Mathematik · Klasse 5 und 6 · Kapitel
Daten und Zufall
EntdeckenDie Frage zum Kapitel
Hier ist eine Tabelle mit den Lieblingsfächern von 120 Kindern aus vier Klassen. Welches Fach liegt in allen Klassen vorn? Du hast 30 Sekunden.
Schreib eine Vermutung auf, bevor du weiterliest.
Für die Lehrkraft: Sechzehn Zahlen in 30 Sekunden vergleichen geht nicht; die Antworten sind geraten. Als Säulen sieht man es sofort: die höchste Säule je Klasse. Das Diagramm macht aus Lesen ein Sehen.
- Entdecken Frage, Vorstellung, Bild
- Merken kommt ins Heft
- Beispiel vorgerechnet, Schritt für Schritt
- Üben selbst rechnen
- Achtung typischer Fehler
- Weiterdenken zum Knobeln und Vernetzen
○ mit Starthilfe, ● für alle, ★ zum Weiterdenken. Du wählst mindestens eine ★-Aufgabe. Du rechnest ins Heft.
Fit für das Kapitel?
Das brauchst du aus früheren Themen. Klappt es nicht, frag nach, bevor es losgeht.
ÜbenWeißt du das noch?
Ein Diagramm liest man an der Skala ab; Chancen vergleicht man über das Verhältnis, nicht über die Anzahl.
- ●35Umfrage in der Sportgruppe der Klasse 4c. Ein Kästchen sind 2 Kinder. Wie viele Kinder wählten Grün?
Lösung zeigen
- Die Säule Grün ist 7 Kästchen hoch
- 7 · 2 = 14
Ergebnis:14 - ●36Lena zieht ohne hinzusehen eine Kugel. Aus welchem Beutel kommt eher eine rote?
Lösung zeigen
- A: 2 rote und 3 blaue. B: 4 rote und 3 blaue
- Vergleiche rote mit blauen Kugeln im selben Beutel: B
Ergebnis:B
So kannst du es dir vorstellen
EntdeckenDie Zahl ersetzt die Liste
Der Mittelwert ist die Zahl, die alle bekämen, wenn man gerecht teilt. Er steht für die ganze Liste – und verschweigt, wie weit die Werte auseinanderliegen. Deshalb braucht er die Spannweite daneben.
WeiterdenkenDenk nach
Fünf Kinder haben im Schnitt 3 Geschwister. Kann es sein, dass keines genau 3 hat? Und dass eines 10 hat?
1Ich sammle Daten mit Strichliste und Tabelle.
EntdeckenFrage
Wie wahrscheinlich ist es, dass zwei Kinder in deiner Klasse am selben Tag Geburtstag haben?
Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.
Auflösung
Ab 23 Personen über 50 Prozent, bei 30 schon 70 Prozent – das Geburtstagsparadoxon. Es geht nicht um deinen Geburtstag, sondern um alle Paare in der Klasse.
MerkenStrichliste und Tabelle
Jeder Wert ein Strich, fünf Striche ein Bündel.
Aus der Strichliste wird die Häufigkeitstabelle: Merkmal, Anzahl.
BeispielStrichliste auswerten
Schritt für Schritt
- Fünferbündel zählen: Ein Bündel sind 5 Striche, der Querstrich ist der fünfte.
- mit dem Roller: 2 Bündel und 2 einzelne Striche
- 2 · 5 + 2 = 12
- Fünferbündel zählen: Ein Bündel sind 5 Striche, der Querstrich ist der fünfte.
- mit dem Roller: 2 Bündel und 2 einzelne Striche
- 2 · 5 + 2 = 12
AchtungDurch die falsche Anzahl geteilt
8, 10, 12: Mittelwert = 30 : 2 = 15
8, 10, 12: Mittelwert = 30 : 3 = 10
Geteilt wird durch die Anzahl der Werte, nicht durch ihre Summe oder eine feste Zahl.
ÜbenJetzt du
- ○1Die Strichliste zeigt, wie die Kinder der Klasse 5a zur Schule kommen. Wie viele Kinder kommen zu Fuß?So fängst du an:Fünferbündel zählen: Ein Bündel sind 5 Striche, der Querstrich ist der fünfte.
Lösung zeigen
- Fünferbündel zählen: Ein Bündel sind 5 Striche, der Querstrich ist der fünfte.
