Chemie · Klasse 11 · Kapitel
Säuren, Basen, Salze
- Entdecken Frage, Vorstellung, Bild
- Merken kommt ins Heft
- Beispiel vorgerechnet, Schritt für Schritt
- Üben selbst rechnen
- Achtung typischer Fehler
- Weiterdenken zum Knobeln und Vernetzen
○ mit Starthilfe, ● für alle, ★ zum Weiterdenken. Du wählst mindestens eine ★-Aufgabe. Du rechnest ins Heft.
1Ich definiere Säuren und Basen nach Brønsted und unterscheide Säure und saure Lösung.
MerkenSäuren und Basen nach Brønsted
Eine Säure gibt ein Proton ab, eine Base nimmt eines auf.
Salzsäure enthält H₃O⁺- und Cl⁻-Ionen. Wasser kann Base und Säure sein.
BeispielSäuren und Basen nach Brønsted
Schritt für Schritt
- Vergleiche vor und nach der Reaktion, wo ein Proton weggeht und wo es ankommt.
- Eine Base nimmt das Proton auf.
- Das ist H₂O.
- Vergleiche vor und nach der Reaktion, wo ein Proton weggeht und wo es ankommt.
- Eine Base nimmt das Proton auf.
- Das ist H₂O.
AchtungProtonenübertragung in die falsche Richtung gedacht
NH₃ + H₂O: Ammoniak gibt ein Proton an Wasser ab.
Wasser gibt ein Proton an Ammoniak ab: NH₃ + H₂O ⇌ NH₄⁺ + OH⁻.
Vergleiche jedes Teilchen vor und nach der Reaktion. Zähle, ob ein H⁺ dazukam oder wegging.
ÜbenJetzt du
- ○1Welches Teilchen wirkt in der Reaktion H₂SO₄ + H₂O → HSO₄⁻ + H₃O⁺ als Base?So fängst du an:Vergleiche vor und nach der Reaktion, wo ein Proton weggeht und wo es ankommt.
Lösung zeigen
- Vergleiche vor und nach der Reaktion, wo ein Proton weggeht und wo es ankommt.
- Eine Base nimmt das Proton auf.
- Das ist H₂O.
Ergebnis:Das Teilchen H₂O - ●2Welches Teilchen wirkt in der Reaktion CH₃COOH + H₂O ⇌ CH₃COO⁻ + H₃O⁺ als Säure?
Lösung zeigen
- Vergleiche vor und nach der Reaktion, wo ein Proton weggeht und wo es ankommt.
- Eine Säure gibt das Proton ab.
- Das ist CH₃COOH.
Ergebnis:Das Teilchen CH₃COOH - ★3Welche Aussage über Wasser in der Reaktion HCl + H₂O → H₃O⁺ + Cl⁻ stimmt?
Lösung zeigen
- H₃O⁺ hat ein H⁺ mehr als H₂O.
- Das Wassermolekül hat es aufgenommen.
- Also wirkt es als Base.
Ergebnis:Wasser nimmt ein Proton auf und wirkt als Base
2Ich erkenne korrespondierende Säure-Base-Paare und Ampholyte.
MerkenKorrespondierende Paare
Jede Säure bildet durch Protonenabgabe ihre korrespondierende Base: HA + H₂O ⇌ A⁻ + H₃O⁺.
Teilchen, die beides können (H₂O, HCO₃⁻), heißen Ampholyte.
BeispielKorrespondierende Paare und Ampholyte
Schritt für Schritt
- Die Base entsteht durch Abgabe eines Protons.
- Von H₂O wird ein H⁺ abgezogen, die Ladung sinkt um eins.
- Das ist OH⁻.
- Die Base entsteht durch Abgabe eines Protons.
- Von H₂O wird ein H⁺ abgezogen, die Ladung sinkt um eins.
- Das ist OH⁻.
AchtungKorrespondierendes Paar falsch zugeordnet
Welches Teilchen ist die korrespondierende Base zu H₂O → NH₃
Welches Teilchen ist die korrespondierende Base zu H₂O → OH⁻
Zeichne das Säureteilchen und markiere ein H⁺, das abgegeben wird. Prüfe, ob die Ladung um eins sinkt.
ÜbenJetzt du
- ○4Welches Teilchen ist die korrespondierende Base zu HCl?So fängst du an:Die Base entsteht durch Abgabe eines Protons.
Lösung zeigen
- Die Base entsteht durch Abgabe eines Protons.
- Von HCl wird ein H⁺ abgezogen, die Ladung sinkt um eins.
