Physik · Klasse 13 · Kapitel
Physik Oberstufe: Atome
- Entdecken Frage, Vorstellung, Bild
- Merken kommt ins Heft
- Beispiel vorgerechnet, Schritt für Schritt
- Üben selbst rechnen
- Achtung typischer Fehler
- Weiterdenken zum Knobeln und Vernetzen
○ mit Starthilfe, ● für alle, ★ zum Weiterdenken. Du wählst mindestens eine ★-Aufgabe. Du rechnest ins Heft.
1Ich kann die Energiewerte des Wasserstoffatoms berechnen und Ionisation erklären.
MerkenEnergieniveaus des Wasserstoffs
Das Elektron im Wasserstoffatom hat nur die Energien E_n = −13,6 eV : n².
Ionisiert ist es bei E = 0. Anregung und Ionisation kosten genau den Abstand bis zum Zielniveau.
BeispielEnergiewerte des Wasserstoffatoms
Schritt für Schritt
- ΔE = E_n − E_1 mit E_n = −13,6 eV : n²
- E_2 = −3,4 eV, E_1 = −13,6 eV
- ΔE = −3,4 eV + 13,6 eV = 10,2 eV
- ΔE = E_n − E_1 mit E_n = −13,6 eV : n²
- E_2 = −3,4 eV, E_1 = −13,6 eV
- ΔE = −3,4 eV + 13,6 eV = 10,2 eV
AchtungWert eines Niveaus statt Abstand zweier Niveaus
Anregung von n = 1 nach n = 3: ΔE = 1,51 eV
ΔE = E_3 − E_1 = −1,51 eV − (−13,6 eV) = 12,09 eV
Ein Photon trägt den Abstand zweier Niveaus. Ziehe das untere vom oberen ab.
ÜbenJetzt du
- ○1Ein Wasserstoffatom ist im Zustand n = 5. Wie viel Energie braucht man mindestens, um es zu ionisieren? Berechne in eV.So fängst du an:E_n = −13,6 eV : n², ionisiert heißt E = 0
Lösung zeigen
- E_n = −13,6 eV : n², ionisiert heißt E = 0
- E_5 = −13,6 eV : 25 = −0,544 eV
- Bis E = 0 fehlen 0,544 eV
Ergebnis:0,544 eV - ●2Ein Wasserstoffatom in einer Spektralröhre soll vom Grundzustand in den Zustand n = 4 gehoben werden. Diese liegen 13,6 eV und 0,85 eV unter der Ionisationsgrenze. Wie viel Energie muss es aufnehmen?
Lösung zeigen
- ΔE = E_n − E_1 mit E_n = −13,6 eV : n²
- E_4 = −0,85 eV, E_1 = −13,6 eV
- ΔE = −0,85 eV + 13,6 eV = 12,75 eV
Ergebnis:12,75 eV - ★3Ein Wasserstoffatom wird vom Zustand n = 2 in den Zustand n = 4 angeregt. Wie viel Energie muss es aufnehmen? Berechne in eV.
Lösung zeigen
- ΔE = E_m − E_n mit E_n = −13,6 eV : n²
- E_2 = −3,4 eV, E_4 = −0,85 eV
- ΔE = −0,85 eV − (−3,4 eV) = 2,55 eV
Ergebnis:2,55 eV
2Ich kann Spektrallinien des Wasserstoffs aus dem Niveauschema und mit der Serienformel berechnen.
MerkenLinienspektrum
Beim Sprung zwischen zwei Niveaus trägt ein Photon genau ihren Energieabstand davon.
Dann gilt λ = h · c : ΔE. Die Serienformel f = f_R · (1 : n² − 1 : m²) sagt auch unsichtbare Linien voraus.
BeispielSpektrallinien aus dem Niveauschema
Schritt für Schritt
- Erst ΔE, dann λ = h · c : ΔE
- ΔE = 13,6 eV · (1 : 4 − 1 : 25) = 2,86 eV
- λ = 1240 eV · nm : 2,86 eV = 434 nm
- Erst ΔE, dann λ = h · c : ΔE
- ΔE = 13,6 eV · (1 : 4 − 1 : 25) = 2,86 eV
- λ = 1240 eV · nm : 2,86 eV = 434 nm
AchtungFormel falsch umgestellt
V = ρ · m
ρ = m : V | · V | : ρ → V = m : ρ
Stell die Formel wie eine Gleichung um: Auf beiden Seiten dasselbe tun, bis die gesuchte Größe allein steht.
ÜbenJetzt du
- ○4Im Wasserstoffatom springt das Elektron von n = 3 nach n = 1. Berechne die Wellenlänge des ausgesandten Photons in nm.So fängst du an:Erst ΔE, dann λ = h · c : ΔE
Lösung zeigen
- Erst ΔE, dann λ = h · c : ΔE
- ΔE = 13,6 eV · (1 : 1 − 1 : 9) = 12,1 eV
- λ = 1240 eV · nm : 12,1 eV = 102 nm
Ergebnis:102 nm - ●5Ein angeregtes Wasserstoffatom geht von n = 5 nach n = 2. Berechne die Wellenlänge des ausgesandten Photons in nm.