- zu Fuß: 2 Bündel und 1 einzelne Striche
- 2 · 5 + 1 = 11
Ergebnis:11 Kinder - ●2Die Strichliste zeigt, wie die Kinder der Klasse 5a zur Schule kommen. Wie viele Kinder kommen mit dem Bus?
Lösung zeigen
- Fünferbündel zählen: Ein Bündel sind 5 Striche, der Querstrich ist der fünfte.
- mit dem Bus: 1 Bündel und 1 einzelne Striche
- 1 · 5 + 1 = 6
Ergebnis:6 Kinder - ★3Die Strichliste zeigt, wie die Kinder zur Schule kommen. Wie viele Kinder mehr nannten die häufigste Antwort als die seltenste?
Lösung zeigen
- In Zahlen: mit dem Roller 12, mit dem Rad 8, zu Fuß 7, mit der Bahn 15
- Am häufigsten: mit der Bahn, am seltensten: zu Fuß
- Unterschied: 15 − 7 = 8
Ergebnis:8 Kinder
2Ich zeichne und lese Säulendiagramme.
EntdeckenFrage
Warum zeigen Nachrichten so oft Säulen und keine Zahlenlisten?
Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.
Auflösung
Weil das Auge Höhen schneller vergleicht als Ziffern. Genau deshalb wirkt ein Bild stärker als eine Tabelle – und kann auch stärker täuschen.
MerkenSäulendiagramm
Jede Säule eine Gruppe, die Höhe die Anzahl.
Die Achse beginnt bei Null – sonst lügt das Bild.
BeispielSäulendiagramm lesen
Schritt für Schritt
- Skala ablesen: Von Linie zu Linie sind es 2 Kinder.
- Tennis: 18 Kinder, Basketball: 14 Kinder
- Unterschied: 18 − 14 = 4
- Skala ablesen: Von Linie zu Linie sind es 2 Kinder.
- Tennis: 18 Kinder, Basketball: 14 Kinder
- Unterschied: 18 − 14 = 4
AchtungDiagrammachse nicht beachtet
Säule 52 doppelt so hoch wie 50 → „doppelt so viel“
Achse beginnt bei 48 → 52 ist nur 4 % mehr als 50
Beginnt die Achse nicht bei null, sehen kleine Unterschiede groß aus.
ÜbenJetzt du
- ○4Das Säulendiagramm zeigt den Lieblingssport der Klasse 5b. Wie viele Kinder mehr nannten Reiten als Basketball?So fängst du an:Skala ablesen: Von Linie zu Linie sind es 2 Kinder.
Lösung zeigen
- Skala ablesen: Von Linie zu Linie sind es 2 Kinder.
- Reiten: 10 Kinder, Basketball: 2 Kinder
- Unterschied: 10 − 2 = 8
Ergebnis:8 Kinder - ●5Das Säulendiagramm zeigt den Lieblingssport der Klasse 5b. Wie viele Kinder mehr nannten Fußball als Turnen?
Lösung zeigen
- Skala ablesen: Von Linie zu Linie sind es 2 Kinder.
- Fußball: 8 Kinder, Turnen: 6 Kinder
- Unterschied: 8 − 6 = 2
Ergebnis:2 Kinder - ★6Das Säulendiagramm zeigt den Lieblingssport der Klasse 6a. Die Zahlen stehen nur an jeder zweiten Linie. Wie viele Kinder wurden befragt?
Lösung zeigen
- Skala: Von Linie zu Linie sind es 5 Kinder.
- Abgelesen: 15, 25, 5, 10, 40
- Zusammen: 15 + 25 + 5 + 10 + 40 = 95
Ergebnis:95 Kinder
3Ich berechne den Mittelwert und deute ihn.
EntdeckenFrage
Kann ein Teich im Mittel 50 Zentimeter tief und trotzdem gefährlich sein?
Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.
Auflösung
Ja. Der Mittelwert sagt nichts über die tiefste Stelle: Ein Teich mit breitem flachem Rand und einem tiefen Loch hat denselben Mittelwert wie ein gleichmäßig flacher.
MerkenMittelwert
Alle Werte zusammenzählen und durch ihre Anzahl teilen.
Der Mittelwert muss kein Wert aus der Liste sein.
BeispielMittelwert und Median
Schritt für Schritt
- Summe 51 : 5 = 10,2
- Summe 51 : 5 = 10,2
ÜbenJetzt du
- ○7Punkte im Test: 9, 11, 8, 4, 9. Berechne Mittelwert.
Lösung zeigen
Ergebnis:x̄ = 8,2 - ●8Punkte im Test: 8, 15, 12, 2, 1. Berechne Mittelwert.