- Das ist Cl⁻.
Ergebnis:Cl⁻ - ●5Welches Teilchen ist die korrespondierende Base zu H₂SO₄?
Lösung zeigen
- Die Base entsteht durch Abgabe eines Protons.
- Von H₂SO₄ wird ein H⁺ abgezogen, die Ladung sinkt um eins.
- Das ist HSO₄⁻.
Ergebnis:HSO₄⁻ - ★6Warum ist Wasser ein Ampholyt?
Lösung zeigen
- Mit HCl bildet H₂O das Ion H₃O⁺.
- Mit NH₃ bildet es OH⁻.
- Beides kann es: Ampholyt.
Ergebnis:Es kann je nach Partner ein Proton aufnehmen oder abgeben
3Ich erkläre saure und basische Lösungen aus Nichtmetall- und Metalloxiden.
MerkenOxide und Wasser
Nichtmetalloxide bilden mit Wasser Säuren, Metalloxide Laugen.
Indikatoren zeigen H₃O⁺ und OH⁻ an.
BeispielOxide und Wasser: saure und basische Lösungen
Schritt für Schritt
- Kohlenstoffdioxid ist ein Nichtmetalloxid.
- Nichtmetalloxide bilden mit Wasser Säuren.
- Der Indikator zeigt eine saure Lösung.
- Kohlenstoffdioxid ist ein Nichtmetalloxid.
- Nichtmetalloxide bilden mit Wasser Säuren.
- Der Indikator zeigt eine saure Lösung.
AchtungMetall und Nichtmetall verwechselt
Kohlenstoffdioxid ist ein Metalloxid.
Kohlenstoff ist ein Nichtmetall, also ist CO₂ ein Nichtmetalloxid.
Such das Element vor „oxid“ im Periodensystem. Steht es links, ist es ein Metall.
ÜbenJetzt du
- ○7Wie reagiert die wässrige Lösung von Schwefeltrioxid (SO₃) gegenüber Universalindikator?So fängst du an:Schwefeltrioxid ist ein Nichtmetalloxid.
Lösung zeigen
- Schwefeltrioxid ist ein Nichtmetalloxid.
- Nichtmetalloxide bilden mit Wasser Säuren.
- Der Indikator zeigt eine saure Lösung.
Ergebnis:sauer, Färbung zu Rot hin - ●8Wie reagiert die wässrige Lösung von Phosphor(V)-oxid (P₄O₁₀) gegenüber Universalindikator?
Lösung zeigen
- Phosphor(V)-oxid ist ein Nichtmetalloxid.
- Nichtmetalloxide bilden mit Wasser Säuren.
- Der Indikator zeigt eine saure Lösung.
Ergebnis:sauer, Färbung zu Rot hin - ★9Warum ist natürlicher Regen schwach sauer (pH etwa 5,6), obwohl er aus reinem Wasserdampf entsteht?
Lösung zeigen
- Die Luft enthält Kohlenstoffdioxid.
- Es löst sich im Regen.
- CO₂ + H₂O ⇌ H₂CO₃ macht den Regen schwach sauer.
Ergebnis:Gelöstes Kohlenstoffdioxid aus der Luft bildet Kohlensäure
4Ich berechne den pH-Wert aus der Oxonium-Ionenkonzentration und umgekehrt.
MerkenpH-Wert
pH = −lg c(H₃O⁺). Eine Stufe bedeutet den Faktor zehn.
In Laugen gilt pOH = −lg c(OH⁻) und pH + pOH = 14 bei 25 Grad Celsius.
BeispielpH-Wert und Oxonium-Ionenkonzentration
Schritt für Schritt
- Faktor 1000 sind 3 Zehnerstufen.
- Jede Stufe erhöht den pH-Wert um 1.
- pH = 2 + 3 = 5
- Faktor 1000 sind 3 Zehnerstufen.
- Jede Stufe erhöht den pH-Wert um 1.
- pH = 2 + 3 = 5
AchtungpH-Wert mit der Konzentration gleichgesetzt
Eine Salzsäure hat c(H₃O⁺) = 0,000001 mol/L. Welchen pH-Wert hat sie → pH-Wert 0,000001
Eine Salzsäure hat c(H₃O⁺) = 0,000001 mol/L. Welchen pH-Wert hat sie → pH-Wert 6
Schreibe die Konzentration als Zehnerpotenz. Der negative Exponent ist der pH-Wert.
