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Chemie · Klasse 8 · Kapitel

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Wasser – eine Verbindung

  • Entdecken Frage, Vorstellung, Bild
  • Merken kommt ins Heft
  • Beispiel vorgerechnet, Schritt für Schritt
  • Üben selbst rechnen
  • Achtung typischer Fehler
  • Weiterdenken zum Knobeln und Vernetzen

○ mit Starthilfe, ● für alle, ★ zum Weiterdenken. Du wählst mindestens eine ★-Aufgabe. Du rechnest ins Heft.

1Ich beschreibe Wasser als Verbindung aus Wasserstoff und Sauerstoff.

MerkenWasser ist eine Verbindung

Wasser ist eine Verbindung aus Wasserstoff und Sauerstoff.

Das Atomverhältnis ist 2 : 1, die Formel H₂O.

BeispielWasser ist eine Verbindung

In 18 g Wasser stecken 2 g Wasserstoff, der Rest ist Sauerstoff. Bestimme: Wie viel Sauerstoff steckt in 36 g Wasser?
Schritt für Schritt
  1. Sauerstoff in 18 g: 18 g − 2 g = 16 g
  2. In 36 g: 16 g · 2 = 32 g
  1. Sauerstoff in 18 g: 18 g − 2 g = 16 g
  2. In 36 g: 16 g · 2 = 32 g
Ergebnis:
32 g

AchtungWasser als Gemisch oder Gelöstes als verschwunden gedeutet

So nicht
Salz in Wasser gerührt → das Salz ist weg
So richtig
Das Salz ist noch da, nur fein verteilt.
Wasser verdunsten lassen → das Salz bleibt zurück

Wasser ist eine Verbindung. Was sich löst, ist noch da.

ÜbenJetzt du

  1. ○1
    In 18 g Wasser stecken 2 g Wasserstoff, der Rest ist Sauerstoff. Bestimme: Wie viel Sauerstoff steckt in 180 g Wasser?
    So fängst du an:
    Sauerstoff in 18 g: 18 g − 2 g = 16 g
    Lösung zeigen
    1. Sauerstoff in 18 g: 18 g − 2 g = 16 g
    2. In 180 g: 16 g · 10 = 160 g
    Ergebnis:
    160 g
  2. ●2
    Bei der Elektrolyse von Wasser entstehen 5 mL Sauerstoff. Bestimme: Wie viel Wasserstoff entsteht dabei?
    Lösung zeigen
    1. H₂O: doppelt so viele H wie O.
    2. Volumen Wasserstoff zu Sauerstoff: 2 : 1.
    3. 2 · 5 mL = 10 mL.
    Ergebnis:
    10 mL
  3. ★3
    Was gehört NICHT zu einem Wassermolekül?
    Lösung zeigen
    1. H₂O: Wasserstoff- und Sauerstoffatome.
    2. Luft ist ein Gemisch aus Gasen.
    3. Luft ist nicht Teil des Moleküls.
    Ergebnis:
    Ein Teilchen Luft

2Ich deute die Analyse und die Synthese von Wasser.

MerkenAnalyse und Synthese

Analyse heißt zerlegen, Synthese heißt aufbauen.

Wasser → Wasserstoff + Sauerstoff ist eine Analyse, der umgekehrte Weg eine Synthese.

BeispielAnalyse und Synthese des Wassers

In 18 g Wasser stecken 2 g Wasserstoff, der Rest ist Sauerstoff. Bestimme: Wie viel Sauerstoff steckt in 90 g Wasser?
Schritt für Schritt
  1. Sauerstoff in 18 g: 18 g − 2 g = 16 g
  2. In 90 g: 16 g · 5 = 80 g
  1. Sauerstoff in 18 g: 18 g − 2 g = 16 g
  2. In 90 g: 16 g · 5 = 80 g
Ergebnis:
80 g

AchtungWasser als Gemisch aus Wasserstoff und Sauerstoff

So nicht
Im Wasser sind Wasserstoff und Sauerstoff gemischt.
So richtig
Wasser ist eine Verbindung. Wasserstoff und Sauerstoff entstehen erst bei der Zerlegung.

