Chemie · Klasse 11 · Kapitel
Säuren, Basen, Salze
- Entdecken Frage, Vorstellung, Bild
- Merken kommt ins Heft
- Beispiel vorgerechnet, Schritt für Schritt
- Üben selbst rechnen
- Achtung typischer Fehler
- Weiterdenken zum Knobeln und Vernetzen
○ mit Starthilfe, ● für alle, ★ zum Weiterdenken. Du wählst mindestens eine ★-Aufgabe. Du rechnest ins Heft.
1Ich definiere Säuren und Basen nach Brønsted und unterscheide Säure und saure Lösung.
MerkenSäuren und Basen nach Brønsted
Eine Säure gibt ein Proton ab, eine Base nimmt eines auf.
Salzsäure enthält H₃O⁺- und Cl⁻-Ionen. Wasser kann Base und Säure sein.
BeispielSäuren und Basen nach Brønsted
Schritt für Schritt
- Vergleiche vor und nach der Reaktion, wo ein Proton weggeht und wo es ankommt.
- Eine Base nimmt das Proton auf.
- Das ist H₂O.
- Vergleiche vor und nach der Reaktion, wo ein Proton weggeht und wo es ankommt.
- Eine Base nimmt das Proton auf.
- Das ist H₂O.
AchtungProtonenübertragung in die falsche Richtung gedacht
NH₃ + H₂O: Ammoniak gibt ein Proton an Wasser ab.
Wasser gibt ein Proton an Ammoniak ab: NH₃ + H₂O ⇌ NH₄⁺ + OH⁻.
Vergleiche jedes Teilchen vor und nach der Reaktion. Zähle, ob ein H⁺ dazukam oder wegging.
ÜbenJetzt du
- ○1Ammoniak reagiert mit Wasser: NH₃ + H₂O ⇌ NH₄⁺ + OH⁻. Wie wirkt NH₃?So fängst du an:NH₄⁺ hat ein Proton mehr als NH₃.
Lösung zeigen
- NH₄⁺ hat ein Proton mehr als NH₃.
- NH₃ nimmt es auf.
- Ein Protonenakzeptor ist eine Base.
Ergebnis:Als Base, denn es nimmt ein Proton auf - ●2Welches Teilchen wirkt in der Reaktion CH₃COOH + H₂O ⇌ CH₃COO⁻ + H₃O⁺ als Base?
Lösung zeigen
- Vergleiche vor und nach der Reaktion, wo ein Proton weggeht und wo es ankommt.
- Eine Base nimmt das Proton auf.
- Das ist H₂O.
Ergebnis:Das Teilchen H₂O - ★3Welche Aussage über Wasser in der Reaktion HCl + H₂O → H₃O⁺ + Cl⁻ stimmt?
Lösung zeigen
- H₃O⁺ hat ein H⁺ mehr als H₂O.
- Das Wassermolekül hat es aufgenommen.
- Also wirkt es als Base.
Ergebnis:Wasser nimmt ein Proton auf und wirkt als Base
2Ich erkenne korrespondierende Säure-Base-Paare und Ampholyte.
MerkenKorrespondierende Paare
Jede Säure bildet durch Protonenabgabe ihre korrespondierende Base: HA + H₂O ⇌ A⁻ + H₃O⁺.
Teilchen, die beides können (H₂O, HCO₃⁻), heißen Ampholyte.
BeispielKorrespondierende Paare und Ampholyte
Schritt für Schritt
- Die Säure entsteht durch Aufnahme eines Protons.
- Zu CN⁻ wird ein H⁺ addiert, die Ladung steigt um eins.
- Das ist HCN.
- Die Säure entsteht durch Aufnahme eines Protons.
- Zu CN⁻ wird ein H⁺ addiert, die Ladung steigt um eins.
- Das ist HCN.