ÜbenJetzt du
- ○10Salzsäure mit pH 1 wird im Verhältnis 1 : 10 mit Wasser verdünnt. Welchen pH-Wert hat die Lösung danach?So fängst du an:Faktor 10 sind 1 Zehnerstufen.
Lösung zeigen
- Faktor 10 sind 1 Zehnerstufen.
- Jede Stufe erhöht den pH-Wert um 1.
- pH = 1 + 1 = 2
Ergebnis:pH-Wert 2 - ●11Eine Natronlauge hat c(OH⁻) = 0,0001 mol/L. Welchen pH-Wert hat sie bei 25 Grad Celsius?
Lösung zeigen
- pOH = −lg 0,0001 = 4.
- pH + pOH = 14.
- pH = 14 − 4 = 10
Ergebnis:pH-Wert 10 - ★12Eine Salzsäure hat c(H₃O⁺) = 0,000001 mol/L. Welchen pH-Wert hat sie?
Lösung zeigen
- pH = −lg c(H₃O⁺).
- 0,000001 = 10⁻⁶.
- pH = 6
Ergebnis:pH-Wert 6
5Ich beschreibe Neutralisation und Salzbildungsreaktionen auf Teilchenebene.
MerkenNeutralisation und Salzbildung
H₃O⁺ + OH⁻ → 2 H₂O. Die übrigen Ionen bleiben gelöst und bilden beim Eindampfen das Salz.
Auch Metalle und Metalloxide bilden mit Säuren Salze.
BeispielNeutralisation und Salzbildungsreaktionen
Schritt für Schritt
- Die Base Magnesiumhydroxid-Aufschlämmung liefert das Metall Magnesium.
- Die Säure Schwefelsäure liefert den Säurerest sulfat.
- Das Salz heißt Magnesiumsulfat.
- Die Base Magnesiumhydroxid-Aufschlämmung liefert das Metall Magnesium.
- Die Säure Schwefelsäure liefert den Säurerest sulfat.
- Das Salz heißt Magnesiumsulfat.
AchtungSalz mit falschem Säurerest benannt
Natronlauge und Schwefelsäure ergeben Natriumchlorid.
Der Säurerest bleibt erhalten: Schwefelsäure ergibt Sulfate, also Natriumsulfat.
Schreibe auf, aus welcher Säure der Rest stammt. Kombiniere ihn mit dem Metall der Base.
ÜbenJetzt du
- ○13Welche Ionen reagieren bei der Neutralisation von Salzsäure mit Natronlauge zu Wasser?So fängst du an:Alle Ionen werden aufgeschrieben.
Lösung zeigen
- Alle Ionen werden aufgeschrieben.
- Na⁺ und Cl⁻ stehen links und rechts gleich.
- Es reagieren H₃O⁺ und OH⁻ zu Wasser.
Ergebnis:Oxonium-Ionen und Hydroxid-Ionen - ●14Welches Salz entsteht bei der Neutralisation von Kalilauge mit Schwefelsäure?
Lösung zeigen
- Die Base Kalilauge liefert das Metall Kalium.
- Die Säure Schwefelsäure liefert den Säurerest sulfat.
- Das Salz heißt Kaliumsulfat.
Ergebnis:Kaliumsulfat - ★15Die Neutralisation von Essigsäure mit Natronlauge ergibt eine Lösung mit pH über 7. Warum?
Lösung zeigen
- Acetat-Ionen nehmen Protonen von Wasser auf.
- Dabei entstehen OH⁻-Ionen.
- Die Lösung ist leicht alkalisch.
Ergebnis:Das Acetat-Ion ist eine schwache Base
6Ich beschreibe Salze als Ionenverbindungen und leite ihre Formeln ab.
MerkenSalze
Salze sind Ionenverbindungen mit Gitter.
Die Ladungen gleichen sich aus. Die Formel nennt das kleinste Verhältnis.
BeispielSalze als Ionenverbindungen
Schritt für Schritt
- Ladungen: Al³⁺ und Cl⁻.
- Kleinste Zahl für Ladungssumme Null: 1 mal Al, 3 mal Cl.
- Formel: AlCl₃.
- Ladungen: Al³⁺ und Cl⁻.
- Kleinste Zahl für Ladungssumme Null: 1 mal Al, 3 mal Cl.
- Formel: AlCl₃.
AchtungLadungen im Salz nicht ausgeglichen
Welche Formel hat Aluminiumchlorid (Al³⁺, Cl⁻) → AlCl
Welche Formel hat Aluminiumchlorid (Al³⁺, Cl⁻) → AlCl₃
Zähl die Ladungen: Plus und Minus müssen zusammen null ergeben. Nimm so viele Ionen, bis es aufgeht.
