Zum Inhalt springen
Anmelden

Chemie · Klasse 8 · Kapitel

Andere ZahlenBasiswissenAlle Kapitel

Salze – Gegensätze ziehen sich an

  • Entdecken Frage, Vorstellung, Bild
  • Merken kommt ins Heft
  • Beispiel vorgerechnet, Schritt für Schritt
  • Üben selbst rechnen
  • Achtung typischer Fehler
  • Weiterdenken zum Knobeln und Vernetzen

○ mit Starthilfe, ● für alle, ★ zum Weiterdenken. Du wählst mindestens eine ★-Aufgabe. Du rechnest ins Heft.

1Ich erkläre, wie aus Atomen Ionen werden.

MerkenIonen

Gibt ein Atom Elektronen ab, wird es positiv (Kation).

Nimmt es welche auf, wird es negativ (Anion). Die Zahl der Protonen ändert sich dabei nie.

BeispielWie aus Atomen Ionen werden

Erkläre: Wie wird aus einem Natriumatom das Ion Na⁺?
Schritt für Schritt
  1. Plus heißt: mehr Protonen als Elektronen.
  2. Die Protonen bleiben gleich.
  3. Also fehlen 1 Elektron.
  1. Plus heißt: mehr Protonen als Elektronen.
  2. Die Protonen bleiben gleich.
  3. Also fehlen 1 Elektron.
Ergebnis:
Es gibt 1 Elektron ab

AchtungLadung aus der falschen Richtung

So nicht
Magnesium nimmt 2 Elektronen auf → Mg²⁻
So richtig
Magnesium gibt 2 Elektronen ab → Mg²⁺
(Metalle geben ab)

Metalle geben ab (positiv), Nichtmetalle nehmen auf (negativ).

ÜbenJetzt du

  1. ○1
    Fluor hat die Ordnungszahl 9. Bestimme: Wie viele Elektronen hat das Ion F⁻?
    So fängst du an:
    Das Atom hat 9 Elektronen.
    Lösung zeigen
    1. Das Atom hat 9 Elektronen.
    2. Ion: 9 + 1 = 10
    Ergebnis:
    10 Elektronen
  2. ●2
    Erkläre: Wie wird aus einem Stickstoffatom das Ion N³⁻?
    Lösung zeigen
    1. Minus heißt: mehr Elektronen als Protonen.
    2. Die Protonen bleiben gleich.
    3. Also kommen 3 Elektronen dazu.
    Ergebnis:
    Es nimmt 3 Elektronen auf
  3. ★3
    Aluminium hat die Ordnungszahl 13. Bestimme: Wie viele Elektronen hat das Ion Al³⁺?
    Lösung zeigen
    1. Das Atom hat 13 Elektronen.
    2. Ion: 13 − 3 = 10
    Ergebnis:
    10 Elektronen

2Ich bestimme die Ionenladung aus der Hauptgruppe.

MerkenLadung aus der Hauptgruppe

Die Ladung eines Ions folgt aus der Hauptgruppe.

Metalle der ersten bis dritten geben so viele Elektronen ab, Nichtmetalle der fünften bis siebten nehmen bis zur Acht auf.

BeispielIonenladung aus der Hauptgruppe

Welches Ion bildet Schwefel (S)? Begründe mit der Hauptgruppe.
Schritt für Schritt
  1. Ziel: acht Außenelektronen (Edelgaszustand).
  2. Bei Schwefel ist der kürzere Weg: 2 Elektronen werden aufgenommen.
  3. Also entsteht S2−.
  1. Ziel: acht Außenelektronen (Edelgaszustand).
  2. Bei Schwefel ist der kürzere Weg: 2 Elektronen werden aufgenommen.
  3. Also entsteht S2−.
Ergebnis:
S2−

AchtungLadung in die falsche Richtung

So nicht
Chlor gibt ein Elektron ab und wird Cl⁺.
So richtig
Chlor nimmt ein Elektron auf und wird Cl⁻.

Zähl die Außenelektronen. Ist der Weg zur Acht durch Abgeben oder durch Aufnehmen kürzer?