Prüfe die Eigenschaften: Löscht Wasser oder brennt es? Und Wasserstoff?

ÜbenJetzt du

  1. ○4
    In 18 g Wasser stecken 2 g Wasserstoff, der Rest ist Sauerstoff. Bestimme: Wie viel Sauerstoff steckt in 54 g Wasser?
    So fängst du an:
    Sauerstoff in 18 g: 18 g − 2 g = 16 g
    Lösung zeigen
    1. Sauerstoff in 18 g: 18 g − 2 g = 16 g
    2. In 54 g: 16 g · 3 = 48 g
    Ergebnis:
    48 g
  2. ●5
    In 18 g Wasser stecken 2 g Wasserstoff, der Rest ist Sauerstoff. Bestimme: Wie viel Sauerstoff steckt in 72 g Wasser?
    Lösung zeigen
    1. Sauerstoff in 18 g: 18 g − 2 g = 16 g
    2. In 72 g: 16 g · 4 = 64 g
    Ergebnis:
    64 g
  3. ★6
    Bei der Elektrolyse von Wasser entstehen 30 mL Wasserstoff. Bestimme: Wie viel Sauerstoff entsteht dabei?
    Lösung zeigen
    1. H₂O: doppelt so viele H wie O.
    2. Volumen Wasserstoff zu Sauerstoff: 2 : 1.
    3. 30 mL : 2 = 15 mL.
    Ergebnis:
    15 mL

3Ich stelle die Reaktionsgleichung für die Bildung von Wasser auf.

MerkenReaktionsgleichung

Ausgeglichen wird mit Zahlen vor den Formeln, nie im Index.

Beispiel: 2 H₂ + O₂ → 2 H₂O – die Formel H₂O bleibt, wie sie ist.

BeispielReaktionsgleichung ausgleichen

Gleiche die Reaktionsgleichung aus: Al + O2 → Al2O3
Schritt für Schritt
  1. Zähle die Atome jeder Sorte links und rechts.
  2. Sauerstoff: links immer gerade, rechts 3 – also rechts 2 Al₂O₃ (6 O), links 3 O₂.
  3. Aluminium: rechts 4, also links 4 Al.
  4. Ergebnis: 4 Al + 3 O2 → 2 Al2O3
  1. Zähle die Atome jeder Sorte links und rechts.
  2. Sauerstoff: links immer gerade, rechts 3 – also rechts 2 Al₂O₃ (6 O), links 3 O₂.
  3. Aluminium: rechts 4, also links 4 Al.
  4. Ergebnis: 4 Al + 3 O2 → 2 Al2O3
Ergebnis:
4 Al + 3 O2 → 2 Al2O3

AchtungIndizes statt Koeffizienten geändert

So nicht
H₂ + O₂ → H₂O₂
So richtig
2 H₂ + O₂ → 2 H₂O
(Zahlen VOR die Formel, nie in den Index)

Ausgleichen heißt: Zahlen VOR die Formel schreiben. Wer H₂O zu H₂O₂ macht, hat einen anderen Stoff.

ÜbenJetzt du

  1. ○7
    Gleiche die Reaktionsgleichung aus: Fe + S → FeS
    So fängst du an:
    Zähle die Atome jeder Sorte links und rechts.
    Lösung zeigen
    1. Zähle die Atome jeder Sorte links und rechts.
    2. Links 1 Fe und 1 S, rechts 1 Fe und 1 S.
    3. Die Gleichung ist bereits ausgeglichen – auch das kommt vor.
    4. Ergebnis: Fe + S → FeS
    Ergebnis:
    Fe + S → FeS
  2. ●8
    Gleiche die Reaktionsgleichung aus: H2 + O2 → H2O
    Lösung zeigen
    1. Zähle die Atome jeder Sorte links und rechts.
    2. Links 2 O, rechts 1 O – also rechts 2 H₂O.
    3. Damit rechts 4 H, also links 2 H₂.
    4. Ergebnis: 2 H2 + O2 → 2 H2O
    Ergebnis:
    2 H2 + O2 → 2 H2O
  3. ★9
    Gleiche die Reaktionsgleichung aus: Mg + O2 → MgO
    Lösung zeigen
    1. Zähle die Atome jeder Sorte links und rechts.
    2. Rechts steht 1 O, links 2 O – also rechts 2 MgO.
    3. Damit stehen rechts 2 Mg, also links auch 2 Mg.
    4. Ergebnis: 2 Mg + O2 → 2 MgO
    Ergebnis:
    2 Mg + O2 → 2 MgO