ÜbenJetzt du
- ○16Welche Formel hat Natriumsulfid (Na⁺, S²⁻)?So fängst du an:Ladungen: Na⁺ und S²⁻.
Lösung zeigen
- Ladungen: Na⁺ und S²⁻.
- Kleinste Zahl für Ladungssumme Null: 2 mal Na, 1 mal S.
- Formel: Na₂S.
Ergebnis:Na₂S - ●17Welche Formel hat Ammoniumphosphat (NH₄⁺, PO₄³⁻)?
Lösung zeigen
- Ladungen: NH₄⁺ und PO₄³⁻.
- Kleinste Zahl für Ladungssumme Null: 3 mal NH₄, 1 mal PO₄.
- Formel: (NH₄)₃PO₄.
Ergebnis:(NH₄)₃PO₄ - ★18Wie lautet die Formel von Ammoniumsulfat (NH₄⁺, SO₄²⁻)?
Lösung zeigen
- SO₄²⁻ trägt zwei negative Ladungen.
- Zwei NH₄⁺ gleichen sie aus.
- Das zusammengesetzte Ion steht in Klammern: (NH₄)₂SO₄.
Ergebnis:(NH₄)₂SO₄
7Ich erkläre Leitfähigkeit und Solvatation von Salzlösungen.
MerkenSolvatation
Wassermoleküle lösen Ionen aus dem Gitter und umgeben sie als Hydrathülle.
Die beweglichen Ionen leiten den Strom.
BeispielSolvatation und Leitfähigkeit von Salzlösungen
Schritt für Schritt
- Calciumchlorid besteht aus Ionen im Gitter.
- Wassermoleküle lösen die Ionen heraus.
- Es entstehen Ca²⁺ und 2 Cl⁻.
- Calciumchlorid besteht aus Ionen im Gitter.
- Wassermoleküle lösen die Ionen heraus.
- Es entstehen Ca²⁺ und 2 Cl⁻.
AchtungSalz aus Molekülen
Kochsalz besteht aus NaCl-Molekülen, je ein Na und ein Cl.
Kochsalz ist ein Ionengitter. NaCl gibt nur das Verhältnis an: 1 : 1.
Zähl im Gitterbild die Nachbarn eines Natrium-Ions. Wie viele Chlorid-Ionen sind es?
ÜbenJetzt du
- ○19Welche Ionen entstehen beim Lösen von Kaliumcarbonat (K₂CO₃) in Wasser?So fängst du an:Kaliumcarbonat besteht aus Ionen im Gitter.
Lösung zeigen
- Kaliumcarbonat besteht aus Ionen im Gitter.
- Wassermoleküle lösen die Ionen heraus.
- Es entstehen 2 K⁺ und CO₃²⁻.
Ergebnis:2 K⁺ und CO₃²⁻ - ●20Welche Ionen entstehen beim Lösen von Kaliumphosphat (K₃PO₄) in Wasser?
Lösung zeigen
- Kaliumphosphat besteht aus Ionen im Gitter.
- Wassermoleküle lösen die Ionen heraus.
- Es entstehen 3 K⁺ und PO₄³⁻.
Ergebnis:3 K⁺ und PO₄³⁻ - ★21Mit welcher Seite richten sich Wassermoleküle zu einem Chlorid-Ion aus?
Lösung zeigen
- Cl⁻ ist negativ.
- Es zieht die positive Seite des Wassers an.
- Das sind die Wasserstoffatome.
Ergebnis:Mit den Wasserstoffatomen, der positiven Seite, zum Anion
8Ich beschreibe die Löslichkeit von Salzen als exothermen und endothermen Vorgang.
MerkenLöslichkeit
Löslichkeit ist die Masse, die sich in 100 g Wasser löst.
Überwiegt die Hydratationsenergie, ist Lösen exotherm.
BeispielLöslichkeit und Energie beim Lösen
Schritt für Schritt
- Die Lösung wiegt 100 g + 36 g = 136 g.
- w = 36 g : 136 g.
- w = 26,5 %
- Die Lösung wiegt 100 g + 36 g = 136 g.
- w = 36 g : 136 g.
- w = 26,5 %
AchtungLöslichkeit je 100 g Wasser mit Masseprozent verwechselt
36 g Salz auf 100 g Wasser sind eine 36-prozentige Lösung.