Lösung zeigen
Ergebnis:x̄ = 7,6 - ★9Punkte im Test: 1, 14, 10, 14, 6, 8. Berechne Mittelwert und Median.
Lösung zeigen
- Summe 53 : 6 = 8,83
- Sortiert: 1, 6, 8, 10, 14, 14 → Median 9
Ergebnis:x̄ = 8,83; Median = 9
4Ich bestimme Median und Spannweite.
EntdeckenFrage
Warum verschiebt ein einziger großer Wert den Mittelwert, die Mitte der Reihe aber nicht?
Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.
Auflösung
Weil der Mittelwert alle Zahlen zusammenrechnet, während die Mitte nur fragt, welcher Wert in der Reihe in der Mitte steht. Ein Ausreißer zieht den einen mit, den anderen nicht.
MerkenMedian und Spannweite
Median: die Werte ordnen und die Mitte nehmen.
Spannweite: größter Wert minus kleinster Wert.
BeispielMedian und Spannweite
Schritt für Schritt
- Sortieren: 5, 6, 7, 12, 18
- Median = mittlerer Wert = 7
- Spannweite = 18 − 5 = 13
- Sortieren: 5, 6, 7, 12, 18
- Median = mittlerer Wert = 7
- Spannweite = 18 − 5 = 13
ÜbenJetzt du
- ○10Körpergrößen-Abweichungen in cm: 20, 6, 14, 13, 9. Bestimme Median und Spannweite.So fängst du an:Sortieren: 6, 9, 13, 14, 20
Lösung zeigen
- Sortieren: 6, 9, 13, 14, 20
- Median = mittlerer Wert = 13
- Spannweite = 20 − 6 = 14
Ergebnis:Median 13; Spannweite 14 - ●11Körpergrößen-Abweichungen in cm: 19, 17, 3, 6, 4. Bestimme Median und Spannweite.
Lösung zeigen
- Sortieren: 3, 4, 6, 17, 19
- Median = mittlerer Wert = 6
- Spannweite = 19 − 3 = 16
Ergebnis:Median 6; Spannweite 16 - ★12Körpergrößen-Abweichungen in cm: 13, 12, 8, 6, 4, 2, 7, 7. Bestimme Median und Spannweite.
Lösung zeigen
- Sortieren: 2, 4, 6, 7, 7, 8, 12, 13
- Median = mittlerer Wert (Mittel der beiden mittleren) = 7
- Spannweite = 13 − 2 = 11
Ergebnis:Median 7; Spannweite 11
5Ich beschreibe Zufallsversuche mit sicher, möglich, unmöglich und beurteile Chancen.
EntdeckenFrage
Ist es möglich, beim Würfeln eine 7 zu werfen?
Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.
Auflösung
Mit einem Würfel unmöglich, mit zwei Würfeln sogar die häufigste Summe. Ob etwas möglich ist, hängt immer davon ab, womit man es versucht.
Ausprobieren: Zufallsversuch: Häufigkeit und Wahrscheinlichkeit
Münze, Würfel oder Glücksrad oft werfen – die relative Häufigkeit pendelt sich bei der Wahrscheinlichkeit ein.
MerkenWahrscheinlichkeit
Wahrscheinlichkeit = günstige Ergebnisse geteilt durch alle möglichen.
Beim Würfel ist jede Zahl gleich wahrscheinlich: 1 von 6.
BeispielLaplace-Wahrscheinlichkeit
Schritt für Schritt
- günstige : mögliche Ergebnisse
- 1 : 6 = 0,167
- günstige : mögliche Ergebnisse
- 1 : 6 = 0,167
ÜbenJetzt du
- ○13Ein Würfel wird einmal geworfen. Berechne die Wahrscheinlichkeit, mehr als 4 zu würfeln.So fängst du an:günstige : mögliche Ergebnisse
Lösung zeigen
- günstige : mögliche Ergebnisse
- 2 : 6 = 0,333
Ergebnis:26 ≈ 33,3 % - ●14In einer Urne sind 4 rote, 3 blaue Kugeln. Berechne die Wahrscheinlichkeit, keine rote zu ziehen.
Lösung zeigen
- Insgesamt 7 Kugeln, davon 3 nicht rot
- 37 = 0,429
Ergebnis:37 ≈ 42,9 % - ★15Aus einem Skatblatt (32 Karten) wird eine Karte gezogen. Berechne P(ein Bube oder eine Dame).