Lösung zeigen
- Erst ΔE, dann λ = h · c : ΔE
- ΔE = 13,6 eV · (1 : 4 − 1 : 25) = 2,86 eV
- λ = 1240 eV · nm : 2,86 eV = 434 nm
Ergebnis:434 nm - ★6Berechne die längste Wellenlänge der Brackett-Serie des Wasserstoffs (Sprünge nach n = 4). In welchem Spektralbereich liegt sie?
Lösung zeigen
- Längste Wellenlänge: kleinster Sprung, von n + 1 nach n
- ΔE = 13,6 eV · (1 : 16 − 1 : 25) = 0,306 eV
- λ = 1240 eV · nm : 0,306 eV = 4050 nm, infrarot
Ergebnis:4050 nm
3Ich kann Emission und Absorption von Photonen mit Energieniveaus erklären.
MerkenEmission und Absorption
Ein Atom nimmt nur Photonen auf, die genau zu einem Abstand zweier Niveaus passen.
Oder es wird ionisiert. Beim Zurückfallen sendet es Photonen derselben Energien aus.
BeispielAbsorption und Emission
Schritt für Schritt
- Absorbiert wird nur eine Energie, die genau zu einem Übergang passt.
- Die Abstände vom Grundzustand sind 10,2 eV, 12,09 eV, 12,75 eV und so weiter bis 13,6 eV.
- 13 eV passt auf keinen Abstand und reicht nicht zum Ionisieren.
- Absorbiert wird nur eine Energie, die genau zu einem Übergang passt.
- Die Abstände vom Grundzustand sind 10,2 eV, 12,09 eV, 12,75 eV und so weiter bis 13,6 eV.
- 13 eV passt auf keinen Abstand und reicht nicht zum Ionisieren.
AchtungAtom nimmt einen beliebigen Teil der Photonenenergie
11 eV-Photon: Das Atom nimmt 10,2 eV, 0,8 eV fliegen weiter.
11 eV passt auf keinen Übergang → das Photon wird nicht absorbiert
Ein Photon wird ganz oder gar nicht absorbiert. Seine Energie muss genau zu einem Übergang passen.
ÜbenJetzt du
- ○7Kaltes Wasserstoffgas im Grundzustand wird mit Photonen von 12,75 eV bestrahlt. Was geschieht mit diesen Photonen?So fängst du an:Absorbiert wird nur eine Energie, die genau zu einem Übergang passt.
Lösung zeigen
- Absorbiert wird nur eine Energie, die genau zu einem Übergang passt.
- E_4 − E_1 = 13,6 eV − 0,85 eV = 12,75 eV
- Das passt genau: Die Atome gehen nach n = 4.
Ergebnis:Absorbiert: Die Atome gehen nach n = 4. - ●8Eine Wolke aus Wasserstoffatomen im Grundzustand wird mit Photonen von 5 eV bestrahlt. Was geschieht mit diesen Photonen?
Lösung zeigen
- Absorbiert wird nur eine Energie, die genau zu einem Übergang passt.
- Die Abstände vom Grundzustand sind 10,2 eV, 12,09 eV, 12,75 eV und so weiter bis 13,6 eV.
- 5 eV passt auf keinen Abstand und reicht nicht zum Ionisieren.
Ergebnis:Die Photonen gehen ungehindert durch. - ★9Im Spektrum eines heißen Sterns fehlt Licht bei 656 nm: eine dunkle Linie von Wasserstoff. Die Atome senden die aufgenommene Energie doch wieder aus. Warum bleibt die Linie dunkel? Begründe.
Lösung zeigen
- Atome in der kühleren Schicht absorbieren genau Photonen mit 656 nm.
- Beim Zurückfallen senden sie Photonen derselben Energie aus, aber in alle Richtungen.
- In der ursprünglichen Richtung kommt deshalb viel weniger an: eine dunkle Linie.
Ergebnis:Die Atome senden in alle Richtungen, nach vorn fehlt es.
4Ich kann aus einem Energieniveauschema Spektrallinien vorhersagen und Gase an ihren Linien erkennen.
MerkenNiveauschema und Spektralanalyse
Energien addieren sich, Wellenlängen nicht.
Jedes Element hat sein eigenes Linienmuster: Alle Linien müssen passen, eine einzelne reicht nicht.
BeispielNiveauschema und Spektrum
Schritt für Schritt
- ΔE = E_oben − E_unten, dann λ = h · c : ΔE
- ΔE = 5,2 eV − 3,9 eV = 1,3 eV
- λ = 1240 eV · nm : 1,3 eV = 954 nm
- ΔE = E_oben − E_unten, dann λ = h · c : ΔE
- ΔE = 5,2 eV − 3,9 eV = 1,3 eV
- λ = 1240 eV · nm : 1,3 eV = 954 nm
AchtungWellenlängen addiert statt Energien
λ(3 → 1) = λ(3 → 2) + λ(2 → 1)
E(3 → 1) = E(3 → 2) + E(2 → 1), dann λ = h · c : E
Energien addieren sich, Wellenlängen nicht. Rechne jede Wellenlänge in eine Energie um und addiere dann.