4Ich erkläre die Anomalie des Wassers.

MerkenAnomalie des Wassers

Wasser hat bei 4 °C seine größte Dichte.

Eis schwimmt deshalb – und Seen frieren von oben zu, nicht von unten.

BeispielDie Anomalie des Wassers

Ein Eiswürfel (0,92 g/cm³) kommt in Aceton (0,79 g/cm³). Entscheide: Schwimmt er oder sinkt er?
Schritt für Schritt
  1. Dichten vergleichen.
  2. Eis: 0,92 g/cm³, Aceton: 0,79 g/cm³.
  3. Die Flüssigkeit ist weniger dicht: Eis sinkt.
  1. Dichten vergleichen.
  2. Eis: 0,92 g/cm³, Aceton: 0,79 g/cm³.
  3. Die Flüssigkeit ist weniger dicht: Eis sinkt.
Ergebnis:
Er sinkt, Eis ist dichter

AchtungEis dichter als Wasser

So nicht
Eis ist fest, also schwerer als Wasser.
So richtig
Eis hat eine kleinere Dichte als Wasser. Deshalb schwimmt es.

Denk an eine volle Flasche im Gefrierfach. Was passiert mit ihr?

ÜbenJetzt du

  1. ○10
    Ein Eiswürfel (0,92 g/cm³) kommt in Wasser (1 g/cm³). Entscheide: Schwimmt er oder sinkt er?
    So fängst du an:
    Dichten vergleichen.
    Lösung zeigen
    1. Dichten vergleichen.
    2. Eis: 0,92 g/cm³, Wasser: 1 g/cm³.
    3. Die Flüssigkeit ist dichter: Eis schwimmt.
    Ergebnis:
    Er schwimmt, Eis ist weniger dicht
  2. ●11
    Warum friert ein See im Winter von oben zu?
    Lösung zeigen
    1. Dichtestes Wasser bei 4 °C liegt unten.
    2. Kälteres Wasser ist leichter und bleibt oben.
    3. Oben gefriert es zuerst.
    Ergebnis:
    Wasser mit 4 °C sinkt, kälteres bleibt oben
  3. ★12
    Eine volle Glasflasche Wasser platzt im Gefrierfach. Warum?
    Lösung zeigen
    1. Eis braucht mehr Platz als Wasser.
    2. Die Flasche ist schon voll.
    3. Der Druck sprengt das Glas.
    Ergebnis:
    Wasser dehnt sich beim Gefrieren aus

5Ich beschreibe Wasser als Lösemittel.

MerkenLösemittel

Wasser löst viele Stoffe, weil seine Teilchen zwei geladene Seiten haben.

Was sich löst, verschwindet nicht: Es ist nur fein verteilt.

BeispielWasser als Lösemittel

12 g Traubenzucker werden in 48 g Wasser gelöst. Bestimme: Wie viel Prozent der Lösung sind Traubenzucker?
Schritt für Schritt
  1. Lösung: 12 g + 48 g = 60 g
  2. Anteil: 12 g · 100 : 60 g = 20 %
  1. Lösung: 12 g + 48 g = 60 g
  2. Anteil: 12 g · 100 : 60 g = 20 %
Ergebnis:
20 %

AchtungGelöster Stoff ist verschwunden

So nicht
Der Zucker ist weg, das Wasser wiegt wie vorher.
So richtig
Der Zucker ist fein verteilt. Die Lösung wiegt so viel wie Wasser und Zucker zusammen.