Die Lösung wiegt 136 g, der Salzanteil ist 36 g : 136 g = 26,5 Prozent.
Addiere Masse des Salzes und des Wassers zur Masse der Lösung. Teile die Salzmasse durch diese Summe.
ÜbenJetzt du
- ○22Die Löslichkeit von Kaliumbromid beträgt bei 20 Grad Celsius 65 g je 100 g Wasser. Bestimme: Wie viel Kaliumbromid löst sich höchstens in 200 g Wasser?So fängst du an:Löslichkeit 65 g je 100 g Wasser.
Lösung zeigen
- Löslichkeit 65 g je 100 g Wasser.
- 200 g Wasser sind das 2-Fache.
- 65 g · 2 = 130 g
Ergebnis:130 g - ●23Die Löslichkeit von Magnesiumsulfat beträgt bei 20 Grad Celsius 35 g je 100 g Wasser. Bestimme: Wie viel Masseprozent Salz hat die gesättigte Lösung?
Lösung zeigen
- Die Lösung wiegt 100 g + 35 g = 135 g.
- w = 35 g : 135 g.
- w = 25,9 %
Ergebnis:25,9 % - ★24Bestimme: Wie viel Natriumchlorid löst sich bei 20 Grad Celsius höchstens in 250 g Wasser (Löslichkeit 36 g je 100 g Wasser)?
Lösung zeigen
- Löslichkeit 36 g je 100 g Wasser.
- 250 g sind das 2,5-fache.
- 36 g · 2,5 = 90 g
Ergebnis:90 g
Vermischte Übungen
Alles durcheinander – wie in der Arbeit. Überleg bei jeder Aufgabe zuerst: Welches Ziel ist das?
Üben
- ●25Welches Teilchen wirkt in der Reaktion HCl + H₂O → Cl⁻ + H₃O⁺ als Säure?
Lösung zeigen
- Vergleiche vor und nach der Reaktion, wo ein Proton weggeht und wo es ankommt.
- Eine Säure gibt das Proton ab.
- Das ist HCl.
Ergebnis:Das Teilchen HCl - ●26Was unterscheidet eine Säure von ihrer korrespondierenden Base?
Lösung zeigen
- HA und A⁻ bilden ein Paar.
- HA gibt H⁺ ab.
- Der Unterschied ist ein Proton.
Ergebnis:Genau ein Proton - ●27Wie reagiert die wässrige Lösung von Schwefeldioxid (SO₂) gegenüber Universalindikator?
Lösung zeigen
- Schwefeldioxid ist ein Nichtmetalloxid.
- Nichtmetalloxide bilden mit Wasser Säuren.
- Der Indikator zeigt eine saure Lösung.
Ergebnis:sauer, Färbung zu Rot hin - ●28Eine Lösung hat den pH-Wert 4. Bestimme: Wie groß ist c(H₃O⁺)?
Lösung zeigen
- c(H₃O⁺) = 10 hoch minus pH.
- c = 10⁻⁴ mol/L.
- c = 0,0001 mol/L
Ergebnis:0,0001 mol/L - ●29Welches Salz entsteht bei der Neutralisation von Magnesiumhydroxid-Aufschlämmung mit Salpetersäure?
Lösung zeigen
- Die Base Magnesiumhydroxid-Aufschlämmung liefert das Metall Magnesium.
- Die Säure Salpetersäure liefert den Säurerest nitrat.
- Das Salz heißt Magnesiumnitrat.
Ergebnis:Magnesiumnitrat - ●30Welche Formel hat Natriumoxid (Na⁺, O²⁻)?
Lösung zeigen
- Ladungen: Na⁺ und O²⁻.
- Kleinste Zahl für Ladungssumme Null: 2 mal Na, 1 mal O.
- Formel: Na₂O.
Ergebnis:Na₂O
Auf einen Blick
MerkenDas Wichtigste
- Säuren und Basen nach Brønsted
- Eine Säure gibt ein Proton ab, eine Base nimmt eines auf.
- Korrespondierende Paare
- Jede Säure bildet durch Protonenabgabe ihre korrespondierende Base: HA + H₂O ⇌ A⁻ + H₃O⁺.
- Oxide und Wasser
- Nichtmetalloxide bilden mit Wasser Säuren, Metalloxide Laugen.
- pH-Wert
- pH = −lg c(H₃O⁺). Eine Stufe bedeutet den Faktor zehn.