ÜbenJetzt du
- ○10Das Bild zeigt das Energieniveauschema eines Atoms. Berechne die Wellenlänge des Photons beim Sprung von E_4 nach E_1 in nm.So fängst du an:ΔE = E_oben − E_unten, dann λ = h · c : ΔE
Lösung zeigen
- ΔE = E_oben − E_unten, dann λ = h · c : ΔE
- ΔE = 4,1 eV − 0 eV = 4,1 eV
- λ = 1240 eV · nm : 4,1 eV = 302 nm
Ergebnis:302 nm - ●11Das Bild zeigt das Energieniveauschema eines Atoms. Berechne die Wellenlänge des Photons beim Sprung von E_3 nach E_2 in nm.
Lösung zeigen
- ΔE = E_oben − E_unten, dann λ = h · c : ΔE
- ΔE = 2,8 eV − 1,6 eV = 1,2 eV
- λ = 1240 eV · nm : 1,2 eV = 1030 nm
Ergebnis:1030 nm - ★12Ein Atom sendet beim Sprung E_4 → E_3 Licht mit 653 nm aus, beim Sprung E_3 → E_1 mit 413 nm. Berechne λ für den Sprung E_4 → E_1.
Lösung zeigen
- Die Energien addieren sich, nicht die Wellenlängen: 1 : λ = 1 : λ₁ + 1 : λ₂
- ΔE₁ = 1240 eV · nm : 653 nm = 1,9 eV, ΔE₂ = 3 eV
- λ = 1240 eV · nm : 4,9 eV = 253 nm
Ergebnis:253 nm
5Ich kann Orbitale als Nachweiswahrscheinlichkeit des Elektrons deuten.
MerkenOrbitale
Ein Orbital zeigt, wo das Elektron mit welcher Wahrscheinlichkeit nachgewiesen wird.
Es ist keine Bahn. Jede Messung liefert einen Ort, die Verteilung vieler Messungen das Orbital.
BeispielOrbital statt Bahn
Schritt für Schritt
- Eine Bahn hieße: Ort und Geschwindigkeit sind zugleich bestimmt.
- Für das Elektron im Atom gibt es nur Nachweiswahrscheinlichkeiten.
- Das Orbital zeigt, wo es oft und wo es selten nachgewiesen wird.
- Eine Bahn hieße: Ort und Geschwindigkeit sind zugleich bestimmt.
- Für das Elektron im Atom gibt es nur Nachweiswahrscheinlichkeiten.
- Das Orbital zeigt, wo es oft und wo es selten nachgewiesen wird.
AchtungElektron auf einer festen Bahn um den Kern
Das Elektron kreist auf einer festen Bahn um den Kern.
Orbital → Nachweiswahrscheinlichkeit des Elektrons, keine Bahn
Im Atom hat das Elektron keine Bahn. Man kann nur sagen, wo es mit welcher Wahrscheinlichkeit nachgewiesen wird.
ÜbenJetzt du
- ○13Wie unterscheidet sich das Orbital des Wasserstoffatoms im Zustand n = 3 gegenüber dem Zustand n = 2?So fängst du an:E_3 = −13,6 eV : 9 liegt höher als E_2 = −13,6 eV : 4.
Lösung zeigen
- E_3 = −13,6 eV : 9 liegt höher als E_2 = −13,6 eV : 4.
- Das Elektron ist schwächer gebunden.
- Es wird im Mittel weiter vom Kern entfernt nachgewiesen.
Ergebnis:Es reicht weiter hinaus, die Energie ist höher. - ●14Wie unterscheidet sich das Orbital des Wasserstoffatoms im Zustand n = 4 gegenüber dem Zustand n = 3?
Lösung zeigen
- E_4 = −13,6 eV : 16 liegt höher als E_3 = −13,6 eV : 9.
- Das Elektron ist schwächer gebunden.
- Es wird im Mittel weiter vom Kern entfernt nachgewiesen.
Ergebnis:Es reicht weiter hinaus, die Energie ist höher. - ★15Nach dem Bild der Kreisbahn müsste das Elektron im Wasserstoffatom ständig strahlen und in den Kern stürzen. Warum ist die Bahnvorstellung damit am Ende? Begründe.
Lösung zeigen
- Eine kreisende Ladung wird ständig beschleunigt und müsste Strahlung abgeben.
- Beobachtet wird: Atome im Grundzustand sind stabil und strahlen nicht.
- Die Quantenphysik beschreibt ihn mit fester Energie und Wahrscheinlichkeiten.
Ergebnis:Atome sind stabil: Das Elektron hat keine Bahn, nur feste Energie.
6Ich kann den Franck-Hertz-Versuch auswerten und als Nachweis diskreter Energieniveaus deuten.
MerkenFranck-Hertz-Versuch
Elektronen geben ihre Energie nur in festen Portionen an die Atome ab.
Der Abstand der Strommaxima ist die Anregungsenergie. Quecksilber nur im Lehrerversuch, Neon zeigt leuchtende Schichten.