Frag dich: Schmeckt die Lösung süß? Dann ist der Zucker noch da.

ÜbenJetzt du

  1. ○13
    10 g Traubenzucker werden in 150 g Wasser gelöst. Bestimme: Wie schwer ist die Lösung?
    So fängst du an:
    Der Traubenzucker ist noch da, nur fein verteilt.
    Lösung zeigen
    1. Der Traubenzucker ist noch da, nur fein verteilt.
    2. Massen addieren.
    3. 150 g + 10 g = 160 g.
    Ergebnis:
    160 g
  2. ●14
    10 g Zucker werden in 100 g Wasser gelöst. Bestimme: Wie schwer ist die Lösung?
    Lösung zeigen
    1. Der Zucker ist noch da, nur fein verteilt.
    2. Massen addieren.
    3. 100 g + 10 g = 110 g.
    Ergebnis:
    110 g
  3. ★15
    5 g Kochsalz werden in 200 g Wasser gelöst. Bestimme: Wie schwer ist die Lösung?
    Lösung zeigen
    1. Der Kochsalz ist noch da, nur fein verteilt.
    2. Massen addieren.
    3. 200 g + 5 g = 205 g.
    Ergebnis:
    205 g

6Ich unterscheide Lösung, Emulsion und Suspension.

MerkenLösung, Emulsion, Suspension

Lösung: Stoff ist so fein verteilt, dass es klar aussieht (Salzwasser).

Emulsion: Flüssigkeit in Flüssigkeit (Milch). Suspension: Feststoff in Flüssigkeit, setzt sich ab (Lehmwasser).

BeispielLösung, Emulsion, Suspension

Entscheide: Was für ein Gemisch ist Handcreme?
Schritt für Schritt
  1. Ist es klar? Dann Lösung.
  2. Flüssigkeit in Flüssigkeit, trüb: Emulsion. Feststoff, setzt sich ab: Suspension.
  3. Handcreme: Emulsion.
  1. Ist es klar? Dann Lösung.
  2. Flüssigkeit in Flüssigkeit, trüb: Emulsion. Feststoff, setzt sich ab: Suspension.
  3. Handcreme: Emulsion.
Ergebnis:
Eine Emulsion

AchtungTrennverfahren ohne passende Eigenschaft

So nicht
Entscheide: Was für ein Gemisch ist Handcreme → Eine Suspension
So richtig
Entscheide: Was für ein Gemisch ist Handcreme → Eine Emulsion

Frag dich: In welcher Eigenschaft unterscheiden sich die beiden Stoffe? Such dann das passende Verfahren.

ÜbenJetzt du

  1. ○16
    Entscheide: Was für ein Gemisch ist Salzwasser?
    So fängst du an:
    Ist es klar? Dann Lösung.
    Lösung zeigen
    1. Ist es klar? Dann Lösung.
    2. Flüssigkeit in Flüssigkeit, trüb: Emulsion. Feststoff, setzt sich ab: Suspension.
    3. Salzwasser: Lösung.
    Ergebnis:
    Eine Lösung
  2. ●17
    In einer Saline verdunsten in 5 Becken je 4 L Meerwasser. Ein Liter enthält 35 g Salz. Bestimme: Wie viel Salz bleibt zurück?
    Lösung zeigen
    1. Meerwasser: 5 · 4 L = 20 L
    2. Salz: 20 · 35 g = 700 g
    Ergebnis:
    700 g
  3. ★18
    Warum muss man eine Vinaigrette vor dem Essen schütteln?
    Lösung zeigen
    1. Öl löst sich nicht in Essig.
    2. Schütteln verteilt es fein: Emulsion.
    3. Ohne Emulgator trennt sie sich wieder.
    Ergebnis:
    Die Emulsion trennt sich wieder

7Ich trenne Stoffgemische mit passenden Verfahren.