Lösung zeigen
- 8 günstige von 32
- 832 = 0,25
Ergebnis:832 = 25 %
6Ich bestimme relative Häufigkeiten und vergleiche sie mit der Erwartung.
EntdeckenFrage
Wenn du 60-mal würfelst, kommt dann genau zehnmal die Sechs?
Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.
Auflösung
Erwartet wird ein Sechstel der Würfe, also 60 : 6 = 10 Sechsen. Tatsächlich kommen oft 7 oder 13, das ist kein Fehler. Je mehr Würfe, desto näher rückt der Anteil der Sechsen an ein Sechstel.
MerkenRelative Häufigkeit
Wie oft ist es passiert, geteilt durch die Anzahl der Versuche.
Je mehr Versuche, desto näher kommt sie der Wahrscheinlichkeit.
BeispielRelative Häufigkeit
Schritt für Schritt
- h = 64 : 250 = 0,256
- h = 64 : 250 = 0,256
ÜbenJetzt du
- ○16Ein Reißnagel wurde 100-mal geworfen, er landete 13-mal auf der Spitze. Berechne die relative Häufigkeit.
Lösung zeigen
Ergebnis:0,13 = 13 % - ●17Ein Reißnagel wurde 250-mal geworfen, er landete 66-mal auf der Spitze. Berechne die relative Häufigkeit.
Lösung zeigen
Ergebnis:0,264 = 26,4 % - ★18Ein Reißnagel wurde 250-mal geworfen, er landete 72-mal auf der Spitze. Berechne die relative Häufigkeit. Wie oft erwartest du „Spitze“ bei 1000 Würfen?
Lösung zeigen
- h = 72 : 250 = 0,288
- 1000 · 0,288 = 288
Ergebnis:0,288 · etwa 288-mal
7Ich lese Diagramme kritisch: Achsen, Ausschnitt, Vergleich.
EntdeckenFrage
Wie kann eine Säule doppelt so hoch aussehen wie die daneben, obwohl ihr Wert nur um 2 größer ist?
Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.
Auflösung
Man lässt die Achse nicht bei 0, sondern bei 48 beginnen. Dann ragt die Säule für 50 nur 2 Kästchen hoch, die für 52 aber 4. Das Bild zeigt das Doppelte, die Zahlen nicht. Deshalb liest man zuerst die Achse.
MerkenDiagramme kritisch lesen
Bevor du einem Diagramm glaubst, prüfe die Achse.
Wo beginnt sie, was wird verglichen, was fehlt? Ein Ausschnitt lässt kleine Unterschiede riesig aussehen.
BeispielDiagramme kritisch lesen
Schritt für Schritt
- Im Bild: 65 − 53 = 12 gegen 58 − 53 = 5, also etwa 2,4-mal so hoch
- Wirklich: 65 gegen 58, also etwa 1,12-mal so viel
- Im Bild: 65 − 53 = 12 gegen 58 − 53 = 5, also etwa 2,4-mal so hoch
- Wirklich: 65 gegen 58, also etwa 1,12-mal so viel
ÜbenJetzt du
- ○19In einem Säulendiagramm über Saft beginnt die Achse nicht bei 0, sondern bei 46. Montag: 48 verkaufte Flaschen, Dienstag: 54. Wie viel höher ist die zweite Säule im BILD, und wie viel höher ist die Zahl wirklich?So fängst du an:Im Bild: 54 − 46 = 8 gegen 48 − 46 = 2, also etwa 4-mal so hoch
Lösung zeigen
- Im Bild: 54 − 46 = 8 gegen 48 − 46 = 2, also etwa 4-mal so hoch
- Wirklich: 54 gegen 48, also etwa 1,13-mal so viel
Ergebnis:im Bild etwa 4-mal, wirklich etwa 1,13-mal - ●20In einem Säulendiagramm über Saft beginnt die Achse nicht bei 0, sondern bei 58. Montag: 62 verkaufte Flaschen, Dienstag: 71. Wie viel höher ist die zweite Säule im BILD, und wie viel höher ist die Zahl wirklich?
Lösung zeigen
- Im Bild: 71 − 58 = 13 gegen 62 − 58 = 4, also etwa 3,3-mal so hoch
- Wirklich: 71 gegen 62, also etwa 1,15-mal so viel
Ergebnis:im Bild etwa 3,3-mal, wirklich etwa 1,15-mal - ★21In einem Säulendiagramm über die Ausleihe beginnt die Achse bei 55 statt bei 0. März: 61 ausgeliehene Bücher, April: 67. Jemand sagt: „April war fast doppelt so gut.“ Stimmt das? Begründe.