AchtungKorrespondierendes Paar falsch zugeordnet
Welches Teilchen ist die korrespondierende Säure zu CN⁻ → HCl
Welches Teilchen ist die korrespondierende Säure zu CN⁻ → HCN
Zeichne das Säureteilchen und markiere ein H⁺, das abgegeben wird. Prüfe, ob die Ladung um eins sinkt.
ÜbenJetzt du
- ○4Welches Teilchen ist die korrespondierende Base zu NH₄⁺?So fängst du an:Die Base entsteht durch Abgabe eines Protons.
Lösung zeigen
- Die Base entsteht durch Abgabe eines Protons.
- Von NH₄⁺ wird ein H⁺ abgezogen, die Ladung sinkt um eins.
- Das ist NH₃.
Ergebnis:NH₃ - ●5Welches Teilchen ist die korrespondierende Säure zu NO₃⁻?
Lösung zeigen
- Die Säure entsteht durch Aufnahme eines Protons.
- Zu NO₃⁻ wird ein H⁺ addiert, die Ladung steigt um eins.
- Das ist HNO₃.
Ergebnis:HNO₃ - ★6Warum ist Wasser ein Ampholyt?
Lösung zeigen
- Mit HCl bildet H₂O das Ion H₃O⁺.
- Mit NH₃ bildet es OH⁻.
- Beides kann es: Ampholyt.
Ergebnis:Es kann je nach Partner ein Proton aufnehmen oder abgeben
3Ich erkläre saure und basische Lösungen aus Nichtmetall- und Metalloxiden.
MerkenOxide und Wasser
Nichtmetalloxide bilden mit Wasser Säuren, Metalloxide Laugen.
Indikatoren zeigen H₃O⁺ und OH⁻ an.
BeispielOxide und Wasser: saure und basische Lösungen
Schritt für Schritt
- Dichloroxid ist ein Nichtmetalloxid.
- Nichtmetalloxide bilden mit Wasser Säuren.
- Der Indikator zeigt eine saure Lösung.
- Dichloroxid ist ein Nichtmetalloxid.
- Nichtmetalloxide bilden mit Wasser Säuren.
- Der Indikator zeigt eine saure Lösung.
AchtungMetall und Nichtmetall verwechselt
Kohlenstoffdioxid ist ein Metalloxid.
Kohlenstoff ist ein Nichtmetall, also ist CO₂ ein Nichtmetalloxid.
Such das Element vor „oxid“ im Periodensystem. Steht es links, ist es ein Metall.
ÜbenJetzt du
- ○7Wie reagiert die wässrige Lösung von Stickstoffdioxid (NO₂) gegenüber Universalindikator?So fängst du an:Stickstoffdioxid ist ein Nichtmetalloxid.
Lösung zeigen
- Stickstoffdioxid ist ein Nichtmetalloxid.
- Nichtmetalloxide bilden mit Wasser Säuren.
- Der Indikator zeigt eine saure Lösung.
Ergebnis:sauer, Färbung zu Rot hin - ●8Welche Stoffe ergeben mit Wasser eine saure Lösung?
Lösung zeigen
- Saure Lösungen enthalten H₃O⁺-Ionen.
- Nichtmetalloxide bilden mit Wasser Säuren.
- Das gilt für CO₂, SO₂ und NO₂.
Ergebnis:Kohlenstoffdioxid, Schwefeldioxid und Stickstoffdioxid - ★9Warum ist natürlicher Regen schwach sauer (pH etwa 5,6), obwohl er aus reinem Wasserdampf entsteht?
Lösung zeigen
- Die Luft enthält Kohlenstoffdioxid.
- Es löst sich im Regen.
- CO₂ + H₂O ⇌ H₂CO₃ macht den Regen schwach sauer.
Ergebnis:Gelöstes Kohlenstoffdioxid aus der Luft bildet Kohlensäure
4Ich berechne den pH-Wert aus der Oxonium-Ionenkonzentration und umgekehrt.