MerkenStofftrennung

Getrennt wird nach einer Eigenschaft, in der sich die Stoffe unterscheiden.

Filtrieren trennt nach Teilchengröße, Destillieren nach Siedetemperatur, Chromatografie nach Löslichkeit.

BeispielStoffgemische trennen

In einer Saline verdunsten in 5 Becken je 3 L Meerwasser. Ein Liter enthält 35 g Salz. Bestimme: Wie viel Salz bleibt zurück?
Schritt für Schritt
  1. Meerwasser: 5 · 3 L = 15 L
  2. Salz: 15 · 35 g = 525 g
  1. Meerwasser: 5 · 3 L = 15 L
  2. Salz: 15 · 35 g = 525 g
Ergebnis:
525 g

AchtungReaktion als Mischen gedeutet

So nicht
Im Eisensulfid stecken Eisen und Schwefel noch drin, nur gemischt.
So richtig
Eisensulfid ist ein neuer Stoff: nicht magnetisch, nicht gelb. Die Atome sind neu verbunden.

Prüfe das Produkt mit einer Eigenschaft des Ausgangsstoffs, zum Beispiel mit dem Magneten.

ÜbenJetzt du

  1. ○19
    Entscheide: Welches Verfahren trennt Eisennägel aus Sägespänen?
    So fängst du an:
    Erst den Unterschied in einer Eigenschaft suchen.
    Lösung zeigen
    1. Erst den Unterschied in einer Eigenschaft suchen.
    2. Dann das Verfahren, das genau diesen Unterschied nutzt.
    3. Eisennägel aus Sägespänen: Magnetscheiden.
    Ergebnis:
    Magnetscheiden
  2. ●20
    Wie trennt man Wasser und Alkohol?
    Lösung zeigen
    1. Beide sind Flüssigkeiten und mischen sich.
    2. Siedetemperaturen: 78 °C und 100 °C.
    3. Destillieren.
    Ergebnis:
    Destillieren
  3. ★21
    Wie gewinnst du Salz aus Salzwasser zurück?
    Lösung zeigen
    1. Unterschied: Wasser siedet bei 100 °C, Salz erst über 1400 °C.
    2. Wasser verdampft.
    3. Salz bleibt zurück.
    Ergebnis:
    Durch Eindampfen

8Ich beurteile den Umgang mit Trinkwasser.

MerkenTrinkwasser

Klares Wasser ist nicht automatisch Trinkwasser: Gelöste Stoffe und Keime sieht man nicht.

Kläranlagen reinigen in Stufen – mechanisch, biologisch, chemisch. Am meisten Wasser sparen Dusche und Toilette.

BeispielTrinkwasser und Abwasser

Ein Mensch verbraucht etwa 140 L Trinkwasser am Tag. Bestimme: Wie viel braucht eine Familie mit 5 Personen in einer Woche?
Schritt für Schritt
  1. Am Tag: 5 · 140 L = 700 L
  2. In der Woche: 7 · 700 L = 4900 L
  1. Am Tag: 5 · 140 L = 700 L
  2. In der Woche: 7 · 700 L = 4900 L
Ergebnis:
4900 L

AchtungEin Stoff an einer Eigenschaft erkannt

So nicht
Was hilft am meisten, Trinkwasser zu sparen → Weniger trinken
So richtig
Was hilft am meisten, Trinkwasser zu sparen → Kürzer duschen

Such eine Eigenschaft, in der sich die beiden Stoffe unterscheiden. Prüfe genau diese.

