Chemie · Klasse 11 · Kapitel
Säuren, Basen, Salze
- Entdecken Frage, Vorstellung, Bild
- Merken kommt ins Heft
- Beispiel vorgerechnet, Schritt für Schritt
- Üben selbst rechnen
- Achtung typischer Fehler
- Weiterdenken zum Knobeln und Vernetzen
○ mit Starthilfe, ● für alle, ★ zum Weiterdenken. Du wählst mindestens eine ★-Aufgabe. Du rechnest ins Heft.
1Ich definiere Säuren und Basen nach Brønsted und unterscheide Säure und saure Lösung.
MerkenSäuren und Basen nach Brønsted
Eine Säure gibt ein Proton ab, eine Base nimmt eines auf.
Salzsäure enthält H₃O⁺- und Cl⁻-Ionen. Wasser kann Base und Säure sein.
BeispielSäuren und Basen nach Brønsted
Schritt für Schritt
- Vergleiche vor und nach der Reaktion, wo ein Proton weggeht und wo es ankommt.
- Eine Base nimmt das Proton auf.
- Das ist H₂O.
- Vergleiche vor und nach der Reaktion, wo ein Proton weggeht und wo es ankommt.
- Eine Base nimmt das Proton auf.
- Das ist H₂O.
AchtungProtonenübertragung in die falsche Richtung gedacht
NH₃ + H₂O: Ammoniak gibt ein Proton an Wasser ab.
Wasser gibt ein Proton an Ammoniak ab: NH₃ + H₂O ⇌ NH₄⁺ + OH⁻.
Vergleiche jedes Teilchen vor und nach der Reaktion. Zähle, ob ein H⁺ dazukam oder wegging.
ÜbenJetzt du
- ○1Welches Teilchen wirkt in der Reaktion H₂PO₄⁻ + H₂O ⇌ HPO₄²⁻ + H₃O⁺ als Base?So fängst du an:Vergleiche vor und nach der Reaktion, wo ein Proton weggeht und wo es ankommt.
Lösung zeigen
- Vergleiche vor und nach der Reaktion, wo ein Proton weggeht und wo es ankommt.
- Eine Base nimmt das Proton auf.
- Das ist H₂O.
Ergebnis:Das Teilchen H₂O - ●2Welches Teilchen wirkt in der Reaktion H₂PO₄⁻ + H₂O ⇌ HPO₄²⁻ + H₃O⁺ als Säure?
Lösung zeigen
- Vergleiche vor und nach der Reaktion, wo ein Proton weggeht und wo es ankommt.
- Eine Säure gibt das Proton ab.
- Das ist H₂PO₄⁻.
Ergebnis:Das Teilchen H₂PO₄⁻ - ★3Welche Aussage über Wasser in der Reaktion HCl + H₂O → H₃O⁺ + Cl⁻ stimmt?
Lösung zeigen
- H₃O⁺ hat ein H⁺ mehr als H₂O.
- Das Wassermolekül hat es aufgenommen.
- Also wirkt es als Base.
Ergebnis:Wasser nimmt ein Proton auf und wirkt als Base
2Ich erkenne korrespondierende Säure-Base-Paare und Ampholyte.
MerkenKorrespondierende Paare
Jede Säure bildet durch Protonenabgabe ihre korrespondierende Base: HA + H₂O ⇌ A⁻ + H₃O⁺.
Teilchen, die beides können (H₂O, HCO₃⁻), heißen Ampholyte.
BeispielKorrespondierende Paare und Ampholyte
Schritt für Schritt
- Die Base entsteht durch Abgabe eines Protons.
- Von H₂CO₃ wird ein H⁺ abgezogen, die Ladung sinkt um eins.
- Das ist HCO₃⁻.
- Die Base entsteht durch Abgabe eines Protons.
- Von H₂CO₃ wird ein H⁺ abgezogen, die Ladung sinkt um eins.
- Das ist HCO₃⁻.