MerkenpH-Wert
pH = −lg c(H₃O⁺). Eine Stufe bedeutet den Faktor zehn.
In Laugen gilt pOH = −lg c(OH⁻) und pH + pOH = 14 bei 25 Grad Celsius.
BeispielpH-Wert und Oxonium-Ionenkonzentration
Schritt für Schritt
- pOH = −lg 0,0010 = 3.
- pH + pOH = 14.
- pH = 14 − 3 = 11
- pOH = −lg 0,0010 = 3.
- pH + pOH = 14.
- pH = 14 − 3 = 11
AchtungpH-Wert mit der Konzentration gleichgesetzt
Eine Salzsäure hat c(H₃O⁺) = 0,000001 mol/L. Welchen pH-Wert hat sie → pH-Wert 0,000001
Eine Salzsäure hat c(H₃O⁺) = 0,000001 mol/L. Welchen pH-Wert hat sie → pH-Wert 6
Schreibe die Konzentration als Zehnerpotenz. Der negative Exponent ist der pH-Wert.
ÜbenJetzt du
- ○10Eine Natronlauge hat c(OH⁻) = 0,1 mol/L. Welchen pH-Wert hat sie bei 25 Grad Celsius?So fängst du an:pOH = −lg 0,1 = 1.
Lösung zeigen
- pOH = −lg 0,1 = 1.
- pH + pOH = 14.
- pH = 14 − 1 = 13
Ergebnis:pH-Wert 13 - ●11Eine Salzsäure hat c(H₃O⁺) = 0,000001 mol/L. Welchen pH-Wert hat sie?
Lösung zeigen
- pH = −lg c(H₃O⁺).
- 0,000001 = 10⁻⁶.
- pH = 6
Ergebnis:pH-Wert 6 - ★12Reines Wasser hat bei 25 Grad Celsius c(H₃O⁺) = 1,0 · 10⁻⁷ mol/L. Wie groß ist dann c(OH⁻)?
Lösung zeigen
- In reinem Wasser entstehen H₃O⁺ und OH⁻ gleich oft.
- Also c(OH⁻) = c(H₃O⁺).
- c(OH⁻) = 1,0 · 10⁻⁷ mol/L
Ergebnis:1,0 · 10⁻⁷ mol/L
5Ich beschreibe Neutralisation und Salzbildungsreaktionen auf Teilchenebene.
MerkenNeutralisation und Salzbildung
H₃O⁺ + OH⁻ → 2 H₂O. Die übrigen Ionen bleiben gelöst und bilden beim Eindampfen das Salz.
Auch Metalle und Metalloxide bilden mit Säuren Salze.
BeispielNeutralisation und Salzbildungsreaktionen
Schritt für Schritt
- Die Base Calciumhydroxid-Lösung liefert das Metall Calcium.
- Die Säure Salpetersäure liefert den Säurerest nitrat.
- Das Salz heißt Calciumnitrat.
- Die Base Calciumhydroxid-Lösung liefert das Metall Calcium.
- Die Säure Salpetersäure liefert den Säurerest nitrat.
- Das Salz heißt Calciumnitrat.
AchtungSalz mit falschem Säurerest benannt
Natronlauge und Schwefelsäure ergeben Natriumchlorid.
Der Säurerest bleibt erhalten: Schwefelsäure ergibt Sulfate, also Natriumsulfat.
Schreibe auf, aus welcher Säure der Rest stammt. Kombiniere ihn mit dem Metall der Base.
ÜbenJetzt du
- ○1325 mL Schwefelsäure (c = 0,2 mol/L) werden mit Kalilauge (c = 0,1 mol/L) neutralisiert (Schwefelsäure gibt zwei Protonen ab). Bestimme: Welches Volumen Kalilauge wird gebraucht?So fängst du an:n(H₃O⁺) = 2 · 0,2 mol/L · 0,025 L.
Lösung zeigen
- n(H₃O⁺) = 2 · 0,2 mol/L · 0,025 L.