BeispielFranck-Hertz-Versuch auswerten
Schritt für Schritt
- Die Anregungsenergie ist der Abstand zweier Maxima, über alle gemittelt
- ΔU = (57,9 V − 20,5 V) : 2 = 18,7 V
- ΔE = e · ΔU = 18,7 eV
- Die Anregungsenergie ist der Abstand zweier Maxima, über alle gemittelt
- ΔU = (57,9 V − 20,5 V) : 2 = 18,7 V
- ΔE = e · ΔU = 18,7 eV
AchtungLage des ersten Maximums statt Abstand der Maxima
erstes Maximum bei 7,0 V → Anregungsenergie 7,0 eV
Maxima bei 7,0 V, 11,9 V, 16,8 V → Abstand 4,9 V → 4,9 eV
Das erste Maximum enthält noch eine Kontaktspannung. Die Anregungsenergie ist der Abstand zweier Maxima.
ÜbenJetzt du
- ○16Franck-Hertz-Versuch mit einer Neonröhre liegen die Strommaxima bei 21,2 V, 40,2 V, 59,2 V, 78,2 V. Bestimme die Anregungsenergie der Neonatome in eV.So fängst du an:Die Anregungsenergie ist der Abstand zweier Maxima, über alle gemittelt
Lösung zeigen
- Die Anregungsenergie ist der Abstand zweier Maxima, über alle gemittelt
- ΔU = (78,2 V − 21,2 V) : 3 = 19 V
- ΔE = e · ΔU = 19 eV
Ergebnis:19 eV - ●17Franck-Hertz-Versuch mit einer Neonröhre liegen die Strommaxima bei 20,5 V, 38,9 V, 57,3 V. Bestimme die Anregungsenergie der Neonatome in eV.
Lösung zeigen
- Die Anregungsenergie ist der Abstand zweier Maxima, über alle gemittelt
- ΔU = (57,3 V − 20,5 V) : 2 = 18,4 V
- ΔE = e · ΔU = 18,4 eV
Ergebnis:18,4 eV - ★18In einer Neonröhre liegt das erste Strommaximum bei 20,5 V, der Abstand der Maxima ist 18,6 V. Wie viele leuchtende Schichten sind bei U = 60 V zu erwarten? Berechne mit Einheit.
Lösung zeigen
- Jede Schicht ist ein Ort, an dem die Elektronen Neonatome anregen.
- Bis 60 V: erstes Maximum bei 20,5 V, dann alle 18,6 V ein weiteres
- 20,5 V + 2 · 18,6 V liegt unter 60 V: 3 Schichten
Ergebnis:3 Schichten
7Ich kann mit dem Modell des Potenzialtopfs Energien berechnen und das Betragsquadrat der Wellenfunktion deuten.
MerkenPotenzialtopf
Im Topf der Breite L passen nur stehende Wellen: E_n = n² · h² : (8 · m_e · L²).
Die Nachweiswahrscheinlichkeit folgt |ψ|². Für echte Atome stimmt das Modell nur grob.
BeispielEnergien im Potenzialtopf
Schritt für Schritt
- E_n = n² · h² : (8 · m_e · L²)
- E_1 = h² : (8 · m_e · L²) = 2,68 · 10⁻²⁰ J
- E_2 = 4 · 2,68 · 10⁻²⁰ J = 1,07 · 10⁻¹⁹ J = 0,669 eV
- E_n = n² · h² : (8 · m_e · L²)
- E_1 = h² : (8 · m_e · L²) = 2,68 · 10⁻²⁰ J
- E_2 = 4 · 2,68 · 10⁻²⁰ J = 1,07 · 10⁻¹⁹ J = 0,669 eV
AchtungDas Quadrat vergessen
m = 2 kg, v = 3 m/s: E = ½ · 2 kg · 3 m/s = 3 J
E = ½ · 2 kg · (3 m/s)² = ½ · 2 kg · 9 m²/s² = 9 J
Die Geschwindigkeit steht im Quadrat: v² heißt v mal v. Rechne v² zuerst aus, dann hast du den Rest schnell.
ÜbenJetzt du
- ○19Ein Elektron sitzt in einem Potenzialtopf der Breite L = 0,5 nm. Berechne seine Energie für n = 4 in eV.So fängst du an:E_n = n² · h² : (8 · m_e · L²)
Lösung zeigen
- E_n = n² · h² : (8 · m_e · L²)
- E_1 = h² : (8 · m_e · L²) = 2,41 · 10⁻¹⁹ J
- E_4 = 16 · 2,41 · 10⁻¹⁹ J = 3,86 · 10⁻¹⁸ J = 24,1 eV
Ergebnis:24,1 eV - ●20Ein Elektron sitzt in einem Potenzialtopf der Breite L = 0,6 nm. Berechne seine Energie für n = 2 in eV.
Lösung zeigen
- E_n = n² · h² : (8 · m_e · L²)
- E_1 = h² : (8 · m_e · L²) = 1,67 · 10⁻¹⁹ J
- E_2 = 4 · 1,67 · 10⁻¹⁹ J = 6,69 · 10⁻¹⁹ J = 4,18 eV
Ergebnis:4,18 eV - ★21Ein Farbstoffmolekül ist ein Potenzialtopf mit L = 0,8 nm. Ein Elektron springt von n = 6 nach n = 5. Berechne λ in nm.