AchtungKorrespondierendes Paar falsch zugeordnet
Welches Teilchen ist die korrespondierende Base zu H₂CO₃ → HPO₄²⁻
Welches Teilchen ist die korrespondierende Base zu H₂CO₃ → HCO₃⁻
Zeichne das Säureteilchen und markiere ein H⁺, das abgegeben wird. Prüfe, ob die Ladung um eins sinkt.
ÜbenJetzt du
- ○4Welches Teilchen ist die korrespondierende Base zu HCN?So fängst du an:Die Base entsteht durch Abgabe eines Protons.
Lösung zeigen
- Die Base entsteht durch Abgabe eines Protons.
- Von HCN wird ein H⁺ abgezogen, die Ladung sinkt um eins.
- Das ist CN⁻.
Ergebnis:CN⁻ - ●5Welches Teilchen ist die korrespondierende Base zu HNO₃?
Lösung zeigen
- Die Base entsteht durch Abgabe eines Protons.
- Von HNO₃ wird ein H⁺ abgezogen, die Ladung sinkt um eins.
- Das ist NO₃⁻.
Ergebnis:NO₃⁻ - ★6Warum ist Wasser ein Ampholyt?
Lösung zeigen
- Mit HCl bildet H₂O das Ion H₃O⁺.
- Mit NH₃ bildet es OH⁻.
- Beides kann es: Ampholyt.
Ergebnis:Es kann je nach Partner ein Proton aufnehmen oder abgeben
3Ich erkläre saure und basische Lösungen aus Nichtmetall- und Metalloxiden.
MerkenOxide und Wasser
Nichtmetalloxide bilden mit Wasser Säuren, Metalloxide Laugen.
Indikatoren zeigen H₃O⁺ und OH⁻ an.
BeispielOxide und Wasser: saure und basische Lösungen
Schritt für Schritt
- Distickstofftrioxid ist ein Nichtmetalloxid.
- Nichtmetalloxide bilden mit Wasser Säuren.
- Der Indikator zeigt eine saure Lösung.
- Distickstofftrioxid ist ein Nichtmetalloxid.
- Nichtmetalloxide bilden mit Wasser Säuren.
- Der Indikator zeigt eine saure Lösung.
AchtungMetall und Nichtmetall verwechselt
Kohlenstoffdioxid ist ein Metalloxid.
Kohlenstoff ist ein Nichtmetall, also ist CO₂ ein Nichtmetalloxid.
Such das Element vor „oxid“ im Periodensystem. Steht es links, ist es ein Metall.
ÜbenJetzt du
- ○7Calciumoxid reagiert mit Wasser zu Calciumhydroxid. Welches Ion macht die Lösung alkalisch?So fängst du an:Calciumhydroxid gibt OH⁻-Ionen ab.
Lösung zeigen
- Calciumhydroxid gibt OH⁻-Ionen ab.
- Sie machen die Lösung alkalisch.
- Der Indikator färbt sich blau.
Ergebnis:das Hydroxid-Ion OH⁻ - ●8Magnesiumoxid wird in Wasser gegeben, der Universalindikator färbt sich blau. Wie lässt sich das erklären?
Lösung zeigen
- Magnesium ist ein Metall.
- Metalloxide bilden mit Wasser OH⁻-Ionen.
- Das erklärt die alkalische Reaktion.
Ergebnis:Das Metalloxid reagiert mit Wasser zu einer Lauge - ★9Wie reagiert die wässrige Lösung von Schwefeltrioxid (SO₃) gegenüber Universalindikator?
Lösung zeigen
- Schwefeltrioxid ist ein Nichtmetalloxid.
- Nichtmetalloxide bilden mit Wasser Säuren.
- Der Indikator zeigt eine saure Lösung.
Ergebnis:sauer, Färbung zu Rot hin
4Ich berechne den pH-Wert aus der Oxonium-Ionenkonzentration und umgekehrt.