- Neutralisation und Salzbildung
- H₃O⁺ + OH⁻ → 2 H₂O. Die übrigen Ionen bleiben gelöst und bilden beim Eindampfen das Salz.
- Salze
- Salze sind Ionenverbindungen mit Gitter.
- Solvatation
- Wassermoleküle lösen Ionen aus dem Gitter und umgeben sie als Hydrathülle.
- Löslichkeit
- Löslichkeit ist die Masse, die sich in 100 g Wasser löst.
Kannst du das?
Je Ziel eine Aufgabe. Rechne sie ins Heft, dann kreuz ehrlich an. Keine Punkte, keine Note – der Test ist für dich.
ÜbenSelbsttest
Ich definiere Säuren und Basen nach Brønsted und unterscheide Säure und saure Lösung.
31Welches Teilchen wirkt in der Reaktion HF + H₂O ⇌ F⁻ + H₃O⁺ als Base?Lösung zeigen
Ergebnis:Das Teilchen H₂OIch erkenne korrespondierende Säure-Base-Paare und Ampholyte.
32Welches Teilchen ist die korrespondierende Base zu HNO₃?Lösung zeigen
Ergebnis:NO₃⁻Ich erkläre saure und basische Lösungen aus Nichtmetall- und Metalloxiden.
33Wie reagiert die wässrige Lösung von Distickstoffpentoxid (N₂O₅) gegenüber Universalindikator?Lösung zeigen
Ergebnis:sauer, Färbung zu Rot hinIch berechne den pH-Wert aus der Oxonium-Ionenkonzentration und umgekehrt.
34Eine Natronlauge hat c(OH⁻) = 0,01 mol/L. Welchen pH-Wert hat sie bei 25 Grad Celsius?Lösung zeigen
Ergebnis:pH-Wert 12Ich beschreibe Neutralisation und Salzbildungsreaktionen auf Teilchenebene.
35Welches Salz entsteht bei der Neutralisation von Natronlauge mit Schwefelsäure?Lösung zeigen
Ergebnis:NatriumsulfatIch beschreibe Salze als Ionenverbindungen und leite ihre Formeln ab.
36Warum ist ein Salzkristall hart und spröde?Lösung zeigen
Ergebnis:Bei Verschiebung stoßen gleichnamige Ionen aufeinander und stoßen sich abIch erkläre Leitfähigkeit und Solvatation von Salzlösungen.
37Welche Ionen entstehen beim Lösen von Aluminiumsulfat (Al₂(SO₄)₃) in Wasser?Lösung zeigen
Ergebnis:2 Al³⁺ und 3 SO₄²⁻Ich beschreibe die Löslichkeit von Salzen als exothermen und endothermen Vorgang.
38Die Löslichkeit von Kaliumnitrat beträgt bei 20 Grad Celsius 32 g je 100 g Wasser. Bestimme: Wie viel Kaliumnitrat löst sich höchstens in 500 g Wasser?Lösung zeigen
Ergebnis:160 g
Bei „unsicher“ oder „noch nicht“: Lies den Abschnitt zum Ziel noch einmal und rechne seine drei Aufgaben.
Lösungen
- Das Teilchen H₂O
- Das Teilchen CH₃COOH
- Wasser nimmt ein Proton auf und wirkt als Base
- Cl⁻
- HSO₄⁻
- Es kann je nach Partner ein Proton aufnehmen oder abgeben
- sauer, Färbung zu Rot hin
- sauer, Färbung zu Rot hin
- Gelöstes Kohlenstoffdioxid aus der Luft bildet Kohlensäure
- pH-Wert 2
- pH-Wert 10
- pH-Wert 6
- Oxonium-Ionen und Hydroxid-Ionen
- Kaliumsulfat
- Das Acetat-Ion ist eine schwache Base
- Na₂S
- (NH₄)₃PO₄
- (NH₄)₂SO₄
- 2 K⁺ und CO₃²⁻
- 3 K⁺ und PO₄³⁻
- Mit den Wasserstoffatomen, der positiven Seite, zum Anion
- 130 g
- 25,9 %
- 90 g
- Das Teilchen HCl
- Genau ein Proton
- sauer, Färbung zu Rot hin
- 0,0001 mol/L
- Magnesiumnitrat
- Na₂O
- Das Teilchen H₂O
- NO₃⁻
- sauer, Färbung zu Rot hin
- pH-Wert 12
- Natriumsulfat
- Bei Verschiebung stoßen gleichnamige Ionen aufeinander und stoßen sich ab
- 2 Al³⁺ und 3 SO₄²⁻
- 160 g