- n(OH⁻) = 1 · 0,1 mol/L · V muss gleich sein.
- V = 100 mL
Ergebnis:100 mL - ●14Welches Salz entsteht bei der Neutralisation von Natronlauge mit Salzsäure?
Lösung zeigen
- Die Base Natronlauge liefert das Metall Natrium.
- Die Säure Salzsäure liefert den Säurerest chlorid.
- Das Salz heißt Natriumchlorid.
Ergebnis:Natriumchlorid - ★15Welches Salz entsteht bei der Neutralisation von Magnesiumhydroxid-Aufschlämmung mit Salpetersäure?
Lösung zeigen
- Die Base Magnesiumhydroxid-Aufschlämmung liefert das Metall Magnesium.
- Die Säure Salpetersäure liefert den Säurerest nitrat.
- Das Salz heißt Magnesiumnitrat.
Ergebnis:Magnesiumnitrat
6Ich beschreibe Salze als Ionenverbindungen und leite ihre Formeln ab.
MerkenSalze
Salze sind Ionenverbindungen mit Gitter.
Die Ladungen gleichen sich aus. Die Formel nennt das kleinste Verhältnis.
BeispielSalze als Ionenverbindungen
Schritt für Schritt
- Ladungen: K⁺ und CO₃²⁻.
- Kleinste Zahl für Ladungssumme Null: 2 mal K, 1 mal CO₃.
- Formel: K₂CO₃.
- Ladungen: K⁺ und CO₃²⁻.
- Kleinste Zahl für Ladungssumme Null: 2 mal K, 1 mal CO₃.
- Formel: K₂CO₃.
AchtungLadungen im Salz nicht ausgeglichen
Welche Formel hat Kaliumcarbonat (K⁺, CO₃²⁻) → KCO₃
Welche Formel hat Kaliumcarbonat (K⁺, CO₃²⁻) → K₂CO₃
Zähl die Ladungen: Plus und Minus müssen zusammen null ergeben. Nimm so viele Ionen, bis es aufgeht.
ÜbenJetzt du
- ○16Welche Formel hat Ammoniumcarbonat (NH₄⁺, CO₃²⁻)?So fängst du an:Ladungen: NH₄⁺ und CO₃²⁻.
Lösung zeigen
- Ladungen: NH₄⁺ und CO₃²⁻.
- Kleinste Zahl für Ladungssumme Null: 2 mal NH₄, 1 mal CO₃.
- Formel: (NH₄)₂CO₃.
Ergebnis:(NH₄)₂CO₃ - ●17Welche Formel hat Natriumcarbonat (Na⁺, CO₃²⁻)?
Lösung zeigen
- Ladungen: Na⁺ und CO₃²⁻.
- Kleinste Zahl für Ladungssumme Null: 2 mal Na, 1 mal CO₃.
- Formel: Na₂CO₃.
Ergebnis:Na₂CO₃ - ★18Wie lautet die Formel von Ammoniumsulfat (NH₄⁺, SO₄²⁻)?
Lösung zeigen
- SO₄²⁻ trägt zwei negative Ladungen.
- Zwei NH₄⁺ gleichen sie aus.
- Das zusammengesetzte Ion steht in Klammern: (NH₄)₂SO₄.
Ergebnis:(NH₄)₂SO₄
7Ich erkläre Leitfähigkeit und Solvatation von Salzlösungen.
MerkenSolvatation
Wassermoleküle lösen Ionen aus dem Gitter und umgeben sie als Hydrathülle.
Die beweglichen Ionen leiten den Strom.
BeispielSolvatation und Leitfähigkeit von Salzlösungen
Schritt für Schritt
- Kaliumphosphat besteht aus Ionen im Gitter.
- Wassermoleküle lösen die Ionen heraus.
- Es entstehen 3 K⁺ und PO₄³⁻.
- Kaliumphosphat besteht aus Ionen im Gitter.