MerkenpH-Wert
pH = −lg c(H₃O⁺). Eine Stufe bedeutet den Faktor zehn.
In Laugen gilt pOH = −lg c(OH⁻) und pH + pOH = 14 bei 25 Grad Celsius.
BeispielpH-Wert und Oxonium-Ionenkonzentration
Schritt für Schritt
- pH = −lg c(H₃O⁺).
- 0,010 = 10⁻².
- pH = 2
- pH = −lg c(H₃O⁺).
- 0,010 = 10⁻².
- pH = 2
AchtungpH-Wert mit der Konzentration gleichgesetzt
Eine Salzsäure hat c(H₃O⁺) = 0,010 mol/L. Welchen pH-Wert hat sie → pH-Wert 0,010
Eine Salzsäure hat c(H₃O⁺) = 0,010 mol/L. Welchen pH-Wert hat sie → pH-Wert 2
Schreibe die Konzentration als Zehnerpotenz. Der negative Exponent ist der pH-Wert.
ÜbenJetzt du
- ○10Salzsäure mit pH 3 wird im Verhältnis 1 : 10 mit Wasser verdünnt. Welchen pH-Wert hat die Lösung danach?So fängst du an:Faktor 10 sind 1 Zehnerstufen.
Lösung zeigen
- Faktor 10 sind 1 Zehnerstufen.
- Jede Stufe erhöht den pH-Wert um 1.
- pH = 3 + 1 = 4
Ergebnis:pH-Wert 4 - ●11Salzsäure mit pH 1 wird im Verhältnis 1 : 10 mit Wasser verdünnt. Welchen pH-Wert hat die Lösung danach?
Lösung zeigen
- Faktor 10 sind 1 Zehnerstufen.
- Jede Stufe erhöht den pH-Wert um 1.
- pH = 1 + 1 = 2
Ergebnis:pH-Wert 2 - ★12Reines Wasser hat bei 25 Grad Celsius c(H₃O⁺) = 1,0 · 10⁻⁷ mol/L. Wie groß ist dann c(OH⁻)?
Lösung zeigen
- In reinem Wasser entstehen H₃O⁺ und OH⁻ gleich oft.
- Also c(OH⁻) = c(H₃O⁺).
- c(OH⁻) = 1,0 · 10⁻⁷ mol/L
Ergebnis:1,0 · 10⁻⁷ mol/L
5Ich beschreibe Neutralisation und Salzbildungsreaktionen auf Teilchenebene.
MerkenNeutralisation und Salzbildung
H₃O⁺ + OH⁻ → 2 H₂O. Die übrigen Ionen bleiben gelöst und bilden beim Eindampfen das Salz.
Auch Metalle und Metalloxide bilden mit Säuren Salze.
BeispielNeutralisation und Salzbildungsreaktionen
Schritt für Schritt
- n(H₃O⁺) = 1 · 0,1 mol/L · 0,02 L.
- n(OH⁻) = 2 · 0,5 mol/L · V muss gleich sein.
- V = 2 mL
- n(H₃O⁺) = 1 · 0,1 mol/L · 0,02 L.
- n(OH⁻) = 2 · 0,5 mol/L · V muss gleich sein.
- V = 2 mL
AchtungTitration immer im Verhältnis eins zu eins
H₂SO₄ und NaOH reagieren 1 : 1, also n(H₂SO₄) = n(NaOH).
H₂SO₄ + 2 NaOH → Na₂SO₄ + 2 H₂O: n(H₂SO₄) = n(NaOH) : 2.
Schreibe die Neutralisationsgleichung vollständig auf. Lies das Stoffmengenverhältnis aus den Koeffizienten ab.
ÜbenJetzt du
- ○13Welches Salz entsteht bei der Neutralisation von Natronlauge mit Salpetersäure?So fängst du an:Die Base Natronlauge liefert das Metall Natrium.
Lösung zeigen
- Die Base Natronlauge liefert das Metall Natrium.
- Die Säure Salpetersäure liefert den Säurerest nitrat.
