Das Teilchen NH₃
- Wasser nimmt ein Proton auf und wirkt als Base
- HPO₄²⁻
- H₂SO₄
- H₂CO₃
- sauer, Färbung zu Rot hin
- sauer, Färbung zu Rot hin
- Gelöstes Kohlenstoffdioxid aus der Luft bildet Kohlensäure
- pH-Wert 12
- pH-Wert 2
- 1,0 · 10⁻⁷ mol/L
- Calciumsulfat
- Calciumnitrat
- Das Acetat-Ion ist eine schwache Base
- Na₃PO₄
- Al₂S₃
- Na₂SO₄
- 3 K⁺ und PO₄³⁻
- 2 Al³⁺ und 3 SO₄²⁻
- Mit den Wasserstoffatomen, der positiven Seite, zum Anion
- 296 g
- 80 g
- 90 g
- Erst die Reaktion mit Wasser überträgt Protonen und bildet Oxonium-Ionen
- OH⁻
- Na₂CO₃
- 2 Na⁺ und SO₄²⁻
- 44 g
- Das Teilchen H₂O
- Das Teilchen CH₃COOH
- H₃O⁺
- sauer, es entsteht Schwefelsäure
- pH-Wert 3
- Kaliumnitrat
- (NH₄)₂SO₄
- Je Formeleinheit entstehen drei Ionen statt zwei
- 25,4 %