- Wassermoleküle lösen die Ionen heraus.
- Es entstehen 3 K⁺ und PO₄³⁻.
AchtungSalz aus Molekülen
Kochsalz besteht aus NaCl-Molekülen, je ein Na und ein Cl.
Kochsalz ist ein Ionengitter. NaCl gibt nur das Verhältnis an: 1 : 1.
Zähl im Gitterbild die Nachbarn eines Natrium-Ions. Wie viele Chlorid-Ionen sind es?
ÜbenJetzt du
- ○19Was geschieht beim Lösen von Natriumchlorid in Wasser auf Teilchenebene?So fängst du an:Wassermoleküle sind Dipole.
Lösung zeigen
- Wassermoleküle sind Dipole.
- Sie umgeben die Ionen mit ihren Ladungsseiten.
- So werden die Ionen aus dem Gitter gelöst.
Ergebnis:Wassermoleküle lagern sich an die Ionen an und lösen sie aus dem Gitter - ●20Welche Ionen entstehen beim Lösen von Natriumphosphat (Na₃PO₄) in Wasser?
Lösung zeigen
- Natriumphosphat besteht aus Ionen im Gitter.
- Wassermoleküle lösen die Ionen heraus.
- Es entstehen 3 Na⁺ und PO₄³⁻.
Ergebnis:3 Na⁺ und PO₄³⁻ - ★21Mit welcher Seite richten sich Wassermoleküle zu einem Chlorid-Ion aus?
Lösung zeigen
- Cl⁻ ist negativ.
- Es zieht die positive Seite des Wassers an.
- Das sind die Wasserstoffatome.
Ergebnis:Mit den Wasserstoffatomen, der positiven Seite, zum Anion
8Ich beschreibe die Löslichkeit von Salzen als exothermen und endothermen Vorgang.
MerkenLöslichkeit
Löslichkeit ist die Masse, die sich in 100 g Wasser löst.
Überwiegt die Hydratationsenergie, ist Lösen exotherm.
BeispielLöslichkeit und Energie beim Lösen
Schritt für Schritt
- Löslichkeit 32 g je 100 g Wasser.
- 500 g Wasser sind das 5-Fache.
- 32 g · 5 = 160 g
- Löslichkeit 32 g je 100 g Wasser.
- 500 g Wasser sind das 5-Fache.
- 32 g · 5 = 160 g
AchtungLöslichkeit je 100 g Wasser mit Masseprozent verwechselt
36 g Salz auf 100 g Wasser sind eine 36-prozentige Lösung.
Die Lösung wiegt 136 g, der Salzanteil ist 36 g : 136 g = 26,5 Prozent.
Addiere Masse des Salzes und des Wassers zur Masse der Lösung. Teile die Salzmasse durch diese Summe.
ÜbenJetzt du
- ○22Die Löslichkeit von Kaliumchlorid beträgt bei 20 Grad Celsius 34 g je 100 g Wasser. Bestimme: Wie viel Masseprozent Salz hat die gesättigte Lösung?So fängst du an:Die Lösung wiegt 100 g + 34 g = 134 g.
Lösung zeigen
- Die Lösung wiegt 100 g + 34 g = 134 g.
- w = 34 g : 134 g.
- w = 25,4 %
Ergebnis:25,4 % - ●23Die Löslichkeit von Natriumsulfat beträgt bei 20 Grad Celsius 19 g je 100 g Wasser. Bestimme: Wie viel Masseprozent Salz hat die gesättigte Lösung?
Lösung zeigen
- Die Lösung wiegt 100 g + 19 g = 119 g.
- w = 19 g : 119 g.
- w = 16,0 %
Ergebnis:16,0 % - ★24Bestimme: Wie viel Natriumchlorid löst sich bei 20 Grad Celsius höchstens in 250 g Wasser (Löslichkeit 36 g je 100 g Wasser)?
Lösung zeigen
- Löslichkeit 36 g je 100 g Wasser.