ÜbenJetzt du

  1. ○22
    Ein Mensch verbraucht etwa 120 L Trinkwasser am Tag. Bestimme: Wie viel braucht eine Familie mit 4 Personen in einer Woche?
    So fängst du an:
    Am Tag: 4 · 120 L = 480 L
    Lösung zeigen
    1. Am Tag: 4 · 120 L = 480 L
    2. In der Woche: 7 · 480 L = 3360 L
    Ergebnis:
    3360 L
  2. ●23
    Entscheide: Welches Verfahren trennt Farbstoffe aus Filzstiftfarbe?
    Lösung zeigen
    1. Erst den Unterschied in einer Eigenschaft suchen.
    2. Dann das Verfahren, das genau diesen Unterschied nutzt.
    3. Farbstoffe aus Filzstiftfarbe: Chromatografie.
    Ergebnis:
    Chromatografie
  3. ★24
    Was hilft am meisten, Trinkwasser zu sparen?
    Lösung zeigen
    1. Wo fließt am meisten?
    2. Duschen und Toilette.
    3. Dort spart man am meisten.
    Ergebnis:
    Kürzer duschen

Vermischte Übungen

Alles durcheinander – wie in der Arbeit. Überleg bei jeder Aufgabe zuerst: Welches Ziel ist das?

Üben

  1. ●25
    Bei der Elektrolyse von Wasser entstehen 18 mL Wasserstoff. Bestimme: Wie viel Sauerstoff entsteht dabei?
    Lösung zeigen
    1. H₂O: doppelt so viele H wie O.
    2. Volumen Wasserstoff zu Sauerstoff: 2 : 1.
    3. 18 mL : 2 = 9 mL.
    Ergebnis:
    9 mL
  2. ●26
    Wasser verdampft im Topf. Entscheide: Ist das eine chemische Reaktion?
    Lösung zeigen
    1. Frage: Ist danach ein neuer Stoff da?
    2. Der Dampf ist noch Wasser.
    3. Also keine chemische Reaktion.
    Ergebnis:
    Nein, es entsteht kein neuer Stoff
  3. ●27
    Wasserstoff verbrennt an der Luft. Ist das eine Analyse oder eine Synthese von Wasser?
    Lösung zeigen
    1. Edukte: Wasserstoff und Sauerstoff.
    2. Produkt: Wasser.
    3. Aufbauen heißt Synthese.
    Ergebnis:
    Eine Synthese
  4. ●28
    Gleiche die Reaktionsgleichung aus: C + O2 → CO2
    Lösung zeigen
    1. Zähle die Atome jeder Sorte links und rechts.
    2. Links 1 C und 2 O, rechts 1 C und 2 O.
    3. Bereits ausgeglichen.
    4. Ergebnis: C + O2 → CO2
    Ergebnis:
    C + O2 → CO2
  5. ●29
    Ein Eiswürfel (0,92 g/cm³) kommt in Speiseöl (0,9 g/cm³). Entscheide: Schwimmt er oder sinkt er?
    Lösung zeigen
    1. Dichten vergleichen.
    2. Eis: 0,92 g/cm³, Speiseöl: 0,9 g/cm³.
    3. Die Flüssigkeit ist weniger dicht: Eis sinkt.
    Ergebnis:
    Er sinkt, Eis ist dichter
  6. ●30
    15 g Kochsalz werden in 100 g Wasser gelöst. Bestimme: Wie schwer ist die Lösung?
    Lösung zeigen
    1. Der Kochsalz ist noch da, nur fein verteilt.
    2. Massen addieren.
    3. 100 g + 15 g = 115 g.
    Ergebnis:
    115 g

Auf einen Blick

MerkenDas Wichtigste

Wasser ist eine Verbindung
Wasser ist eine Verbindung aus Wasserstoff und Sauerstoff.
Analyse und Synthese
Analyse heißt zerlegen, Synthese heißt aufbauen.
Reaktionsgleichung
Ausgeglichen wird mit Zahlen vor den Formeln, nie im Index.
Anomalie des Wassers
Wasser hat bei 4 °C seine größte Dichte.
Lösemittel
Wasser löst viele Stoffe, weil seine Teilchen zwei geladene Seiten haben.
Lösung, Emulsion, Suspension
Lösung: Stoff ist so fein verteilt, dass es klar aussieht (Salzwasser).
Stofftrennung
Getrennt wird nach einer Eigenschaft, in der sich die Stoffe unterscheiden.
Trinkwasser
Klares Wasser ist nicht automatisch Trinkwasser: Gelöste Stoffe und Keime sieht man nicht.