ÜbenJetzt du

  1. ○4
    Welches Ion bildet Natrium (Na)? Begründe mit der Hauptgruppe.
    So fängst du an:
    Ziel: acht Außenelektronen (Edelgaszustand).
    Lösung zeigen
    1. Ziel: acht Außenelektronen (Edelgaszustand).
    2. Bei Natrium ist der kürzere Weg: 1 Außenelektron wird abgegeben.
    3. Also entsteht Na+.
    Ergebnis:
    Na+
  2. ●5
    Welches Ion bildet Sauerstoff (O)? Begründe mit der Hauptgruppe.
    Lösung zeigen
    1. Ziel: acht Außenelektronen (Edelgaszustand).
    2. Bei Sauerstoff ist der kürzere Weg: 2 Elektronen werden aufgenommen, dann sind es 8 außen.
    3. Also entsteht O2−.
    Ergebnis:
    O2−
  3. ★6
    Welches Ion bildet Magnesium (Mg)? Begründe mit der Hauptgruppe.
    Lösung zeigen
    1. Ziel: acht Außenelektronen (Edelgaszustand).
    2. Bei Magnesium ist der kürzere Weg: 2 Außenelektronen werden abgegeben.
    3. Also entsteht Mg2+.
    Ergebnis:
    Mg2+

3Ich stelle Verhältnisformeln von Salzen auf.

MerkenVerhältnisformel

Ein Salz ist nach außen neutral: Die Ladungen müssen sich aufheben.

Aus Mg²⁺ und Cl⁻ wird deshalb MgCl₂.

BeispielVerhältnisformel eines Salzes

Aus Mg2+ und Cl− entsteht ein Salz. Gib die Verhältnisformel an.
Schritt für Schritt
  1. Ein Salz ist neutral: Die Ladungen heben sich auf.
  2. 2+ braucht zwei 1− – Verhältnis 1 : 2.
  3. Verhältnisformel: MgCl2
  1. Ein Salz ist neutral: Die Ladungen heben sich auf.
  2. 2+ braucht zwei 1− – Verhältnis 1 : 2.
  3. Verhältnisformel: MgCl2
Ergebnis:
MgCl2

AchtungNoch einmal: Ladung aus der falschen Richtung

So nicht
Magnesium nimmt 2 Elektronen auf → Mg²⁻
So richtig
Magnesium gibt 2 Elektronen ab → Mg²⁺
(Metalle geben ab)

Metalle geben ab (positiv), Nichtmetalle nehmen auf (negativ).

ÜbenJetzt du

  1. ○7
    Aus Ca2+ und O2− entsteht ein Salz. Gib die Verhältnisformel an.
    So fängst du an:
    Ein Salz ist neutral: Die Ladungen heben sich auf.
    Lösung zeigen
    1. Ein Salz ist neutral: Die Ladungen heben sich auf.
    2. 2+ und 2− gleichen sich im Verhältnis 1 : 1 aus.
    3. Verhältnisformel: CaO
    Ergebnis:
    CaO
  2. ●8
    Aus Na+ und Cl− entsteht ein Salz. Gib die Verhältnisformel an.
    Lösung zeigen
    1. Ein Salz ist neutral: Die Ladungen heben sich auf.
    2. 1+ und 1− gleichen sich im Verhältnis 1 : 1 aus.
    3. Verhältnisformel: NaCl
    Ergebnis:
    NaCl
  3. ★9
    Aus Al3+ und O2− entsteht ein Salz. Gib die Verhältnisformel an.
    Lösung zeigen
    1. Ein Salz ist neutral: Die Ladungen heben sich auf.
    2. 3+ und 2− – das kleinste gemeinsame Vielfache ist 6, also 2 Al und 3 O.
    3. Verhältnisformel: Al2O3
    Ergebnis:
    Al2O3

4Ich benenne Salze nach ihren Ionen.

MerkenNamen von Salzen

Zuerst kommt das Metall-Ion, dann das Nichtmetall-Ion mit „id“.

Beispiele: Natriumchlorid, Magnesiumoxid, Kaliumsulfid.

BeispielSalze benennen

Wie heißt das Salz aus Beryllium-Ionen und Bromid-Ionen?
Schritt für Schritt
  1. Zuerst das Kation: Beryllium.
  2. Dann das Anion mit „id“: Bromid.
  3. Berylliumbromid.
  1. Zuerst das Kation: Beryllium.
  2. Dann das Anion mit „id“: Bromid.
  3. Berylliumbromid.
Ergebnis:
Berylliumbromid

AchtungSalz aus Molekülen

So nicht
Wie heißt das Salz aus Beryllium-Ionen und Bromid-Ionen → Bromidberyllium
So richtig
Wie heißt das Salz aus Beryllium-Ionen und Bromid-Ionen → Berylliumbromid

Zähl im Gitterbild die Nachbarn eines Natrium-Ions. Wie viele Chlorid-Ionen sind es?