- 250 g sind das 2,5-fache.
- 36 g · 2,5 = 90 g
Ergebnis:90 g
Vermischte Übungen
Alles durcheinander – wie in der Arbeit. Überleg bei jeder Aufgabe zuerst: Welches Ziel ist das?
Üben
- ●25Welches Teilchen ist die korrespondierende Base zu H₂O?
Lösung zeigen
- Die Base entsteht durch Abgabe eines Protons.
- Von H₂O wird ein H⁺ abgezogen, die Ladung sinkt um eins.
- Das ist OH⁻.
Ergebnis:OH⁻ - ●26Wie reagiert die wässrige Lösung von Schwefeldioxid (SO₂) gegenüber Universalindikator?
Lösung zeigen
- Schwefeldioxid ist ein Nichtmetalloxid.
- Nichtmetalloxide bilden mit Wasser Säuren.
- Der Indikator zeigt eine saure Lösung.
Ergebnis:sauer, Färbung zu Rot hin - ●27Eine Natronlauge hat c(OH⁻) = 0,01 mol/L. Welchen pH-Wert hat sie bei 25 Grad Celsius?
Lösung zeigen
- pOH = −lg 0,01 = 2.
- pH + pOH = 14.
- pH = 14 − 2 = 12
Ergebnis:pH-Wert 12 - ●28Welche Stoffe entstehen, wenn Magnesium mit Salzsäure reagiert?
Lösung zeigen
- Magnesium ist unedler als Wasserstoff.
- Es gibt Elektronen an H₃O⁺ ab.
- Es entstehen Mg²⁺, Cl⁻ und H₂.
Ergebnis:Magnesiumchlorid und Wasserstoff - ●29Wie viele Ionen enthält die Formeleinheit Calciumchlorid CaCl₂, und in welchem Verhältnis stehen sie?
Lösung zeigen
- Ca²⁺ hat zwei positive Ladungen.
- Jedes Cl⁻ hat eine negative.
- Also zwei Chlorid-Ionen: Ca²⁺ + 2 Cl⁻.
Ergebnis:Drei Ionen: ein Calciumion auf zwei Chloridionen - ●30Welche Ionen entstehen beim Lösen von Bariumchlorid (BaCl₂) in Wasser?
Lösung zeigen
- Bariumchlorid besteht aus Ionen im Gitter.
- Wassermoleküle lösen die Ionen heraus.
- Es entstehen Ba²⁺ und 2 Cl⁻.
Ergebnis:Ba²⁺ und 2 Cl⁻
Auf einen Blick
MerkenDas Wichtigste
- Säuren und Basen nach Brønsted
- Eine Säure gibt ein Proton ab, eine Base nimmt eines auf.
- Korrespondierende Paare
- Jede Säure bildet durch Protonenabgabe ihre korrespondierende Base: HA + H₂O ⇌ A⁻ + H₃O⁺.
- Oxide und Wasser
- Nichtmetalloxide bilden mit Wasser Säuren, Metalloxide Laugen.
- pH-Wert
- pH = −lg c(H₃O⁺). Eine Stufe bedeutet den Faktor zehn.
- Neutralisation und Salzbildung
- H₃O⁺ + OH⁻ → 2 H₂O. Die übrigen Ionen bleiben gelöst und bilden beim Eindampfen das Salz.
- Salze
- Salze sind Ionenverbindungen mit Gitter.
- Solvatation
- Wassermoleküle lösen Ionen aus dem Gitter und umgeben sie als Hydrathülle.
- Löslichkeit
- Löslichkeit ist die Masse, die sich in 100 g Wasser löst.
Kannst du das?
Je Ziel eine Aufgabe. Rechne sie ins Heft, dann kreuz ehrlich an. Keine Punkte, keine Note – der Test ist für dich.
ÜbenSelbsttest
Ich definiere Säuren und Basen nach Brønsted und unterscheide Säure und saure Lösung.