Lösung zeigen
- E_n ≈ 0,376 eV · nm² · n² : L²
- ΔE = 0,376 eV · nm² · (36 − 25) : (0,8 nm)² = 6,46 eV
- λ = 1240 eV · nm : 6,46 eV = 192 nm
Ergebnis:192 nm
8Ich kann Energiewerte von Ein-Elektronen-Systemen berechnen und das Pauli-Prinzip anwenden.
MerkenEin-Elektronen-Systeme und Pauli
Für Ionen mit einem Elektron gilt E_n = −13,6 eV · Z² : n².
In Atomen mit mehreren Elektronen kann jeder Zustand nur ein Elektron aufnehmen: Pauli-Prinzip.
BeispielEin-Elektronen-Systeme
Schritt für Schritt
- Ein-Elektronen-System: E_n = −13,6 eV · Z² : n²
- E_2 = −13,6 eV · 9 : 4 = −30,6 eV
- Bis E = 0 fehlen 30,6 eV
- Ein-Elektronen-System: E_n = −13,6 eV · Z² : n²
- E_2 = −13,6 eV · 9 : 4 = −30,6 eV
- Bis E = 0 fehlen 30,6 eV
AchtungKernladungszahl vergessen
He⁺, n = 1: E_ion = 13,6 eV
He⁺, Z = 2: E_ion = 13,6 eV · 2² = 54,4 eV
Bei Ein-Elektronen-Systemen zieht der Kern Z-mal so stark. Alle Energien wachsen mit Z².
ÜbenJetzt du
- ○22Welche Energie ist nötig, um das Be³⁺-Ion (Z = 4) aus dem Zustand n = 3 weiter zu ionisieren? Berechne in eV.So fängst du an:Ein-Elektronen-System: E_n = −13,6 eV · Z² : n²
Lösung zeigen
- Ein-Elektronen-System: E_n = −13,6 eV · Z² : n²
- E_3 = −13,6 eV · 16 : 9 = −24,2 eV
- Bis E = 0 fehlen 24,2 eV
Ergebnis:24,2 eV - ●23Welche Energie ist nötig, um das Li²⁺-Ion (Z = 3) aus dem Zustand n = 2 weiter zu ionisieren? Berechne in eV.
Lösung zeigen
- Ein-Elektronen-System: E_n = −13,6 eV · Z² : n²
- E_2 = −13,6 eV · 9 : 4 = −30,6 eV
- Bis E = 0 fehlen 30,6 eV
Ergebnis:30,6 eV - ★24In einem Li²⁺-Ion (Z = 3) springt das Elektron von n = 4 nach n = 3. Berechne die Wellenlänge des Photons in nm.
Lösung zeigen
- E_n = −13,6 eV · Z² : n², dann ΔE und λ = h · c : ΔE
- ΔE = 13,6 eV · 9 · (1 : 9 − 1 : 16) = 5,95 eV
- λ = 1240 eV · nm : 5,95 eV = 208 nm
Ergebnis:208 nm
9Ich kann aus der kurzwelligen Grenze der Röntgenstrahlung das Wirkungsquantum bestimmen.
MerkenKurzwellige Grenze
Ein Photon bekommt höchstens die Energie e · U eines Elektrons: λ_min = h · c : (e · U).
Die Gerade λ_min über 1 : U hat die Steigung h · c : e.
BeispielKurzwellige Grenze der Röntgenstrahlung
Schritt für Schritt
- λ_min = h · c : (e · U)
- e · U = 15 keV = 15.000 eV
- λ_min = 1240 eV · nm : 15.000 eV = 0,0827 nm = 82,7 pm
- λ_min = h · c : (e · U)
- e · U = 15 keV = 15.000 eV
- λ_min = 1240 eV · nm : 15.000 eV = 0,0827 nm = 82,7 pm
AchtungUmrechnungszahl falsch
2,5 km = 250 m
2,5 km = 2,5 · 1000 m = 2500 m
Schreib den Vorsatz als Zahl: k heißt 1000, m heißt ein Tausendstel.
ÜbenJetzt du
- ○25Eine Schulröntgenröhre mit Wolframanode wird mit U = 20 kV betrieben. Berechne die kurzwellige Grenze λ_min des Bremsspektrums in pm (h · c ≈ 1240 eV · nm).So fängst du an:λ_min = h · c : (e · U)
Lösung zeigen
- λ_min = h · c : (e · U)
- e · U = 20 keV = 20.000 eV
- λ_min = 1240 eV · nm : 20.000 eV = 0,062 nm = 62 pm
Ergebnis:62 pm - ●26Eine Röntgenröhre mit Eisenanode wird mit U = 20 kV betrieben. Berechne die kurzwellige Grenze λ_min des Bremsspektrums in pm (h · c ≈ 1240 eV · nm).
Lösung zeigen
- λ_min = h · c : (e · U)
- e · U = 20 keV = 20.000 eV
- λ_min = 1240 eV · nm : 20.000 eV = 0,062 nm = 62 pm
Ergebnis:62 pm - ★27Das Bremsspektrum einer Röntgenröhre mit Wolframanode endet bei λ_min = 31 pm. Mit welcher Spannung wird die Röhre betrieben? Berechne U in kV.