ÜbenJetzt du

  1. ○10
    Welches Anion steckt in Natriumsulfid?
    So fängst du an:
    „Sulfid“ kommt von Schwefel.
    Lösung zeigen
    1. „Sulfid“ kommt von Schwefel.
    2. Schwefel: sechs Außenelektronen, nimmt zwei auf.
    3. S²⁻.
    Ergebnis:
    Das Sulfid-Ion S²⁻
  2. ●11
    Wie heißt das Salz CaO?
    Lösung zeigen
    1. Kation: Calcium.
    2. Anion O²⁻: Oxid.
    3. Calciumoxid.
    Ergebnis:
    Calciumoxid
  3. ★12
    Was gibt der Name „Magnesiumchlorid“ NICHT an?
    Lösung zeigen
    1. Name: welche Ionen.
    2. Formel: in welchem Verhältnis.
    3. MgCl₂: zwei Chlorid-Ionen je Magnesium-Ion.
    Ergebnis:
    Das Verhältnis der Ionen

5Ich beschreibe den Bau eines Ionengitters.

MerkenIonengitter

Im Salzkristall sitzen Kationen und Anionen regelmäßig abwechselnd.

Jedes Ion zieht alle Nachbarn mit anderer Ladung an – das hält sehr fest zusammen.

BeispielDas Ionengitter

Entscheide: Welche Probe von Magnesiumoxid leitet den Strom?
Schritt für Schritt
  1. Strom heißt: bewegliche Ladungen.
  2. Im Kristall sitzen die Ionen fest.
  3. In der Lösung sind sie beweglich.
  1. Strom heißt: bewegliche Ladungen.
  2. Im Kristall sitzen die Ionen fest.
  3. In der Lösung sind sie beweglich.
Ergebnis:
Die wässrige Lösung

AchtungSalz als Molekül gedeutet

So nicht
NaCl ist ein Molekül aus einem Na und einem Cl
So richtig
NaCl → Ionengitter aus Na⁺ und Cl⁻
Die Formel nennt nur das Verhältnis 1 : 1

Ein Salz ist ein Ionengitter. Die Formel nennt nur das Verhältnis.

ÜbenJetzt du

  1. ○13
    Woraus besteht ein Kristall von Kaliumchlorid?
    So fängst du an:
    Salze bestehen aus Kationen und Anionen.
    Lösung zeigen
    1. Salze bestehen aus Kationen und Anionen.
    2. Sie sitzen regelmäßig abwechselnd.
    3. Ein Ionengitter, keine Moleküle.
    Ergebnis:
    Aus Ionen in einem Gitter
  2. ●14
    Entscheide: Welche Probe von Natriumbromid leitet den Strom?
    Lösung zeigen
    1. Strom heißt: bewegliche Ladungen.
    2. Im Kristall sitzen die Ionen fest.
    3. In der Lösung sind sie beweglich.
    Ergebnis:
    Die wässrige Lösung
  3. ★15
    Warum zerfällt ein Salzkristall beim Lösen in Wasser?
    Lösung zeigen
    1. Wasserteilchen haben geladene Seiten.
    2. Sie ziehen die Ionen an und umhüllen sie.
    3. Die Ionen sind dann einzeln und beweglich.
    Ergebnis:
    Wasserteilchen umhüllen die Ionen

6Ich erkläre Eigenschaften von Salzen aus dem Gitterbau.

MerkenEigenschaften aus dem Bau

Salze schmelzen erst bei hoher Temperatur und sind hart, aber spröde.

Die Anziehung ist stark, doch beim Verschieben treffen gleiche Ladungen aufeinander.