- Das Salz heißt Natriumnitrat.
Ergebnis:Natriumnitrat - ●1425 mL Salpetersäure (c = 0,1 mol/L) werden mit Calciumhydroxid-Lösung (c = 0,2 mol/L) neutralisiert (Calcium- und Magnesiumhydroxid liefern je Formeleinheit zwei Hydroxid-Ionen). Bestimme: Welches Volumen Calciumhydroxid-Lösung wird gebraucht?
Lösung zeigen
- n(H₃O⁺) = 1 · 0,1 mol/L · 0,025 L.
- n(OH⁻) = 2 · 0,2 mol/L · V muss gleich sein.
- V = 6,25 mL
Ergebnis:6,25 mL - ★15Die Neutralisation von Essigsäure mit Natronlauge ergibt eine Lösung mit pH über 7. Warum?
Lösung zeigen
- Acetat-Ionen nehmen Protonen von Wasser auf.
- Dabei entstehen OH⁻-Ionen.
- Die Lösung ist leicht alkalisch.
Ergebnis:Das Acetat-Ion ist eine schwache Base
6Ich beschreibe Salze als Ionenverbindungen und leite ihre Formeln ab.
MerkenSalze
Salze sind Ionenverbindungen mit Gitter.
Die Ladungen gleichen sich aus. Die Formel nennt das kleinste Verhältnis.
BeispielSalze als Ionenverbindungen
Schritt für Schritt
- Ladungen: K⁺ und SO₄²⁻.
- Kleinste Zahl für Ladungssumme Null: 2 mal K, 1 mal SO₄.
- Formel: K₂SO₄.
- Ladungen: K⁺ und SO₄²⁻.
- Kleinste Zahl für Ladungssumme Null: 2 mal K, 1 mal SO₄.
- Formel: K₂SO₄.
AchtungLadungen im Salz nicht ausgeglichen
Welche Formel hat Kaliumsulfat (K⁺, SO₄²⁻) → KSO₄
Welche Formel hat Kaliumsulfat (K⁺, SO₄²⁻) → K₂SO₄
Zähl die Ladungen: Plus und Minus müssen zusammen null ergeben. Nimm so viele Ionen, bis es aufgeht.
ÜbenJetzt du
- ○16Welche Formel hat Kaliumcarbonat (K⁺, CO₃²⁻)?So fängst du an:Ladungen: K⁺ und CO₃²⁻.
Lösung zeigen
- Ladungen: K⁺ und CO₃²⁻.
- Kleinste Zahl für Ladungssumme Null: 2 mal K, 1 mal CO₃.
- Formel: K₂CO₃.
Ergebnis:K₂CO₃ - ●17Welche Formel hat Calciumchlorid (Ca²⁺, Cl⁻)?
Lösung zeigen
- Ladungen: Ca²⁺ und Cl⁻.
- Kleinste Zahl für Ladungssumme Null: 1 mal Ca, 2 mal Cl.
- Formel: CaCl₂.
Ergebnis:CaCl₂ - ★18Wie lautet die Formel von Ammoniumsulfat (NH₄⁺, SO₄²⁻)?
Lösung zeigen
- SO₄²⁻ trägt zwei negative Ladungen.
- Zwei NH₄⁺ gleichen sie aus.
- Das zusammengesetzte Ion steht in Klammern: (NH₄)₂SO₄.
Ergebnis:(NH₄)₂SO₄
7Ich erkläre Leitfähigkeit und Solvatation von Salzlösungen.
MerkenSolvatation
Wassermoleküle lösen Ionen aus dem Gitter und umgeben sie als Hydrathülle.
Die beweglichen Ionen leiten den Strom.
BeispielSolvatation und Leitfähigkeit von Salzlösungen
Schritt für Schritt
- Beim Lösen entstehen Na⁺ und Cl⁻.
- Sie sind in der Lösung beweglich.
- Bewegte Ionen sind ein Strom.