Lösung zeigen
- Die Säule sieht etwa 2-mal so hoch aus, weil unten 55 fehlen.
- Die Zahlen: 67 gegen 61 – das sind etwa 1,1-mal so viel, also 10 Prozent mehr.
- Der Eindruck kommt von der Achse, nicht von den Daten.
Ergebnis:Nein – es sind nur etwa 10 Prozent mehr. Der Eindruck entsteht, weil die Achse nicht bei 0 beginnt.
Vermischte Übungen
Alles durcheinander – wie in der Arbeit. Überleg bei jeder Aufgabe zuerst: Welches Ziel ist das?
Üben
- ●22Punkte im Test: 6, 14, 2, 14, 4. Berechne Mittelwert.
Lösung zeigen
Ergebnis:x̄ = 8 - ●23Körpergrößen-Abweichungen in cm: 12, 14, 15, 11, 4. Bestimme Median und Spannweite.
Lösung zeigen
- Sortieren: 4, 11, 12, 14, 15
- Median = mittlerer Wert = 12
- Spannweite = 15 − 4 = 11
Ergebnis:Median 12; Spannweite 11 - ●24Ein Reißnagel wurde 50-mal geworfen, er landete 7-mal auf der Spitze. Berechne die relative Häufigkeit.
Lösung zeigen
Ergebnis:0,14 = 14 % - ●25In einem Säulendiagramm über Saft beginnt die Achse nicht bei 0, sondern bei 59. Montag: 64 verkaufte Flaschen, Dienstag: 70. Wie viel höher ist die zweite Säule im BILD, und wie viel höher ist die Zahl wirklich?
Lösung zeigen
- Im Bild: 70 − 59 = 11 gegen 64 − 59 = 5, also etwa 2,2-mal so hoch
- Wirklich: 70 gegen 64, also etwa 1,09-mal so viel
Ergebnis:im Bild etwa 2,2-mal, wirklich etwa 1,09-mal - ●26Die Strichliste zeigt, wie die Kinder der Klasse 5a zur Schule kommen. Wie viele Kinder kommen mit dem Rad?
Lösung zeigen
- Fünferbündel zählen: Ein Bündel sind 5 Striche, der Querstrich ist der fünfte.
- mit dem Rad: 1 Bündel und 4 einzelne Striche
- 1 · 5 + 4 = 9
Ergebnis:9 Kinder - ●27Das Säulendiagramm zeigt den Lieblingssport der Klasse 5b. Wie viele Kinder mehr nannten Turnen als Basketball?
Lösung zeigen
- Skala ablesen: Von Linie zu Linie sind es 2 Kinder.
- Turnen: 14 Kinder, Basketball: 12 Kinder
- Unterschied: 14 − 12 = 2
Ergebnis:2 Kinder
Auf einen Blick
MerkenDas Wichtigste
- Strichliste und Tabelle
- Jeder Wert ein Strich, fünf Striche ein Bündel.
- Säulendiagramm
- Jede Säule eine Gruppe, die Höhe die Anzahl.
- Mittelwert
- Alle Werte zusammenzählen und durch ihre Anzahl teilen.
- Median und Spannweite
- Median: die Werte ordnen und die Mitte nehmen.
- Wahrscheinlichkeit
- Wahrscheinlichkeit = günstige Ergebnisse geteilt durch alle möglichen.
- Relative Häufigkeit
- Wie oft ist es passiert, geteilt durch die Anzahl der Versuche.
- Diagramme kritisch lesen
- Bevor du einem Diagramm glaubst, prüfe die Achse.
AchtungMedian mit Mittelwert verwechselt
3, 9, 4, 8, 1: Median = 4 (mittlere Zahl der Liste)
geordnet 1, 3, 4, 8, 9 → Median = 4; Mittelwert = 25 : 5 = 5
Median: erst ordnen, dann die Mitte nehmen.
Kannst du das?
Je Ziel eine Aufgabe. Rechne sie ins Heft, dann kreuz ehrlich an. Keine Punkte, keine Note – der Test ist für dich.
ÜbenSelbsttest
Ich sammle Daten mit Strichliste und Tabelle.
28Die Strichliste zeigt, wie die Kinder der Klasse 5a zur Schule kommen. Wie viele Kinder kommen zu Fuß?Lösung zeigen
Ergebnis:10 KinderIch zeichne und lese Säulendiagramme.