BeispielEigenschaften von Salzen aus dem Bau

Welche Eigenschaft passt NICHT zu Salzen?
Schritt für Schritt
  1. Salze: hart, spröde, hohe Schmelztemperatur.
  2. Verformbar sind Metalle.
  3. Also passt „leicht verformbar“ nicht.
  1. Salze: hart, spröde, hohe Schmelztemperatur.
  2. Verformbar sind Metalle.
  3. Also passt „leicht verformbar“ nicht.
Ergebnis:
Leicht verformbar

AchtungFester Salzkristall leitet den Strom

So nicht
Entscheide: Welche Probe von Calciumchlorid leitet den Strom → Der trockene Kristall
So richtig
Entscheide: Welche Probe von Calciumchlorid leitet den Strom → Die wässrige Lösung

Frag dich: Können sich die Ionen hier bewegen?

ÜbenJetzt du

  1. ○16
    Entscheide: Welche Probe von Calciumchlorid leitet den Strom?
    So fängst du an:
    Strom heißt: bewegliche Ladungen.
    Lösung zeigen
    1. Strom heißt: bewegliche Ladungen.
    2. Im Kristall sitzen die Ionen fest.
    3. In der Lösung sind sie beweglich.
    Ergebnis:
    Die wässrige Lösung
  2. ●17
    Entscheide: Welche Probe von Calciumoxid leitet den Strom?
    Lösung zeigen
    1. Strom heißt: bewegliche Ladungen.
    2. Im Kristall sitzen die Ionen fest.
    3. In der Lösung sind sie beweglich.
    Ergebnis:
    Die wässrige Lösung
  3. ★18
    Entscheide: Welche Probe von Kochsalz leitet den Strom?
    Lösung zeigen
    1. Strom heißt: bewegliche Ladungen.
    2. Im Kristall sitzen die Ionen fest.
    3. In der Lösung sind sie beweglich.
    Ergebnis:
    Die wässrige Lösung

7Ich erkläre, warum Salzlösungen den Strom leiten.

MerkenLeitfähigkeit

Fester Salzkristall leitet nicht – die Ionen sitzen fest.

Gelöst oder geschmolzen leitet er, weil die Ionen dann beweglich sind.

BeispielSalzlösungen leiten

Woraus besteht ein Kristall von Kochsalz?
Schritt für Schritt
  1. Salze bestehen aus Kationen und Anionen.
  2. Sie sitzen regelmäßig abwechselnd.
  3. Ein Ionengitter, keine Moleküle.
  1. Salze bestehen aus Kationen und Anionen.
  2. Sie sitzen regelmäßig abwechselnd.
  3. Ein Ionengitter, keine Moleküle.
Ergebnis:
Aus Ionen in einem Gitter

AchtungIon durch Änderung der Protonenzahl

So nicht
Woraus besteht ein Kristall von Kochsalz → Aus Atomen ohne Ladung
So richtig
Woraus besteht ein Kristall von Kochsalz → Aus Ionen in einem Gitter

Zähl Protonen und Elektronen getrennt. Was fehlt oder ist dazugekommen?

ÜbenJetzt du

  1. ○19
    Woraus besteht ein Kristall von Calciumchlorid?
    So fängst du an:
    Salze bestehen aus Kationen und Anionen.
    Lösung zeigen
    1. Salze bestehen aus Kationen und Anionen.
    2. Sie sitzen regelmäßig abwechselnd.
    3. Ein Ionengitter, keine Moleküle.
    Ergebnis:
    Aus Ionen in einem Gitter
  2. ●20
    Woraus besteht ein Kristall von Natriumbromid?
    Lösung zeigen
    1. Salze bestehen aus Kationen und Anionen.
    2. Sie sitzen regelmäßig abwechselnd.
    3. Ein Ionengitter, keine Moleküle.
    Ergebnis:
    Aus Ionen in einem Gitter
  3. ★21
    Warum soll man elektrische Geräte nicht mit nassen Händen anfassen, obwohl reines Wasser kaum leitet?
    Lösung zeigen
    1. Reines Wasser: kaum Ionen.
    2. Leitungswasser und Schweiß: gelöste Salze.
    3. Ionen leiten – Gefahr.
    Ergebnis:
    Schweiß und Leitungswasser enthalten Ionen

8Ich beschreibe die Bedeutung von Salzen im Alltag.

MerkenSalze im Alltag

Kochsalz würzt und konserviert Lebensmittel.

Streusalz senkt den Gefrierpunkt des Wassers, Dünger liefert Pflanzen Ionen.