Lösung zeigen
- U = h · c : (e · λ_min)
- h · c : λ_min = 1240 eV · nm : 0,031 nm = 40.000 eV
- U = 40.000 V = 40 kV
Ergebnis:40 kV
10Ich kann das Röntgenspektrum mit dem Drehkristallverfahren aufnehmen und deuten.
MerkenRöntgenspektrum
Am Kristall gilt die Bragg-Bedingung 2 · d · sin θ = n · λ.
Das Bremsspektrum entsteht beim Abbremsen der Elektronen, die Linien bei Übergängen in den Anodenatomen.
BeispielDrehkristallverfahren
Schritt für Schritt
- Bragg: 2 · d · sin θ = n · λ, hier n = 1
- sin 9° = 0,1564
- λ = 2 · 282 pm · 0,1564 = 88,2 pm
- Bragg: 2 · d · sin θ = n · λ, hier n = 1
- sin 9° = 0,1564
- λ = 2 · 282 pm · 0,1564 = 88,2 pm
AchtungGlanzwinkel und Ablenkwinkel verwechselt
Ring bei r : L = θ, also λ = 2 · d · r : L
Ring beim Ablenkwinkel 2θ: r : L ≈ 2θ, also λ ≈ d · r : L
Der Strahl wird um 2θ abgelenkt, der Glanzwinkel θ steht in der Bragg-Bedingung. Prüfe, welchen Winkel du verwendest.
ÜbenJetzt du
- ○28Drehkristallverfahren mit einem Lithiumfluorid-Kristall (d = 201 pm): Ein Maximum erster Ordnung liegt beim Glanzwinkel θ = 20°. Berechne die Wellenlänge in pm.So fängst du an:Bragg: 2 · d · sin θ = n · λ, hier n = 1
Lösung zeigen
- Bragg: 2 · d · sin θ = n · λ, hier n = 1
- sin 20° = 0,342
- λ = 2 · 201 pm · 0,342 = 137 pm
Ergebnis:137 pm - ●29Drehkristallverfahren mit einem Kochsalz-Kristall (d = 282 pm): Ein Maximum erster Ordnung liegt beim Glanzwinkel θ = 8°. Berechne die Wellenlänge in pm.
Lösung zeigen
- Bragg: 2 · d · sin θ = n · λ, hier n = 1
- sin 8° = 0,1392
- λ = 2 · 282 pm · 0,1392 = 78,5 pm
Ergebnis:78,5 pm - ★30Unter welchem Glanzwinkel θ erscheint die Kβ-Linie von Molybdän (λ = 63 pm) mit einem Lithiumfluorid-Kristall (d = 201 pm) in erster Ordnung? Berechne θ in Grad.
Lösung zeigen
- Bragg: 2 · d · sin θ = n · λ, also sin θ = n · λ : (2 · d)
- sin θ = 1 · 63 pm : (2 · 201 pm) = 0,1567
- θ = 9,02°
Ergebnis:9,02 °
Vermischte Übungen
Alles durcheinander – wie in der Arbeit. Überleg bei jeder Aufgabe zuerst: Welches Ziel ist das?
Üben
- ●31Ein Wasserstoffatom soll vom Grundzustand in den Zustand n = 6 gehoben werden. Diese liegen 13,6 eV und 0,378 eV unter der Ionisationsgrenze. Wie viel Energie muss es aufnehmen? Berechne mit Einheit.
Lösung zeigen
- ΔE = E_n − E_1 mit E_n = −13,6 eV : n²
- E_6 = −0,378 eV, E_1 = −13,6 eV
- ΔE = −0,378 eV + 13,6 eV = 13,22 eV
Ergebnis:13,22 eV - ●32Ein Photon aus einer Heliumlampe mit 18 eV ionisiert ein Wasserstoffatom im Grundzustand (Ionisierungsenergie 13,6 eV). Welche Bewegungsenergie hat das freie Elektron? Berechne in eV.
Lösung zeigen
- E_kin = E_Ph − 13,6 eV, denn so viel braucht die Ionisation
- E_Ph = 18 eV
- E_kin = 18 eV − 13,6 eV = 4,4 eV
Ergebnis:4,4 eV - ●33Ein angeregtes Wasserstoffatom geht von n = 7 nach n = 2. Berechne die Wellenlänge des ausgesandten Photons in nm.
Lösung zeigen
- Erst ΔE, dann λ = h · c : ΔE
- ΔE = 13,6 eV · (1 : 4 − 1 : 49) = 3,12 eV
- λ = 1240 eV · nm : 3,12 eV = 397 nm
Ergebnis:397 nm - ●34Berechne mit der Serienformel die Frequenz der Wasserstofflinie für den Sprung von m = 3 nach n = 1 in THz (f_R = 3,29 · 10¹⁵ Hz, 1 THz = 10¹² Hz).