- Beim Lösen entstehen Na⁺ und Cl⁻.
- Sie sind in der Lösung beweglich.
- Bewegte Ionen sind ein Strom.
AchtungSalzlösungen leiten durch freie Elektronen
In der Salzlösung wandern Elektronen von Pol zu Pol.
Ionen wandern: Kationen zum Minuspol, Anionen zum Pluspol.
Zeichne Draht, Elektroden und Lösung. Markiere, wo Elektronen und wo Ionen den Strom tragen.
ÜbenJetzt du
- ○19Welche Ionen entstehen beim Lösen von Magnesiumchlorid (MgCl₂) in Wasser?So fängst du an:Magnesiumchlorid besteht aus Ionen im Gitter.
Lösung zeigen
- Magnesiumchlorid besteht aus Ionen im Gitter.
- Wassermoleküle lösen die Ionen heraus.
- Es entstehen Mg²⁺ und 2 Cl⁻.
Ergebnis:Mg²⁺ und 2 Cl⁻ - ●20Warum leitet trockenes festes Natriumchlorid den Strom nicht, die Schmelze aber schon?
Lösung zeigen
- Im Kristall sitzen die Ionen fest.
- In der Schmelze können sie wandern.
- Bewegliche Ladungsträger leiten den Strom.
Ergebnis:In der Schmelze sind die Ionen beweglich - ★21Welche Ionen entstehen beim Lösen von Kaliumphosphat (K₃PO₄) in Wasser?
Lösung zeigen
- Kaliumphosphat besteht aus Ionen im Gitter.
- Wassermoleküle lösen die Ionen heraus.
- Es entstehen 3 K⁺ und PO₄³⁻.
Ergebnis:3 K⁺ und PO₄³⁻
8Ich beschreibe die Löslichkeit von Salzen als exothermen und endothermen Vorgang.
MerkenLöslichkeit
Löslichkeit ist die Masse, die sich in 100 g Wasser löst.
Überwiegt die Hydratationsenergie, ist Lösen exotherm.
BeispielLöslichkeit und Energie beim Lösen
Schritt für Schritt
- Die Lösung wiegt 100 g + 88 g = 188 g.
- w = 88 g : 188 g.
- w = 46,8 %
- Die Lösung wiegt 100 g + 88 g = 188 g.
- w = 88 g : 188 g.
- w = 46,8 %
AchtungLöslichkeit je 100 g Wasser mit Masseprozent verwechselt
36 g Salz auf 100 g Wasser sind eine 36-prozentige Lösung.
Die Lösung wiegt 136 g, der Salzanteil ist 36 g : 136 g = 26,5 Prozent.
Addiere Masse des Salzes und des Wassers zur Masse der Lösung. Teile die Salzmasse durch diese Summe.
ÜbenJetzt du
- ○22Die Löslichkeit von Kaliumbromid beträgt bei 20 Grad Celsius 65 g je 100 g Wasser. Bestimme: Wie viel Masseprozent Salz hat die gesättigte Lösung?So fängst du an:Die Lösung wiegt 100 g + 65 g = 165 g.
Lösung zeigen
- Die Lösung wiegt 100 g + 65 g = 165 g.
- w = 65 g : 165 g.
- w = 39,4 %
Ergebnis:39,4 % - ●23Die Löslichkeit von Natriumchlorid beträgt bei 20 Grad Celsius 36 g je 100 g Wasser. Bestimme: Wie viel Masseprozent Salz hat die gesättigte Lösung?
Lösung zeigen
- Die Lösung wiegt 100 g + 36 g = 136 g.
- w = 36 g : 136 g.
- w = 26,5 %
Ergebnis:26,5 % - ★24Bestimme: Wie viel Natriumchlorid löst sich bei 20 Grad Celsius höchstens in 250 g Wasser (Löslichkeit 36 g je 100 g Wasser)?
Lösung zeigen
- Löslichkeit 36 g je 100 g Wasser.