BeispielSalze im Alltag

Wie heißt das Salz aus Calcium-Ionen und Bromid-Ionen?
Schritt für Schritt
  1. Zuerst das Kation: Calcium.
  2. Dann das Anion mit „id“: Bromid.
  3. Calciumbromid.
  1. Zuerst das Kation: Calcium.
  2. Dann das Anion mit „id“: Bromid.
  3. Calciumbromid.
Ergebnis:
Calciumbromid

AchtungEin Stoff an einer Eigenschaft erkannt

So nicht
Weiß und körnig – das ist Kochsalz.
So richtig
Weiß und körnig sind Salz und Zucker. Erst Schmelztemperatur und Leitfähigkeit der Lösung unterscheiden sie.

Such eine Eigenschaft, in der sich die beiden Stoffe unterscheiden. Prüfe genau diese.

ÜbenJetzt du

  1. ○22
    Ein Gehweg ist 3 m breit und 20 m lang. Je Quadratmeter streut man 25 g Streusalz. Bestimme: Wie viel Salz braucht man?
    So fängst du an:
    Fläche: 3 m · 20 m = 60 m²
    Lösung zeigen
    1. Fläche: 3 m · 20 m = 60 m²
    2. Salz: 60 · 25 g = 1500 g
    Ergebnis:
    1500 g
  2. ●23
    Ein Gehweg ist 4 m breit und 15 m lang. Je Quadratmeter streut man 15 g Streusalz. Bestimme: Wie viel Salz braucht man?
    Lösung zeigen
    1. Fläche: 4 m · 15 m = 60 m²
    2. Salz: 60 · 15 g = 900 g
    Ergebnis:
    900 g
  3. ★24
    Ein Gehweg ist 4 m breit und 10 m lang. Je Quadratmeter streut man 30 g Streusalz. Bestimme: Wie viel Salz braucht man?
    Lösung zeigen
    1. Fläche: 4 m · 10 m = 40 m²
    2. Salz: 40 · 30 g = 1200 g
    Ergebnis:
    1200 g

Vermischte Übungen

Alles durcheinander – wie in der Arbeit. Überleg bei jeder Aufgabe zuerst: Welches Ziel ist das?

Üben

  1. ●25
    Natrium hat die Ordnungszahl 11. Bestimme: Wie viele Elektronen hat das Ion Na⁺?
    Lösung zeigen
    1. Das Atom hat 11 Elektronen.
    2. Ion: 11 − 1 = 10
    Ergebnis:
    10 Elektronen
  2. ●26
    Welches Ion bildet Calcium (2. Hauptgruppe), um eine volle Außenschale zu erreichen?
    Lösung zeigen
    1. Calcium hat 2 Außenelektronen.
    2. Kürzester Weg: 2 abgeben.
    3. Also Ca²⁺.
    Ergebnis:
    Ca²⁺
  3. ●27
    Wie heißt das Salz aus Kalium-Ionen und Oxid-Ionen?
    Lösung zeigen
    1. Zuerst das Kation: Kalium.
    2. Dann das Anion mit „id“: Oxid.
    3. Kaliumoxid.
    Ergebnis:
    Kaliumoxid
  4. ●28
    Wie sind die Ionen in einem Kochsalzkristall angeordnet?
    Lösung zeigen
    1. Kationen und Anionen ziehen sich an.
    2. Jedes Ion hat mehrere Nachbarn mit anderer Ladung.
    3. Ein regelmäßiges Gitter.
    Ergebnis:
    Regelmäßig abwechselnd in alle Richtungen
  5. ●29
    Kochsalz wird aus Meerwasser gewonnen. Welches Verfahren nutzt man in Salzgärten?
    Lösung zeigen
    1. Salz ist gelöst.
    2. Wasser verdunstet in flachen Becken.
    3. Salz bleibt zurück.
    Ergebnis:
    Verdunsten in der Sonne
  6. ★30
    Warum wird ein Magnesiumatom zum Ion Mg²⁺ und nicht zu Mg⁶⁻?
    Lösung zeigen
    1. Magnesium: zwei Außenelektronen.
    2. Zwei abgeben führt zur vollen Schale darunter.
    3. Mg²⁺.
    Ergebnis:
    Zwei abgeben ist leichter als sechs aufnehmen

Auf einen Blick

MerkenDas Wichtigste

Ionen
Gibt ein Atom Elektronen ab, wird es positiv (Kation).
Ladung aus der Hauptgruppe
Die Ladung eines Ions folgt aus der Hauptgruppe.
Verhältnisformel
Ein Salz ist nach außen neutral: Die Ladungen müssen sich aufheben.
Namen von Salzen
Zuerst kommt das Metall-Ion, dann das Nichtmetall-Ion mit „id“.
Ionengitter
Im Salzkristall sitzen Kationen und Anionen regelmäßig abwechselnd.
Eigenschaften aus dem Bau
Salze schmelzen erst bei hoher Temperatur und sind hart, aber spröde.
Leitfähigkeit
Fester Salzkristall leitet nicht – die Ionen sitzen fest.
Salze im Alltag
Kochsalz würzt und konserviert Lebensmittel.