29Das Säulendiagramm zeigt den Lieblingssport der Klasse 5b. Wie viele Kinder mehr nannten Reiten als Tennis?Lösung zeigen
Ergebnis:8 KinderIch berechne den Mittelwert und deute ihn.
30Punkte im Test: 11, 10, 13, 6, 1. Berechne Mittelwert.Lösung zeigen
Ergebnis:x̄ = 8,2Ich bestimme Median und Spannweite.
31Körpergrößen-Abweichungen in cm: 14, 20, 8, 11, 8. Bestimme Median und Spannweite.Lösung zeigen
Ergebnis:Median 11; Spannweite 12Ich beschreibe Zufallsversuche mit sicher, möglich, unmöglich und beurteile Chancen.
32In einer Urne sind 5 rote, 2 blaue Kugeln. Berechne die Wahrscheinlichkeit, keine rote zu ziehen.Lösung zeigen
Ergebnis:27 ≈ 28,6 %Ich bestimme relative Häufigkeiten und vergleiche sie mit der Erwartung.
33Ein Reißnagel wurde 250-mal geworfen, er landete 44-mal auf der Spitze. Berechne die relative Häufigkeit.Lösung zeigen
Ergebnis:0,176 = 17,6 %Ich lese Diagramme kritisch: Achsen, Ausschnitt, Vergleich.
34In einem Säulendiagramm über die Ausleihe beginnt die Achse nicht bei 0, sondern bei 55. März: 58 ausgeliehene Bücher, April: 64. Wie viel höher ist die zweite Säule im BILD, und wie viel höher ist die Zahl wirklich?Lösung zeigen
Ergebnis:im Bild etwa 3-mal, wirklich etwa 1,1-mal
Bei „unsicher“ oder „noch nicht“: Lies den Abschnitt zum Ziel noch einmal und rechne seine drei Aufgaben.
Die Frage vom Anfang
EntdeckenRückschau
Hier ist eine Tabelle mit den Lieblingsfächern von 120 Kindern aus vier Klassen. Welches Fach liegt in allen Klassen vorn? Du hast 30 Sekunden.
Lies deine Vermutung vom Anfang. Kannst du die Frage jetzt mit dem Kapitel beantworten?
Auflösung
Mit dem Werkzeug aus diesem Kapitel: Das Säulendiagramm: Daten auf einen Blick vergleichen.
Wo brauchst du das?
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Klassenumfrage auswerten, Fußballtabelle lesen, Wetter der Woche vergleichen. Beruf: Sportverein, Zeitung, Marktforschung.
Wörter
- Gleichung
- zwei Rechnungen, die gleich viel wert sind
- Häufigkeit
- wie oft etwas vorkommt
- Median
- der Wert genau in der Mitte, wenn man sortiert
- Mittelwert
- alles zusammen, geteilt durch die Anzahl
- Spannweite
- vom kleinsten bis zum größten Wert
- Wahrscheinlichkeit
- wie sicher etwas passiert
Wie es zusammenhängt
Das brauchst du vorher: Daten, Kombinatorik und Wahrscheinlichkeit
Darauf baut auf: Daten vergleichen und Zufall untersuchen, Daten und Zufall
Lösungen
- 11 Kinder
- 6 Kinder
- 8 Kinder
- 8 Kinder
- 2 Kinder
- 95 Kinder
- x̄ = 8,2
- x̄ = 7,6
- x̄ = 8,83; Median = 9
- Median 13; Spannweite 14
- Median 6; Spannweite 16
- Median 7; Spannweite 11
- 26 ≈ 33,3 %
- 37 ≈ 42,9 %
- 832 = 25 %
- 0,13 = 13 %
- 0,264 = 26,4 %
- 0,288 · etwa 288-mal
- im Bild etwa 4-mal, wirklich etwa 1,13-mal
- im Bild etwa 3,3-mal, wirklich etwa 1,15-mal
- Nein – es sind nur etwa 10 Prozent mehr. Der Eindruck entsteht, weil die Achse nicht bei 0 beginnt.
- x̄ = 8
- Median 12; Spannweite 11
- 0,14 = 14 %
- im Bild etwa 2,2-mal, wirklich etwa 1,09-mal
- 9 Kinder
- 2 Kinder
- 10 Kinder
- 8 Kinder
- x̄ = 8,2
- Median 11; Spannweite 12
- 27 ≈ 28,6 %
- 0,176 = 17,6 %
- im Bild etwa 3-mal, wirklich etwa 1,1-mal
- 14
- B