Lösung zeigen
- f = f_R · (1 : n² − 1 : m²)
- 1 : 1 − 1 : 9 = 0,8889
- f = 3,29 · 10¹⁵ Hz · 0,8889 = 2,92 · 10¹⁵ Hz = 2920 THz
Ergebnis:2920 THz - ●35Kaltes Wasserstoffgas im Grundzustand wird mit Photonen von 12,09 eV bestrahlt. Was geschieht mit diesen Photonen?
Lösung zeigen
- Absorbiert wird nur eine Energie, die genau zu einem Übergang passt.
- E_3 − E_1 = 13,6 eV − 1,51 eV = 12,09 eV
- Das passt genau: Die Atome gehen nach n = 3.
Ergebnis:Absorbiert: Die Atome gehen nach n = 3. - ●36Wasserstoffatome werden bis in den Zustand n = 5 angeregt. Wie viele verschiedene Spektrallinien können beim Zurückfallen entstehen? Berechne mit Einheit.
Lösung zeigen
- Jedes Paar von zwei Niveaus gibt eine Linie, auch über Zwischenstufen.
- Von 5 Niveaus lassen sich 5 · 4 : 2 Paare bilden.
- 5 · 4 : 2 = 10 Linien
Ergebnis:10 Linien
Auf einen Blick
MerkenDas Wichtigste
- Energieniveaus des Wasserstoffs
- Das Elektron im Wasserstoffatom hat nur die Energien E_n = −13,6 eV : n².
- Linienspektrum
- Beim Sprung zwischen zwei Niveaus trägt ein Photon genau ihren Energieabstand davon.
- Emission und Absorption
- Ein Atom nimmt nur Photonen auf, die genau zu einem Abstand zweier Niveaus passen.
- Niveauschema und Spektralanalyse
- Energien addieren sich, Wellenlängen nicht.
- Orbitale
- Ein Orbital zeigt, wo das Elektron mit welcher Wahrscheinlichkeit nachgewiesen wird.
- Franck-Hertz-Versuch
- Elektronen geben ihre Energie nur in festen Portionen an die Atome ab.
- Potenzialtopf
- Im Topf der Breite L passen nur stehende Wellen: E_n = n² · h² : (8 · m_e · L²).
- Ein-Elektronen-Systeme und Pauli
- Für Ionen mit einem Elektron gilt E_n = −13,6 eV · Z² : n².
- Kurzwellige Grenze
- Ein Photon bekommt höchstens die Energie e · U eines Elektrons: λ_min = h · c : (e · U).
- Röntgenspektrum
- Am Kristall gilt die Bragg-Bedingung 2 · d · sin θ = n · λ.
AchtungEnergieabgabe stufenlos gedacht
Die Elektronen verlieren ihre Energie bei jedem Stoß ein wenig.
unter der Anregungsenergie → elastisch; ab ihr → genau eine Portion
Atome nehmen nur feste Energieportionen auf. Dazwischen gibt es keine Zustände.
AchtungÜbergänge nur in den Grundzustand
Zustand n = 4: drei Linien (4 → 1, 3 → 1, 2 → 1)
n = 4: sechs Linien, auch 4 → 3, 4 → 2 und 3 → 2
Das Elektron kann auch über Zwischenstufen zurückfallen. Jedes Paar von Niveaus gibt eine Linie.
AchtungElement an einer einzelnen Linie erkannt
Linie bei 589 nm → sicher Helium (588 nm)
Alle Linien prüfen: 589 und 590 nm, keine bei 668 nm → Natrium
Ein Element erkennt man am ganzen Linienmuster. Jede gemessene Linie muss passen.
AchtungAnregung mit Ionisation verwechselt
Beim Maximum werden die Atome ionisiert.
Maximum → Anregung; zur Ionisation fehlt noch viel Energie
Beim Franck-Hertz-Versuch werden die Atome angeregt, nicht ionisiert. Das Elektron bleibt im Atom.
AchtungElektron im Potenzialtopf als pendelnde Kugel
Das Elektron pendelt im Topf hin und her und ist überall gleich oft.
Nachweiswahrscheinlichkeit → |ψ|², an den Knoten 0
Im Topf gibt es keine Bahn. Wo man das Elektron findet, sagt |ψ|², und an den Knoten ist es nie.
AchtungVorzeichen von ψ als Wahrscheinlichkeit gelesen
Wo ψ negativ ist, wird das Elektron nie nachgewiesen.
Tal von ψ → |ψ|² so groß wie bei einem Berg
Nicht ψ, sondern |ψ|² gibt die Nachweiswahrscheinlichkeit. Auch ein negatives ψ hat ein positives Quadrat.
AchtungAlle Elektronen im niedrigsten Zustand
Lithium: alle drei Elektronen auf n = 1
Lithium: zwei Elektronen auf n = 1, das dritte auf n = 2
Nach dem Pauli-Prinzip hat jeder Zustand Platz für höchstens ein Elektron. Auf n = 1 passen zwei, dann geht es weiter außen weiter.
AchtungKurzwellige Grenze vom Anodenmaterial abhängig gedacht
Wolfram statt Kupfer → kurzwellige Grenze verschiebt sich
λ_min = h · c : (e · U) hängt nur an der Spannung
Die kurzwellige Grenze hängt nur an der Spannung: λ_min = h · c : (e · U). Das Material verschiebt nur die Linien.