AchtungPeriode, Gruppe und Familie verwechselt

So nicht
Natrium und Magnesium stehen nebeneinander → gleiche Familie
So richtig
Familie = gleiche Spalte (Gruppe).
Natrium gehört zu Lithium und Kalium: je 1 Außenelektron

Familien stehen untereinander in einer Spalte – gleich viele Außenelektronen.

Kannst du das?

Je Ziel eine Aufgabe. Rechne sie ins Heft, dann kreuz ehrlich an. Keine Punkte, keine Note – der Test ist für dich.

ÜbenSelbsttest

  1. Ich erkläre, wie aus Atomen Ionen werden.

    31
    Ein Chloratom wird zum Chlorid-Ion. Welche Ladung hat es?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    Einfach negativ: Cl⁻
  2. Ich bestimme die Ionenladung aus der Hauptgruppe.

    32
    Welches Ion bildet Chlor (Cl)? Begründe mit der Hauptgruppe.
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    Cl−
  3. Ich stelle Verhältnisformeln von Salzen auf.

    33
    Aus K+ und S2− entsteht ein Salz. Gib die Verhältnisformel an.
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    K2S
  4. Ich benenne Salze nach ihren Ionen.

    34
    Wie heißt das Salz aus Beryllium-Ionen und Fluorid-Ionen?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    Berylliumfluorid
  5. Ich beschreibe den Bau eines Ionengitters.

    35
    Was hält ein Ionengitter zusammen?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    Anziehung zwischen Plus und Minus
  6. Ich erkläre Eigenschaften von Salzen aus dem Gitterbau.

    36
    Warum schmilzt Kochsalz erst bei etwa 800 °C?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    Die Ionen ziehen sich sehr stark an
  7. Ich erkläre, warum Salzlösungen den Strom leiten.

    37
    Zuckerlösung leitet nicht. Was folgt daraus?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    Gelöster Zucker bildet keine Ionen
  8. Ich beschreibe die Bedeutung von Salzen im Alltag.

    38
    Warum streut man im Winter Salz auf Gehwege?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    Salzwasser gefriert erst unter 0 °C

Bei „unsicher“ oder „noch nicht“: Lies den Abschnitt zum Ziel noch einmal und rechne seine drei Aufgaben.

Wie es zusammenhängt

Das brauchst du vorher: Anteile und Verhältnisse

Lösungen

  1. 10 Elektronen
  2. Es nimmt 3 Elektronen auf
  3. 10 Elektronen
  4. Na+
  5. O2−
  6. Mg2+
  7. CaO
  8. NaCl
  9. Al2O3
  10. Das Sulfid-Ion S²⁻
  11. Calciumoxid
  12. Das Verhältnis der Ionen
  13. Aus Ionen in einem Gitter
  14. Die wässrige Lösung
  15. Wasserteilchen umhüllen die Ionen
  16. Die wässrige Lösung
  17. Die wässrige Lösung
  18. Die wässrige Lösung
  19. Aus Ionen in einem Gitter
  20. Aus Ionen in einem Gitter
  21. Schweiß und Leitungswasser enthalten Ionen
  22. 1500 g
  23. 900 g
  24. 1200 g
  25. 10 Elektronen
  26. Ca²⁺
  27. Kaliumoxid
  28. Regelmäßig abwechselnd in alle Richtungen
  29. Verdunsten in der Sonne
  30. Zwei abgeben ist leichter als sechs aufnehmen
  31. Einfach negativ: Cl⁻
  32. Cl−
  33. K2S
  34. Berylliumfluorid
  35. Anziehung zwischen Plus und Minus
  36. Die Ionen ziehen sich sehr stark an
  37. Gelöster Zucker bildet keine Ionen
  38. Salzwasser gefriert erst unter 0 °C