- 250 g sind das 2,5-fache.
- 36 g · 2,5 = 90 g
Ergebnis:90 g
Vermischte Übungen
Alles durcheinander – wie in der Arbeit. Überleg bei jeder Aufgabe zuerst: Welches Ziel ist das?
Üben
- ●25Was ist eine Säure nach Brønsted?
Lösung zeigen
- Brønsted betrachtet die Teilchen.
- Säuren sind Protonendonatoren.
- Sie geben ein H⁺ ab.
Ergebnis:Ein Teilchen, das ein Proton abgeben kann - ●26Hydrogencarbonat HCO₃⁻ reagiert mit Säuren wie mit Basen. Was bedeutet das?
Lösung zeigen
- Mit einer Säure nimmt HCO₃⁻ ein Proton auf: Base.
- Mit einer Base gibt es ein Proton ab: Säure.
- Beides zusammen heißt Ampholyt.
Ergebnis:Es ist ein Ampholyt und kann Protonen aufnehmen und abgeben - ●27Eine Natronlauge hat c(OH⁻) = 0,01 mol/L. Welchen pH-Wert hat sie bei 25 Grad Celsius?
Lösung zeigen
- pOH = −lg 0,01 = 2.
- pH + pOH = 14.
- pH = 14 − 2 = 12
Ergebnis:pH-Wert 12 - ●2840 mL Schwefelsäure (c = 0,4 mol/L) werden mit Kalilauge (c = 0,5 mol/L) neutralisiert (Schwefelsäure gibt zwei Protonen ab). Bestimme: Welches Volumen Kalilauge wird gebraucht?
Lösung zeigen
- n(H₃O⁺) = 2 · 0,4 mol/L · 0,04 L.
- n(OH⁻) = 1 · 0,5 mol/L · V muss gleich sein.
- V = 64 mL
Ergebnis:64 mL - ●29Welche Ionen entstehen beim Lösen von Natriumsulfat (Na₂SO₄) in Wasser?
Lösung zeigen
- Natriumsulfat besteht aus Ionen im Gitter.
- Wassermoleküle lösen die Ionen heraus.
- Es entstehen 2 Na⁺ und SO₄²⁻.
Ergebnis:2 Na⁺ und SO₄²⁻ - ●30Beim Lösen von Calciumchlorid in Wasser steigt die Temperatur. Was folgt daraus?
Lösung zeigen
- Das Gitter aufzubrechen kostet Energie.
- Die Hydratation setzt mehr Energie frei.
- Der Überschuss erwärmt die Lösung.
Ergebnis:Die Hydratationsenergie ist größer als die Gitterenergie, der Vorgang ist exotherm
Auf einen Blick
MerkenDas Wichtigste
- Säuren und Basen nach Brønsted
- Eine Säure gibt ein Proton ab, eine Base nimmt eines auf.
- Korrespondierende Paare
- Jede Säure bildet durch Protonenabgabe ihre korrespondierende Base: HA + H₂O ⇌ A⁻ + H₃O⁺.
- Oxide und Wasser
- Nichtmetalloxide bilden mit Wasser Säuren, Metalloxide Laugen.
- pH-Wert
- pH = −lg c(H₃O⁺). Eine Stufe bedeutet den Faktor zehn.
- Neutralisation und Salzbildung
- H₃O⁺ + OH⁻ → 2 H₂O. Die übrigen Ionen bleiben gelöst und bilden beim Eindampfen das Salz.
- Salze
- Salze sind Ionenverbindungen mit Gitter.
- Solvatation
- Wassermoleküle lösen Ionen aus dem Gitter und umgeben sie als Hydrathülle.
- Löslichkeit
- Löslichkeit ist die Masse, die sich in 100 g Wasser löst.
Kannst du das?
Je Ziel eine Aufgabe. Rechne sie ins Heft, dann kreuz ehrlich an. Keine Punkte, keine Note – der Test ist für dich.