31Welches Teilchen wirkt in der Reaktion H₂SO₄ + H₂O → HSO₄⁻ + H₃O⁺ als Säure?Lösung zeigen
Ergebnis:Das Teilchen H₂SO₄Ich erkenne korrespondierende Säure-Base-Paare und Ampholyte.
32Welches Teilchen ist die korrespondierende Base zu NH₄⁺?Lösung zeigen
Ergebnis:NH₃Ich erkläre saure und basische Lösungen aus Nichtmetall- und Metalloxiden.
33Calciumoxid reagiert mit Wasser zu Calciumhydroxid. Welches Ion macht die Lösung alkalisch?Lösung zeigen
Ergebnis:das Hydroxid-Ion OH⁻Ich berechne den pH-Wert aus der Oxonium-Ionenkonzentration und umgekehrt.
34Eine Natronlauge hat c(OH⁻) = 0,001 mol/L. Welchen pH-Wert hat sie bei 25 Grad Celsius?Lösung zeigen
Ergebnis:pH-Wert 11Ich beschreibe Neutralisation und Salzbildungsreaktionen auf Teilchenebene.
35Welches Salz entsteht bei der Neutralisation von Magnesiumhydroxid-Aufschlämmung mit Schwefelsäure?Lösung zeigen
Ergebnis:MagnesiumsulfatIch beschreibe Salze als Ionenverbindungen und leite ihre Formeln ab.
36Welche Formel hat Natriumcarbonat (Na⁺, CO₃²⁻)?Lösung zeigen
Ergebnis:Na₂CO₃Ich erkläre Leitfähigkeit und Solvatation von Salzlösungen.
37Welche Ionen entstehen beim Lösen von Kaliumcarbonat (K₂CO₃) in Wasser?Lösung zeigen
Ergebnis:2 K⁺ und CO₃²⁻Ich beschreibe die Löslichkeit von Salzen als exothermen und endothermen Vorgang.
38Die Löslichkeit von Kaliumsulfat beträgt bei 20 Grad Celsius 11 g je 100 g Wasser. Bestimme: Wie viel Kaliumsulfat löst sich höchstens in 500 g Wasser?Lösung zeigen
Ergebnis:55 g
Bei „unsicher“ oder „noch nicht“: Lies den Abschnitt zum Ziel noch einmal und rechne seine drei Aufgaben.
Lösungen
- Als Base, denn es nimmt ein Proton auf
- Das Teilchen H₂O
- Wasser nimmt ein Proton auf und wirkt als Base
- NH₃
- HNO₃
- Es kann je nach Partner ein Proton aufnehmen oder abgeben
- sauer, Färbung zu Rot hin
- Kohlenstoffdioxid, Schwefeldioxid und Stickstoffdioxid
- Gelöstes Kohlenstoffdioxid aus der Luft bildet Kohlensäure
- pH-Wert 13
- pH-Wert 6
- 1,0 · 10⁻⁷ mol/L
- 100 mL
- Natriumchlorid
- Magnesiumnitrat
- (NH₄)₂CO₃
- Na₂CO₃
- (NH₄)₂SO₄
- Wassermoleküle lagern sich an die Ionen an und lösen sie aus dem Gitter
- 3 Na⁺ und PO₄³⁻
- Mit den Wasserstoffatomen, der positiven Seite, zum Anion
- 25,4 %
- 16,0 %
- 90 g
- OH⁻
- sauer, Färbung zu Rot hin
- pH-Wert 12
- Magnesiumchlorid und Wasserstoff
- Drei Ionen: ein Calciumion auf zwei Chloridionen
- Ba²⁺ und 2 Cl⁻
- Das Teilchen H₂SO₄
- NH₃
- das Hydroxid-Ion OH⁻
- pH-Wert 11
- Magnesiumsulfat
- Na₂CO₃
- 2 K⁺ und CO₃²⁻
- 55 g