AchtungCharakteristische Linien von der Spannung abhängig gedacht
höhere Röhrenspannung → Linien wandern zu kürzeren Wellen
höhere Spannung → nur die Grenze wandert; die Linien bleiben, wo sie sind
Die Linien gehören zu den Anodenatomen, ihre Lage hängt nicht an der Spannung.
AchtungBrems- und charakteristische Strahlung verwechselt
Bremsspektrum entsteht durch Sprünge in den Atomen.
Bremsspektrum → Abbremsen im Kernfeld; Linien → Sprünge in inneren Schalen
Zwei Ursachen: Das Abbremsen gibt das kontinuierliche Spektrum, die Sprünge in den Atomen geben die Linien.
AchtungElektronvolt und Volt verwechselt
U_0 = 0,85 eV
e · U_0 = 0,85 eV, also U_0 = 0,85 V
Volt ist eine Spannung, Elektronvolt eine Energie. Ein Elektron, das 1 V durchläuft, gewinnt 1 eV.
AchtungEinheit vergessen
ρ = 54 : 20 = 2,7
ρ = 54 g : 20 cm³ = 2,7 g/cm³
Deine Zahl stimmt – aber eine Größe ist Zahl und Einheit. Schreib die Einheit dazu.
Kannst du das?
Je Ziel eine Aufgabe. Rechne sie ins Heft, dann kreuz ehrlich an. Keine Punkte, keine Note – der Test ist für dich.
ÜbenSelbsttest
Ich kann die Energiewerte des Wasserstoffatoms berechnen und Ionisation erklären.
37Ein Wasserstoffatom in einer Spektralröhre soll vom Grundzustand in den Zustand n = 4 gehoben werden. Diese liegen 13,6 eV und 0,85 eV unter der Ionisationsgrenze. Wie viel Energie muss es aufnehmen?Lösung zeigen
Ergebnis:12,75 eVIch kann Spektrallinien des Wasserstoffs aus dem Niveauschema und mit der Serienformel berechnen.
38Im Wasserstoffatom springt das Elektron von n = 4 nach n = 2. Berechne die Wellenlänge des ausgesandten Photons in nm.Lösung zeigen
Ergebnis:486 nmIch kann Emission und Absorption von Photonen mit Energieniveaus erklären.
39Kaltes Wasserstoffgas im Grundzustand wird mit Photonen von 12,75 eV bestrahlt. Was geschieht mit diesen Photonen?Lösung zeigen
Ergebnis:Absorbiert: Die Atome gehen nach n = 4.Ich kann aus einem Energieniveauschema Spektrallinien vorhersagen und Gase an ihren Linien erkennen.
40Das Bild zeigt das Energieniveauschema eines Atoms. Berechne die Wellenlänge des Photons beim Sprung von E_4 nach E_1 in nm.Lösung zeigen
Ergebnis:302 nmIch kann mit dem Modell des Potenzialtopfs Energien berechnen und das Betragsquadrat der Wellenfunktion deuten.
41Ein Elektron sitzt in einem Potenzialtopf der Breite L = 1 nm. Berechne seine Energie für n = 1 in eV.Lösung zeigen
Ergebnis:0,376 eVIch kann Energiewerte von Ein-Elektronen-Systemen berechnen und das Pauli-Prinzip anwenden.
42Wie viel Energie braucht man, um das Be³⁺-Ion (Z = 4) aus dem Zustand n = 3 weiter zu ionisieren? Berechne in eV.Lösung zeigen
Ergebnis:24,2 eV
Bei „unsicher“ oder „noch nicht“: Lies den Abschnitt zum Ziel noch einmal und rechne seine drei Aufgaben.
Wörter
- Steigung
- wie stark es nach oben geht, pro Schritt nach rechts
- Wahrscheinlichkeit
- wie sicher etwas passiert
Wie es zusammenhängt
Das brauchst du vorher: Brüche und Dezimalzahlen
Lösungen
- 0,544 eV
- 12,75 eV
- 2,55 eV
- 102 nm
- 434 nm
- 4050 nm
- Absorbiert: Die Atome gehen nach n = 4.
- Die Photonen gehen ungehindert durch.
- Die Atome senden in alle Richtungen, nach vorn fehlt es.
- 302 nm
- 1030 nm
- 253 nm
- Es reicht weiter hinaus, die Energie ist höher.
- Es reicht weiter hinaus, die Energie ist höher.
- Atome sind stabil: Das Elektron hat keine Bahn, nur feste Energie.
- 19 eV
- 18,4 eV
- 3 Schichten
- 24,1 eV
- 4,18 eV
- 192 nm
- 24,2 eV
- 30,6 eV
- 208 nm
- 62 pm
- 62 pm
- 40 kV
- 137 pm
- 78,5 pm
- 9,02 °
- 13,22 eV
- 4,4 eV
- 397 nm
- 2920 THz
- Absorbiert: Die Atome gehen nach n = 3.
- 10 Linien
- 12,75 eV
- 486 nm
- Absorbiert: Die Atome gehen nach n = 4.
- 302 nm
- 0,376 eV
- 24,2 eV