ÜbenSelbsttest
Ich definiere Säuren und Basen nach Brønsted und unterscheide Säure und saure Lösung.
31Welches Teilchen wirkt in der Reaktion H₂SO₄ + H₂O → HSO₄⁻ + H₃O⁺ als Säure?Lösung zeigen
Ergebnis:Das Teilchen H₂SO₄Ich erkenne korrespondierende Säure-Base-Paare und Ampholyte.
32Welches Teilchen ist die korrespondierende Säure zu NH₃?Lösung zeigen
Ergebnis:NH₄⁺Ich erkläre saure und basische Lösungen aus Nichtmetall- und Metalloxiden.
33Wie reagiert die wässrige Lösung von Kohlenstoffdioxid (CO₂) gegenüber Universalindikator?Lösung zeigen
Ergebnis:sauer, Färbung zu Rot hinIch berechne den pH-Wert aus der Oxonium-Ionenkonzentration und umgekehrt.
34Eine Salzsäure hat c(H₃O⁺) = 0,001 mol/L. Welchen pH-Wert hat sie?Lösung zeigen
Ergebnis:pH-Wert 3Ich beschreibe Neutralisation und Salzbildungsreaktionen auf Teilchenebene.
35Welche Ionen reagieren bei der Neutralisation von Salzsäure mit Natronlauge zu Wasser?Lösung zeigen
Ergebnis:Oxonium-Ionen und Hydroxid-IonenIch beschreibe Salze als Ionenverbindungen und leite ihre Formeln ab.
36Welche Formel hat Aluminiumchlorid (Al³⁺, Cl⁻)?Lösung zeigen
Ergebnis:AlCl₃Ich erkläre Leitfähigkeit und Solvatation von Salzlösungen.
37Welche Ionen entstehen beim Lösen von Natriumphosphat (Na₃PO₄) in Wasser?Lösung zeigen
Ergebnis:3 Na⁺ und PO₄³⁻Ich beschreibe die Löslichkeit von Salzen als exothermen und endothermen Vorgang.
38Die Löslichkeit von Kaliumnitrat beträgt bei 20 Grad Celsius 32 g je 100 g Wasser. Bestimme: Wie viel Masseprozent Salz hat die gesättigte Lösung?Lösung zeigen
Ergebnis:24,2 %
Bei „unsicher“ oder „noch nicht“: Lies den Abschnitt zum Ziel noch einmal und rechne seine drei Aufgaben.
Lösungen
- Das Teilchen H₂O
- Das Teilchen H₂PO₄⁻
- Wasser nimmt ein Proton auf und wirkt als Base
- CN⁻
- NO₃⁻
- Es kann je nach Partner ein Proton aufnehmen oder abgeben
- das Hydroxid-Ion OH⁻
- Das Metalloxid reagiert mit Wasser zu einer Lauge
- sauer, Färbung zu Rot hin
- pH-Wert 4
- pH-Wert 2
- 1,0 · 10⁻⁷ mol/L
- Natriumnitrat
- 6,25 mL
- Das Acetat-Ion ist eine schwache Base
- K₂CO₃
- CaCl₂
- (NH₄)₂SO₄
- Mg²⁺ und 2 Cl⁻
- In der Schmelze sind die Ionen beweglich
- 3 K⁺ und PO₄³⁻
- 39,4 %
- 26,5 %
- 90 g
- Ein Teilchen, das ein Proton abgeben kann
- Es ist ein Ampholyt und kann Protonen aufnehmen und abgeben
- pH-Wert 12
- 64 mL
- 2 Na⁺ und SO₄²⁻
- Die Hydratationsenergie ist größer als die Gitterenergie, der Vorgang ist exotherm
- Das Teilchen H₂SO₄
- NH₄⁺
- sauer, Färbung zu Rot hin
- pH-Wert 3
- Oxonium-Ionen und Hydroxid-Ionen
- AlCl₃
- 3 Na⁺ und PO₄³⁻
- 24,2 %