AchtungReaktion nicht von Mischen oder Zustandsänderung getrennt

So nicht
Zucker löst sich in Tee → chemische Reaktion
So richtig
Zucker löst sich → kein neuer Stoff, also keine Reaktion.
Reaktion heißt: Es entsteht ein neuer Stoff

Eine Reaktion erkennt man an einem NEUEN Stoff. Schmelzen und Lösen ändern nur die Form.

Kannst du das?

Je Ziel eine Aufgabe. Rechne sie ins Heft, dann kreuz ehrlich an. Keine Punkte, keine Note – der Test ist für dich.

ÜbenSelbsttest

  1. Ich beschreibe Wasser als Verbindung aus Wasserstoff und Sauerstoff.

    31
    Ist Wasser ein Element, eine Verbindung oder ein Gemisch?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    Eine Verbindung
  2. Ich deute die Analyse und die Synthese von Wasser.

    32
    Wasserstoff verbrennt an der Luft. Ist das eine Analyse oder eine Synthese von Wasser?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    Eine Synthese
  3. Ich stelle die Reaktionsgleichung für die Bildung von Wasser auf.

    33
    Gleiche die Reaktionsgleichung aus: H2 + O2 → H2O
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    2 H2 + O2 → 2 H2O
  4. Ich erkläre die Anomalie des Wassers.

    34
    Ein Eiswürfel (0,92 g/cm³) kommt in Milch (1,03 g/cm³). Entscheide: Schwimmt er oder sinkt er?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    Er schwimmt, Eis ist weniger dicht
  5. Ich beschreibe Wasser als Lösemittel.

    35
    10 g Zucker werden in 100 g Wasser gelöst. Bestimme: Wie schwer ist die Lösung?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    110 g
  6. Ich unterscheide Lösung, Emulsion und Suspension.

    36
    Entscheide: Was für ein Gemisch ist Mayonnaise?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    Eine Emulsion
  7. Ich trenne Stoffgemische mit passenden Verfahren.

    37
    In einer Saline verdunsten in 6 Becken je 3 L Meerwasser. Ein Liter enthält 35 g Salz. Bestimme: Wie viel Salz bleibt zurück?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    630 g
  8. Ich beurteile den Umgang mit Trinkwasser.

    38
    Entscheide: Welches Verfahren trennt Kaffeesatz und Kaffee?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    Filtrieren

Bei „unsicher“ oder „noch nicht“: Lies den Abschnitt zum Ziel noch einmal und rechne seine drei Aufgaben.

Wie es zusammenhängt

Das brauchst du vorher: Terme und Gleichungen

Lösungen

  1. 160 g
  2. 10 mL
  3. Ein Teilchen Luft
  4. 48 g
  5. 64 g
  6. 15 mL
  7. Fe + S → FeS
  8. 2 H2 + O2 → 2 H2O
  9. 2 Mg + O2 → 2 MgO
  10. Er schwimmt, Eis ist weniger dicht
  11. Wasser mit 4 °C sinkt, kälteres bleibt oben
  12. Wasser dehnt sich beim Gefrieren aus
  13. 160 g
  14. 110 g
  15. 205 g
  16. Eine Lösung
  17. 700 g
  18. Die Emulsion trennt sich wieder
  19. Magnetscheiden
  20. Destillieren
  21. Durch Eindampfen
  22. 3360 L
  23. Chromatografie
  24. Kürzer duschen
  25. 9 mL
  26. Nein, es entsteht kein neuer Stoff
  27. Eine Synthese
  28. C + O2 → CO2
  29. Er sinkt, Eis ist dichter
  30. 115 g
  31. Eine Verbindung
  32. Eine Synthese
  33. 2 H2 + O2 → 2 H2O
  34. Er schwimmt, Eis ist weniger dicht
  35. 110 g
  36. Eine Emulsion
  37. 630 g
  38. Filtrieren